Ich kann einen Haufen Feuermelder aus einer alten 24V-Brandmeldeanlage
bekommen, wenn ich will so 100. Mir ist aufgefallen, daß einige davon
radioaktiv sind. Was ist da strahlendes drin, und sind viele davon auf
einem Haufen gefährlich? Der feuerwehrmeister hatte mittlere Panik..
DoS schrieb:> und wer kontrolliert es?
Tja, ich hätte erwartet, dass Americium Rauchmelder beim Einbau
registriert und dann nach Ablauf der Lebensdauer ein Entsorgungsnachweis
gefordert wird.
"Der Inhaber der IRM hat diese gemäß § 25 Absatz 5 StrlSchV nach
Beendigung der Nutzung an den Zulassungsinhaber zurückzugeben. Ist dies
nicht möglich, so ist die Vorrichtung an die Landessammelstelle oder an
eine von der zuständigen Behörde bestimmte Stelle abzugeben"
https://www.bfs.de/DE/themen/ion/anwendung-alltag/rauchmelder/rauchmelder_node.html
Helge schrieb:> Ich hab grad mal nachgerechnet. Mit der Strahlung, die das Ding vor 40> Jahren hatte, könnte man 0,004fA erzeugen. Bissel wenig. :-)
RTG funktioniert anders.
Ich bin durchaus neidisch. Bisher ist es mir nicht gelungen so ein Ding
aufzutreiben. Ein Alphastrahler ist ne tolle Sache. Stichwort statische
Aufladung und Blasenkammer.
> Bisher ist es mir nicht gelungen so ein Ding aufzutreiben.
Besorg Dir 'ne WT-20 (rot) oder noch besser WT-40 (orange)
WIG-Schweißelektrode. Die enthalten 2% bzw. 4% Thoriumoxid, Thorium ist
ebenfalls ein Alphastrahler.
Und dann beim Schweissen den Eauch einatmen. Hoffentlich steht auf den
Elektroden eine Warnung drauf. Ich habe ein japanisches Fotoobjektiv aus
den 80er Jahren, da ist ebenfalls Thoriumdioxyd drinn. Zur
Lichtreflexvermeidung. Oder in Gasglühstrümpfen.
Strahlung ist überall. Im Keller als Radon, als Höhenstrahlung beim
Fliegen oder im Wald (Pilze, Beeren, Wild) weil Tschernobyl und
oberirdische Atomtests, Fokushima war wohl der erste strahlenarme Gau,
das Wasser lagert ja in Tanks..
Im Fichtelgebirge, und das ist sicher keine Ausnahme wurde der Abraum
aus dem Uranabbau auf die Waldwege gekippt.
Trotz all dieser Kontaminationen vermehren wir uns auf der Welt
besser/schneller wie die Kanickel und wir werden auch immer älter.
In der Vergangenheit ist man noch etwas unbedarfter mit Strahlung um
gegangen, war ja eine disruptive Technik (Cockpit der Phantom). Aber
solange man nicht hohen Dosen ausgesetzt ist oder das Zeug in den Körper
einbaut ist doch alles im grünen Bereich.
DoS schrieb:> Fokushima war wohl der erste strahlenarme Gau,> das Wasser lagert ja in Tanks..
Schön wärs.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima
Siehe auch unter Langfristige Perspektiven.
Auch daß die Brühe unterirdisch durch Leckagen seit 10 Jahren in den
Ozean läuft, sei mal nur am Rande erwähnt.
> oder das Zeug in den Körper> einbaut ist doch alles im grünen Bereich.
Tut man aber. Dumm, ne.
> Ich habe ein japanisches Fotoobjektiv aus> den 80er Jahren, da ist ebenfalls Thoriumdioxyd drinn. Zur> Lichtreflexvermeidung.
Eher um den dritten (hohen) Brechungsindex für die apochromatische
Korrektur (3 Wellenlängen) zu bekommen.
MaWin schrieb:> Aber wenn irgend so ein Idiot so einen Am241 Rauchmelder aufbricht und> den Strahler pulerisiert, dann hat er schönsten Alphastrahler Staub,> atmet den ein und kann sich auf's Sofa setzen und auf den Lungenkrebs> warten.
Sprit zu trinken wäre eine ebenso guter Einfall ;)
Aber ich stimme dem zu: Mich wundert es auch ein wenig, dass die einfach
so weiter gegeben werden. Hätte hier auch einen verantwortungsvolleren
Umgang erwartet wobei...die sind Sondermüll, oder?...ein Schlem, der
Böses dabei denkt...;)
Aus der Doku des BfS:
Die emittierten Alphateilchen haben zwar eine hohe Energie, jedoch nur
eine geringe Reichweite. In Luft beträgt die Reichweite des
Alphateilchens weniger als 4 Zentimeter, in menschlichem Gewebe (z.B.
auch in der Haut) weniger als 0,1 Millimeter.
