Das am häufigsten gebrauchte Werkzeug kommt ...
- an die Wand (Magnetschiene, Haken/Halter)
- auf den Tisch (Stifthalter, Köcher, Kästen, Rohre)
- in Schubladen (Regal, Schrank, unter den Tisch)
- in Fächer/Ablagen (die horizontale variante der Stifthalter)
?
Sams schrieb:> Das am häufigsten gebrauchte Werkzeug kommt ...>> - an die Wand (Magnetschiene, Haken/Halter)
Meist unpraktisch. Zumindest wenn ich von einem Arbeitstisch ausgehe an
dem man sitzt und man aufstehen muss um an die Werkzeuge an der Wand zu
kommen.
Ich gehe davon aus wir reden nur von Werkzeugen die man am Arbeitstisch
braucht.
> - auf den Tisch (Stifthalter, Köcher, Kästen, Rohre)
Sehr wenige, wird sonst auf dem Tisch zu voll. Lieber Platz zum Arbeiten
und für (fest aufgebaute) Messgeräte haben als Platz mit
Werkzeuglagerung verschwenden.
> - in Schubladen (Regal, Schrank, unter den Tisch)
Ja, rechte Seite, oberste Schublade die am häufigsten gebrauchten
Werkzeuge (Rechtshänder).
> - in Fächer/Ablagen (die horizontale variante der Stifthalter)
Siehe Stifthalter.
Hannes J. schrieb:> Sams schrieb:>> Das am häufigsten gebrauchte Werkzeug kommt ...>>>> - an die Wand (Magnetschiene, Haken/Halter)>> Meist unpraktisch. Zumindest wenn ich von einem Arbeitstisch ausgehe an> dem man sitzt und man aufstehen muss um an die Werkzeuge an der Wand zu> kommen.
Wenn man an einer Werkbank steht könnte das widerum sehr praktisch sein.
Der TO schreibt leider nicht von seinen Voraussetzungen...
Wand und Schubladen/Koffer sind jedenfalls bei mir die Orte der Wahl.
Das Werkzeugkarussell ist süß. Hat aber auch ziemlich viel Luft drin.
Ich hab's mit der vertikalen Köchervariante probiert (mit 50ct
SUNNERSTA). Etwas zu hoch, etwas zu groß, und zur Bedienung brauchen sie
entsprechend "Luftraum". Und ich bin trotzdem am Rumwühlen.
Ich denke, die halbe Größe und 2/3 der Höhe wären besser - für
Kleinkram.
Dann wiederum hat man einen Meßschieber, mit dem das Ding umkippt.
Schubladen sind gut, ich fürchte, dass mangels Direktzugriffs die
Ordnung leidet.
Horizontalköcher(TM) (Mini-Regal) scheinen ein Kompromiss.
Nutzt jemand soetwas?
Elektronischer Arbeitsplatz.
Das häufigste sind kleine Schraubendreher, Friemelwerkzeuge zum
Aufhebeln von Gehäusen, Messer, Zange, Abisolierer, Pinzette,
Wattestäbchen, Isopropanol, Kleber (Cyanacrylat, Epoxy).
Multimeter, LA, Transistortester, USB-UART, ISPs.
Ich glaub, räume mal meine Schubladen um, bis mir Miniregale über den
Weg laufen. Sowas vertikal hinstellen (nur 10 cm tief)?
https://www.ikea.com/de/de/p/godmorgon-kasten-mit-faechern-rauchfarben-10400267/
Steht wg. Spritzguss-Entformschräge wahrscheinlich nicht ganz senkrecht.
Die von Monk gezeigten Ordnungshilfen sind gute Ideen. Da kann man das
eine oder andere umsetzen um noch mehr Ordnung rein zu bekommen.
In der (mechanischen) hängen die Werkzeuge, wie Zangen, Schraubendreher,
Schraubenschlüssel, Stechbeitel, Feilen etc., an der Wand. Dazu habe ich
Holzplatten an die Wand geschraubt auf denen Holzleisten mit
entsprechenden Aufnahmen fest geschraubt sind. Zangen stecken in
einfachen Lederschlaufen. Nichts gekauftes alles selber gemacht.
Bohrer und anderere Kleinkram ist in entsprechenden Schubladen verstaut.
Mein Elektronikarbeitsplatz ist ein alter Schreibtisch. Da ist dann
alles in den Schubladen bzw. Fächern verstaut. Die Schublade mit
Werkzeugen habe ich mit Holzstreifen unterteilt, so das etwas nach
Kategorien (Zangen, Schraubendreher etc) ordnen kann. Für Draht, kl.
Messinstrumente habe ich in ein Schreibtischfach Auszüge gebaut mit
verschiedenen Fächern. Größere Messgeräte, Netzteile sind in einem Regal
an der Wand unter gebracht.
Das Werkzeugkarussell gefällt mir!
