Gibt doch einige, die von Filmchen im Netz leben, scheinbar. Könnte ich
ja mal versuchen in verregneten Novembernächten oder so, paar rants
rauslassen oder ne Steckdose eingipsen oder ne Religion erfinden (siehe
Quarkdenker, Börsenprediger & q-anon) :-)
Text in die Kamera reinsprechen reicht aber nicht ganz, ich denke, Video
editieren müßte schon sein. Sequenzen zusammenfügen, Ton anpassen und
Grafiken einfügen dürfte reichen, diese automatisch reingebastelten
Katzenohnen und so find ich doof.
Ach ja, und irgendwas zum Grafiken malen wär auch schlau. Nur
spreadsheet ist zu wenig. Womit arbeiten so Comiczeichner?
Krieg ich das mit freeware zusammen, gibts ein Paket zu
hobbybudget-kompatiblem Preis? (OS: noch Windows)
Rechner für den ganzen Babel kann ich mir aus vorhandenem zamstecken.
Wird nix tolles, 4GB, paar Platten, mittelgute Grafikkarte müßte doch
reichen?
Ach ja, auf welchen Seiten kommt überhaupt geld raus? Youtube, twitch,
Tiktok auch? Noch interessante? Facebook? Twitter als
Reichweitenverstärker?
Es liegt nicht nur (eigentlich eher wenig) an der Technik, sondern vor
allem auch am Talent. Um noch irgendwie aufzufallen, braucht es auch
inhaltlich was originär Neues und vor allem Eigenes. Das millionste
React-Video (=maximal parasitäre Nutzung der Arbeit von anderen) braucht
wirklich gar keiner.
Es muss auch nix hippes sein. Die Kanäle der Heizungs/HVAC-Leute (Steve
Lav, Mike Pipes) oder gar der Rohrreiniger (Kempinger, Drain Addict,
Drain Unblockers...) sind sehr "bodenständig" und haben doch ein
erstaunlich wachsende Community.
Viel Technik wirds nicht brauchen, aber besser als nur
Telefonwackelvideo muß es schon werden. Muß ja nachvollziehbar sein,
worüber ich rede, also link, Text, Grafik einfügen muß.
Zur aktuellen Politik, Wien oder Berlin, London oder Brüssel, fällt mir
alle Tage ein rant ein. Oder halt irgendwas reparieren, interessiert
auch viele. Netzpolitik gibts auch noch. Themen gibts genug. (Daß es
sogar einen erfolgreichen Rohrreiniger-Videokanal gibt, das war mit
jetzt neu!)
Ich war gerade im Web auf der Suche nach einer kostenfreien Open-Source
Video-Schnittware und bin dabei auf den "OpenShot Video Editor"
gestossen.
https://www.openshot.org/de/
Ich brauchte das Tool zwar nur, um mehrere MP4-Filmchen zu einem
zusammen zu setzen, aber im Export-Dialog habe ich auch sog. "Profile"
(Einstellungs-Sets für bestimmte Zwecke) für Youtube in SD und HD
gesehen ...
Helge schrieb:> Youtuber-Software" (+ Hardware), was braucht man
Eigentlich nur ein Smartphone und einen Account bei Google. Dann kann
man natürlich nix schneiden.
Helge schrieb:> Ach ja, auf welchen Seiten kommt überhaupt geld raus
Bei dir: nirgends. Von 1 Mio bei YouTube & Co. Beitragenden kann 1 davon
leben. Du wirst das nicht sein. Unter 10000 Ansehern pro Film kommt nix
bei raus. Bei 1 Mio wird es interessant.
Frank E. schrieb:> bin dabei auf den "OpenShot Video Editor" gestossen.
Solche Software gibt's mehrere als OpenSource, z.B. kdenlive
https://kdenlive.org/ oder Cinelerra http://cinelerra.org/ .
Wenn's eher um einfaches Live_-_Streaming (*) geht, kann man sich OBS
Studio anschauen https://obsproject.com . Das benutzen die Game-Streamer
gerne.
* Die Unterstriche musste ich einfügen, weil das Forum mein Posting
sonst für Spam hält…
MaWin schrieb:> Helge schrieb:>> Youtuber-Software" (+ Hardware), was braucht man>> Eigentlich nur ein Smartphone und einen Account bei Google. Dann kann> man natürlich nix schneiden.
Natürlich kann man auch auf dem Smartphone schneiden.
Helge schrieb:> Gibt doch einige, die von Filmchen im Netz leben, scheinbar.
Was fragst du uns nach der ganzen Scheiße? Da gibt es Youtube-Videos
drüber.
Georg A. schrieb:> Das millionste React-Video (=maximal parasitäre Nutzung der Arbeit von> anderen) braucht wirklich gar keiner.
Ist das die Bezeichnung für diese Videos, wo jemand sich dabei filmt,
wie er ein Video von irgendwem anders anschaut und dazu irgendwelche
blöden Kommentare abgibt? Wenn ja, dann hat man davon schon das erste
nicht gebraucht…
Rolf M. schrieb:> Ist das die Bezeichnung für diese Videos, wo jemand sich filmt, wie er> ein Video von irgendwem anders anschaut und dazu irgendwelche blöden> Kommentare abgibt
Nein, das ist Schlefaz auf Tele5 mit Kalkofe.
Rolf M. schrieb:> Georg A. schrieb:>> Das millionste React-Video (=maximal parasitäre Nutzung der Arbeit von>> anderen) braucht wirklich gar keiner.>> Ist das die Bezeichnung für diese Videos, wo jemand sich filmt, wie er> ein Video von irgendwem anders anschaut und dazu irgendwelche blöden> Kommentare abgibt? Wenn ja, dann hat man davon schon das erste nicht> gebraucht…
Ja, das ist genau das. Meistens sind die Kommentare so hochwertig wie
"Wow", "das ich habe ich nicht gewusst" oder sowas. Muss dabei gar nicht
sein, dass das Originalvideo schlecht ist. Aber diese Zweitverwertung
ohne jegliche Arbeit ist schon recht armseelig. Ich werfe bei YT
inzwischen so gut wie alles mit "react" gleich in die Kategorie "Keine
Videos von diesem Kanal empfehlen".