Und:
Auf Grund der sehr kleinen Dosisleistung in der Nähe eines IRM (siehe
oben) und des montagebedingten Abstandes der Rauchmelder beträgt die
Strahlenexposition für Personen der Bevölkerung nur einige zehn
Mikrosievert pro Jahr. Verglichen mit der natürlichen
Strahlenexposition, die in Deutschland im Durchschnitt etwa 2
Millisievert pro Jahr beträgt, ist das gesundheitliche Risiko bei einem
bestimmungsgemäßen Gebrauch von IRM vernachlässigbar.
Helmut -. schrieb:> Die emittierten Alphateilchen ....
Soweit alles klar. Das Problem besteht ja nicht bei der Verwendung,
sondern bei einer nicht ordnungsgemäßen Entsorgung. Das Problem der
zerfallenden UDSSR wurde ja schon angesprochen. Dabei sind ja nicht nur
Rauchmelder verschwunden, sondern auch jede Menge anderes spaltbares
Material, von dem niemand weiß wo es sich heute befindet.
Auf irgendeine Weise vom Körper aufgenommen, sind Alphateilchen übrigens
ausgesprochen gefährlich.
Helge schrieb:> Ich kann einen Haufen Feuermelder aus einer alten 24V-Brandmeldeanlage> bekommen,
Und? Was willst du mit dem Müll, ganz unabhängig von den Strahlern?
> wenn ich will so 100.
Dann liegt ein Hafen von 100 Meldern bei dir rum, die nicht mehr
verwendet werden können. Schon ohne die Alpha-Strahler nutzlos.
> Der feuerwehrmeister hatte mittlere Panik..
Der Feuerwehrmeister sollte sich bezüglich dieser Melder mal
weiterbilden und auf fachgerechte Entsorgung drängen.
Nochmal zu "Plutonium":
Mani W. schrieb:> Gerald K. schrieb:>> Ich hatte schon ältere Modelle in der Hand, die Plutonium verwendeten.>> Beweise diese Aussage!>> Wiki:>> https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium
Vielleicht war "Polonium" gemeint? Im Gegensatz zu "Plutonium" wäre das
wie "Americium" auch (im wesentlichen) ein Alpha-Strahler.
Andreas B. schrieb:> DoS schrieb:>>> Fokushima war wohl der erste strahlenarme Gau,>> das Wasser lagert ja in Tanks..>> Schön wärs.> https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima> Siehe auch unter Langfristige Perspektiven.> Auch daß die Brühe unterirdisch durch Leckagen seit 10 Jahren in den> Ozean läuft, sei mal nur am Rande erwähnt.
War ironisch gemeint. Bei dem Bums den es da gegeben hat und den enormen
Mengen von Wasser was da genutzt wurde, ist eine sauberer GAU eher
wunschdenken. Ich glaube die haben ja auch verstrahltes Erdreich
zusammen geschoben und dann ein Plastikplane drüber gelegt, und das
wars.
Franz schrieb:> Nochmal zu "Plutonium":>> Mani W. schrieb:>> Gerald K. schrieb:>>> Ich hatte schon ältere Modelle in der Hand, die Plutonium verwendeten.>>>> Beweise diese Aussage!>>>> Wiki:>>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium>> Vielleicht war "Polonium" gemeint? Im Gegensatz zu "Plutonium" wäre das> wie "Americium" auch (im wesentlichen) ein Alpha-Strahler.
Nein, es gab im russischen Raum tatsächlich Plutonium-basierte Melder
bzw. welche, die einfach mit Reaktormix gefüllt wurden. Eigentlich auch
ne clevere Idee zur Endlagerung. Einfach Rauchmelderpflicht für jedes
Zimmer in Deutschland und dann wird aufgeteilt :D
Feuermelder sind ja eigentlich die Gerätschaften die "früher" an
belebten Straßenkreuzungen in Großstädten standen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Hh-feuermelder.jpg
Wenn in Ionisationsrauchmeldern Plutonium wäre würde man bei ihbay.iran
sicher ordentlich Geld dafür bekommen.
DoS schrieb:> Ich glaube die haben ja auch verstrahltes Erdreich> zusammen geschoben und dann ein Plastikplane drüber gelegt, und das> wars.
Das haben sie in halb Japan gemacht. Im wesentlichen wurden die oberen
Erdschichten von Spielplätzen u.ä. abgetragen (zumindest hier, 250km
Luftline von Fukushima). Das waren allerdings mehrere Wochen/Monate nach
dem GAU. Ich vermute mal, das wurde dann irgendwo in die Fukushima
Gegend gekarrt. Ob die Plastikplan noch darüber liegt? Vermutlich eher
nicht.
Ben B. schrieb:>> Bisher ist es mir nicht gelungen so ein Ding aufzutreiben.> Besorg Dir 'ne WT-20 (rot) oder noch besser WT-40 (orange)> WIG-Schweißelektrode. Die enthalten 2% bzw. 4% Thoriumoxid, Thorium ist> ebenfalls ein Alphastrahler.
