Es ist noch peinlicher, zun Glück merkt es keiner :D
Lothar M. schrieb:
> 2aggressive schrieb:
>> warmlaufender Kohleschichtwiderstand
> Wenn der R0 wie im DB irgendwas um 20..30 Ohm ist, dann fallen bei 20mA
> mit P = I²*R gerade mal 8..12mW an. Da erscheint mir ein ein- bis
> zweistündiger Aufwärmvorgang unwahrscheinlich...
Ja, ok, 12mW Eigenheizleistung sind auf den ersten Blick erst einmal
nicht viel für einen (angenommenen) "Ideal-Standard"
1/4-Watt-Kohleklotz.
Rechnen ist besser als raten
TK Kohlenstoff: - 0,5 · 10−3 /K als Hausnummer.
Der vom TO bemängelte Fehler lag bei 0,15/20= 0,0075 = 7,5 · 10−3,
entsprechend einer Erwärmung um 7,5/0,5= 15 Kelvin.
Ist das überhaupt plausibel
Geben wir dem selben R das zwanzigfache an Leistung: 20*12mW= 240mW.
Erwärmung 20*15=300 Kelvin, ok 520 Grad Celsius ist ein bisserl viel als
"maximum rating", aber immerhin noch im Bereich der Hausnummern der
selben Stadt. Egal, der TK war ja auch nur eine Hausnummer.
Vergesst bitte die Umgebung(-stemperatur) nicht, Zeitkonstanten von 1h
sind "im Schrank" durchaus erreichbar. Da heizen ja mehr als diese 12mW
die ganze Kiste auf.
Warum mein Gedankengang von vorhin trotzdem völliger Bullshit ist
Facepalm, zerflixtes Vorzeichen!
Bei Erwärmung nach inbetriebnahme (Erwärmung sollte anzunehmen sein)
wird ein Kohlewiderstand niederohmiger, der zu erwartende Strom also
grösser!
Der TO beklagt aber das Gegenteil.
Peinlich, ich bin dann mal wieder in der unsichtbaren Ecke (.)
Immerhin (auf die eigene Schulter klopf): meine Problemerkennung war
gut, zu den Grössenordnungen durchaus einigermassen passend. Nur das
Problem war verkehrt, prima dass niemand was merkt!
Fazit für den nächsten Post
Erst Kaffee, dann Bier. Vielleicht klappts dann auch mit den Vorzeichen
:D