Von ELV habe ich vor Jahren eine USB-Kamera gekauft (Artikel 10 05 99).
Nun habe ich sie nach 2 Jahren wieder mal verwenden wollen und musste
feststellen, dass die Kunststoffummantlung furchtbar klebrig geworden
ist.
Kann man den Kunststoff mit einem Mittel behandeln, um das abzustellen?
Hallo Martin,
ich hatte das gleiche Problem beim Griff eines Regenschirms.
Alle möglichen Versuche mit Flüssigkeiten waren erfolglos.
(Isopropylalkohol, Waschbenzin, Terpentin, Spüli, Sidolin,
Etikettenlöser, Öl, ...)
Am besten hat sich Talkum (oder Babypuder) bewährt.
Hallo
so richtig schön und vor allem dauerhaft ist leider keine der Lösungen.
Zusätzlich zu den erwähnten Tips habe ich auch schon
selbstverschweißendes Isolierband zusammen mit normalen Isolierband oder
auch Isolier- Platinen-(Kunsstoff) Spray (Stinkt aber extrem so lange
das Lösungsmittel nicht vollständig abgedampft ist und sollte
tatsächlich nicht in Innenräumen angewandt werden, selbst in einer
mehreren 100 qm großen Halle riecht man es über längere Zeiträume aus
weit über 20m Entfernung - da ist Nagellackentferner aka Aceton im
Vergleich als reines Wasser zu bezeichnen...) genutzt.
Hängt vom Objekt und der Klebewigkeit ab ob das eine einigermaßen
nutzbare Lösung ist -wirklich schön und befriedigend wird das aber auch
nicht...
Wenn nicht zu teuer und neu (besser) beschaffbar:
Ersetzen =>Nicht ist ekelhafter als Klebrig gewordener Kunststoff
(besonders alles was mal "Gummiartig" und Griffig war...)
Ich hatte das auch.
Geholfen hat eine Vollummantelung. Da ich nix besseres hatte, habe ich
Flexomull genommen. Das ist das Zeug was man als Wundverband-Pflaster im
Krankenhaus bekommt.
Jetzt ist der Griff schön flauschig.
Ursache sind die Weichmacher in den billige Kunststoff. Was wie ich
gelesen habe sogar hochwertige Sachen (Kamera-Objektive z.b.) haben.
Hatte die Kamera so eine gummierte Beschichtung über dem Kunststoff?
Die werden leider wirklich zuverlässig nach 2 Jahren schmierig. Weil der
Griff eh nicht benutzbar war, habe ich so eine Schicht schon mit Aceton
runter gewischt. Das ging erstaunlich gut und hat das eigentliche
Kunststoffteil darunter nur minimal angegriffen.
Andre schrieb:> Hatte die Kamera so eine gummierte Beschichtung über dem Kunststoff?> Die werden leider wirklich zuverlässig nach 2 Jahren schmierig.
Nach 2 Jahren und 1 Tag, die geplante Obsoleszenz lässt grüßen.
Nebenbei: Habe hier eine hochwertige Kamera (4-stellig) und ein
hochwertiges Fernglas (ebenfalls 4-stellig), da ist nach weit über 10
Jahren NICHTS klebrig oder schmierig. Hersteller von hochwertigen Gütern
können sich solch ekligen Schweinekram nicht leisten.
Uwe R. schrieb:> hochwertiges Fernglas (ebenfalls 4-stellig), da ist nach weit über 10> Jahren NICHTS klebrig oder schmierig. Hersteller von hochwertigen Gütern> können sich solch ekligen Schweinekram nicht leisten.
Schön wäre es. Die stabilisierten Ferngläser von Canon für hunderte Euro
sind berühmt für genau den Effekt!
Ich habe bei dem Problem die besten Erfahrungen mit Etikettenentferner
gemacht (Mischung aus Waschbenzin und Limonen). Es geht nicht einfach
ab, aber mit genug Mühe und Küchenpapier kann man die Schicht
wegschrubben.
Hatte ich auch bei einem Regenschirm-Griff und einem USB-Mikroskop
(Reichelt): beide Teile mit Isopropyl-Alkohol (99%) abgerieben - klebt
nicht mehr...