Oder den Betastrahler Tritium, da gibt es beispielsweise
Schlüsselanhänger mit einem Glasröhrchen welche von innen mit einer
fluoreszierenden Schicht versehen wurde, diese wird durch die
Betastrahlung angeregt und leuchtet, da sieht man wenigstens was von der
Radioaktivität, die Teile gibts ab 10€.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tritiumgaslichtquelle
Oder wer auf Nummer sicher gehen will Bismut, ein extrem schwacher
Alpha-Strahler, dessen Radioaktivität erst 2003 nachgewiesen werden
konnte ;)
Vielleicht mal zur Aufklärung der ganzen Mythen hier...
Der Iran hat eigene Uranzentrifugen, wenn sie wollen bauen sie allein
damit eine Atombombe. Reine Uran-Bomben haben zwar nicht so hohe
Sprengkraft und sind aus heutiger Sicht recht unpraktisch bzw. nicht
besonders effizient, aber wenn sie nur 'ne Atombombe wollen, schaffen
sie's allein mit den Zentrifugen. Wenn man aus Natururan reaktorfähiges
Uran mit etwa 4% U-235 Anreicherung erzeugt, hat man etwa 80% des Weges
zum waffenfähigen Uran bereits geleistet.
Waffenfähiges Plutonium ist deutlich schwerer zu gewinnen, da es nicht
natürlich vorkommt. Das heißt, man muß es in Kernreaktoren erbrüten und
braucht eine recht große und komplexe Wiederaufarbeitungsanlage, um es
aus den Brennstäben zu extrahieren. Die Brennstäbe dürfen auch nur kurze
Zeit bestrahlt werden, sonst erbrütet man zuviel schwerere Isotope als
das gewünschte Pu-239 und die versauen dessen Einsatz in Kernwaffen. Die
russischen RBMK-Reaktoren (wie auch in Tschnernobyl verwendet) können zu
diesem Zweck während des Leistungsbetriebs ent- und beladen werden.
Alles sehr aufwendig und sehr teuer, aber dafür kann man hinterher
kleine und effiziente Kernwaffen bis zu vielleicht 500..600kT damit
bauen. Zum Vergleich, für Hiroshima haben je nach Quelle etwa 16kT
ausgegreicht. Das war die erste (vorher ungetestete) reine
Uran-Atombombe, Trinity als erster Kernwaffentest war eine
Plutonium-Implusionsbombe mit etwa 21kT, genau wie die Nagasaki-Bombe.
Bei Atomkraftwerken entsteht die extreme Gefährlichkeit des Brennstoffs
erst durch die vergleichsweise kurzlebigen Spaltprodukte, die beim
Abbrand aus dem gespalteten U-235 entstehen, hauptsächlich Strontium-90
(Halbwertszeit knapp 29 Jahre) und Cäsium-137 (etwas über 30 Jahre
Halbwertszeit). Ein unbestrahltes Brennelement kann man problemlos aus
dem Lagerbecken heben und mit der bloßen Hand berühren, ohne daß einem
etwas passiert. Würde man das mit einem bestrahlten Brennelement tun,
bekommt man sofort eine tödliche Dosis Strahlung ab, möglicherweise ist
die so hoch, daß man auf der Stelle oder schon nach wenigen Stunden
stirbt.
Polonium ist ein sehr seltenes Element, von dem weltweit jährlich etwa
100 Gramm hergestellt werden. Für den Einsatz in Rauchmeldern dürfte das
zu teuer sein.
Das natürlich vorkommendes Bismut ist Bismut-209 und hat eine so extrem
hohe Halbwertszeit (etwa 19 Trillionen Jahre), daß seine Radioaktivität
praktisch unbedeutend ist. Wikipedia meint dazu, daß in einem Kilogramm
Bismut-209 nur alle 5 Minuten ein Kern zerfällt. Allerdings entsteht
unter Neutronenbeschuss Bismut-210 und dieses zerfällt mittels
Betazerfall mit einer Halbwertszeit von 5 Tagen zu Polonium-210.
Tritium ist ein Betastrahler mit einer Halbwertszeit von 12,3 Jahren.
Leider ist es gasförmig (Wasserstoff mit zwei zusätzlichen Neutronen im
Kern). Die Stärke der Betastrahlung ist so gering, daß sie beim Menschen
nicht durch die äußeren Hautschichten kommt und auch die Lichtquellen,
in denen es mit einem Leuchtstoff in einem Glasröhrchen untergebracht
ist, nicht verlassen kann. Allerdings sollte man das Gas nicht einatmen,
das kann gefährlich sein, genau wie bei Alphastrahlern.
In Rauchmeldern wurde soweit ich weiß nur Americium-241 verwendet. Das
Element kommt auf der Erde nicht natürlich vor und ist ein Abfallprodukt
aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Atomkraftwerks-Brennelemente.
