sägezahngenerator mit ne555

#6881115
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Das funktioniert aber nur in der Simulation rel. sicher, bzw. auch da 
nur gerade so. In der Praxis könnten hier die Toleranzen der 
Schaltschwellen (20% ?)ein Wörtchen mitreden wollen, vor allem die obere 
Schaltschwelle.
R3 und R4, zuzüglich eine Ube, abzüglich eine Vce_sat, definieren die 
max. Ladespannung des CI, und die liegt gerade irgendwo um Ucc*2/3, also 
der oberen Schaltschwelle. Durch Toleranzen ist die Wahrtscheinlichkeit 
ziemlich hoch, daß der CI die Schaltschwelle nie erreicht, und damit das 
ganze Ding nicht sägezahngeneriert. Empfehlung hier ist also, den oberen 
R deutlich zu verkleinern (8,2k oder noch kleiner).
Gast #6881185
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Jens G. schrieb:
> Das funktioniert aber nur in der Simulation rel. sicher, bzw. auch da
> nur gerade so. In der Praxis könnten hier die Toleranzen der
> Schaltschwellen (20% ?)ein Wörtchen mitreden wollen, vor allem die obere
> Schaltschwelle.

Jens - du denkst aber auch an alles!

Der initiale Timing Error beläuft sich immerhin auf 2.25%  - aber dazu 
kommt natürlich noch - ich weiß, du hast das nur der Einfachheit halber 
nicht erwähnt - die Drift!

Die Drift über die Temperatur sind sagenhafte 150 ppm/K, die über die 
Betriebsspannung 0.3 %/V. Da kommt also noch ganz nett was zusammen. Und 
Ruck-Zuck ist man bei 20%. Oder sogar darüber.

Nochmals: Danke Jens, für's Mitdenken ...
#6881194
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H. H. schrieb:
> So weit weicht kein 555er ab.

Daß das in der Praxis nicht so extrem vorkommen wird, mag ja sein, ist 
aber lt. den vielen Datenblättern trotzdem im erlaubten Bereich (wenn 
ich 20% schrieb, dann meinte ich das Toleranzband, bzw +/-10%, je nach 
Bedingungen aber auch wesentlich mehr).
Aber bei der Dimensionierung oben reichen schon wenige %, daß es dann 
gar nicht mehr geht.

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