Martin schrieb:> Kann man den Kunststoff mit einem Mittel behandeln, um das abzustellen?
Mit einem Lappen und Petroleum rubbeln, bis die klebrige Beschichtung ab
ist. Ist aber eine mühsame Arbeit. Spiritus funktioniert eher garnicht
und Aceton würde auch den darunter liegenden Kunststoff angreifen.
W.S.
W.S. schrieb:> Petroleum Spiritus Aceton
1.) Das 'klebrige Zeug' ist der Weichmacher, der auszutreten beginnt.
Das kannst weder verhindern noch unterbinden.
2.) Mit der Zeit wird das Zeug langsam bröselig. Es hält nicht mehr
richtig. Dann ist es Zeit, das Zeug: ABZUKRATZEN . Mit dem Fingernagel
unten rein fahren und vom Gerät herunterschälen. Putzen kannst mit
Terpentin (ölig) oder Nitroverdünnung.
Ich habe bei so einem Akkuschrauber auch mal alles mögliche probiert.
Und unlängst auch bei einem Stanley alles abgekratzt: jetzt isses Super
!
Glattes griffiges Hart-Plastik, mit dem man arbeiten kann.
Dient bloß zum Ärgern der Konsumenten - und dem Wegwerfen, wegen des
Ekels vor diesem grausigen Weichmacherzeug, das sich auf Händen, im Mund
im Magen und in der ganzen Werkstatt, auf den Werkzeugen und in der
Wohnung bis hinein in die Handtücher zu verteilen beginnt .
Bis man sich endlich ein Herz faßt und alles runterkratzt .
Isopropanol, Feuerzeugbenzin und Spiritus haben bei mir nie so richtig
funktioniert.
Kürzlich habe ich aber von jemandem gelesen, der sein Computergehäuse
mit Backofenspray entklebt hat. Das hab ich mit zwei Gamepads
ausprobiert. Einsprühen, zehn Minuten warten, abwischen. Das ging
schnell und mühelos.
Aber ob das bei Kabeln auch funktioniert? Ist denn da ein fester Mantel
drunter? Oder wischt man dann alles bis aufs Kupfer weg?
Koch schrieb:> Aber ob das bei Kabeln auch funktioniert?
Backofenspray ist wie PRIL. Ein Haushaltsreiniger.
Damit kannst was putzen, aber nichts -auflösen- . Schaum hat eine
riesige Oberfläche, kriecht in alle Ritzen - und wenn das Zeug bröselig
war, kannst es 'abwischen'. War meines Erachtens eher Glück .
Bei Kabeln löst sich gar nix auf. Der Mantel ist wie ein Putz-Kübel, PE
und so´n Zeug, der löst sich beim Putzen auch nicht auf.
Koch schrieb:> Isopropanol, Feuerzeugbenzin und Spiritus haben bei mir nie so richtig> funktioniert.
Isopropanol und Spiritus sind dasselbe : Alkohol !
Feuerzeugbenzin ist Leichtbenzin, da gibts auch verschiedene
'Schweregrade', nennt man dann Reinigungsbenzin, Wundbenzin ...
-'benzin' .
Um etwas aufzulösen, MUSS es in diesem Lösungs-Mittel löslich sein.
Polystyrol löst sich in Aceton. Bei Polystyrolschaum (Styropor) geht das
naturgemäß schnell, aber bei einem CD-Cover dauert das Wochen und Jahre,
Je wärmer ein Lösungsmittel, desto höher die Lösefähigkeit.
Ich weiß auch nicht, woraus diese Soft-Touch-Zeug eigentlich besteht.
Vermutlich aus Kunstgummi mit irrsinnig viel Weichmachern, das auf einen
Körper draufgespritzt wird. 'Gummi' aber kann ziemlich beständig gegen
vielerlei Zeug sein, dazu verwendet man aber spezielle
Gummi-'Mischungen'. Bei Benzinkraftstoffen quillt er irrsinnig auf, bei
Ölen beginnt er zu zerfallen.
Da 'er' aber aufgespritzt und nicht draufvulkanisiert wird, gibt es nur
eine begrenzte Haftfähigkeit, weshalb man häufig (in) einen 'Hohlkörper'
spritzt, der 'von selbst' nicht abfällt .
