WLAN USB-Stick mit Wackler - BGA nachlöten?

Gast #6844643
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Hallo,

mein WLAN-Stick hat seit einiger Zeit einen Wackler. Ich habe die 
Platine aus dem Gehäuse ausgebaut, sie sieht so ähnlich wie die hier 
aus:
https://refbox.de/wp-content/uploads/W-Lan-Stick-AVM-430-platine.jpg

Wenn ich die Platine vorsichtig etwas biege, funktioniert der Stick. 
Spannung liegt immer an. Um den Stecker als Ursache ausschließen zu 
können, wurden an verschiedenen PCs verschiedene Ports probiert. 
Außerdem habe ich auch schon einen neuen Stecker angelötet. Keine 
Verbesserung.

Mit der Lupe konnte ich keine gebrochenen Lötstellen oder so 
feststellen. Deshalb vermute ich eine schlechte Lötverbindung unter dem 
WLAN-Chip, vermutlich ein BGA-Gehäuse. Jedenfalls sind bei meinem Stick 
(anders als auf dem Foto) am Chip keine Lötstellen an dessen Rand zu 
sehen, die müssen also auf seiner Unterseite liegen.

Wie kann man den nachlöten? Im Ofen? Fallen da nicht die Bauteile auf 
der andern Seite runter? Mit Heißluft bläst man wahrscheinlich die 
Bauteile in der Größe von Fliegendreck weg.

Wäre dankbar für Tips. Fände es schade, wenn ich den Stick entsorgen 
müsste.

Danke schon mal!
Fabi
#6845037
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Mit Glück den Chip mit etwas Heissluft auflöten und gegen die LP drücken 
(aber nicht zu viel sonst gibt's Kurzschlüsse).

Ansonsten Chip runter, Chip & Pads reinigen und ein Reballing 
durchführen.
Hatte sowas auch schon mal geholfen hat nur letzteres, ersteres war nur 
eine temporäre Lösung welche aber auch für einige Zeit eine Besserung 
gebracht hat.

Sobald ein BGA einmal entfernt wurde hilft nur noch Reballing, erneut 
lässt sich das nicht (äußerst selten) verlöten.
#6845863
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Fabian schrieb:

> Mit der Lupe konnte ich keine gebrochenen Lötstellen oder so
> feststellen.

Wuerde ich an Deiner Stelle wirklich erstmal gruendlichst ausschliessen, 
bevor Du mit Heissluft rangehst.
Manches ist nicht so offensichtlich, aber ich weiss ja auch nicht, was 
Du mit 'Lupe' genau meinst:

Ich hab 'nen UMTS-USBstick, der immer im Rechner steckte und so leider 
auch schonmal unvorsichtig was auf die Muetze bekam ;(
Irgendwann konnte er nicht mehr verbinden, bzw brach stets unmittelbar 
nach herstellen der Verbindung wieder ab.
Nur unterm Stereomikroskop liess sich bei sehr starker Vergroesserung 
sowie richtigem Winkel und Beleuchtung eine unterbrochene Leiterbahn an 
einem winzigen (0201?) Kondensator unmittelbar am Stecker gelegen 
identifizieren...

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