Hallo,
habe über
Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Sichern und
Wiederherstellen (Windows 7)
Systemreparaturdatenträger auf CD und Systemabbild auf USB-Platte
erstellt.
Nun hatte ich erwartet, dass der Vorgang genauso einfach auch Rückwärts
ginge.
Zwar bootet der Rechner vom Systemreparaturdatenträger, aber was dann
kommt, ist für mich völlig undurchsichtig.
Hat jemand eine Erklärung,
1. was der Systemreparaturdatenträger bietet,
2. was er kann und was er nicht kann,
3. und wie man ihn bedient?
4. Welche Teile vom win10 werden auf den Systemreparaturdatenträger
gelegt?
Kann ich z. B. einen Rechner mit formatierter C:-Platte mit dem
Systemreparaturdatenträger und dem Systemabbild wieder herstellen?
Danke für Antworten
VG Walter
Du kannst damit nur das Betriebssystem wiederherstellen. Nicht jedoch
die eigenen Daten. Der Systemreparaturdatenträger ist eigentlich nur die
Windows-Installation plus gerätespezifische Treiber. Es ist kein Backup.
Finger weg von den W7/W10 eigenen Wiederherstellungstools!
Das Internet ist voll von Problemen damit.
Nimm irgendein externes Tool, z.B. Ashampoo Backup, Aomei Backupper.
Walter L. schrieb:> (Windows 7)> SystemreparaturdatenträgerWalter L. schrieb:> 4. Welche Teile vom win10
Ja welches denn nun: Win7 oder Win10? Abgesehen davon stimmt es, das ist
a) kein Backup und b) nicht einfach - ergo machts Probleme.
Der Reparaturdatenträger ist das was er sagt, Reparatur - nicht Backup,
nicht Recovery. Falls Du in Win7 das "Nicht-Backup" gemacht hast und
jetzt von Win10 dahin zurück willst - nope, geht so nicht. Aber ich will
nicht behaupten, dass Du gesagt hättest es wäre so, nur eine Annahme von
einem unfreiwilligen "Familienadmin" der das schon erlebt hat...
Formatierte oder ausgetauschte Platten stellt man mit einem echten
Vollbackup wieder her - nimm ein externes. Kostenlos benutze ich
clonezilla, das geht ganz gut wenn man nicht allergisch gegen
Kommandozeile oder Linux ist. Sonst gibt es da für vergleichbar schmalen
Taler auch gute Klickibunti Systeme die sich bedienen wie das Windows
auf dem sie laufen.
@was denn nu? Mann, Mann schau dir das in WIN10 an... Das es um WIN10
geht, steht im Text (erst lesen dann...)
@Peter D. Danke für den Tipp. Der Eindruck ist bei mir auch entstanden.
Peter D. schrieb:> Finger weg von den W7/W10 eigenen Wiederherstellungstools!
Ja.
> Ashampoo Backup, Aomei Backupper
OMG, da sind ja die Windows-Boardmittel noch besser. Schlechter Rat.
clonezilla: Backup habe ich gemacht (Platte zu Platte).
Nun dachte ich, es gibt die Möglichkeit den Weg einfach zurück "Platte
zu Platte" zu gehen.
Geht aber nicht, man muss off. Partion für Partition zurückholen, dazu
gehören off. ne Menge Vorkenntnisse...
Eine Beschreibung für den Rückwärtsgang habe ich bisher nicht gefunden.
Walter L. schrieb:> clonezilla: Backup habe ich gemacht (Platte zu Platte).>> Nun dachte ich, es gibt die Möglichkeit den Weg einfach zurück "Platte> zu Platte" zu gehen.>> Geht aber nicht, man muss off. Partion für Partition zurückholen, dazu> gehören off. ne Menge Vorkenntnisse...>> Eine Beschreibung für den Rückwärtsgang habe ich bisher nicht gefunden.
Geht problemlos mit Macrium Reflect. Da kann man Partitionen oder
Datenträger sichern und auch wiederherstellen.
Ich hatte das Tool mal zu Windows Vista Zeiten versucht, es hat völlig
versagt. Danach funktionierte so viele nicht, dass ich doch eine normale
Neuinstallation machen musste.
