Hallo,
man findet manchmal günstige Bundeswehr-Dieselgeneratoren, die 24V
Gleichspannung liefern. Wie diesen hier zum Beispiel:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/dieselgenerator-sea-1-9-kw-24v-e673-hatz-motor-mit-e-starter/1843943354-87-6813
Mit dem Generator kann man 24V-Bleibatterien laden, wenn man Strom und
Spannung entsprechend begrenzt.
Ich plane ein 48V-System mit Bleibatterien, bräuchte also 48V bis etwa
60V Gleichspannung. Kann man so einen Generator umbauen, daß er die
doppelte Spannung liefert? Oder müßte man dafür einen anderen Generator
einbauen?
Danke, Philipp
Man könnte den Stator neu bewicklen, und die Regelung auf die höhere
Spannung ändern, und die Schutzschalter/Sicherungen austauschen...
Ein Drehstromtrafo wäre wohl einfacher.
Helge schrieb:> OK. Dachte, weil Kfz-Lichtmaschinen liefern doch auch mehr als> 24V, wenn> der Regler spinnt?
Da gibt es auch keinen Motor mit konstanter Drehzahl.
Äh ja, es macht natürlich auch richtig viel Sinn, eine PV-Anlage mittels
Knatterdiesel zu laden.
Das erinnert an die Zeiten des Solarbooms - da ging so mancher PV-Park
lange vor der Montage seiner PV-Module in Betrieb, um die hohe Vergütung
zu sichern... mittels Dieselaggregat.
Ben B. schrieb:> Äh ja, es macht natürlich auch richtig viel Sinn, eine PV-Anlage mittels> Knatterdiesel zu laden.
Tja nur weil für Dich mal etwas keinen sinn macht...
Mit PV ist man im Sommer unabhängig vom Netz und auch versorgt, wenn das
Netz ausfällt. Wenn im Winter das Netz ausfällt und der Akku leer ist,
sitzt man ebenfalls im dunklen.
>> Das erinnert an die Zeiten des Solarbooms - da ging so mancher PV-Park> lange vor der Montage seiner PV-Module in Betrieb, um die hohe Vergütung> zu sichern... mittels Dieselaggregat.
keine Ahnung ob das so war, ich kenne es eher so, das man ein
DC-Inbetriebnahme macht, wenn die Module da sind, aber Netznetzanschluss
nicht.
Ab dem Moment wo die Anlage erstmals produziert hat, laufen die 20 Jahre
für die EEG-Vergütung. Bei mittlerweile fallenden Vergütungen ist das
alles nicht mehr so heiß.
> Ab dem Moment wo die Anlage erstmals produziert hat, laufen die> 20 Jahre für die EEG-Vergütung. Bei mittlerweile fallenden> Vergütungen ist das alles nicht mehr so heiß.
Ganz genau, das war ja der Grund für diese Späße. Schnell noch mit dem
Park an's Netz bevor die Vergütung abgesenkt wird. Die Netzanschlüsse
bzw. Übergabepunkte waren damals schneller gebaut als die Parks ansich,
vor allem wenn sich mehrere Parks einen Übergabepunkt teilen bzw. ein
Park auf dem Papier aus mehreren Teilflächen besteht. Da stellt man
schnell mal 'nen 600kW Dieselaggregat hin und schwupps ist der
Park(teil) laut Messstellenprotokoll in Betrieb genommen.
Muß dazu sagen ich weiß nicht konkret bei welchen Parks oder bei welchen
Firmen das so gemacht wurde, aber der damalige Chef einer lange
verschwundenen Firma, die damals solche Parks mitgebaut hat, hat mir
gesagt wie sowas lief. Ich habe keinen Grund, ihm das nicht zu
glauben... denn da geht's um richtig viel Geld und das macht die Sache
sehr plausibel.
Wenn ich mir die Preise für die 48V Ladeelektronik und
230V-Dieselgeneratoren ansehe, ist es viel sinnvoller, ein 24V-System
mit dem billigen Bundeswehr-Diesel zu bauen.
jo schrieb:> jo
Auch Ja. Das geht auch ohne umzuwickeln.
Voranastellen muss ich aber noch die Information, dass es zwei
verschiedene solche Generatoren für 24V gibt. Es gibt Generatoren, die
sind dafür vorgesehen 24V-Akkus laden zu können. Das ist die Mehrzahl
der Geräte. Es gibt aber auch Generatoren, die halten die 24V relativ
genau ein, weil diese für einen anderen Zweck vorgesehen waren.
