Spannungsregler huckepack montieren: Luftspalt oder Kupferkontakt?

Gast #6843442
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Hallo zusammen, ich möchte ein Spannungsreglermodul ("Mini560") 
huckepack auf eine andere Platine montieren. Alles zusammen ist in einem 
geschlossenen Gehäuse.

Jetzt überlege ich gerade, ob es thermisch besser ist, den Regler mit 
einem Luftspalt und Stiftleisten zu montieren (mehr Luftkontaktfläche) 
oder ihn direkt auf die Kupferfläche der Platine zu legen.

Aus dem Bauch raus würde ich sagen, dass die Montage mit Spalt besser 
ist, weil die Wärme direkt an die Luft abgegeben werden kann. Bei der 
direkten Auflage baue ich mir nur einen zusätzlichen Übergangswiderstand 
ein und so viel Kupferfläche habe ich auf der Platine auch nicht übrig.

Was meint ihr?
#6843561
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Huckleberry schrieb:
> dass die Montage mit Spalt besser
> ist, weil die Wärme direkt an die Luft abgegeben werden kann.

> in einem
> geschlossenen Gehäuse.

Bringt relativ wenig Punkte; du musst die Wärme schon irgendwie aus dem 
Gehäuse rauskriegen, sonst Wärmestau. Ich würde versuchen die 
temperaturintensivsten Baugruppen mit Pads thermisch an das Gehäuse 
(idealerweise mit Kühlrippen) anzukoppeln.


Huckleberry schrieb:
> Ich hab doch gesagt, dass ich nicht viel Platinenfläche frei
> habe. Was soll das Kupfer mit der Wärme?

Wozu dann deine Frage?
Beitrag #6843587 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6843588 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6843662
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Huckleberry schrieb:
> der schreckliche Sven schrieb:
>> Und da gibt es Leute, die behaupten, es gäbe keine dummen Fragen.
>> Kupfer leitet Wärme ca. 15000 mal besser als Luft.
>
> Und dann? Ich hab doch gesagt, dass ich nicht viel Platinenfläche frei
> habe. Was soll das Kupfer mit der Wärme?

Na die Wärme an die umgebende Luft abgeben, und zwar großflächiger, als 
es das Modul alleine könnte.
Aber das ist sowieso alles nur Spekulation, da keiner hier weiß, wie die 
Gegebenheiten wirklich aussehen. Denn "geschlossenenes" Gehäuse kann ja 
alles bedeuten ...
Gast #6844171
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der schreckliche Sven schrieb:
> Und da gibt es Leute, die behaupten, es gäbe keine dummen Fragen.
> Kupfer leitet Wärme ca. 15000 mal besser als Luft.

Nur wird der Wärmetransport nicht nur durch die Wärmeleitfähigkeit 
bestimmt.

Erstmal muss die Wärmeenergie zum Kupfer hin und da hat der 
Wärmeübergangskoeffizient noch ein Wörtchen mitzureden. Und die Luft 
muss gar nicht leiten - es hilft schon, wenn sie zirkuliert und 
transportiert.
Gast #6844247
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René F. schrieb:
> Das dürfte bei dem Modul wohl keine Rolle spielen, nutze die für dich
> bessere Möglichkeit

Denke ich auch, ansonsten würde ich das Modul gleich Kopfüber montieren 
(mit Stiftleisten) und auf die Rückseite einen kleinen Kühlkörper zum 
Aufkleben spendieren.
#6844316
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Huckleberry schrieb:

> der schreckliche Sven schrieb:
>> Und da gibt es Leute, die behaupten, es gäbe keine dummen Fragen.
>> Kupfer leitet Wärme ca. 15000 mal besser als Luft.
>
> Und dann? Ich hab doch gesagt, dass ich nicht viel Platinenfläche frei
> habe. Was soll das Kupfer mit der Wärme?
> Aber erstmal stänkern, das ist wieder typisch hier.

Leider hat Sven trotzdem recht. Wenn Du Deinen Wandler aber leistungs-
mäßig nicht voll ausreizt, ensteht allerdings nicht allzuviel Wärme.
Ich würde trotzdem nachmessen.
Gast #6844380
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Danke an alle für den Input.
Dann werde ich den Wandler direkt auf die Platine montieren und einen 
Klecks Wärmeleitpaste spendieren.

In die Platine kommen für den Wärmetransport dann reichlich Dukos rein.

Auf der Platine sind auch THT-Bauteile drauf (Steckverbinder, die möchte 
ich nicht als SMD-Bauteile haben). Deshalb kommt unter die Platine ein 
Alukern-PCB mit passend gefrästen Aussparungen, um guten thermischen 
Kontakt ans Alugehäuse zu ermöglichen und gleichzeitig Kurzschlüsse zu 
vermeiden. Die Leiterbahnen auf der Platine sind alle auf der Oberseite.

Der Wandler wird mit max. 2A belastet und kann angeblich bis zu 5A.
Gast #6844740
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Huckleberry schrieb:
> Dann werde ich den Wandler direkt auf die Platine montieren und einen
> Klecks Wärmeleitpaste spendieren.

Ich sehe den Sinn nicht, die Leiterplatte vom Modul wird nur wenig Wärme 
nach unten leiten. Siehe div. andere Threads, Wärmeleitpaste leitet 
garnicht toll, die soll nur minimale Rauhigkeiten der beiden Oberflächen 
ausgleichen.

> Der Wandler wird mit max. 2A belastet und kann angeblich bis zu 5A.

Das sind Chinesische-Ali-Ampere, ich halte die Zahlen für utopisch.

Wäre es zuviel verlangt, einen Testaufbau zu machen und zu gucken, ob
1. Das StepDownModul den Strom zuverlässig liefert?
2. Wie warm es dabei wird?

Wie habe ich (und andere) es nur geschafft, Schaltungen ohne Forum in 
Betrieb zu bekommen?
Gast #6849106
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Ich habe mir jetzt aus Neugier mal so ein Ding besorgt.
Der erste Eindruck ist gar nicht übel.
Am Eingang liegen 12V an.
Das Teil liefert auf dem Bild ungefähr 4,5A und kann die 5V zumindest 
für mein Multimeter ganz gut einhalten.
Wie es mit dem Ripple aussieht kann ich nicht sagen, der sollte sich 
aber notfalls mit einem dicken Elko plattbügeln lassen.

Bei 4,5A wird das Modul allerdings auch gut heiß. Die Spule kann man 
ungefähr 4-5 Sekunden anfassen, dann wirds unangenehm. Das gleiche gilt 
für das IC.

Also schon heiß, aber auch nicht kurz vor dem Abfackeln. Für 90% der 
Nennleistung gar nicht schlecht.
Bei nur einem Widerstand wird das Modul bestenfalls etwas mehr als 
handwarm.

Ich denke, ich werde das Teil auf eine normale Platine setzen und mit 
Dukos an eine Aluplatte mit Aussparungen an den Lötpads und dann ans 
Gehäuse anbinden. Dann sollte sich das alles im Rahmen halten.
Angehängte Dateien:
Beitrag #6849422 wurde von einem Moderator gelöscht.

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