Bei Windows 7 hat das noch richtig gut geklappt. Auf die gleiche
Festplatte ging es immer Problemlos zurück, bei einer neuen hat der
manchmal nicht gewollt. Die erzeugten VHD Files können aber auch mit
Paragon Free zurückgespielt werden, dann aber nur die neueste Version.
Das schöne dran war, dass das Back-up auch inkrementell ging uns man
mehrere Stände haben konnte.
Allerdings haben sie es in Windows 10 kaputt gemacht. Wenn es überhaupt
startet und ein Backup macht, ist ein Rück sichern dann selten möglich.
Weiß der Geier warum, eine Alternative bieten sie ja auch nicht.
Vielleicht war die Lobby der externen Bezahl Tools zu stark.
Walter L. schrieb:> Mann, Mann schau dir das in WIN10 an... Das es um WIN10> geht, steht im Text (erst lesen dann...)
Nicht pöbeln sondern eindeutig schreiben:
Walter L. schrieb:> habe über> Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Sichern und> Wiederherstellen (Windows 7)PC-Freak schrieb:> Als Image-Creator wurde Macrium empfohlen:Beitrag "Re: Aktivierung Win7 pro 64bit klappt nicht mehr"
Unter Win10 einen Bootstick bauen und ein Image anlegen, war relativ
problemlos. Rücksichern habe ich mangels Notwendigkeit noch nicht
getestet.
Christian R. schrieb:> Bei Windows 7 hat das noch richtig gut geklappt.
Bis Win7 / Srv2003 habe ich noch Acronis TrueImage-home verwendet, das
war zuverlässig - ich habe Testrechner mitunter dreimal am Tag gebügelt.
Meine vorhandene Version mag auf einem neueren PC nicht mehr booten,
sodass ich da nun Macrium probiere.
Zuvor hatte ich mit c't-WIMAGE gespielt, dessen Funktion scheint Zufall
zu sein, ich habe es nicht zur Funktion bekommen.
Christian H. schrieb:> Du kannst damit nur das Betriebssystem wiederherstellen. Nicht jedoch> die eigenen Daten. Der Systemreparaturdatenträger ist eigentlich nur die> Windows-Installation plus gerätespezifische Treiber. Es ist kein Backup.
So ein Käse!
was denn nu? schrieb:> Ja welches denn nun: Win7 oder Win10? Abgesehen davon stimmt es, das ist
Fragege ich auch.
Aber in WIN-10 steht da auch der W-7 Modus drin.
Christian R. schrieb:> Bei Windows 7 hat das noch richtig gut geklappt. Auf die gleiche> Festplatte ging es immer Problemlos zurück, bei einer neuen hat der> manchmal nicht gewollt.
Über ein HD-Image ging das.
Über ein Image über CD/DVD ging es nicht.
Weil's noch nirgends erwähnt wurde: Win7 wird nicht mehr supported, es
gibt keine Security-Fixes dazu. Daher soll es nicht mehr verwendet
werden.
Ausnahmen (z.B. Steuerungen) sind denkbar, aber erfodern besondere
Vorsichtsmaßnahmen. Ich hoffe, Du weisst, was Du tust (die Fragestellung
spricht eher dagegen).
michael_ schrieb:> Über ein HD-Image ging das.> Über ein Image über CD/DVD ging es nicht.
Genau. Die CD installiert nur das System neu, das ist wohl für Fertig
PCs ohne Installationsmedium gedacht gewesen.
Walter L. schrieb:> Bitte Gäste, den gesamten Text lesen. Punkt 4 sagt, es geht um> Win10!
Ja das verwirrende ist, dass an dem Backup in Windows 10 dran steht
"(Windows 7)". Daher die Verwirrung hier.
Walter L. schrieb:> Bitte Gäste, den gesamten Text lesen. Punkt 4 sagt, es geht um Win10!
Das habe ich tatsächlich nicht herausgelesen. Dann ist ja gut :-)
Walter L. schrieb:> clonezilla: Backup habe ich gemacht (Platte zu Platte).>> Nun dachte ich, es gibt die Möglichkeit den Weg einfach zurück "Platte> zu Platte" zu gehen.
