Hallo,
eben mein altes Lenovo T60 im Standby weggelegt, wollte heute Abend
weiter machen. Hatte aber was wichtiges vergessen und holte das Teil ca.
15 min. später wieder zurück. Sofort fällt auf, dass das Notebook heiß
WIE NOCH NIE ist, ganz besonders unten im Bereich der CPU. Dass 1 Watt
im Standby-Mode so gewaltig heizen kann, ist etwas ungewöhnlich ...
Das Notebook lies sich dann auch nicht aufwecken, ich musste erst die
Batterie entfernen. Der Neustart gelingt dann, wobei der Lüfter sofort
auf Vollgas losläuft und eine Menge heiße Luft aus dem Gerät befördert.
Üblicherweise säuselt der nur vor sich hin (wenn überhaupt) und die
ausgeblasene Luft ist gerade mal handwarm.
Dass nach dieser Aktion der Akkustand von 75% auf 48% runter war kann
nur bedeuten, dass die CPU IM STANDBY auf volle Leistung geschaltet
wurde und der Lüfter dazu nicht eingeschaltet wurde. Wie ein Automotor,
der Vollgas bekommt und kein Kühlwasser eingefüllt ist. Die sichere
Zerstörung des Motors wäre die Folge.
Würde mich interessieren, ob jemand ähnliches erlebt hat.
Markus
ist mir auch mal mit einem Lenovo passiert. Ursache war die komplett
ausgetrocknete Wärmeleitpaste. Beim zerlegen des Rechners bröselte die
nicht mehr wärmeleitende Paste nur noch rum. Die hat wohl zum Schluss
eher die Wärmeabfuhr verhindert, der Rechner war danach Schrott.
So ziemlich aehnlich mit einem T61 gehabt.
Liess sich nur danach weder aufwecken noch einschalten.
Das ging nur nach der bei Thinkpads ueblichen Prozedur eines
BIOS-Resets.
Wuerde ich an Deiner Stelle auch vornehmen, dann startet das Teil
vielleicht wieder so wie es soll, wenn sich nix bei der Ueberhitzung
endgueltig verabschiedet haben sollte.
Ich habe einen Hp Zbook 15g6. Dieser hält normalerweise ungefähr 6-8
Stunden mit dem Akku. Irgendwann hatte ich das Ding mitgenommen vorher
war er wie eigentlich wie fast immer an der Docking und somit voll
geladen. Zugeklappt aber nicht richtig abgeschaltet. Eigentlich geht er
in standby wenn ich ihn zuklappe und dann im Auto auf den Sitz gelegt.
Ohne Tasche. Als ich ihn am Ziel nur gut 20 Minuten später wieder nehmen
wollte war er richtig heiß schon unangenehm an den Händen. Der Akku war
komplett leer. Ich weiß er hat Lüftungslöcher unten und vielleicht hat
der Sitz die Lüftungslöcher etwas verdeckt aber der Lüfter von dem Gerät
kann eigentlich so laut das man denkt er würde gleich abheben. Das man
das im Auto überhört ist eingentlich unmöglich.
Und einen Akku der sonst einen ganzen Arbeitstag hält in 20 Minuten
auszusaugen dürfte auch kein Update schaffen.
Ich weiß bis heute nicht was da passiert ist. Das Gerät lebt noch und
hat so was auch noch nicht wieder versucht.
Markus B. schrieb:> Würde mich interessieren, ob jemand ähnliches erlebt hat.
Mir ist Windows schonmal auf dem Weg in den Ruhezustand abgeschmiert,
das sah ähnlich aus.
Seitdem packe ich das Notebook immer erst dann in die Tasche, wenn die
LEDs ausgegangen sind.
Hmmm schrieb:> Mir ist Windows schonmal auf dem Weg in den Ruhezustand abgeschmiert,> das sah ähnlich aus.
Mir hat ein Laptop mal den Standby nicht vollständig vollzogen, so dass
der Akku in einem Tag auf Null war. Das war kein Hardware-Defekt,
sondern recht wahrscheinlich ein Fehler im Ablauf des Standbys, im
Umfeld von Betriebssystem+ACPI. Ist aber nur einmal passiert, danach nie
wieder.