Ben B. schrieb:> Ein unbestrahltes Brennelement kann man problemlos aus> dem Lagerbecken heben und mit der bloßen Hand berühren, ohne daß einem> etwas passiert.
Warum dann der ganze Aufwand mit Kastorbehälter, Zwischenlager, Endlager
etc?
Kann sein, dass dies für ein "jungfräuliches, ungebackenes" Brennelement
gilt???
Jedoch nicht für ein "gebrauchtes". Einmal extern bestrahlt, immer
bestrahlt, da sich der "interne" Zerfall nicht 100%ig ausschalten lässt.
Oder was glaubst du woher die ganze Wärme kommt (Perpetuum mobile?),
daher Abklingbecken = Kühlung + Strahlenschutz.
@Ben. B
Kann es sein, dass dein energipolischer Bias stark zur Kernenergie
getrifftet ist. Oder Arbeitest du für die Atomlobby. Die Richtung deiner
vielen energiepolitischen Kommentare zeigen in die Richtung - nur ne
Frage ;-)
Fragender schrieb:> Kann sein, dass dies für ein "jungfräuliches, ungebackenes" Brennelement> gilt???
Na, was meinst du, wofür "Ein unbestrahltes Brennelement" steht?
Georg A. schrieb:> Na, was meinst du, wofür "Ein unbestrahltes Brennelement" steht?
Ich kann ein "neues" Brennelement nehmen, in in einem Reaktor
bestrahlen, aus dem Reaktor entnehmen - sprich nicht mehr bestrahlen,
dann ist es nicht mehr "jungfräulich", ist aber unbestrahlt - so habe
ich es gemeint.
Einfacher gesagt: Einmal angeregt, kann es nicht mehr gestoppt werden.
>> Ein unbestrahltes Brennelement kann man problemlos aus>> dem Lagerbecken heben und mit der bloßen Hand berühren,>> ohne daß einem etwas passiert.> [..] Kann sein, dass dies für ein "jungfräuliches, ungebackenes"> Brennelement gilt??? Jedoch nicht für ein "gebrauchtes".
Korrekt.
> Einmal extern bestrahlt, immer bestrahlt, da sich der "interne"> Zerfall nicht 100%ig ausschalten lässt.
100%ig "ausschalten" kann man radioaktive Stoffe sowieso nicht.
Allerdings hat U-235 (etwa 4..5% Anteil in einem neuen Brennelement der
meisten Reaktortypen) eine Halbwertszeit von etwa 704 Millionen Jahren
und U-238 eine von satten 4,5 Milliarden Jahren. Die Strahlung dieser
beiden Isotope ist daher nur sehr schwach.
Die Kernspaltung bzw. der Abbrand des Brennelements führt dazu, daß
hinterher nur noch etwa 0,8% U-235 vorhanden ist. Aus dem Rest sind im
Wesentlichen die Spaltprodukte Strontium-90 und Cäsium-137 entstanden,
die vorher nicht da waren. Beide Isotope haben eine vergleichsweise
extrem kurze Halbwertszeit von knapp 29 und etwas über 30 Jahren. Im
Vergleich zum Uran, aus dem sie entstanden sind, zerfallen sie viel
schneller.
Strontium-90 zerfällt mittels Beta-Zerfall zu Yttrium-90, welches ein
kurzlebiger und ziemlich starker Beta- und Gammastrahler ist.
Bei Cäsium-137 ist es im Grunde das Gleiche, der Großteil zerfällt
mittels Beta-Zerfall in angeregtes Barium-137, welches mit sehr kurzer
Halbwertszeit (2 1/2 Minuten) unter Aussendung von Gammastrahlung in den
stabilen Zustand übergeht.
Die Probleme bei der Lagerung bestrahlter Brennelemente kommen also
nicht vom Uran, sondern von dessen Spaltprodukten, die im Reaktor daraus
entstanden sind.
> Oder was glaubst du woher> die ganze Wärme kommt (Perpetuum mobile?),
Die Wärme entsteht aus der Umwandlung von Masse in Energie, die
Spaltprodukte haben weniger Masse als das gespaltete Material.
> daher Abklingbecken = Kühlung + Strahlenschutz.
Das hat zwei Gründe. Zum einen zerfallen durch Neutroneneinfang
angeregte Kerne in einem Atomreaktor nicht sofort, sondern mit etwas
Verzögerung. Die Leistung eines Kernreaktors (zur Stromerzeugung) ändert
sich daher nicht sprunghaft (jedenfalls nicht solange er nicht prompt
überkritisch wird, und das sollte man bei Atomkraftwerken tunlichst
vermeiden wie man an Tschernobyl gesehen hat), sondern sie gleitet mehr
oder weniger schnell. Zum anderen laufen in einem Kernreaktor nicht nur
die gewünschten Kernspaltungen ab, sondern es laufen alle
kernphysikalischen Prozesse gleichzeitig ab. So erbrüten auch
Leichtwasserreaktoren Plutonium-239 aus dem U-238 wie ein Brutreaktor
und spalten auch einen Teil davon gleich wieder. Es entstehen diverse
Isotope mit mehr oder weniger kurzen Halbwertszeiten und man kann nichts
dagegen tun, daß diese auch tatsächlich zerfallen und dabei Wärme
freisetzen. Im aktiven Betrieb ist genau das gewollt, nach der
Abschaltung nicht mehr.