Du hast ein Clonezilla-Backup, aber kannst es mit Clonezilla nicht
zurückspielen?
Christian R. schrieb:> michael_ schrieb:>> Über ein HD-Image ging das.>> Über ein Image über CD/DVD ging es nicht.>> Genau. Die CD installiert nur das System neu, das ist wohl für Fertig> PCs ohne Installationsmedium gedacht gewesen.
Falsch gedacht.
Du weißt, was ein Image ist?
Einmal auf eine HD gespeichert.
Und dann auf DVD (Viele...).
Mit dem System Reparaturdatenträger kann man sowieso kein BS
installieren.
Viel zu klein.
@rezz
Richtig.
Beim Sichern habe ich die Option Platte zu Platte gewählt.
Wenn ich wieder Platte zu Platte beim Rücksichern nehme, sagt er mir,
die Platte sei zu klein. Dies war schon beim Sichern so; eine 1TB zu
sichernde Platte braucht eine größere Platte als 1TB. Off. muss man beim
Rücksichern die einzelnen Teile, die clonez. erzeugt hat, zurückspielen.
Was mir dabei fehlt, sind grundlegende Kenntnisse über das Funktionieren
von Clonezilla und auch darüber hinaus.
Hat jemand einen Literaturhinweis, wo das beschrieben wird, Sprache
deutsch wäre schön.
Walter L. schrieb:> Beim Sichern habe ich die Option Platte zu Platte gewählt.
Sicher, dass du ein Image erstellt hast? Das klingt eher nach "Platte
geklont".
Damit du erstmal schnell & einfach eine Sicherung erstellen kannst,
nenne mal bitte den/die Hersteller deiner Festplatten/SSDs. Viele
Hersteller bieten eine eingeschränkte aber kostenlose Version von
Acronis True Image an, die (ohne Eingriffe) nur funktioniert, wenn min.
ein Laufwerk des entsprechenden Herstellers verbaut ist. Beispiel WD:
https://support.wdc.com/downloads.aspx?p=502&lang=de
Übersicht:
https://www.acronis.com/de-de/oem/partners/strategic-partners/
Dringender Rat: Erstelle einen USB-Stick damit, Image-Erstellung aus dem
laufenden System heraus ist u.U. eine blöde Idee. Danach kannst du die
Software wieder deinstallieren, bringt sowieso zuviel Ballast mit. Der
Stick allein reicht völlig.
Wenn alles soweit fertig ist, kannst du dich in Ruhe mit Clonezilla
auseinandersetzen.
Hallo,
ich³ schrieb:> Übersicht:>> https://www.acronis.com/de-de/oem/partners/strategic-partners/>> Dringender Rat: Erstelle einen USB-Stick damit, Image-Erstellung aus dem> laufenden System heraus ist u.U. eine blöde Idee. Danach kannst du die> Software wieder deinstallieren, bringt sowieso zuviel Ballast mit. Der> Stick allein reicht völlig.
Acronis ist bei mir vor Jahren runtergeflogen, als es immer mehr
Nerv-Funktionen statt Backupfunktionen hatte.
Macrium Refelct Free wurde scon erwähnt, auf deren Webseite kann es
etwas nervig sein die Free-Version zu finden.
Backup zur Lqaufzeit mache ich öfter, mesit wegen Experimenten mit
Software oder Einstellungen. Bootstick ist zum Rücksichern ohnehin
nötig, Probleme mit einem Backup hatte ich bisher noch nie auf
verschiedensten Rechnern.
Gruß aus Berlin
Michael
Walter L. schrieb:> Beim Sichern habe ich die Option Platte zu Platte gewählt.> Wenn ich wieder Platte zu Platte beim Rücksichern nehme, sagt er mir,> die Platte sei zu klein. Dies war schon beim Sichern so; eine 1TB zu> sichernde Platte braucht eine größere Platte als 1TB.
Ist doch logisch.
Deshalb sollst du ja auch ein Image machen!
Ist kleiner und kann auch auf kleinere HD zurückspielen.