(prx) A. K. schrieb:> Fehler im Ablauf des Standbys
Wenn man unter Win auf Ruhezustand / Energie sparen geht und den Deckel
zuklappt bevor win damit fertig ist, kann es passieren das die Aktion
für 'Deckel zuklappen' auch ausgeführt wird.
Einer dieser 100 kleinen Nadelstiche bei denen man sich fragt ob die bei
MS eigentlich auch mal was richtig testen bevor sie das ausrollen.
Manchmal äussert sich das dann darin das der Rechner nach dem Hochfahren
erstmal runterfährt, weil das ja unterbrochen wurde.
Manchmal gehts auch total schief und das der Laptop mit 100% Auslastung
hängt ist eine Variante davon.
Habe ich aber sehr selten gesehen, dafür bei mehr als einem Modell.
M.E. kann der auch nicht soweit überhitzen das was stirbt, weil die CPU
vorher gedrosselt wird. bzw. das Runterfahren erzwungen wird.
Sofern PC noch einige Minuten lebt, sollte man mal nachsehen ob Updates
die Ursache waren. Ansonsten Auge in Ereignisanzeige+Taskmanager oder es
ist echtes HW-Problem wie oben beschrieben. Es gab allerdings auch
Viren, die den PC übertaktet und gekillt haben.
Ist das Notebook denn jetzt "gekillt" oder handelt es sich lediglich um
eine Überdramatisierung? Die heutigen Mobil-CPUs sind durchaus hart im
Nehmen und takten selbstständig herunter. Das ist kein Vergleich zu den
ersten Athlon-CPUs, die man wirklich thermisch töten konnte.
Prokrastinator schrieb:> Einer dieser 100 kleinen Nadelstiche bei denen man sich fragt ob die bei> MS eigentlich auch mal was richtig testen bevor sie das ausrollen.
Wird es in meinem Fall wohl nicht gewesen sind, denn da läuft Linux.
Hmmm schrieb:> Seitdem packe ich das Notebook immer erst dann in die Tasche, wenn die> LEDs ausgegangen sind.
Das reicht nicht immer. Ich hatte schon ein paar mal den Fall, dass der
Rechner in den Standby gegangen und dann aber fieser weise 5 Sekunden
später wieder von selber aufgewacht ist. Da kam es auch schon vor, dass
ich das nicht gemerkt hab, den Rechner in die Tasche gepackt und
losgefahren bin. Später aus der Tasche geholt, und der Akku war fast
leer und der Rechner hat quasi geglüht.
Rolf M. schrieb:> Hmmm schrieb:>> Seitdem packe ich das Notebook immer erst dann in die Tasche, wenn die>> LEDs ausgegangen sind.>> Das reicht nicht immer. Ich hatte schon ein paar mal den Fall, dass der> Rechner in den Standby gegangen und dann aber fieser weise 5 Sekunden> später wieder von selber aufgewacht ist.
Ein standard-Fettnäpfchen (in welches ich hin und wieder gerne trete):
Eine USB (Funk-)Maus, welche von Windows beim erstmaligen Anschluss
standardmäßig so konfiguriert wird, dass sie den Rechner aus dem
Ruhezustand (und auch aus dem Standby) aufwecken kann [*]. Schickst Du
den Rechner in den Ruhezustand oder Standby und bewegst anschließend die
noch angeschlossene Maus, weckst du damit den Rechner automatisch wieder
auf!
[*] Fettnäpfchen ^2: Konfigurierst Du die Maus an DIESEM USB-Anschluss
so, dass sie den Rechner nicht aufwecken kann, so wird sie es dennoch
tun wenn diese an einem anderen USB-Anschluss angeschlossen wird. Diese
Einstellung ist für JEDE Maus an JEDEM USB-Anschluss separat
vorzunehmen!
Walter T. schrieb:> Ist das Notebook denn jetzt "gekillt" oder handelt es sich lediglich um> eine Überdramatisierung?
Also das Notebook läuft noch, was mich wundert. Denn so heiß war das bei
weitem noch nie. Auf dem Gerät laufen nur rel. anspruchslose
Anwendungen, der Lüfter läuft ab und zu mal paar Sekunden auf der
niedrigsten Stufe.