Mit Youtube kann man schon Geld verdienen, aber anders als du denkst:
Nehme Musik, setze ein Bild mit hübscher Frau ins Video. Mache das
a) sehr oft mit unterschiedlicher Musik
b) nehme Musik die schon oft geklickt wurde und die dir auch ohne
Urherberrecht nicht wegentfernt wird.
Das geht aiuch mit Podcasts und so, auch Pressekonferenzen von den
Öffis, ... da nimmst du einen Ausschnitt, gibst dem ein reißerisches
oder eindrucksvolles Bild und fertig.
Und mache das oft.
Das sind so die Trends die ich aktuell bei Youtube beobachte. Vermutlich
geht das sogar vollautomatisch.
Ach so und:
Die meisten Leute die mit Youtube reich geworden sind sind nicht mit dem
Geld von Youtube reich geworden. Sondern die haben auf Youtube Werbung
gemacht und wurden von ihren Werbepartnern bezahlt.
Hallo
Georg A. schrieb:> Es liegt nicht nur (eigentlich eher wenig) an der Technik, sondern vor> allem auch am Talent. Um noch irgendwie aufzufallen, braucht es auch> inhaltlich was originär Neues und vor allem Eigenes.
Der wichtigste Punkt - keine Frage.
Was das technische anbelangt:
Da hat so ziemlich jeder größere Kanal der irgendwie mit "richtiger"
Technik im Zusammenhang steht schon mal hinter die Kulissen schauen
lassen.
Normal ist es wohl das man sich entwickelt - d.h. mit der "Billigkamera"
den einfachen internen Mikrofon, keinerlei Lichtführung usw. fängt es
oft an und je nach Erfolg und Interesse des "Youtubers" entwickelt sich
das dann.
Was ich aber als Konsument sagen kann:
Insbesondere weglaufende Schärfe (Autofokus der macht was ihn gefällt
und nicht abschaltbar ist) gefolgt von schlechten Licht sind sehr
störend.
Guter Ton ist auch wichtig, aber so lange es nicht brummt oder
hoffnungslos über- bzw. untersteuert ist das nicht ganz so wichtig (für
mich).
Unschön aus Sicht des Nutzers (wie ich es ausschließlich bin) ist es
wenn das Equipment irgendwann vorrangig durch den Erfolg des Kanals
finanziert wird - schnell kommt dann auch der Patreon Mist (Geld
erbetteln, Extrawürstchen für zahlende Leute - Ein Hobby sollte -nein
muss- Hobby bleiben), der Youtber wird von Anbietern entdeckt und mit
Ware überschüttet - auch wenn viele wohl keine geschönten Test
durchführen so führt (auch) das neben anderen Einflüssen in die
Professionalität oder zumindest zu einen deutlichen Nebeneinkommen und
aus den "Freizeit und Hobbyyoutuber" wird ein weiterer kleiner
Unternehmer, so etwas hat aus Nutzersicht (zumindest meiner) schon sehr
viele Kanäle kaputt gemacht.
Wobei wie schon von Georg erwähnt:
Der Inhalt zählt - so hat zb. ein britische Youtube aus den Multikopter
und RC Flugumfeld noch bis vor kurzen ausschließlich mit 720p gearbeitet
aber, hat aber für einen Spartenkanal schon "immer" viele Nutzer gehabt
und Inhaltlich Qualität abgeliefert. Leider "bettelt" aber er auch
mittlerweile via Patreon.
Und sei dir sicher:
Ich habe bis jetzt nur kleine Urlaubsfilmchen bearbeitet und
zusammengestellt - selbst das, ohne große Ansprüche- ist sehr viel
Arbeit.
Wenn man das für andere macht wird es richtig anstrengend.
Auch gelangt man wohl schnell in eine Art "Bringschuld" die Sache wird
schnell zu einer nicht immer freiwilligen Arbeit.
Desweiteren sind die Konsumenten nicht alle zurückhalten, haben nicht
alle irgendeine Form von Erziehiung genossen und sind auch nicht
unbedingt fair - wollen teiweise verletzen, hetzen und mobben.
So einige Youtuber haben sich schon Auszeiten genommen und auch durchaus
erfolgreiche Kanäle (die schon einiges an Geld eingebracht haben - und
das geht trotz allen Unken rufen nicht so einfach wie es viele glauben)
eingestellt und sind ins "normale" leben zurückgekehrt.
Nicht zuletzt deswegen (Und weil ich halt ganz bestimmt kein Entertainer
und eher Kamera scheu bin und natürlich auch keine unnötigen
Verpflichtungen eingehen will) bin ich halt reiner Konsument geblieben.
Man muss schon von Grundsatz her ein bestimmter Typ von Mensch sein um
einen Youtubekanal (wenn nur etwas Inhalt dahinter stehen soll) zu
betreiben.
Die Video-, Ton und Lichttechnik ist da nur ein Nebenschauplatz den man
erlernen kann - das andere?
Ich denke da muss man "einfach" so drauf sein, gerne in der (kleinen)
Öffentlichkeit stehen.