Und da kommt auch schon das Problem mit der Nachzerfallswärme. Wenn man
einen Reaktor mittels Reaktorschnellabschaltung außer Betrieb nimmt,
fällt seine Leistung binnen einer Sekunde auf unter 10% Nennleistung,
nach 10 Sekunden unter 5% Nennleistung und nach 4..5 Stunden auf unter
1%. 1% Nennleistung sind bei einem großen Leistungsreaktor aber immer
noch 40..45 Megawatt thermisch. Wenn ein Einfamilienhaus im Schnitt 10kW
Leistung für die Heizung benötigt, könnte man 4.500 Stück damit
beheizen, so viel Leistung ist das.
Als Ergebnis davon sind abgebrannte Brennelemente frisch aus dem Reaktor
überhaupt nicht transportfähig. Sie würden an der Luft durch ihre eigene
Nachzerfallswärme schmelzen. Man muß sie ein paar Jahre lang im
Abklingbecken lagern und kühlen, bis ihre Wärmeleistung auf handhabbare
Werte abgesunken ist. Ein Castor für solche Transporte oder
Zwischenlagerung gibt zu Beginn der Lagerung bis zu 40kW an Wärme ab,
die Brennelemente im Inneren sind um die 350°C heiß.
> @Ben. B> Kann es sein, dass dein energipolischer Bias stark zur Kernenergie> getrifftet ist.
Eigentlich nicht. Ich würde am liebsten selbst Energiegewinnung
betreiben und hätte bereits um 1997 herum mit Windkraftanlagen
angefangen wenn Banken das was man von ihnen erwarten sollte auch
tatsächlich machen würden und ihre Kunden nicht nur abzocken wollen. Ein
eigener Windpark wäre machbar gewesen, evtl. auch eine eigene
Wasserkraftanlage oder ein eigenes Solarkraftwerk. Leider alles zu teuer
für meine Verhältnisse, schaffe ich in diesem Leben nicht. Ein eigenes
Atomkraftwerk wäre aber komplett unmöglich, selbst mit allem Geld der
Welt.
> Oder Arbeitest du für die Atomlobby. Die Richtung deiner vielen> energiepolitischen Kommentare zeigen in die Richtung
Nein, auch nicht. Ich habe mir darüber nur viel Wissen angelesen weil
ich die Kerntechnik sehr interessant finde. Sie kann die ganze Welt mit
Energie versorgen, sie kann die ganze Welt aber auch komplett zerstören.
Im Zuge so mancher Atomunfälle und vor allem deren Ursachen bzw. die
Leichtfertigkeit, mit der der Mensch mit dieser Technik umgeht, vertrete
ich aber eher die Meinung, daß mit dieser Technik nicht viel anzufangen
ist. Sowie der Mensch probiert, diese Anlagen möglichst kostengünstig zu
betreiben, passieren Unfälle. Der Mensch ist so doof und baut die für
solche Anlagen überlebenswichtigen Notstromgeneratoren an lange bekannt
Tsunami-gefährdeten Küsten in den Keller ein. Oder er probiert,
Kernreaktoren dazu zu bringen, sich gefälligst an's Parteibuch zu
halten... hat auch nicht funktioniert. Dabei hätten's die Russen nach
ihrem ersten Aha-Erlebnis in Majak (infolge schlechter Wartung
explodierte ein Lagertank für radioaktive Abfälle) eigentlich wissen
können. Und um die amerikanischen Lagertanks in Hanford sieht's nicht so
viel besser aus, nur daß von denen (noch?) keiner explodiert ist.
> nur ne Frage ;-)
Kein Problem, ist nichts Falsches dran.
@Ben. B
Wow, danke für die ausführliche technische Erklärung!
Ben B. schrieb:> Ich würde am liebsten selbst Energiegewinnung> betreiben und hätte bereits um 1997 herum mit Windkraftanlagen> angefangen wenn Banken das was man von ihnen erwarten sollte auch> tatsächlich machen würden und ihre Kunden nicht nur abzocken wollen.
Ähnlichen Interesse – andere Vorgehensweise. Ich habe 1999 – 2013 mich
an 15 Windparks bzw. PV-Anlagen beteiligt (Kommanditgesellschaften). Ab
2014 war es für den kleinen Mann vorbei sinnvolle Investments in EE zu
finanzieren, außer der kleinen Haus PV-Anlage.
Bin Experte in WEA, PV und teilweise in Wasserkraft, in Kerntechnik habe
ich nur Basis wissen.