Update scheidet aus, da keine Internetverbindung vorhanden. Bei einem
Update hätte sich das Gerät ordnungsgemäß eingeschaltet und bei hoher
Rechenleistung auch der Lüfter.
Habe das Teil, wie bestimmt schon 1.000 mal mit Fn + F4 in Standby
geschaltet und das hat auch wie schon 1.000 mal funktioniert. Das
Mond-Symbol leuchtete, ebenso eine LED an der rechten Seite. Dann im
Nebenraum aufgeklappt abgestellt.
Dann hat sich irgendwas eingeschaltet, um die im Akku gespeicherte
Leistung im Gerät in Wärme umzuwandeln. Wird wohl die CPU gewesen sein.
Das Gerät nutze ich seit über 10 Jahren, gekauft habe ich es als
Leasing-Rückläufer von einem Händler. Das Gerät lief bisher absolut
zuverlässig.
Wieso sollte da nicht eine End-of-Live Routine starten, damit das Teil
endlich in den Mülleimer wandert? Der elende Nutzer soll gefälligst mal
wieder ein neues Notebook kaufen. Die Lenovo-Akkus werden ja ähnlich
getötet. Eben war der Akku noch Topp, dann plötzlich tot und es ist zu
lesen: Gehen Sie einen neuen Akku kaufen ...
Markus B. schrieb:> Wieso sollte da nicht eine End-of-Live Routine starten, damit das Teil> endlich in den Mülleimer wandert?
Na klar, von geplanter Obsoleszenz wissen wir doch schon mindestens seit
Tintenstrahldruckern! Jetzt hat der OP einen unwiderlegbaren Beweis dass
sein Laptop Harakiri begehen wollte... LOL...
Für viel wahrscheinlicher halte ich, dass irgendeine Hardware- oder
Softwarefunktion den Laptop nach dem Standby Signal wieder aufgeweckt
hat. Ich habe Standby auf meinen T61 immer auf Display zuklappen gehabt
und manchmal ist der trotz zusammenklappen weiter gelaufen. Wenn man ihn
dann weglegt so dass die Lüftungsöffnungen blockiert sind oder gar in
eine Tasche steckt wird der sehr schnell sehr heiß.
Markus B. schrieb:> Walter T. schrieb:>> Ist das Notebook denn jetzt "gekillt" oder handelt es sich lediglich um>> eine Überdramatisierung?>> Also das Notebook läuft noch,
Also war die "Selbstzerstörung" entweder defekt oder existiert gar
nicht.
Walter T. schrieb:> Also war die "Selbstzerstörung" entweder defekt oder existiert gar> nicht.
Weder noch. Die hat den Benutzer auf dem Schirm nach "jetzt" oder
"später" gefragt, bis der Akku leer war. Lenovo bringt demnächst einen
ohne Rückfrage arbeitenden Update dieser Feature.
Markus B. schrieb:> Wieso sollte da nicht eine End-of-Live Routine starten, damit das Teil> endlich in den Mülleimer wandert? Der elende Nutzer soll gefälligst mal> wieder ein neues Notebook kaufen.
Ohje...
Das Verhalten das Du beschrieben hast ist relativ normal und nur eines
von hunderten Ereignissen die in einer perfekten Welt nicht vorkommen
würden, in der realen Welt aber schon.
Das hat nichts mit teuflischen Echsenwesen vom Planeten Quarks zu tun
die uns alle versklaven wollen.
Das ist einfach nur komplexe Technik die nicht unter allen Umständen
perfekt funktioniert.
Bei mir hat sich mal ein ASUS-Laptop in den Tod "gebrannt", dadurch dass
ich ein Memory-Check-Tool von CD/USB bootete - aber der Laptop in diesem
"DOS-Mode" nicht die Luefter-Kuehlung aktivierte (der drehte normal beim
booten die Luefter hoch, bis der Windows-Treiber die Kontrolle
uebernahm).
Diesmal hat er bei dem Test aber nicht die Luefter hochgereht und wurde
beim Test heiss und hat sich wohl dann irgendwann CPU oder GPU selbst
ausgeloetet...jedenfalls ging es nur noch kurz mit Grafikfehlern und
dann war er tot :(
Prokrastinator schrieb:> Das ist einfach nur komplexe Technik die nicht unter allen Umständen> perfekt funktioniert.