Youtubenutzer
Georg A. schrieb:> Rolf M. schrieb:>> Georg A. schrieb:>>> Das millionste React-Video (=maximal parasitäre Nutzung der Arbeit von>>> anderen) braucht wirklich gar keiner.>>>> Ist das die Bezeichnung für diese Videos, wo jemand sich filmt, wie er>> ein Video von irgendwem anders anschaut und dazu irgendwelche blöden>> Kommentare abgibt? Wenn ja, dann hat man davon schon das erste nicht>> gebraucht…>> Ja, das ist genau das. Meistens sind die Kommentare so hochwertig wie> "Wow", "das ich habe ich nicht gewusst" oder sowas. Muss dabei gar nicht> sein, dass das Originalvideo schlecht ist. Aber diese Zweitverwertung> ohne jegliche Arbeit ist schon recht armseelig. Ich werfe bei YT> inzwischen so gut wie alles mit "react" gleich in die Kategorie "Keine> Videos von diesem Kanal empfehlen".
Also ich finde es kommt auf die Spontanität der Reaktion und
Nervenkitzel der Vorlage an.
Wie die Leute bei der Szene von The Walking Dead, als Negan seine
Lucille erstmals einsetzt, reagieren, ist schon interessant.
Ähnlich geschockt waren die Zuschauer bei Schindler's Liste, als Amon
Goth auf den Balkon ging.
Oder als Darth Vader Luke die Wahrheit gesagt hat.
Voraussetzung ist dafür allerdings, dass die "React"-Zuschauer den Film
oder die Serie vorher noch nicht gesehen haben.
Es muss, wie schon gesagt, spontan sein.
Youtube zahlt etwa 3€ bis teilweise über 20€ für 1000 Klicks.
Schminkvideos liegen da eher bei 3€, Finanz und Aktienvideos liegen im
obersten Bereich. Verschiedene Seiten im Internet, die den Verdienst von
Youtubern schätzen, orientieren sich am unteren Wert. Die meisten
Youtuber verdienen nicht hauptsächlich durch diese Youtube-Vergütung
sondern durch mehr oder weniger unauffällige Produktplazierungen
(Klamotten des Darstellers oder im Hintergrund plazierte Produkte) und
durch direkte Werbung. Die meisten Videos zu Produktvorstellungen sind
reine Werbung. Oft werden da nur Eigenschaften aus dem offiziellen
Werbeblatt oder der Bedienungsanleitung jugendgerecht und etwas witzig
wiedergegeben. Aber auch aufwendigere Videos mit Testcharakter sind
Werbung. Dafür zahlen die Firmen gut. Mehrere 1000€ pro Video ist für
Kanäle mit einer gewissen Reichweite normal. Das inhaltliche Niveau der
Videos ist fast immer sehr niedrig, denn dadurch wird eine höhere
Zielgruppe angesprochen, was wiederum mehr Klicks bedeutet.
Youtubenutzer schrieb:> Was ich aber als Konsument sagen kann:> Insbesondere weglaufende Schärfe (Autofokus der macht was ihn gefällt> und nicht abschaltbar ist) gefolgt von schlechten Licht sind sehr> störend.> Guter Ton ist auch wichtig, aber so lange es nicht brummt oder> hoffnungslos über- bzw. untersteuert ist das nicht ganz so wichtig (für> mich).
Guter Ton mit sehr gut verständlicher Sprache ist sehr wichtig, viel
wichtiger als gutes Bild. Ein verrauschtes oder verwackeltes Bild wird
eher verziehen, als Sprache, die schwer verständlich ist. Die Ansprüche
der Zuschauer steigt da auch immer mehr. Viele schauen mit Kopfhörer und
4k-Display.
Helge schrieb:> Krieg ich das mit freeware zusammen,
Freilich. Mehr als ausreichend für erste Versuche
> Ach ja, auf welchen Seiten kommt überhaupt geld raus?
Auf vorwiegend keiner. Erstmal was Saftiges reinstecken und dann warten
..
ob noch 'Jemand' bereit ist, diese Werbeflut für wenige Minuten zu
ertragen. Du selbst bist ja auch soo ein begeisterter
Dauerwerbe-Videogucker. Ich bin lieber "Fenstergucker".
Helge!, Helge!, geh auffi -auffi muaß i auffi - aufn Berg..
da wartet Der Watzmann auf dich ! Wennst ummiwanderst auf die
Salzburger Seitn . Da hast mehr davon, glaub mir das.
Kein Geld aber viel frische Luft !
Viele Youtuber haben noch gute Freunde, die dabei helfen, aber nie in
einem Video auftauchen oder namentlich genannt werden. Ansonsten werden
so um die drei Kameras positioniert, aufgenommen, danach ausgesucht und
geschnitten.
Helge schrieb:> Text in die Kamera reinsprechen reicht aber nicht ganz, ich denke, Video> editieren müßte schon sein. Sequenzen zusammenfügen, Ton anpassen und> Grafiken einfügen dürfte reichen, diese automatisch reingebastelten> Katzenohnen und so find ich doof.
Für den Anfang kannst du als Videoeditor Kdenlive oder OpenShot
Verwenden.
Für ersteres wäre Linux als OS sinnvoll.
> Ach ja, und irgendwas zum Grafiken malen wär auch schlau. Nur> spreadsheet ist zu wenig. Womit arbeiten so Comiczeichner?
Hier kannst du Krita nehmen.
> Rechner für den ganzen Babel kann ich mir aus vorhandenem zamstecken.> Wird nix tolles, 4GB, paar Platten, mittelgute Grafikkarte müßte doch> reichen?
Abgesehen vom Inhalt ist auf der Contenterstellungsseite ein zügiger
effizienter Workflow wichtig. Vor allem, wenn du hier gewerbliche
Ambitionen hast.
Bezüglich den Hardwareanforderungen ist hier also das encoding wichtig.
Zum Schneiden reicht dir ein normaler Rechner, aber das Encoding sollte
dann schon schnell gehen. Da nehmen viele Youtuber ne extra dafür
abgestellte Maschine damit das 4K Video in möglichst kurzer Zeit fertig
ist.