Bei mir ist es so, dass sich Werkzeuge verteilen. Mache schließlich
nicht nur Elektronik, sondern schraube am Fahrrad, an
Haushaltsmaschinen, am Rasenmäher, am Auto (momentan nicht wegen
Arbeitsplatzes in der Nähe nicht gebraucht).
Habe aber einen kleinen Karton mit den am meisten gebrauchten
Werkzeugen, nämlich Schraubendreher, Seitenschneider, Kombizange,
häufigen Schlüsselweiten der Schraubenschlüssel (SW
5,5/7/8/10/13/17/19), der immer griffbereit ist.
Das Karussell hat was. Bei dem Zangenhalter tut mir schon der Handballen
weh beim Anschauen des Bildes mit den fünf Pinzetten wo die Spitzen nach
oben zeigen.
Sams schrieb:> Schubladen sind gut, ich fürchte, dass mangels Direktzugriffs die> Ordnung leidet.
Nur dann gut, wenn nicht gerade auf der Arbeitsfläche. Der abgebildete
Bohrerständer beansprucht zusätzlichen Platz zum Öffnen der Lade; das
führt zur Abwertung!
Ich habe für mein Werkzeug große 6 Schüttgutbehälter. 3 sind thematisch
geordnet, 3 sind ein Cache, wie man, ihn im Mikroprozessor kennt. von
den 3 Cache ist einer der "first Level". da sind die Werkzeuge drin, die
ich dauernd brauche. Das ist recht effizient und räumt sich auch schnell
auf. In der Arbeit habe ich einen Schüttgutbehälter für Lötarbeiten und
einen für das restliche Werkzeug und zwei Rolltaschen. Damit schaffe ich
es zu 99% autonom zu arbeiten, weil das Gemeinschaftswerkzeug in der
Regel in einem schlechten Zustand oder nicht da ist, wo es hin gehört.
Klingt doof, aber ich habe meine eigenen Lötspitzen, Pinzetten und
Lötzinn.
Das gibts fertig vom Bau genau in der richtigen Größe und Lochdichte.
13 mm Lochziegel für 50 Werkzeuge / Stifte auf klenstem Raum, portabel
Einzige Arbeit - einen ausgedienten Ordner mit Hartpappe unterkleben
Griffe stets oben, eigenstandfest, sicher. Wer will kann in Holz bohren.
> die zwei Spintzettenkakteen stechen blutig> gehören in den Giftschrank
Das hab ich gerade auch so gedacht. Es ist nur eine Frage von 1-2Wochen
und so eine 30Euro SMD-Pinzette verbiegt sich die Spitze an irgendeinem
Handknochen. Das tut dann gleich doppelt weh.
Olaf
Ich mache mal extra für diesen Thread ein paar Bilder.
Sams schrieb:> an die Wand (Magnetschiene, Haken/Halter)
Magnetisches Werkzeug geht garnicht, das hasse ich.
Zeno schrieb:> In der (mechanischen) hängen die Werkzeuge, wie Zangen, Schraubendreher,> Schraubenschlüssel, Stechbeitel, Feilen etc., an der Wand.
Hier gibt es die Mechanik an der Garage und im Haus die Elektronik.
Die Wand habe ich mit einer Spanplatte und Mehhrzeckschrauben etc.
belegt. Für Bohrer, Senkersatz etc. gibt es noch einen
Blechschubladenschrank. Verhindert nicht, dass mir der Tisch dennoch
zuwächst.
Kaktus schrieb:> die zwei Spintzettenkakteen stechen blutig> gehören in den Giftschrank
Die zwei wichtigsten liegen auf dem Tisch und werden mit
Schrumpfschlauch geschützt, wenn nicht benötigt.
MaWin schrieb:> Niemals an die Wand, in eine Schublade oder Sichtlagerkästen,
Nö, am Elektronikplatz gibt es eine scheinbar ungeordnete Schublade.
> sondern: In einen tragbaren Werkzeugkoffer,> Sonst muss man wegen jedem Bit, jeder Zange, jedem Bohrer in den Keller> in die Werkstatt rennen.
Ach was, die wesentlichen Dinge sind mindestens doppelt vorhanden.
Natürlich renne ich in die Werkstatt, weil dort die Schrauben und die
Bohrmaschine sind, das wäre zuviel, es doppelt zu haben.
MaWin schrieb:> Sonst muss man wegen jedem Bit, jeder Zange, jedem Bohrer in den Keller> in die Werkstatt rennen.
Meine Frau hat ihren eigenen Werkzeugkasten. Die regelt damit die
meisten Dinge im Haus alleine so wie sie es will und wann. Für mich
bleibt im Alltag nicht viel Rennen übrig.