Also ich differenziere etwas zwischen "nicht perfekt funktionieren" und
einer Geschichte, wo sich sich einfach mal eben die Hardware überhitzt
und sich möglicherweise zerstört.
Aber OK, dann war das also nur einer der vielen 100.000 Fehlern, die in
der Hard- oder Software stecken und die mal eben hingenommen werden.
Wenn das Gerät eine solche Fehlfunktion nicht überlebt, kauft man eben
ein neues. Solche Kunden wünschen sich Hersteller und Handel.
Guido L. schrieb:> jedenfalls ging es nur noch kurz mit Grafikfehlern und> dann war er tot :(
Eben, genau das hatte ich bei meinem Gerät eigentlich auch erwartet.
Offensichtlich hat bei mir die Zeit nicht gereicht, um das Gerät durch
zu grillen.
Markus B. schrieb:> Also ich differenziere etwas zwischen "nicht perfekt funktionieren" und> einer Geschichte, wo sich sich einfach mal eben die Hardware überhitzt> und sich möglicherweise zerstört.
Dramaqueen!
Möglicherweise, blabla, weil irgendjemanden irgendwann einmal in grauer
Vorzeit in einem völlig anders gelagertem Fall mal der PC verreckt ist.
Markus B. schrieb:> Offensichtlich hat bei mir die Zeit nicht gereicht, um das Gerät durch> zu grillen.
Meine Fresse bist Du zwanghaft verbohrt.
Es gäbe 1000 bessere und erheblich zuverlässigere Methoden die Kiste zu
himmeln, wenn man das wollte.
Geh doch mal bei, klebe die Lüftungsschlitze ab, mache einen
Belastungstest.
Du wirst sehen das die Taktfrequenz dramatisch reduziert wird und die
Kiste irgendwann abschaltet OHNE kaputt zu gehen.
Die ganze Welt hat sich nicht gegen Dich verschworen.
Du rallst nur einfach nicht wie Technik funktioniert und das es manchmal
eine Kombination aus unerwarteten Ereignissen ist die unerwartete
Probleme macht.
Walter T. schrieb:> Die heutigen Mobil-CPUs sind durchaus hart im Nehmen und takten> selbstständig herunter.
Nur ist halt ein core2duo eben keine so wirklich moderne CPU mehr.
Ich bin ja auch echt ein Fan von 'zweites Leben' bzw. Langer
Lebensdauer.
Aber ein t60? Ernsthaft? Das Ding gehört ins Museum. Und genau da wollte
es vermutlich mit der Aktion einfach hin.
Walter T. schrieb:> Markus B. schrieb:>> Walter T. schrieb:>>> Ist das Notebook denn jetzt "gekillt" oder handelt es sich lediglich um>>> eine Überdramatisierung?>>>> Also das Notebook läuft noch,>> Also war die "Selbstzerstörung" entweder defekt oder existiert gar> nicht.
Vielleicht hat sich die Selbstzerstörung selbst zerstört.
Ich A. schrieb:> Aber ein t60? Ernsthaft? Das Ding gehört ins Museum.
14-15J alt.
Da hat der Hersteller bei der geplanten Obsoleszenz aber ziemlich
jämmerlich versagt.
Rolf M. schrieb:> Später aus der Tasche geholt, und der Akku war fast> leer und der Rechner hat quasi geglüht.
Das ist ungewöhnlich. Glühen sieht man so ab etwas mehr als 700°C, gut
erst ab über 1000°C. Es klingt für mich äußerst zweifelhaft, dass ein
Notebook eine solche Temperatur erzeugen kann, und wenn ja, dass man es
noch aus der Tasche wieder herausbekommt, bevor diese in Flammen
aufgeht.
Prokrastinator schrieb:> Geh doch mal bei, klebe die Lüftungsschlitze ab, mache einen> Belastungstest.
Meine Fresse, was für eine dämliche Empfehlung!
Aber ich gehe mit. Im Gegenzug lässt du bei deinem Auto das Kühlwasser
ab und machst einen Belastungstest.
Prokrastinator schrieb:> Ich A. schrieb:>> Aber ein t60? Ernsthaft? Das Ding gehört ins Museum.>> 14-15J alt.> Da hat der Hersteller bei der geplanten Obsoleszenz aber ziemlich> jämmerlich versagt.
