Alu eloxieren. Günstiger Lieferant?

Gast #6831462
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Manfred schrieb:
> Uli S. schrieb:
>> Es ist immer gut, wenn man selber hingehen kann,
>
> z.B. um zu klären, ob die Teile / deren Material überhaupt eloxalfähig
> sind.

Die Zusammensetzung der Legierung könnte gleich im Eröffnungspost 
stehen, dafür muss man nicht durch die Welt fahren ;-)
#6833662
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Dann musst du dir halt die Mühe machen und einen Link zum Anbieter 
posten.
Vielleicht findet sich ja doch was. Die Sache sieht natürlich anders 
aus, wenn das irgendein Privatkauf bei Ihbä oder ähnlichem war.
Falls es um ein Strangpressprofil geht. Das ist so gut wie immer 
AlMgSi0,5 und hervorragend eloxierbar.
Gast #6833743
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Jeder Fräsbetrieb hat einen Eloxierer an der Hand.
Da sich um kleine Stückzahlen und private aber keiner reißt, wäre 
vielleicht eloxieren in heimarbeit was für Dich.
Die Lösungen und Farben kosten nicht die Welt und der Prozess ist 
relativ simpel.
Die Anschaffungskosten hast Du wahrscheinlich mit den ersten 50Stk. 
bereits wieder raus.

Belese dich im Netz, wenn das für Dich in Frage kommt.
#6833750
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Prokrastinator schrieb:
> Die Anschaffungskosten hast Du wahrscheinlich mit den ersten 50Stk.
> bereits wieder raus.

... wenn man einen guten Platz für die Aufbewahrung der Schwefelsäure 
hat.

Der Prozeß ist tatsächlich nicht schwierig. Schwarz funktioniert auch 
bei weniger geeigneten Legierungen noch ganz gut.

Das Haupt-Problem beim Eloxieren ist, dass das Werkstück perfekt 
vorgearbeitet sein muß. Jeder Kratzer wird verstärkt. Und eben dass 
nicht jeder den Platz hat, die Chemikalien sicher einzusetzen oder 
aufzubewahren.

(Das Kratzer-Problem wird wohl auch bei externer Auftrags-Vergabe 
bestehenbleiben.)
Gast #6833827
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Schlompf schrieb:
> Vermutlich ist das wirkliche Hauptproblem die (legale) Beschaffung der
> Chemikalien.

Die Grundstoffüberwachung bezieht sich nicht auf alle Chemikalien.
Auch die Überwachten bekomme ich bei guter Begründung und Vorlage des 
Perso meist relativ problemlos.
Hätte kein Problem damit wenn denn wirklich mal jemand schauen kommt was 
ich damit mache.
Das da jemand ein Auge drauf hat, finde ich sehr beruhigend.

Stickstoffdünger, Benzin, Gasflaschen, Chlorreiniger, Natronlauge etc. 
sind alle frei verkäuflich. Wer weiß wie, kann aus Drogeriebeständen 
schon richtig Schaden anrichten.
Aber wer bekloppt genug ist braucht auch nicht mehr als einen Stein oder 
ein Auto, um im Namen seinen persönlichen Irrsinns tätig zu werden.
Gast #6834073
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https://www.amazon.de/Eloxalbad-1000-Eloxal-Elektrolyt-Kleinteile-anodisieren/dp/B01N12AFNX

Ja, schon ganz furchtbar wie unmöglich die Besorgung von Chemikalien 
geworden ist ;-)

MaWin schrieb:
> Du bekommst auch ohne Gewerbe Schwefelsäure in der fürs Eloxieren
> notwendigen Konzentration von 14%.

In der Apotheke auch höher konzentriert, wenn man einen vernünftigen 
Grund nennen kann und mit Karte bezahlt.
Die haben mir auch Salpetersäure und Toluol verkauft, obwohl ich denen 
auf Nachfrage erzählt habe was man damit außerdem noch wenig 
wünschenswertes anstellen könnte, wenn man denn wollte.

Wenn jeder Verkäufer sicherstellt das der Name des Käufers in eine 
Datenbank wandert, fällt schnell auf, wenn sich jemand in größeren 
Mengen damit eindeckt.
Genau darum geht es doch letztendlich zu unser aller Sicherheit.

Auf dem Versandweg sind Gefahrstoffe oft nicht zu bekommen, weil es 
Gefahrstoffe sind, die oft genug nur von Spezialfirmen transportiert 
werden dürfen. Außerdem besteht immer das Risiko das jemand mit 
geklauten Identitäten sich eindeckt.
Wird man persönlich vorstellig bekommt man vieles.
Vielleicht nicht bei jeder Apotheke aber mit ein wenig Suchen ist dann 
einer dabei der das abnickt.
Wichtig dabei: Nicht rumschwurbeln. Einfach genau erzählen was man damit 
will und warum es dazu diese Konzentration haben muss.
Perso zeigen, mit Karte bezahlen und das Zeug so aufbewaren das jemand 
kommen könnte zur Kontrolle ohne einem den Kopf abzureissen.

An sich finde ich die Grundstoffüberwachung völlig in Ordnung.
Das sich manche Läden so anpissen und garnichts mehr verkaufen wollen, 
liegt nicht an den Auflagen, sondern daran das die einfach kein 
geschultes Personal haben und sich das nicht antun wollen für das 
bißchen Umsatz.

Wer das für übertrieben hält, hat ja keine Ahnung wie leicht das ist aus 
ein paar frei verfügbaren Dingen stoffe herzustellen die einem die 
Nackenhaare aufstellen.
Kuchen backen ist schwieriger und braucht mehr Zutaten.
#6834245
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Früher mal kriegte man Batteriesäure problemlos und wie die 
Vergangenheit zeigt auch gefahrlos für die Allgemeinheit in jeder 
Autoteilebude. Wie gesagt Sprengstoffe kann man damit eh nicht 
fabrizieren, dafür muss es schon die konzentrierte Ausführung sein, 
keine 35% Verdünnung. Die lässt sich problemlos
im 1,33 fachem Wasser verdünnen, aber immer die Säure ins Wasser.
Gast #6834421
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Uli S. schrieb:
> Sprengstoffe kann man damit eh nicht fabrizieren

Doch, aber das Verbot kam, weil in England Verbrecher die Säure nutzen, 
um ihre Opfer anzugreifen, nachgemacht weil Moslems ihre Frauen damit 
übergossen, Säure als Waffe, statt Pfefferspray.

> Dafür muss es schon
> die konzentrierte Ausführung sein, keine 35% Verdünnung.

Es ist simpel, Schwefelsäure aufzukonzentrieren, es kostet halt nur 
mehr.

Früher gab's die Säure frei Haus, als saurer Regen.
Gast #6835156
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Uli S. schrieb:
> Nö, saurer Regen war bloss schweflige Säure. H2SO3 wimre.

Nicht nur, es entsteht nicht nur Schwefeldioxid beim Verbrennen 
schwefelhaltiger Kohle sondern auch Schwefeltrioxid, zudem:

In wässriger Lösung wird schweflige Säure durch Luftsauerstoff zu 
Schwefelsäure oxidiert.

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