Wenn Du bei Deinen Akkus eine Zwischenanzapfung hast, dann gäbe es die
Variante der jeweils die umzuschalten zwischen den oberen und unteren
24V des 48V Packs.
Es gibt DCDC-Wandler, meistens aber nur mit Leistungen bis ein paar
hundert W:
https://www.fraron.de/dc-dc-wandler/24v-nach-48v/dc-dc-wandler-24v-auf-48v-6-ampere-galvanisch-getrennt-als-pufferladegeraet-verwendbar-orion-tr/a-85876495/https://www.fraron.de/dc-dc-wandler/24v-nach-48v/
Pufferladegerät:
Ebenfalls ist die Ausgangsspannung der Geräte im Bereich von 38-60V
einsellbar, dies ermöglicht den Einsatz des Wandlers als Pufferladegerät
für eine 48V Batterie (Konstantspannungsladung).
Dieter schrieb:> Voranastellen muss ich aber noch die Information, dass es zwei> verschiedene solche Generatoren für 24V gibt. Es gibt Generatoren, die> sind dafür vorgesehen 24V-Akkus laden zu können.
Dieter, kannst Du mir näheres zu diesen Generatoren sagen? Ich freue
mich gerade wie ein Schneekönig, daß man hier Dieselgeneratoren zum
Spottpreis bekommt. Wenn ich ein 24V-System baue, kann ich sie direkt
mit diesem Generator laden. Die Batterie, die ich im Sinn habe, hat
24V/140Ah. Ich könnte die Spannungsbegrenzung etwa auf 27V oder 28V
stellen und die Strombegrenzung vielleicht auf 50A. So könnte ich die
Batterie fast voll laden.
Die Equalize-Spannung ist 29,2V, aber das kann ja der Solar-Laderegler
machen, auch im Winter. Dann riskiere ich nicht, daß mir der
Dieselgenerator die Batterie überlädt.
Was hälst Du / haltet Ihr davon? Ist der Preis von 1400€ in Ordnung?
Danke, Philipp
X230 schrieb:> www.mikrocontroller.net/topic/198683> Mittelanzapfung vorausgesetzt sollte man so doch eigentlich 48V bekommen
Ich baue ein 24V-System statt 48V, weil ich dann den Generator ohne
Umbau und ohne weitere Elektronik nutzen kann.
Philipp schrieb:> Ist der Preis von 1400€ in Ordnung?
Wenn du ein ungebrauchtes Lagergerät wie im Anfangsposting von der
Trachtentruppe um den Preis bekommen kannst, dann ist das ein sehr guter
Preis.
Abdul K. schrieb:> Dein Ernst? Kapazitiv bei den Leistungen??
Durchaus ist das möglich. Nur nicht erwähnt wurde dabei, dass hierfür
über eine Endstufe realisiert der Elko eine Größenordnung erreicht, bei
der die Schaltfrequenz bereits reduziert werden muss, so dass die Größe
überproportional mit der Leistung wieder zunimmt. Bedeutet in dem Falle,
dass mehrere Wandler parallel arbeiten müssen.
Wißt Ihr, ob diese Generatoren auch mal ein paar Stunden durchlaufen
können ohne zu überhitzen? Sind die wasser- oder luftgekühlt?
Angenommen ich hätte eine größere Batterie und brauche 10kWh, um sie zu
laden, müßte der Generator etwa 5 Stunden durchlaufen.
https://www.notstromdiesel.com/service/leitfaeden-und-merkblaetter/notstromkonzept-und-verbraucher
COP - Aggregatdauerleistung ohne zeitliche Einschränkung
PRP - Aggregatdauerleistung bei variabler Last (max. ca. 80 % zeitll.
Auslastung)
LTP - zeitlich begrenzte Aggregatleistung (meist 1 h in 12 h, max. 300
h/a)
Wenn nicht anders angegeben handelt es sich meistens um letzteren
Betriebsfall bei der Angabe von Nennleistungen. Es gibt auch noch den
1/4h Wert.
Philipp schrieb:> Wißt Ihr, ob diese Generatoren auch mal ein paar Stunden> durchlaufen> können ohne zu überhitzen? Sind die wasser- oder luftgekühlt?
Luft.
> Angenommen ich hätte eine größere Batterie und brauche 10kWh, um sie zu> laden, müßte der Generator etwa 5 Stunden durchlaufen.
Kleinigkeit.
H. H. schrieb:> Philipp schrieb:>> Angenommen ich hätte eine größere Batterie und brauche 10kWh, um sie zu>> laden, müßte der Generator etwa 5 Stunden durchlaufen.>> Kleinigkeit.