Ben B. schrieb:> nur ne Frage
... jetzt hab ich auch eine. Brennelemente werden doch regelmäßig
rausgetauscht, um maximale Leistung zu erhalten. Ist es möglich, ein AKW
mit "abgebrannten" Brennelementen zu betreiben? So auf, weißnich, halbe
Leistung? Wärs nicht schlau, den eh besthenden Atommüll ganz
aufzubrauchen?
Helge schrieb:> Ben B. schrieb:>> nur ne Frage> ... jetzt hab ich auch eine. Brennelemente werden doch regelmäßig> rausgetauscht, um maximale Leistung zu erhalten. Ist es möglich, ein AKW> mit "abgebrannten" Brennelementen zu betreiben? So auf, weißnich, halbe> Leistung? Wärs nicht schlau, den eh besthenden Atommüll ganz> aufzubrauchen?
Ist eine Frage der Wirtschaftlichkeit, natürlich steckt in verbrauchten
Brennelementen noch Energie, daher müssen sie ja abklingen, bevor sie
abtransportiert werden können. Die Kosten für einen Betrieb sind aber so
hoch, das es unwirtschaftlich ist mit solch „schwachen“ Brennelementen
zu arbeiten, ebenso ist die Wiederaufbereitung von Brennstäben
unwirtschaftlich und nach Abwägung mit mehr Nachteilen als Vorteilen
verbunden, daher ist die Wiederaufbereitung auch seit 2005 in
Deutschland verboten.
Helge schrieb:> Mir ist aufgefallen, daß einige davon> radioaktiv sind. Was ist da strahlendes drin, und sind viele davon auf> einem Haufen gefährlich?
Wie bereits gesagt, ist der Alpha-Strahler-Am-241 drin, und da du nicht
weisst, ob die Teile beim Ausbau beschädigt wurden und evtl. lecken,
solltest du sie nicht im Haus aufbewahren.
Finger waschen!
Grund zur Panik besteht aber nicht, und es gibt eine erhebliche Anzahl
von Bastlern, die sich mit Strahlenmesstechnik befassen, und genau
solche Teile als Prüfstrahler suchen.
Mit den Rauchmeldern kann man in die Fußstapfen des "Radioactive
Boyscouts" treten und einen Neutronenstrahler bauen, der sich noch am
anderen Ende der Straße nachweisen läßt - durch die Nachbarhäuser
hindurch.
https://de.wikipedia.org/wiki/David_Charles_Hahn
Es gab auch Mitte der 90er einen deutschsprachigen Artikel über den Bub
in der Beilage der SZ, der noch als PDF im Netz zu finden sein könnte.
Wenn es RFT-Rauchmelder mit Krypton wären, könnte man wohl einigermaßen
bedenkenlos zugreifen. Da ist eine Glasampulle mit dem Gas drin, und
wenn was kaputtgeht, ist es nach etwas Lüften weg.
Wer sich schonmal die abblätternde Chromschicht von einem
Plastikbrausekopf spreiselähnlich in die Hand gestochen hat, hat gewisse
Zweifel daran, ob eine hauchdünn ausgewalzte Schutzschicht gleich
welcher Art einen potentiell lungengängig bröselnden Alphastrahler über
die Zeitläufte zuverlässig schützen kann.
In Großbritannien und USA gelten die Rauchmelder als Hausmüll, und in
Deutschland ist die Verwendung ungefähr dem Umgang mit Atombomben
gleichgestellt. Ich glaube das kann man prädikatenlogisch beweisen, daß
mindestens eine der beiden Positionen unvernünftig weit vom Optimum
entfernt sein muß.
Ein Leistungsreaktor nur mit alten Brennstäben würde nicht
funktionieren. Man braucht genug spaltbares Material im Kern, um die
Kettenreaktion aufrechterhalten zu können. Es ist so gut wie unmöglich,
einen Reaktorkern genau kritisch zu haben. Er ist immer leicht unter-
oder überkritisch und man muß ständig nachregeln. Das ist in etwa das
gleiche, wie eine Stahlkugel auf einer Rasierklinge zu balancieren.
Werden irgendwann die Regelgrenzen erreicht, also entweder die maximal
erlaubte Anzahl ausgefahrener Steuerstäbe oder der Fahrweg der
Rasierklinge stößt an's Ende, kann man das System nicht länger stabil
halten. Bei einem Kernreaktor würde die Leistung ziemlich schnell und
weit absinken, da sich die Kettenreaktion nicht aufrechterhalten lässt.
Das ist kein sicherer bzw. kontrollierter Betriebszustand mehr.
