Alukern-Platinen an 230V: Rework, Spannungsfest?

Gast #6833787
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Ein "Elektriker" hatte einen 10W-Strahler IP44 direkt in den Regen 
montiert. Gestern das entstandene Aquarium demontiert, Hälfte der LED 
durch und Lötstop angefressen. Platine aufs Ceranfeld und Temperatur 
aufgedreht, bis das Lötzinn grade so flüssig wurde. Defekte Bauteile 
runtergepflückt und funktionierende draufgedrückt. Schaut grausig aus, 
aber das Ding funktioniert wieder.

Aber: Diese Alukern-Platinen haben eine erhebliche Kapazität von 
Leiterbahn zu Alu. Die Isolierschicht scheint ziemlich dünn zu sein. 
Hatte ich nur Glück, oder hat rework bei Alukern gute Erfolgsaussichten? 
Was ist das für ein Material?
Gast #6834408
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Helge schrieb:
> Die Isolierschicht scheint ziemlich dünn zu sein. Hatte ich nur Glück,
> oder hat rework bei Alukern gute Erfolgsaussichten?

Ich habe mehrere LED-Lampen, bei denen die Isolierung der 
Alukern-Platine durchgeschlagen ist, es scheint nur eine Lackschickt zu 
sein, und daraufhin die Lampe gestorben ist.

Besonders toll, wenn der Alukern mit dem Leuchtengehäuse verbunden ist 
und die Lampe keinen Schutzleiteranschluss besitzt. Ich halte die 
Lackschicht klar nicht für Schutzklasse II würdig.
Gast #6834459
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oops. Ohne Schutzleiteranschluß kannte ich bis jetzt nur von 
China-Direktkauf. Größenordnung 1mA von Leiterbahn aufs Gehäuse schaffen 
viele der Leuchten, nur über Kapazität. Von Durchschlag bin ich noch 
verschont geblieben.
Bild: Aktueller Einhell-Strahler 10W, reduziert auf 3W weil war schon 
durchgebrannt. Platine 36x54mm.
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