Damit du gesehen wirst und der Algorithmus dich nach vorne scheibt,
solltest du zudem mindestens 2 Videos pro Woche raushauen.
Das Drehen kannst du aber dennoch an einem Tag hintereinander machen und
dann die beiden Videos zeitversetzt rausbringen.
Und die Videoqualität sollte 4K sein. Das wird von YT über den Algo
besser belohnt.
Neben Geld gibt's bei Youtube übrigens
noch etwas weiteres zu gewinnen.
Nämlich Macht und Einfluss. Wer die Medien kontrolliert, kann die
nächste Wahl beeinflussen. Die ARD und das ZDF haben darin sehr viel
Erfahrung.
Hallo
Nano schrieb:> Damit du gesehen wirst und der Algorithmus dich nach vorne scheibt,> solltest du zudem mindestens 2 Videos pro Woche raushauen.> Das Drehen kannst du aber dennoch an einem Tag hintereinander machen und> dann die beiden Videos zeitversetzt rausbringen.
Und dann wird es sehr schnell, sehr anstrengend.
Übrigens - Das wird den "echten" yotubern nicht gefallen -
Mit nur einen AddOn und zwei (eigentlich reicht sogar eine die zweite
macht es nur deutlich anwendungsfreundlicher) Programmen (die man aber
erst mal finden muss, leider kommt extrem viel Werbung, Komerzielles und
einfach (mittlerweile) funktionsloses bei der entsprechenden suche
heraus , Programmen wird nicht nur Youtube wesentlich angenehmer und man
ist nicht mehr auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen was der Youtber
macht nachdem sein Video wenigstens einmal hochgeladen wurde und
mindestens einige Stunden bereit stand...
Eventuell für die ganz guten Videos die aber mit interne Werbung gestört
werden noch eines der einfachsten und uralten "Schnittprogramme" (hier
mal ganz offene Karten: Avideemux) und alles wird für den schlauen
Youtubenutzer gut uns vernünftig nutzbar...
Finanziell solls wenigstens kein geld kosten, also nach einer Weile
wenigstens das nötige Gerät + Software einspielen. Auf nen Hauptgewinn,
also so viele views, daß ich von leben kann, hoffe ich nicht mal. Dafür
ist mir auch der Beruf noch zu wichtig. Aber vielleiht reichts ja, daß
ich irgendwann kürzer treten kann - mit 70 noch Erdkabel einbuddeln wär
nich so mein Plan :-)
Manche lassen sich in die Karten schauen und sagen, ein Video bringt
zwischen 3€ und 10.000€ ein und es ist häufiger wenig und selten mal
Glück. Also extra Taschengeld.
Hardware: Für 4k bräuchte ich ne neue Kamera (oder mehrere). Wackeln
finde ich grausam, also auch Stativ oder so. Für ordentliches Mikrofon
muß ich mit jemandem los, der weniger Tinnitus hat als ich, krieg nur
noch den Unterschied von schlecht zu brauchbar raus :-) Aber stimmt,
leiser + schlechter Ton ist grausam. volume aligning oder wie das heißt
reißt schon mal was raus.
Encoding? Eigentlich ists mir egal, ob das in 2 Minuten oder einer
Stunde "sendereif" ist. Laufen die Encoder auf der Graka oder macht das
die CPU?
Ich denk, ideale Videolänge ist so 6-10 Minuten für ein Thema. Länger
konzentriert sich doch kaum noch jemand in der klickökonomie. Und vor
allem nervig fallen Videos auf mit 5s teaser, 3 Minuten Intro, 2 Minuten
info und noch mal 3 Minuten Abspann. Also pro Woche 6 - 20 Minuten
Video, mit Recherche vorher und Schnitt nachher müßte das zu schaffen
sein.
Gut recherchierter faktenbasierter rant ist Schema von Klien (der war zu
gut, derf nicht mehr), Böhmermann, Nuhr, Anstalt, Welke. Die haben alle
Zuschauer im linearen TV. Das geht sicher auch auf videoplattformen.
Helge schrieb:> Gut recherchierter faktenbasierter rant ist Schema von Klien (der war zu> gut, derf nicht mehr), Böhmermann, Nuhr, Anstalt, Welke. Die haben alle> Zuschauer im linearen TV. Das geht sicher auch auf videoplattformen.
Da gehts m.E. aber hauptsächlich um die Gags. Und um die am laufenden
Band rauszuhauen braucht es massive Vorbereitung, dazu kommen noch
Bildwitze, die allein schon sehr aufwendig sind.
Der Rant ist dabei eher nur die Trägerfrequenz, auf die die Gags
aufmoduliert sind.
Klar braucht man sich nicht mit den Fernsehproduktionen zu messen, aber
ich würde das Thema nicht unterschätzen.
Rolf M. schrieb:> Ist das die Bezeichnung für diese Videos, wo jemand sich dabei filmt,> wie er ein Video von irgendwem anders anschaut und dazu irgendwelche> blöden Kommentare abgibt? Wenn ja, dann hat man davon schon das erste> nicht gebraucht…
Ja.
https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktionsvideo
Ist genau so langweilig und überflüssig, wie diese Auspackvideos.
Ich sehe YT-Videos erstmal ohne Ton, ob sie mich interessieren könnten.
Ist größtenteils nur ein blöder Laberkopp zu sehen, dann schnell
wegschalten.
Hallo
Peter D. schrieb:> Ist genau so langweilig und überflüssig, wie diese Auspackvideos.
Scheinbar nicht wie die Klick- und Daumenhochzahlen zeigen.
Für ->dich<- und ->mich<- sind diese Videos langweilig, für ->dich<-
sind diese Videos überflüssig, aber für viele Andere eben nicht.