Ich habe noch den Nachfolger, den T61. Auch nicht viel neuer, läuft mit
Windows 10 einwandfrei. Mit flotter Festplatte 7.200 rpm gut brauchbar.
Ist nur Reserve, weil mir die Hintergrundbeleuchtung mit CCFL zu flau
zum Arbeiten damit ist. Zum Wegschmeißen viel zu schade.
Markus B. schrieb:> Meine Fresse, was für eine dämliche Empfehlung!>> Aber ich gehe mit. Im Gegenzug lässt du bei deinem Auto das Kühlwasser> ab und machst einen Belastungstest.
Du verstehst wirklich nicht wie ein Laptop funktioniert, oder?
Was glaubst Du wohl macht Dein T60, wenn die feinen Lamellen des CPU
Kühlers nach Jahren mit Flusen voll ist?
Der Drosselt einfach nur den Takt.
Die meisten Kühlsysteme können 'ihre' CPUs bei dauer Vollast nicht kühl
halten, so das die gedrosselt wird.
Aber es ist vollkommen sinnlos mit Dir zu diskutieren.
Du verstehst es ja doch nicht.
Walter T. schrieb:> Das ist ungewöhnlich. Glühen sieht man so ab etwas mehr als 700°C, gut> erst ab über 1000°C.
Du solltest dich darüber informieren, was in der deutschen
Umgangssprache das Wort "quasi" bedeutet.
Rainer Z. schrieb:> Ich habe noch den Nachfolger, den T61.
Ich habe noch den Vorfolger, das T23.
Hat noch echte serielle und parallele Schnittstellen. Das Gerät nimmt
die Daten von meinen div. Datenloggern entgegen. Bei dem Gerät muss man
auch nicht alle 2 Jahre einen neuen klapprigen Lüfter für 3.50 Euro
einbauen und dabei das komplette Gerät zerpflücken. Da ist noch der
erste Lüfter drin und der wird uns alle mit Sicherheit überleben.
Ich A. schrieb:> Ich bin ja auch echt ein Fan von 'zweites Leben' bzw. Langer> Lebensdauer.>> Aber ein t60? Ernsthaft? Das Ding gehört ins Museum.
Wer so daher labert, ist alles andere als ein Fan von langer
Lebensdauer.
Sondern eher ein klassischer Anhänger von: Weg mit dem alten Scheiß, man
will doch schließlich mal wieder was Neues. Du weißt zwar, dass der neue
Rotz nicht viel taugt, aber vorne mit dabei sein ist alles.
Markus B. schrieb:> Ich habe noch den Vorfolger, das T23.> Hat noch echte serielle und parallele Schnittstellen.
+1
Alle Achtung. Nur aus Interesse: Läuft der mit Windows 10?
A propos serielle und parallele Schnittstellen. Die sind im T61 nicht
eingebaut, aber es gibt von Lenovo original einen Einschub mit diesen
Schnittstellen, der anstelle des CD/DVD-Laufwerks in dessen Schacht
geschoben wird. Genial, sage ich nur.
Wer das braucht? Nun ja, ich habe eine alte ISDN-Telefon-Anlage von
Auerswald, die über die serielle Schnittstelle programmiert wird
(alternativ ginge es über eine ISDN-Karte und den internen S0-Bus).
Rolf M. schrieb:> Du solltest dich darüber informieren, was in der deutschen> Umgangssprache das Wort "quasi" bedeutet.
Was ich sehe ist, dass Diskutanten, die üblicherweise zur "Du musst Dein
Problem exakt beschreiben, sonst kann Dir keiner helfen!"-Fraktion
gehören und sich dann moquieren, wenn einem TO die passenden Vokabeln
fehlen, selbst völlig sinnfreie Beschreibungen benutzen.
"Glühen" ist ein technischer Terminus und ist mindestens mit einer
leichten Leuchterscheinung verbunden.
sofern man eine SSD im Rechner hat, ist ein runterfahren
und neu booten doch auch kein Akt mehr.
Man muss halt schauen, ob das was man will auch durchgeführt wird.
Ist zwar was völlig anderes, schlägt aber in die gleiche Kerbe:
Gastro-Kaffeemaschine.