Es gibt da auch noch andere Faktoren, die einem den Spaß versauen, wie
beispielsweise das Neutronengift Xenon-135, was in den
Nachzerfallsprozessen gebildet wird und durch Neutroneneinfang die
Kettenreaktion hemmt. Im Leistungsbetrieb wird es durch die starke
Strahlung sofort wieder abgebaut, aber nach einer starken
Leistungsreduktion wie beispielsweise nach einer Schnellabschaltung
bildet sich so viel davon, daß der Reaktor möglicherweise gar nicht
wieder gestartet werden kann bis genug davon zerfallen ist. Das ist das,
was denen in Tschernobyl passiert ist. Xenon-Vergiftung durch starke
Leistungsreduktion bis zur Unsteuerbarkeit im erlaubten Rahmen, sie
haben dann die Sicherheitssysteme abgeschaltet und so viele Steuerstäbe
entfernt bis die Xenon-Vergiftung überwunden werden konnte. Die
Strahlung im Kern baut daraufhin das Xenon ab, dessen Bremswirkung
entfällt mit exponentieller Geschwindigkeit und als sie's bemerkt haben,
war der Reaktor schon so weit überkritisch, daß das mit dem Einfahren
einzelner Steuerstäbe und einer Designschwäche beim gleichzeitigen
Einfahren vieler Steuerstäbe nicht mehr beherrschbar war. Durch die
Leistungsexkursion bis in den prompt überkritischen Bereich (das ist der
Bereich, in dem Kernwaffen funktionieren) hat der Reaktor etwa das
Hundertfache seiner Nennleistung erreicht und dann fliegt natürlich der
Deckel weg.
Zweitens ist der Betrieb eines Atomkraftwerk nur wirtschaftlich, wenn es
rund um die Uhr von Revision zu Revision mit Volllast arbeiten kann.
Das, was wir hierzulande gemacht haben wie Reaktoren auf Mindestleistung
betreiben, damit sie ihre politisch erlaubte "Reststrommenge" nicht
reißen oder sogar Druckwasserreaktoren mit ihrer schlechten Regelbarkeit
in den Lastfolgebetrieb zu schicken, ist eigentlich energiepolitischer
Blödsinn und macht sogar Atomstrom teuer. Es wäre sinnvoller gewesen,
den Kraftwerken zu erlauben, bis zur x-ten Revision mit Volllast
arbeiten zu dürfen. Dann hätte man das Maximum aus den sowieso
verwendeten Resourcen herausgeholt, aber so denkt der Mensch eben nicht
- vor allem nicht die Entscheidungsträger, die von sowas meistens gar
keine Ahnung haben. Man hätte dadurch z.B. eine Menge verstromte Kohle
einsparen können, der Atommüll ist sowieso da.
Die Wiederaufarbeitung von Brennelementen ist in Deutschland aus rein
politischen Aspekten verboten (falls sie überhaupt direkt verboten ist).
Dabei kann man das aus normal abgebrannten Brennelementen extrahierbare
Plutonium gar nicht gut für Kernwaffen verwenden, da es durch die lange
Bestrahlung zuviel andere Isotope als das benötigte Pu-239 enthält.
Quasi zuviel Salz in der Suppe. Ein Brennelement bleibt bei
Atomkraftwerken nicht nur eine Betriebsperiode im Kern, sondern drei
oder vier. Die Beladung des Kerns wird bei Revisionen komplett
umsortiert um einen möglichst gleichmäßigen Abbrand der Brennelemente
bzw. eine möglichst homogene Leistungsverteilung im Kern zu erreichen.
Eine Wiederaufarbeitung hilft aber dabei, die Menge des Atommülls
extrem zu reduzieren. Die noch vorhandenen Spaltstoffe (der Rest an
U-235 und das erbrütete Plutonium) können in neuen Brennelementen
verwendet werden und das U-238, was etwa 94% der Masse ausmacht, ist
aufgrund seiner schwachen Strahlung recht einfach zu lagern (man nennt
es auch abgereichertes Uran, die Amis nutzen es wegen seiner hohen Masse
gerne in Hartkern-Geschossen). Also wenn wir unsere abgebrannten
Brennelemente z.B. nach Frankreich oder England zur Wiederaufarbeitung
geben, hilft uns das sehr bei der Bewältigung des Atommüll-Problems. Wir
machen damit auch nichts schlechter als es sowieso schon ist - da ist
nichts drin, wovon die Franzosen oder Engländer dank eigener
Atomkraftwerke und selbstgebauter Kernwaffen nicht sowieso bereits genug
haben. Ich sehe da keine Proliferation für Kernwaffen oder wogegen man
schießen könnte - beide Länder oder auch Russland haben seit vielen
Jahrzehnten mehr als genug davon, auch ohne uns. Aber der Deutsche ist
wieder so hach wie ist das alles so schön grün hier... schönfärben, das
kann er gut. Auch wenn er dafür die zehnfache Menge hochaktiven Abfall
lagern muß - nämlich nicht nur die wirklichen Spaltprodukte, sondern die
komplette Sammlung an ausgedienten Brennelementen.
Die Umwandlung von Atommüll in unschädliche bzw. stabile Stoffe ist
Gegenstand der Forschung. Man probiert z.B. die Spaltprodukte zu einem
schnellen Zerfall anzuregen, so daß man daraus nicht strahlende Stoffe
erhält. Aber ob man daraus nochmal Energie gewinnen kann...?