Keiner von uns beiden ist der Mittelpunkt der Welt oder der große
"Festleger" was Kultur, gute Unterhaltung oder Wertvoll ist...
Ich verstehe das trotz meiner nun fast schon 50 Jahren immer noch...
> Ich sehe YT-Videos erstmal ohne Ton, ob sie mich interessieren könnten.> Ist größtenteils nur ein blöder Laberkopp zu sehen, dann schnell> wegschalten.
Boss keine Chancen lassen, irgendwas optisch Jugendliches unangepasstes?
=> Blöder Laberkopp -besonders "schön" ist es wenn man nicht mal rein
hört was nun "gelabert" wird...
Ich hoffe das man dich auch so einfach abstempelt...
Anarchist schrieb:> Das schafft doch jede Teenagerin mit ihrem Smartphone.> Viel kann es dazu also nicht brauchen.> Aber unter 4K Auflösung musst du gar nicht anfangen.
Totaler Unsinn:
Diese 4k aus den Smartphone sind rein technisch oft minderwertig und
schon so stark komprimiert das man es wahrnimmt wenn es wirklich bei 4k
geschaut wird, des weiteren sieht man sehr schnell auf den großen
Bildschirm wenn die Lichtverhältnisse nicht gut waren - trotz der
erstaunlich guten Kameras die manch ein Smartphone hat.
Und:
$k ist bei weiten noch nicht Standard -1080p ist noch deutlich öfter
vertreten und reicht meist auch aus - wobei gute 4k Aufnahmen natürlich
schon ein Unterschied sind den man bemerkt - wenn halt alles stimmt und
das Thema es überhaupt "Fordert".
Aber vor allem fernab der sowieso überbewerteten Technik:
Das schafft halt bei weiten nicht jede Teenagerin bzw. diese Videos sind
halt auch Inhaltlich schlecht und werden selbst in der Zielgruppe nicht
gemocht und in Gegensatz zu inhaltlich uns an sich anspruchsvollen
Themen wo Klickzahlen von einigen Dutzend bis unter 100000 sehr oft ein
Qualitätsmerkmal ist (Das meine ich ernst) sind Klickzahlen bei den nun
mal in jenen Umfeld oft eher seichten Themen (Und auch da gibt es
Ausnahmen) von unter einigen Tausend ein deutlicher Hinweis auf schlecht
gemacht - selbst wenn technisch alles stimmen sollte was aber dann oft
auch nicht zutrifft.
Wobei inhaltlich gute Videos oft nicht technisch perfekt sein müssen um
halt gut zu sein - umgekehrt (siehe auch große Filmproduktionen wo die
Technik nie der begrenzende Faktor ist) trifft das ganz bestimmt aber
nicht zu...
Youtubenutzer
Youtubernutzer schrieb:> 4k ist bei weiten noch nicht Standard -1080p ist noch deutlich öfter> vertreten und reicht meist auch aus - wobei gute 4k Aufnahmen natürlich> schon ein Unterschied sind den man bemerkt - wenn halt alles stimmt und> das Thema es überhaupt "Fordert".
ich schaue viele Videos noch immer in 480p an.
Da kann man uninteressantes
viel schneller mit "Pfeil-nach-rechts" skippen.
und:
Musik ist dann auch in Stereo
> Ich denk, ideale Videolänge ist so 6-10 Minuten für ein Thema. Länger> konzentriert sich doch kaum noch jemand in der klickökonomie.
Intelligent gemachte, informative YT-Videos für intelligente Leute
dauern oft wesentlich länger. Trotzdem liegen die Klicks durchaus
im hohen sechsstelligem Bereich oder sogar darüber:
https://www.youtube.com/c/maiLab/videos
Helge schrieb:> Finanziell solls wenigstens kein geld kosten, also nach einer Weile> wenigstens das nötige Gerät + Software einspielen.
Ei ei ei ei...
Noch so einer der denkt er macht jetzt einen YT Kanal auf und morgen
regnet das erste Geld.
Du musst erstmal 1000 Abos haben und mind. 4000 Stunden öffentliche
Wiedergabezeit.
Bis du DAS erstmal erreicht hast dauert es seeeehr lange. Und der Weg
dahin ist schwer denn du musst stetig aktiv sein bei YT.
Wenn du das dann alles irgendwann mal erreicht haben solltest, deine
Bewerbung als Partner bei YT akzeptiert wurde und der Mond im Orion
steht, dann kannst du das erste Geld verdienen.
Mit deinen 1000 Abos wirst du aber gerade mal soviel Geld einnehmen,
dass du dir im Monat ein halbes Kilo Hack leisten kannst.
Ab 10.000 Abos wird es langsam interessant was die Einnahmen angeht und
natürlich auch die Ausgaben wie Steuern.
Ich schlage dir vor: Schnapp dir dein Handy und filme einfach mal über
die Themen die du ansprechen willst. Schneide die Videos, teile die
Videos, Bau dir deinen Kanal auf. Lade jede Woche mind. 1-2 Videos hoch
und schaue mal nach 6-12 Monaten ob du mehr als 10 Abos hast.
Aber vergiss den Gedanken mit YT schnell soviel Geld machen zu können
das du dein Equipment bezahlen kannst.
Hallo
Carsten L. schrieb:> Intelligent gemachte, informative YT-Videos für intelligente Leute> dauern oft wesentlich länger. Trotzdem liegen die Klicks durchaus> im hohen sechsstelligem Bereich oder sogar darüber:
Wobei das im verlinkte Video einen "Vorteil" hat:
Ein leider hochaktuelles Thema was viele Fragen aufgetan hat(te) - da
schafft es auch schon mal tiefer gehende Themen die man nicht mal "so
nebenbei" Konsumieren kann in den sechsteiligen Bereich.