Rainer Z. schrieb:> MaWin schrieb:>>> Sonst muss man wegen jedem Bit, jeder Zange, jedem Bohrer in den Keller>> in die Werkstatt rennen.>> Jeder Gang macht schlank. ;)
Ich habe einen Büroarbeitsplatz. Wenn ich Hardware mache, dann habe ich
an dem Tag zwischen 5000 und 7000 Schritte. Wir haben mehrere Labore die
nicht nur über mehrere Stockwerke verteilt sind, sondern auch noch in
verschiedenen Gebäuden sind.
Da habe ich getrennte Werkzeugsätze. Einmal den Koffer für unterwegs,
einmal alles fürs Auto im Regal und dann das Elektronikwerkzeug am
Basteltisch. Da überschneidet sich nicht mal viel.
Magnete an der Wand habe ich z.B. für die Krokodilkabel, ein paar
Stecknadeln und Büroklammern.
Sams schrieb:> Das am häufigsten gebrauchte Werkzeug kommt
In die Werkzeugtasche (Handwerkzeug) oder den Systainer (Akkuschrauber,
Säge etc.).
Ich bin immer irgendwie auf Achse, entweder im Haus oder bei Freunden.
Deswegen ist mein Werkzeug transportbereit, bis auf Spezialkram den ich
bei Bedarf einpacke. Nebeneffekt: Die Sachen werden kaum schmutzig oder
rostig, weil alles irgendwie eingepackt ist.
Sams schrieb:> ?
Das kommt immer drauf an. Wenn man vorwiegend mobil ist, dann ist eine
leicht zu tragende Werkzeug-Kiste wohl das beste. Wenn man vorwiegend am
Basteltisch sitzt, dann ist eine geordnete Schublade am Basteltisch wohl
das beste. Wenn man an seiner Drehbank steht, dann ist ein mäßig hohes
Werkzeugschränkchen mit wenig Stellflächenbedarf wohl das beste.
Die malerischen Werkzeugwände mit dort auf speziellen Haltern sitzenden
Werkzeugen sind vor allem bei den bei Youtube zu sehenden
Film-Werkstätten wohl das beste - eben weil sie einen zum Thema
passenden Hintergrund abgeben.
Ich hätte da noch eine Idee: Von diversen Veranstaltungen wie Embedded
oder Hannovermesse oder von Vertreterbesuchen her hat wohl der eine oder
andere noch so einige Werbe-Kaffeetassen herumstehen. Die eignen sich
recht gut zum Aufbewahren von kleinen Schraubenziehern, Pinzetten und
ähnlichem Zeugs auf dem Basteltisch.
W.S.
Meine (eher kleinen) Werkzeuge sind in der oberen Schublade eines 0815
Büro Rollcontainers.
Da drin ist Chaos, aber ich weiß genau welche Werkzeuge dort sind bzw.
welche nicht.
Wenn man auf Ordnung verzichtet ist es erstaunlich, was in so einer
einzigen Schublade alles Platz findet.
Grobwerkzeug ist im Keller in einem Werkzeugkasten.
Das wird eh fast nie am Basteltisch benötigt.
Die Schublade wird ca. 1x pro Jahr geleert, gereinigt und durchsortiert.
Während der Bastelei lasse ich die wichtigsten Werkzeuge auf dem Tisch
liegen.
Ich hasse es, wenn ich für jede Pinzette jedesmal wieder die Schublade
öffen muß.
Das sieht zwar dan auch unordentlich aus, aber wenn alles fertig ist,
räume ich den Tisch einmal komplett "geleckt und gewischt" auf.
Der Anblick motiviert dann für die nächste Bastelei.
Stefan M. schrieb:> komplett "geleckt und gewischt"
Jetzt weiß ich, warum unsere grandiosen Umweltschützer das Blei im
Lötzinn geächtet haben. Damit man es nicht aufleckt... X-) hehehe.
W.S.
Manfred schrieb:> Zeno schrieb:>> In der (mechanischen) hängen die Werkzeuge, wie Zangen, Schraubendreher,>> Schraubenschlüssel, Stechbeitel, Feilen etc., an der Wand.>> Hier gibt es die Mechanik an der Garage und im Haus die Elektronik.
In der mechanischen habe ich das ähnlich wie Du mit Holzplatten an der
Wand gelöst.
Hab mal paar Bildle angehangen wie es bei mir in der Mechanischen
aussieht. Der Schrank mit den Bohrern/Fräsern hängt natürlich so das man
da von der Fräsmaschine bzw. der Bohrmaschine leicht ran kommt.
Unter der Werkbank stehen noch 2 Werzeugschränke mit Schubladen für
Gewindeschneider, Messwerkzeuge und alles was anders nicht sinnvoll
unterbringen kann.
Bei meiner Bastelei sind Drehe und Fräse im gleichen Raum wie
Basteltisch, Oszilliskop usw. Da habe ich als das Lästigste den
ubiquitären Staub und den will ich nach Möglichkeit lieber nicht auf
allen Werkzeugen haben. Deshalb habe ich Wekzeuge usw. lieber im
Schrank, wo sie deutlich weniger verstauben.
W.S.