Üblicherweise verbrauchen solche Anlagen mehr Energie als sie erzeugen,
genau wie diese milliardenfressende Kernfusions-Sackgasse.
Edit:
> Ähnlichen Interesse – andere Vorgehensweise.> Ich habe 1999 – 2013 mich an 15 Windparks bzw. PV-Anlagen> beteiligt (Kommanditgesellschaften).
Dann hattest Du das, was mir immer gefehlt hat und wofür ich eine gute
Bank gebraucht hätte. Ich hatte nie das Interesse, groß Geld damit zu
verdienen, ich wollte solche Anlagen selbst betreiben. Also von dem Geld
nur selbst leben, alles darüber hinaus in den Ausbau reinvestieren. Bei
PV-Anlagen wäre das problemlos möglich, ich kann alleine einen größeren
Park warten und bei Bedarf Teile davon reparieren, sobald die
grundlegende Infrastruktur einmal vorhanden ist. Bei Windkraftanlagen
ist das ähnlich, nur daß man nicht alle Arbeiten selbst erledigen kann
und viel mehr mit Sicherheitsgutachten usw. beschäftigt ist. Dafür
brauchen sie nicht viel Fläche (die hatte ich sogar, die hätte mir ein
befreundeter Bauer zur Verfügung gestellt) und sie waren lange vor der
PV-Technik erschwinglich und großtechnisch einsatzbereit.
> Ab 2014 war es für den kleinen Mann vorbei sinnvolle Investments> in EE zu finanzieren, außer der kleinen Haus PV-Anlage.
Das würde ich so nicht sagen, es kommt darauf an was man möchte. Leider
braucht man um davon leben zu können und etwas Geld für Reinvestitionen
oder Wartung/Pflege der Anlage zu haben, gleich eine recht hohe Leistung
und damit teure Anlage. Es lohnt sich also nicht mehr als Wertanlage
oder um hohe Renditen damit zu erwirtschaften und das finde ich auch gut
so. Das lief ja wirklich völlig aus dem Ruder.
Die Erzeugung zum Eigenbedarf lohnt sich nur wegen der hohen Strompreise
in Deutschland und ich kann das nur jedem empfehlen - leider hat nur ein
sehr geringer Anteil der Bevölkerung die Möglichkeit dazu (sonst wäre es
wahrscheinlich durch gute Lobbyarbeit auch bereits lange verboten). Es
ist der beste Tritt in den viel zu fetten Arsch der
Energieversorgungsunternehmen und ich hasse diese in ihrer momentanen
Form wie die Pest bzw. die gesamte deutsche Energiepolitik. Die Gründe
dazu spare ich mir jetzt mal aus politischen Gründen, eigentlich ging es
hier mal um Feuermelder. Aber die werden deutsche Politiker ganz sicher
bald dringend brauchen wenn sich an der Ungerechtigkeit bzw. der
Verteilung von Lasten und Nutzen gerade in der Energiepolitik nicht bald
mal grundlegend was ändert.
Helge schrieb im Beitrag #6872972:
> Man siehts bei den Corona-Impfungen: 1/3 geht hin, weil der Staat das> sagt. 1/3 geht hin, obwohl der Staat das sagt. 1/3 sagt: wenn der Staat> was will, ists prinzipiell nix gutes.
Nach dieser Theorie urteilen alle Menschen nach dem was der Staat sagt.
Eine gewagte Theorie. ;-)
Die Wissenschaft und das eigenständige Denken (geradeaus) gibt es
übrigens auch noch.
@Ben. B
Habe dir eine Antwort hier im Forum geschrieben. Wurde leider gelöscht
weil ich mich (etwas zu kritisch) zur Energiepolitik und zum Forum
geäußert habe, soll ja kein politisches Forum sein.
Mal sehen wie, wie lange der Beitrag stehen bleibt ;-)
Andreas B. schrieb:> das eigenständige Denken
nehme ich noch bei ungefähr 1/3 der Menschen in meiner Umgebung an. In
meinem herausgegriffenen Beispiel das mittlere. Bei der
"Verschrottungsprämie" damals war die Verteilung ähnlich. Nur ungefähr
jeder dritte hat sich Gedanken gemacht, ob das eine sinnvolle Sache ist.
Helge schrieb:> nehme ich noch bei ungefähr 1/3 der Menschen in meiner Umgebung an. In> meinem herausgegriffenen Beispiel das mittlere.
Nö, wenn jemand etwas macht, obwohl der Staat das sagt, dann ist das
eine prinzipielle Antihaltung, die mit eigenständigen Denken auch
nichts zu tun hat.
Mal davon abgesehen: Wer ist denn der Staat?
Hallo
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wie mich und haben da vielleicht Interesse. Falls du da eine positive
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auch chemische Elemente.
LG Adi