Scheißglump.
Koch schrieb:> Kürzlich habe ich aber von jemandem gelesen, der sein Computergehäuse> mit Backofenspray entklebt hat.
Genau! das funktioniert wunderbar. Ich habe einen alten Akkuschrauer
damit behandelt. Die Klebeschicht läßt sich einfach abwischen. Das ist
schon etwa 1 Jahr her, der Griff fasst sich immer noch super an.
Rudi Ratlos schrieb:> Das 'klebrige Zeug' ist der Weichmacher, der auszutreten beginnt.
Unfug. Das Material zersetzt sich, die Polymerketten zerfallen.
Rudi Ratlos schrieb:> Backofenspray ist wie PRIL. Ein Haushaltsreiniger.
Unfug. Einfach mal auf die Inhaltsstoffliste schauen.
Rudi Ratlos schrieb:> Bei Kabeln löst sich gar nix auf. Der Mantel ist wie ein Putz-Kübel, PE> und so´n Zeug
Unfug. Kein übliches Consumergeräte-Kabel hat einen Mantel aus PE.
Rudi Ratlos schrieb:> Isopropanol und Spiritus sind dasselbe : Alkohol !
Unfug. Es sind Alkohole, aber verschiedene, mit verschiedenen
Eigenschaften. In Spiritus sind zusätzlich noch andere Sachen enthalten,
die ihrerseits viele Kunststoffe anlösen können (insbesondere MEK als
Vergällungsmittel wäre da zu nennen).
Warum schreibst du nur immer soviel Unfug in einem Stil, der unwissende
Leute glauben lassen könnte, dass du was davon verstehen würdest?
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Das Problem mit „Soft Touch“ ist, dass es nicht das Material gibt,
sondern viele verschiedene Sachen probiert wurden. Entsprechend
verhalten sich die Materialien verschieden, und lassen sich mit
verschiedenen Sachen lösen und entfernen, so dass „mit XYZ geht das
einwandfrei“ nicht unbedingt übertragbar ist.
Jack V. schrieb:> Das Problem mit „Jack V.“ ist,
daß eine ungewöhnliche seelische Fixierung auf Personen (zB. Rudi
Ratlos) oft unvermittelt zu vorsprachlichen Ausflüssen führt, die
emotionale Leser häufig nicht mehr vollinhaltlich verstehen. Und sich
kopfschüttelnd abwenden.
Rudi Ratlos schrieb:> oft unvermittelt zu vorsprachlichen Ausflüssen führt, die> emotionale Leser häufig nicht mehr vollinhaltlich verstehen.
Och, armes kleines Rudi. Hab ich deine Gefühle verletzt, indem ich den
Stuss, den du mal wieder abgesondert hast, gemäß deines eigenen
Wunsches, den du an anderer Stelle geäußert hast, widerlegt habe?
Sind dir die Worte, die ich verwende, zu kompliziert, so dass du sie
nicht verstehst und daher als „vorsprachliche Ausflüsse“ bezeichnen
musst? Weißt du was? Das ist dein Problem :)
Pass auf, ich zeig dir jetzt gleich drei Wege auf, wie du sowas in
Zukunft vermeiden kannst:
1) wenn du keine Ahnung hast, schreibst du einfach nicht.
2) wenn du schreibst, stellst du sicher, dass das Geschriebene an der
Realität angelehnt ist. Gibt es da Unsicherheiten, formulierst du deinen
Text entsprechend
3) für deine emotionalen Bedürfnisse gehst du in ein darauf
ausgerichtetes Forum, statt ausgerechnet in einem Technikforum darüber
zu jammern
Und auch, wenn’s dir so vorkommen mag: ich bin nicht auf dich fixiert.
Ich mag nur Bullshit nicht – dass der zu manchen Zeiten überwiegend von
dir kommt, dafür bist alleine du verantwortlich.
Bitte habe Verständnis dafür, dass ich auf deine emotionalen Probleme
nun nicht weiter eingehe. Erwarte aber weiterhin die Richtigstellung,
wenn du mal wieder Stuss absonderst, und ich den Thread zufällig lese.