*freu*freu*freu*freu*
Danke
Philipp, leider schreibst du nicht angemeldet, sonst hätte ich dir eine
perfekt passende Lösung per PN gezeigt (hier nicht mehr - zu viele
Experten).
Also, falls das hier wider Erwarten erfolglos verlaufen sollte,
Nachricht genügt...;-)
Uwe S. schrieb:> Philipp, leider schreibst du nicht angemeldet, sonst hätte ich dir> eine> perfekt passende Lösung per PN gezeigt (hier nicht mehr - zu viele> Experten).>> Also, falls das hier wider Erwarten erfolglos verlaufen sollte,> Nachricht genügt...;-)
p.leiss@gmx.de
Ich freue mich auf Mail
Uwe S. schrieb:> eine perfekt passende Lösung per PN gezeigt (hier nicht mehr - zu viele> Experten).
Gerade deshalb gibt es hier nicht mehr zu viele Experten. Könnnte man
aber fördern, indem man einen Link zumindest auf eine ähnliche Lösung
ins Forum setzt als unangemeldeter Nutzer.
Nicht erwähnt habe ich außer der kapazitven Wandler, dass es mit einem
der günstigen Aufwärstwandler mit Strombegrenzung, die es auch gibt,
auch funktioniert, wenn man dahinter so einen Solarlader schaltet, wie
verlinkt. Vorteil dabei ist, dass man die Spannung nicht so genau
einstellen muss und das Gerät bei vollem Akku auf Erhaltungsladung
umschaltet und es meist ein Menü gibt die Ladespannungen für die
verschiedenen Akkutypen einzustellen.
So etwas ginge zum Beispiel auch:
https://www.tinytronics.nl/shop/en/power/voltage-converters/boost-(step-up)-converters/dc-dc-adjustable-step-up-boost-converter-1800w-with-current-limiter
Aber davon benötigst Du mindestens zwei Stück, da die Angaben nur eine
kurzzeitige Spitzenleistungsangabe darstellt.
Wenn Du auf 0,1V genau die Ladeschlussspannung einstellst, dann kannst
Du diese Teile auch ohne den Solarladeregler zweckzuentfremden
verwenden.
Mike schrieb:> Beim Alibaba gibt es 24V->48V DCDC Wandler,
Das ist ein toller Hinweis, der auf der Seite eingeblendet wird:
"Hinweis:Bitte erkundigen Sie sich vorsorglich bei Ihrem Lieferanten, ob
dieses Produkt dem Virenschutz dient und ob Ihre Bestellung durch das
Coronavirus (COVID-19) beeinträchtigt wird."
Rätsel jetzt noch, wie das Gerät dem Virenschutz dienen soll.
Vielleicht wird es in Einzelteilen geliefert, so dass der Erhaltende ein
paar Tage im Keller verschwunden bleibt, bis es zusammengebaut ist und
dadurch sichergestellt wird, dass keine sozialen Kontake stattfinden.
Uwe S. schrieb:> Philipp, leider schreibst du nicht angemeldet, sonst hätte ich dir> eine> perfekt passende Lösung per PN gezeigt (hier nicht mehr - zu viele> Experten).
Du zeigst ja stets nur Bullshit.
X230 schrieb:> www.mikrocontroller.net/topic/198683> Mittelanzapfung vorausgesetzt sollte man so doch eigentlich 48V bekommen
Das bringt nicht die doppelte Spannung gegenüber einem normalen
Drehstromgleichrichter.
H. H. schrieb:> Achte mal auf den maximalen Eingangsstrom, und der ist auch schon> deutlich übertrieben.
Darum steht auch "mindestens zwei Stück" im Post. Es bleibt daher
Phillip nur übrig als zu probieren bei welcher Leistung der Wandler
seine Wärmegrenzen erreicht. Hier war mal vor einiger Zeit ein Thread,
da wurde das ausprobiert.
Solange Du jedoch kein besseres Produkt erwähnst oder verlinkst, haben
wir beide in dem Thread für Phillip nicht wirklich eine bessere Lösung
zu bieten.
Dieter schrieb:> Solange Du jedoch kein besseres Produkt erwähnst oder verlinkst, haben> wir beide in dem Thread für Phillip nicht wirklich eine bessere Lösung> zu bieten.
Lies mein erstes Posting in diesem Thread ganz zu Ende.
H. H. schrieb:> Dieter schrieb:>> Solange Du jedoch kein besseres Produkt erwähnst oder verlinkst, haben>> wir beide in dem Thread für Phillip nicht wirklich eine bessere Lösung>> zu bieten.> Lies mein erstes Posting in diesem Thread ganz zu Ende.
