Gast
#6825794
Die Solar-Inselanlage in meiner Garage benutzt zwei 12V-136Ah AGM-Bleiakkus als Energiespeicher. Nach 9 Jahre kommen die Batterien allmählich ans Ende ihrer Lebensdauer, was sich durch einen Anstieg des Innenwiderstands andeutet. Da LiFePO4 inzwischen nicht mehr wesentlich mehr kostet, erwäge ich den Umstieg vom Schwer- aufs Alkalimetall. In Frage kämen folgende Zellen: https://www.faktor.de/batterien/einzelzellen/lifepo4-spezial-zellen/elerix-lifepo4-akkuzelle-prismatisch-3-2v100ah.html Die 100Ah bei 70% Entladetiefe entsprechen den 136Ah bei den für Blei empfohlenen 50%. Nun soll LiFePO4 aber auch Nachteile haben. Ich weiß nicht, inwieweit es sich dabei um Vorurteile handelt: 1. Die Batterien werden nur gelegentlich genutzt, sind also die meiste Zeit voll geladen. Dies soll für Lithiumzellen nicht der optimale Zustand sein. Ich könnte allerdings die Ladespannung soweit begrenzen, dass nur maximal bis auf ca. 90% der Maximalkapazität geladen wird. 2. LiFePO4 darf bei T<0°C nicht mehr geladen werden. In der Garage kann die Temperatur an kalten Wintertagen bis auf ca. -5°C sinken. Laut Literatur soll aber eine Ladung bei Minustemperaturen mit I <0.05C unschädlich sein. Dieser Wert wird im Winter wegen des Sonnenwinkels nicht erreicht. 3. LiFePO4 - Zellen erfordern zusätzlich einen Balancer, dieser kostet aber nicht viel. Hat jemand Langzeiterfahrung mit LiFePO4-Zellen?