Ansonsten bleibe ich dabei:
Klickzahlen oberhalb von 100000 - wobei schon 10000 bei Nischenthemen
ein "Warnhinweis" sein kann deuten meist auf eher schlechte
"Bildzeitungsvideos" hin - wobei schlecht halt wieder meine persönlich
Meinung und Wertung ist, wer auf Geschrei, "Katastrophen", Sensationen,
selbsternannte "Aufklärer" und Mobber ("Schau wie blöd...ist") steht
soll es sich halt rein ziehen - jeder ist für sein Niveau und seine
Ansprüche selbst verantwortlich...
Das nicht nur YT ausgerechnet diese Nutzer hoffiert und anspruchsvolles
nicht "bewirbt" oder nur mal präsenter macht also auch mal wenn man
nangemeldet ist als Vorschlag auf "Startseite" bringt liegt leider nun
mal daran das halt zu viele "Bildzeitung" und RTL2 wollen und nur
wenigeInhalt, Bildung, intelligent Unterhaltung...
Was sicherlich auch die Vorurteile der Meckerköppe und Verallgemeinerer
welche nicht selbstständig aktiv werden und nur das Nachplappern was
sie von anderen "Bildzeitungsseiten" als Wahrheit geliefert erhalten,
bedingt.
YouTube bietet so einiges - man muss nur selbstständig und mit etwas
Aufwand suchen und nicht nach der ersten Sekunde weg schalten wenn es
einen nicht sofort gefällt (Was ironischer weise genau das Verhalten ist
was diese Meckerköppe den angeblich typischen Youtubenutzen und Yotubern
vorwerfen...)
Youtubenutzer
Youtubernutzer schrieb:> Ich hoffe das man dich auch so einfach abstempelt...
Ich habe nicht vor, jemals irgendwelchen Schwachsinn bei YT
reinzustellen.
Ich stöbere nur gerne nach alten Musikvideos (Peter, Paul and Mary
usw.).
Und finde aber auch aktuelle Sachen, die mir gefallen (z.B. Katy Perry,
Paloma Faith, Jake Bugg).
Anne Reburn macht sehr aufwendige Videos, kann viele Instrumente, sieht
hübsch aus, nur leider hat sie überhaupt keine Singstimme (sehr leise,
keine Dynamik, kein Ausdruck). Mit professioneller Ausbildung hätte sie
viel Potential.
Youtubernutzer schrieb:> -1080p ist noch deutlich öfter> vertreten und reicht meist auch aus
Oft entpuppen sich hochauflösende Videos leider nur als hochskalierte
240p/360p/480p.
Oder es sind Wackelvideos mit Teeny-Gekreisch, übersteuerten Bässen vom
Handy.
Was mich auch sehr stört, sind diese Labervideos, die 10min brauchen, um
Sachen von 10s zu erklären.
Die Unsitte, alles doppelt und dreifach zu zeigen und zu erklären, hat
aber auch im TV drastisch zugenommen. Als wenn die Leute heutzutage alle
zu blöd sind, um es nicht schon beim ersten mal zu kapieren.
Wer was wirklich nicht verstanden hat, kann es doch einfach nochmal
abspielen.
Also wer behauptet mit youtube das schnelle Geld machen zu können
befindet sich mMn fast immer auf dem Holzweg.
Natürlich kommt es auch darauf an, welche Inhalte man präsentieren will.
Da gibt es (erfolgreiche) youtuber, welche bloß labern und sonst keinen
großen Aufwand haben außer das "Talent" besitzen müssen, sich über
wirklich jeden Scheißdreck mit seiner community auszutauschen. Diese
Themen sprechen in der Regel recht viele Menschen, die aktiv im Internet
sind, an. Das kann man hinnehmen oder sich ständig die Zähne daran
ausbeißen.
Und dann gibt es Youtuber, welche einen (nicht immer sichtbaren) großen
zeitlichen und/oder finanziellen Aufwand betreiben und versuchen, den
Menschen wirklich Nützliches und Wissenswertes näherzubringen. Aber
solche Videos behandeln zumeist eher Nischenthemen und zweitens sind
solche Videos auch nicht einfach so auf die Schnelle und wenn möglich
zweimal die Woche erstellt.
Ich kann hier auch gerne meine Erfahrungen mit Youtube schildern: Ich
habe im Moment rund 5000 Abonnenten aber noch nicht die 4000 h
überschritten. Und selbst wenn dies der Fall wäre, würde dies wie einige
hier schon geschrieben habe wohl nahezu 0 Einnahmen lukrieren.
Stattdessen stecke ich Monat für Monat Geld in meine Projekte. In den
letzten 10 Jahren waren dies gut und gerne über 10000 Euro. Und wenn ich
mich (täglich) dahinterklemme, schaffe ich ca. 1 Video pro Monat.
Meiner Meinung nach ist Geldverdienen mit Youtube und mit
Themenbereichen, welche ich intellektuell vor mir vertreten kann ohne in
den Erdboden versinken zu müssen, ein ziemlicher Knochenjob. Man darf
dann auch nicht den unerheblichen Druck vergessen, jede Woche ein Video
drehen zu müssen UND vor allem immer wieder ein wenns geht einigermaßen
neues Thema zu finden. Das ist oft mit ziemlich langer Recherche im
Internet verknüpft wenn man nicht zufällig zu den kreativsten Köpfen
gehört. Bei mir sind das schon gut und gerne 1 h pro Tag mindestens...
Aber solchen Leuten, die glauben es auf viel einfachere Art zu
bewerkstelligen rate ich, es einfach auszuprobieren und nach einem Jahr
Resümee zu ziehen und wohl mit ziemlicher Ernüchterung festzustellen,
dass einem 67 Abonnenten auch nicht gerade vom Hocker schmeißen...