Das sind aber alles Lösungen, die eine technische Änderung am Gerät
darstellen. Das kostet entsprechend viel Geld. Wenn man bedenkt, dass
die Geräte zum Teil abgegeben werden, weil durch einen Umbau der
Bestandsschutz entfällt, erweitert sich damit das Risiko
dementsprechend.
Damit haben wir beide keine bessere Lösung, die ohne einen Umbau
auskommt. Der Satz beschreibt daher weiterhin den aktuellen Sachstand.
Ryven schrieb:> Sincro einen 48 V Generator
Preis 1000€?
Dieter schrieb:> Spannungsverdreifacher
Da habe ich bei 50A wenig Optimismus. Zwischen WOLLEN und können sind
manchmal kleine Differenzen? Elkos?
Die einfache Lösung wird wohl eine 24V-Analge werden. Kleiner Tip am
Rande: Biodiesel ist nicht ewig lagerbar.
Am Rande sei angemerkt, dass es noch die Generatoren gäbe, die durch
Umverkabelung für die 48V Notstromversorgung auf Schiffen verwendbar
wäre. Nach der im Netz zu findenden TDV würde ich davon ausgehen, dass
dies bei diesem SEA nicht möglich ist. Vorhandene
Schutzschalter/Sicherungen usw. des Generators wären dann der
Schutzwirkung beraubt.
Ja, 48V-Systeme sind scheinbar der reine Luxus. Alleine schon die
Wechselrichter von 48V DC auf 230V AC kosten ein Vermögen. Ich werde mir
ein 24V-System bauen und einfach Batterien mit der doppelten Kapazität
verwenden, damit ich auf den gleichen Energiegehalt komme. Fertig.
Ich hab früher in einer Firma gearbeitet, die Inselsysteme gebaut hat,
allerdings für ziemlich vermögende Kunden. Da haben wir routinemäßig
dicke 12kVA-Diesel und die sündteure SMA-Technik verbaut. Also Sunny Boy
und Sunny Island. Die Batterien hatten 48V oder gleich 60V. So komme ich
auf 48V. Allerdings frage ich mich heute, wie die Kunden diese Systeme
überhaupt bezahlen konnten.
Mit dem Bundeswehr-Diesel kann ich einen 24V-Diesel-Generator für einen
Spottpreis haben. Ein normales Diesel-Aggregat würde mich wahrscheinlich
gebraucht 5000€ kosten plus nochmal ungefähr 1000€ für das Ladegerät von
230V auf Batteriespannung. Der Bundeswehr-Diesel hat natürlich viel
weniger Leistung. Aber dann muß er eben länger laufen. Bei der Ersparnis
gehe ich gern Kompromisse ein ;-)
Vom Aufwand her ist das einfacher und es gibt für 24V wegen der LKW,
Wohnmobile usw. auch einen größeren Markt für günstige Komponenten. Mit
zusätzlichen Sicherungselementen kann man auch 12V-Akkus parallel
schalten.
Es gibt dafür auch günstige Solarregler und Solarzellen um noch über
diese Quelle zusätzlich parallel zu laden.
>> Antriebsmotor: Dauerleistung 3 kW>> Generator: Leistung 1,9 kW
Ich habe gelernt, dass man einen Generator mit einer höheren Leistung
dimensioniert, als den antreibenden Motor. Weil, es ist einfacher, einen
abgewürgten Motor neu zu starten, als einen durchgebrannten Generator
auszutauschen.
Mag mich bitte jemand aufklären.
Marek N. schrieb:>>> Antriebsmotor: Dauerleistung 3 kW>>> Generator: Leistung 1,9 kW>> Ich habe gelernt, dass man einen Generator mit einer höheren Leistung> dimensioniert, als den antreibenden Motor. Weil, es ist einfacher, einen> abgewürgten Motor neu zu starten, als einen durchgebrannten Generator> auszutauschen.> Mag mich bitte jemand aufklären.
Es ist Unsinn, die Motorleistung als Generatorschutz zu
unterdimensionieren, wenn man eine halbwegs stabile Ausgangspannung am
Generator auch bei schnellem Lastwechsel haben möchte.
Kupferwicklungen verhalten sich bei kurzzeitiger Überlastung sehr
gutmütig, eine längere Überlastung sollte durch andere Absicherung
verhindert werden.
Genau wie die Absicherung der Hausinstallation in jeder Wohnung mittels
LS.