Ohne Anzeige für den Wasserstand (wohlgemerkt GASTRO)
Wasser rein, Kaffe rein, anschalten (eher antasten) und sofort weggehen.
Aber die Maschine brüht nicht. Einmal so alle 50Vorgänge macht sie das.
warum auch immer.
Nächster Kollege:
erstmal-Wasser-rein-kipp,
statt zu schauen ob trockener Kaffe im Filter liegt
O_°
(...)
einfach nur Nachdenken...
Anarchist schrieb im Beitrag #6858485:
> Mein 24-Nadler LQ850+ läuft immer noch ...
Boah, ziemlich modernes Gerät. Mein 9-Nadler läuft auch immer noch, der
gibt sich sogar mit einem schnöden Schreibmaschinen-Farbband zufrieden.
Achja, mein alter Stiftplotter (damals sündhaft teuer) mag es auch
gerne, parallel oder seriell zu kommunizieren ...
Ebenso meine alte Werkzeugmaschine (damals übrigens auch sündhaft teuer)
Ebenso mein altes ...
Rainer Z. schrieb:> Nur aus Interesse: Läuft der mit Windows 10?
Keine Ahnung. Das T23 wurde für WinXP designet und das läuft heute immer
noch damit. Gibt keinen vernünftigen Grund, das zu ändern.
Markus B. schrieb:> Gibt keinen vernünftigen Grund, das zu ändern.
Frage:
Wie kommst Du damit auf's Internet.
Bei mir kommen beim XP-SP3 Rechner immer Zertifikatsverweigerer.
FF, Opera, IE, usw. usf.
Nichts geht mehr.
Nur noch Offline zu verwenden.
Und auf dem Notebook ist Win10 mit dem 20H2 release nicht mehr
updatebar.
-> Sondermüll.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> Wie kommst Du damit auf's Internet.
Muss man ja nicht. Mein altes HP Omnibook mit Win98 ist hier der King
für EEPROMs und EPROMs flashen/brennen, aber vom Internet weiss das nix.
Es reicht, wenn es ins interne Netzwerk kommt (mit extra 3Com PCMCIA
Karte :-P).
Karl B. schrieb:> Und auf dem Notebook ist Win10 mit dem 20H2 release nicht mehr> updatebar.> -> Sondermüll.
Mach dir doch Ubuntu oder so drauf. Dann kannste mal mit Linux
rumspielen.
Karl B. schrieb:> nicht mehr updatebar.> -> Sondermüll.
Sollst ja auch was neues kaufen und die Wirtschaft ankurbeln. Verhaut
den Konsumverweigerer mit dem Baseballschlaeger! :o)) :o))
Karl B. schrieb:> Frage:> Wie kommst Du damit auf's Internet.
Ich nutze das T23 nur ausnahmsweise im Internet. Und wenn, dann nur hier
im Forum unter der letzten unter XP installierbaren Version von Opera.
Denn diese neumodisch unscharfe Schrift der modernen Browser treibt mich
in den Wahnsinn.
> Bei mir kommen beim XP-SP3 Rechner immer Zertifikatsverweigerer.
Das habe ich bei der letzten FF-Version auch, mit dem Browser geht so
gut wie keine Seite mehr.
> Nur noch Offline zu verwenden.
So ist es und das ist auch die Hauptanwendung des Gerätes. Wer das T23
mal zerlegt hat, wird sich danach die Finger lecken. Da ist der moderne
Kram nur noch billigst-ramschiger Neumüll.
> -> Sondermüll.
Jo, du sollst halt was neues kaufen und mit noch funktionsfähigen
Geräten die Welt vermüllen. Das ist deine Aufgabe und dein Lebenszweck
auf dieser Welt. Deshalb nennt man dich auch VERBRAUCHER. Damit die paar
Leute auf der Welt, die schon auf zig. Milliarden sitzen, noch paar
Milliarden dazu bekommen.
Interessant auch, dass TOR eine neuere FF-Version installiert, die auf
normalen Wege nicht installierbar ist. Dann funktionieren plötzlich
viele Seiten wieder. Und man erkennt, dass ein T23 noch gewaltige
Ressourcen hat, die weitere Nutzung aber von finsteren Mächten nicht
erwünscht ist.