Peter D. schrieb:> Was mich auch sehr stört, sind diese Labervideos, die 10min brauchen, um> Sachen von 10s zu erklären.> Die Unsitte, alles doppelt und dreifach zu zeigen und zu erklären, hat> aber auch im TV drastisch zugenommen. Als wenn die Leute heutzutage alle> zu blöd sind, um es nicht schon beim ersten mal zu kapieren.> Wer was wirklich nicht verstanden hat, kann es doch einfach nochmal> abspielen.
Das Problem ist halt, du willst eine gewisse Wiedergabezeit deines
Videos erreichen. Längere Videos sorgen grundsätzlich für eine höhere
Watchtime die du als YTuber natürlich haben möchtest.
Guckst du dir ein 30 Sekunden Video 10 Mal an, dann bleibt die Watchtime
bei 30 Sekunden. Wäre ja toll wenn sie sich jedes Mal erhöhen würde bei
ein und demselben Viewer.
Schaust du dir aber ein 30 Minuten Video 1 Mal an, dann beträgt die
Watchtime eben 30 Minuten.
Klar warum es so lange Erklärvideos gibt, Let's Plays, Unboxing, etc.
Peter D. schrieb:> Die Unsitte, alles doppelt und dreifach zu zeigen und zu erklären, hat> aber auch im TV drastisch zugenommen.
Bei YT kann man immerhin vorspulen. Dafür nervt YT mit immer mehr
Werbung, oder gibt es dafür auch Tricks? YT mit Kodi geht noch ohne
Werbung, ist nur aufwändig einzurichten. In letzter Zeit läuft das sehr
stockend, ist sicher eher ein Problem der neuen Kodi Version, oder ist
das wieder Gängelei von YT?
Johannes S. schrieb:> Dafür nervt YT mit immer mehr> Werbung, oder gibt es dafür auch Tricks?
Ich hab keine Werbung
uBlock origin
und... BTW
wenn ein YTber nochsoviel um likes, Abos und um das Glöckchen bettelt,
mache ich das erst recht nicht
Hallo
genau so habe ich es - zwar nur als Zuschauer- kennengelernt.
Um mal bei einen Beispiel zu bleiben was hier wohl besonders gut
funktioniert:
Fragt man hier in Forum nach guten YT Kanälen im E-Technikumfeld kommen
mehr oder weniger immer die gleichen wenigen Kanäle dabei heraus -
"jeder" (in diesen Forum) weis wer der Youtber aus Australien ist - eben
weil es schon lange Inhalt und Qualität liefert.
Andere mit größerer Reichweite und relativer Bekanntheit aus Australien
gibt es aber nicht.
Hinzu kommen, wenn es hoch kommt, noch 20 weitere Kanäle mit Reichweite,
durchgehende Qualität und Niveau - mehr aber auch nicht.
Der Australier hat es selbst schon mehrfach "zugegeben" - er erzielt
sein Einkommen mit Youtube - als ehemalige Ingenieur im E-Technikbereich
mit entsprechenden Einkommen - sicherlich auch nicht wirklich wenig aber
Reichtümer ("Millionär") werden es auch nicht sein.
Wer aber auch nur minimale Erfahrung hat weis:
Dahinter steht viel Arbeit (eventuell mehr als in einen "echten" Job)
und man steht halt in der Öffentlichkeit.
Auf diesen finanziellen und inhaltlichen Niveau gibt es nur sehr wenige
weitere Kanäle im E-Technikumfeld - meist sind sie "nur" ein eventuell
vollständig gegenfinanziertes Hobby.
Sprich:
Alles was Christoph E. geschrieben hat wird mehr oder weniger bestätigt.
Ist eigentlich ähnlich wie im Fußball:
Die wenigen tausend bekannte Vollprofis mit Werbeverträgen usw. bei den
großen Vereinen prägen das Bild vom Fußball (Im Sport ganz allgemein) -
die Realität der übrigen 99% sieht aber anders aus.
Bei YT sind die übrigen dann halt nicht 99% sondern vielleicht "nur"
90%.
Google als Betreiber ist kein Wohlfahrtverein der Geld verschenkt
sondern gehört zu den Kapitalistischsten Firmen die man sich vorstellen
kann - so ziemlich jedes mittelständische Unternehmen nimmt da mehr
seine Aufgaben im Bezug zum Allgemeinwohl (Steuer zahlen ohne Tricks)
und gegenüber seinen Kunden wahr.
Youtubenutzer
Max B. schrieb:> Das Problem ist halt, du willst eine gewisse Wiedergabezeit deines> Videos erreichen. Längere Videos sorgen grundsätzlich für eine höhere> Watchtime die du als YTuber natürlich haben möchtest.
Die saubere Lösung wäre allerdings, Du hast auch wirklich 10min
interessante Inhalte zu erzählen. Dann könnte es sogar passieren, daß
sie Dein nächstes Video auch ansehen.
Hallo
so "funktioniert" YT aber für den Großteil der Nutzer, leider, nicht...
Wir hier und in anderen technischen, wissenschaftlichen Foren (und
ähnliches) sind halt trotz allen nur eine recht kleine Minderheit.
Die Breitschaft sich längere Videos anzusehen die oft auch Inhaltlich
mitdenken erfordern und auch mal anstrengend sein können ist - verstärkt
durch die Werbung welch gerade die leider typischen eher "Technik
fernen" Nutzer nicht verhindern können (für uns sehr einfach und eine
Sache von weniger als eine Minute, aber...), ist halt recht gering -
also "muss" leider mit den schon erwähnten Tricks gearbeitet werden -
Und irgendwann wird es zur Normalität weil man es so vor gelebt und
erklärt bekommt.