Oder denk einmal mal an den Generator im Kfz.. :-)
Ben B. schrieb:> Nöö, so teuer wird die kleine Notstromtechnik nicht.Stinken tun alle trotzdem im Dauerbetrieb und 150kg sind nicht für die
Briefwaage. Man sollte gut überlegen ob man auf einer einsamen Insel
wohnt oder Nachbarn hat, die es stören könnte. Vor einiger Zeit hatte
ich eine Baustelle 50m entfernt und konnte immer noch die Dieselfahne
riechen.
Marek N. schrieb:>>> Antriebsmotor: Dauerleistung 3 kW>>> Generator: Leistung 1,9 kW>> Ich habe gelernt, dass man einen Generator mit einer höheren Leistung> dimensioniert, als den antreibenden Motor. Weil, es ist einfacher, einen> abgewürgten Motor neu zu starten, als einen durchgebrannten Generator> auszutauschen.> Mag mich bitte jemand aufklären.
Ich vermute mal, dass der Wirkungsgrad des Generators nicht höher ist.
3kW mechanische Eingangsleistung bei 1.9kW elektrischer Ausgangsleistung
machen etwa 63%, das ist zwar nicht gerade berauschend, könnte aber
hinkommen. Beim Militär kommt es eben mehr auf Robustheit und
Zuverlässigkeit an als auf Energiepsaren.
oszi40 schrieb:> Ben B. schrieb:>> Nöö, so teuer wird die kleine Notstromtechnik nicht.>> Stinken tun alle trotzdem im Dauerbetrieb und 150kg sind nicht für die> Briefwaage.
Der Gabelstapler stapelt das mit links ;-)
Mit elektrischen Treppensteigern bekommt man sowas auch spielend die
Treppe hoch. "Richtige" Dieselgeneratoren wiegen 500kg aufwärts. Der
Bundeswehr-Diesel ist ein Leichtgewicht.
Philipp schrieb:> Der Gabelstapler stapelt das mit links ;-)
Wenn Du immer einen hast, kein Problem. Je nach Windrichtung wirst Du
ihn öfter brauchen. Sonst lebst Du in einer Dieselwolke. Übrigens gibt
es für besonders kalte Tage Fließfit.
oszi40 schrieb:> Übrigens gibt> es für besonders kalte Tage Fließfit.
Für was? Sowas hat mein Vater in 50 Jahren Landwirtschaft nie gebraucht.
Normaler Winterdiesel reicht. Oder im Sommer (für den Winter) die teuren
Dieselkraftstoffe von Aral/Shell kaufen, das ist meist Winterdiesel.
Und Deutzmotoren laufen fast immer, selbst man schon Paraffinschlieren
im Tank sieht. Das geht (bei mir) immer noch durch den Filter und Pumpe.
Unser John Deere 3130LS musste den ganzen Winter im Stall stehen, den
haben wir nicht geschafft aufzutauen ;D Der mag keinen Sommerdiesel bei
leicht tieferen Temperaturen.
oszi40 schrieb:> Eyze schrieb:>> Normaler Winterdiesel reicht.>> Bis 22 Grad bei Aral. Andere auch etwas weniger (wie ein Kollege auf der> A9 leider bemerkte).
Ich unterstell dir, du meintest -22°C. Da wäre es doch positiv, wenn ein
Diesel bis etwas weniger funktioniert? ;)
Ja da gibts deutliche Unterschiede. Mir wäre dadurch vor ein paar Jahren
wegen Sprit von der Billigtanke in Vogelsdorf fast einmal mein VW T3
(mit 110PS TDI vom Golf 3) eingefroren - nachdem er im Februar ein paar
Stunden bei gerade mal -6°C draußen stand. Ganz langsam und vorsichtig
fahren half damit er nicht ausgeht, nach zwei Kilometern war der
Dieselfilter und die Einspritzpumpe wohl warm genug und man konnte
wieder volle Leistung fahren. Ab an die Aral-Tanke (darf man in dem
Zusammenhang wohl ruhig erwähnen) und 10..15 Liter Ultimate rein,
Problem gelöst obwohl immer noch großteils Billigsprit im Tank war. Da
fragt man sich wirklich was für eine Plörre die da am Ortsausgang
Vogelsdorf in Richtung Berlin verkaufen und wer für's Abschleppen zahlt
wenn wirklich mal einer deswegen liegenbleibt.
Bei ganz alten Vorkammer-Dieselmotoren kann man auch 10..20% Benzin als
Fließverbesserer beimischen, das nuckeln die problemlos mit durch.