Platine mit 0,5 mm Höhe machen lassen

Gast #6824601
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Hallo,

für eine kleine Bastelei wo in der Höhe nicht viel Platz ist wird eine 
möglichst flache Platine, Größe 5x6 mm, benötigt. Und nein, eine höhere 
paßt nicht bzw. es wird denn zu hoch…

Aisler hab ich schon gefragt die machen zur Zeit nicht weniger wie 1,5 
mm. Wer kann mir was empfehlen?

Danke und Gruß

Soundso
#6824615
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Ätzwerk München schreibt dazu
"Bei der Oberfläche HAL darf die Materialstärke nicht weniger als 0,8 mm 
betragen. Bitte wählen Sie eine chemische Oberfläche oder dickeres 
Basismaterial aus"
https://aetzwerk.de/kalkulation
https://aetzwerk.de/oberflaechen
"Chemisch Nickel-Gold" "Silber" "Chemisch Zinn"
für diese winzige Platine wird wohl ein "Nutzen" nötig sein
https://aetzwerk.de/nutzen
#6824648
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Hardware Abstraction Layer bedeutet es hier nicht. Auch nicht IBM in 
Geheimschrift ( um einen Buchstaben im Alphabet versetzt).
https://de.wikipedia.org/wiki/HAL_9000#Ursprung_der_Benennung

Die bieten auch 0,5 mm als dünnstes Material an, eben mit dieser 
Einschränkung.
So dünnes Material ist in der Hochfrequenztechnik eher gebräuchlich, 
damit die Breite einer 50 Ohm Microstrip kleiner wird. Teflonplatinen 
gibt es sicher noch dünner.
Persönliche Seite #6824684
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#6825250
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Prinzipiell kann dir das fast jeder Serienfertiger anbieten. 
Innenlagenmaterial kann sicher prozessiert werden und ist ab 0,1mm mit 
Sicherheit bei jedem Lieferanten von Multilayer PCB vorrätig. 
Üblicherweise nutzt man dann eben dieses um die Platine zu prozessieren. 
Das ist normalerweise kein Problem und hat mit Flexibel erstmal so 
nichts zu tun. Probleme könnte es allenfalls bei Sachen wie speziellen 
Lötstopplackfarben oder dem Bestückungsdruck geben. Dort muss die 
Platine dann nämlich noch speziell stabilisiert werden, sonst 
funktioniert das mit dem Siebdruck nicht so gut.
Gast #6825260
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Georg schrieb:
> Christoph db1uq K. schrieb:
>
>> Ätzwerk München schreibt dazu
>> "Bei der Oberfläche HAL darf die Materialstärke nicht weniger als 0,8 mm
>> betragen
>
> Kann ich technisch nachvollziehen, aber HAL ist doch schon lange nicht
> mehr Stand der Technik.
> Georg

Chemisch Zinn alternativ? Chemisch Gold braucht man für feine BGA-Balls, 
aber: das Gold geht beim Löten in das Lot. Was am Pad über bleibt ist 
die Nickel-Sperrschicht und die haftet nicht so gut wie Kupfer. 
Mechanische Beanspruchung führt da leichter zu Haarrissen. Chemisch 
Silber führt eventuell zu Migrationsproblemen.
War vor einiger Zeit in einer Fachzeitschrift.
Bisher war für mich auch immer Gold der "Goldstandard".
Gast #6825293
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Michael schrieb:
> Könnte mir vorstellen einen µC auf der einen Seite und ein Sensor auf
> der anderen Seite zum Beispiel ;)

Zusätzlich oder alternativ zur dünnen Leiterplatte kann man auch die 
Bauteile in Ausschnitte in der Leiterplatte versenken.

Habe das öfter bei Autoradios aus den 80ern gesehen, da waren die TQFP 
öftermal upside-down in passende Aussparungen gelötet.
Ist dann natürlich schwierierger einen Produzenten zu finden, der das 
heutzutage automatisch bestückt und lötet :-)
Gast #6827495
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Hallo zusammen,

danke für Eure Hinweise 👍 denn werd ich mal gucken was die so 
verlangen…teilweise ja > 200 € für zwei Platinen 😁.

Axel R. schrieb:
> Ne Antwort vom TO würde schon passen, jetzt ;)
> Wir fangen wieder alle an zu raten...

Es sollen bloß zwei Reihen an Durchkontaktierungen rein (2x4) und in 
eine davon wird ne Stift- bzw. Buchsenleiste gelötet, in die andere 
Litzen.

Gruß
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #6827514
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Georg schrieb:
> Kann ich technisch nachvollziehen, aber HAL ist doch schon lange nicht
> mehr Stand der Technik.

Dann bist Du schon lange nicht mehr auf dem Stand der Technik, was die 
Qualität von HAL-Oberflächen angeht. Früher(tm) waren das ungleichmäßige 
Oberflächen mit kleinen Lotgnubbeln, aber heutzutage sind 
HAL-Oberflächen sehr viel glatter und kaum noch von chemischen 
Oberflächen zu unterscheiden. Für Handlötungen bevorzuge ich daher 
mittlerweile wieder HAL statt Gold, und selbst für Automatenbestückung 
ziehe ich HAL sehr ernsthaft in Erwägung.

Der einzige Haken sind bedrahtete Bauteile, insbesondere 
Einpresssteckverbinder. Zwar ist der Großteil der Bohrlöcher auch 
einwandfrei ausgeblasen, aber gelegentlich ist eines nicht ganz offen. 
Das würde natürlich einen Einpressstecker sofort zerstören.
Gast #6827640
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Doch es sind 5x6 mm die Stiftleiste ist 5,47 mm breit mit einem 
Rastermaß von 1,27 mm. Die Dukos für die Litzen sind direkt hinter denen 
für die Stiftleiste, dazwischen jeweils ne kurze Leiterbahn zur 
Verbindung 1:1 und des wars.
#6827660
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Warum man für so etwas eine Platine braucht? Man könnte die Kabel ja 
auch auf die Buchsenleite löten. Aber ok.
Unabhängig davon kostet so etwas nie und nimmer 200€. Für ca. 20€ (incl. 
Transport fee) wirst Du wohl 10 Stck bekommen.
Z.B. 0.6mm bei jlcpcb.com oder allpcb.com. 0.4mm kostet etwas das 
doppelte.

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