Da drüber zu stehen bringen nur wenige fertig - und das sind dann auch
nicht die "typischen" Youtuber sondern eben jene die "uns" hier schon
immer positiv aufgefallen sind.
Youtubenutzer
Youtubernutzer schrieb:> Peter D. schrieb:>> Ist genau so langweilig und überflüssig, wie diese Auspackvideos.> Scheinbar nicht wie die Klick- und Daumenhochzahlen zeigen.
Hab nur einmal so ein Video gesehen, meine Vermutung ist dass es da zwei
Motivationen dafür gibt:
1stens nimmt der "Reacter" eine Auswahl vor, das sind also "gesichtete"
von Menschen empfohlene Videos.
Zum 2ten vermutlich wichtigeren Punkt, es vermittelt dem Zuschauer den
Eindruck, nicht alleine ein Video zu schauen. Man hat quasi einen
"Freund" neben sich sitzen. Eigentlich eine ziemlich traurige
Geschichte.
Helge schrieb:> Rechner für den ganzen Babel kann ich mir aus vorhandenem zamstecken.> Wird nix tolles, 4GB, paar Platten, mittelgute Grafikkarte müßte doch> reichen?
Oder noch genauer zusammengefasst:
Helge schrieb:> Wird nix tolles
Unterschätze nicht den Aufwand für einen YouTube Kanal mit Inhalt! Müll
gibt es da schon genug.
Youtubernutzer schrieb:> Anarchist schrieb:>> Das schafft doch jede Teenagerin mit ihrem Smartphone....>> Diese 4k aus den Smartphone sind rein technisch oft minderwertig...> Und:> $k ist bei weiten noch nicht Standard -1080p ist noch deutlich öfter> vertreten und reicht meist auch aus - wobei gute 4k Aufnahmen natürlich> schon ein Unterschied sind den man bemerkt - wenn halt alles stimmt und> das Thema es überhaupt "Fordert".
4k braucht man für den Algorithmus, nicht für den Zuschauer, der das auf
einem 4K Gerät schaut.
●DesIntegrator ●. schrieb:> Youtubernutzer schrieb:>> 4k ist bei weiten noch nicht Standard...>> ich schaue viele Videos noch immer in 480p an.> Da kann man uninteressantes> viel schneller mit "Pfeil-nach-rechts" skippen.>> und:> Musik ist dann auch in Stereo
Nein, du konsumierst auf YT einfach nur Müll.
Leute die gegen YT wegen den Inhalten meckern erkennt man daran, dass
sie die guten Kanäle nicht gefunden haben und daher die schlechten
Kanäle konsumieren.
Sag mir was du von YT hältst, dann weiß ich, was du auf YT konsumierst.
Nano schrieb:>> Sag mir was du von YT hältst, dann weiß ich, was du auf YT konsumierst.
Ergänzung:
Beim linearen TV ist das übrigens nicht so, das bleibt schlecht.
Christoph E. schrieb:> Ich kann hier auch gerne meine Erfahrungen mit Youtube schildern: Ich> habe im Moment rund 5000 Abonnenten aber noch nicht die 4000 h> überschritten. Und selbst wenn dies der Fall wäre, würde dies wie einige> hier schon geschrieben habe wohl nahezu 0 Einnahmen lukrieren.> Stattdessen stecke ich Monat für Monat Geld in meine Projekte. In den> letzten 10 Jahren waren dies gut und gerne über 10000 Euro. Und wenn ich> mich (täglich) dahinterklemme, schaffe ich ca. 1 Video pro Monat.
Wenn du nur 1 Video pro Monat schaffst, dann ist YT nicht die richtige
Plattform für dich.
12 Videos im Jahr und 120 in 10 Jahren werden nicht genügen um eine hohe
Abozahl zu bekommen.
Wenn es dir also langfristig ums Geld verdienen gehen sollte, dann wirst
du mit Plattformen wie udemy besser bedient sein.
Wenn es dir aber nur darum geht Nutzern kostenlos hochqualitative
Inhalte anzubieten, dann sage ich danke und würde es gut finden, wenn du
bei YT bleibst.
Peter D. schrieb:> Was mich auch sehr stört, sind diese Labervideos, die 10min brauchen, um> Sachen von 10s zu erklären.
Du bist Ingenieur oder sowas?
Das dominante Nichtssagen oder auch Selbstinszenierung genannt ist
heutzutage das Wichtigste, worauf es ankommt. Allerdings natürlich so,
dass andere einem zuhören.
An meinem Badesee ist auch so ein Typ, der kann den größten Schwachsinn
daherreden, aber alle horen ihm interessiert zu.
"Man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass es heute noch irgendwo
gewittert".
Hallo
Dürfte bei potentiellen Youtubern aus den Forum eher größtenteils doch
etwas seltsam wirken :-)
Das Sixpack ist wohl noch nicht per Operation zu "gestalten" und selbst
wenn es so wäre:
Die wenigsten Frauen und auf das gleiche Geschlecht stehende werden wohl
auf einen 60 jahrigen "typischen" Bastler mit Kugelbauch und
gleichzeitig Sixpack stehen.
Tja wir Männer bleiben weiterhin benachteiligt und müssten entweder mit
"Tiere, Menschen und Sensationen" die anderen Urinstinkte ansprechen
oder halt richtig Inhalt liefern...
Wo bleibt da der "Genderkrampf" ähhh natürlich Genderkampf...?
Männergleichberechtigung - Jetzt !
;-)
Achtung:
Vorhergehender Beitrag kann Spuren von Ironie und fehlender politischer
Korrektheit beinhalten
Youtubenutzer schrieb:> Das Sixpack ist wohl noch nicht per Operation zu "gestalten" und selbst> wenn es so wäre:
Du musst Freitags halt noch mehr hüpfen und deinen Hüpfsprung an die zu
trainierende Muskelpartie anpassen.