lichterkette ca. 100 LED's wie brücken?

OP #6899973
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Hallo Zusammen,

die Lichterkette nervt, aber wegwerfen heisst aufgeben, das wäre 
ärgerlich.

Ich habe eine Girlandenlichterkette, die mit einem Contoller gesteuert 
wird.
Ungefähr so:

----
8 blinkende Modi Mit Control Box


Kombination

In welle

Sequentielle

Slo glo

Jagen/Flash

Langsam Verblassen

Twinkle/Flash

Stetigen
-------
Der Kontroller hat sich schon vor ein paar Jahren verabschiedet und ich 
habe es irgendwie blocken können ,das Dauerlicht war.

Jetzt ist sie wieder ausgefallen. Alle LED's glimmen und ich kriege sie 
nicht hell.
Viel ist nicht drin in der Box. ein 150 k Ohm war hochohmig geworden und 
fungierte wohl als Vorwiderstand für die 5V Versorgung des Controlers, 
ein COB IC.

Ansonsten kommen 5 Kabel der Serienschaltungen von den LED's an der Box 
an und ich habe keine Idee, wie man sie jetzt auf höhere Leuchtstärke 
prügeln kann.
Der Brückengleichrichter hat 200V DC. Liegen auch an den Strings an. Der 
Elko ist für die Siebung der 5Volt.

Wenn man ihn nach längerer Ausserbetriebsetzng einschaltet, werden die 
LED's kurz heller. Irgendwie treibt der Controler noch sein Unwesen.

Hat jemand eine Idee?

- Der blaue VDR gehört nicht da rein und ist von mir.
Angehängte Dateien:
Gast #6900112
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Schon wieder so eine. Dazu ab es hier alleine dieses Jahr bereits 
mehrere Threads. Da kann man nichts "brücken".

Schmeiss die Lichterkette weg. Der Zoll hat den Vertrieb dieser Dinger 
bereits vor etwa 5 Jahren verboten, weil sie extrem gefährlich sind.
Gast #6900117
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Einzige richtige Lösung nach dem Beitrag:

https://www.heise.de/make/meldung/Lebensgefahr-zu-Weihnachten-Trotz-EU-Warnung-gefaehrliche-Lichterketten-im-Handel-3888611.html

Diese lautet wegwerfen.

Oder Du baust Dir eine neue sicherere Versorgung dafür. Zum Beispiel in 
dem Du zwei Mini-Printtrafos als 230V-9V--9V-230V als Trenntrafo 
zweckentfremdest.

https://www.pollin.de/p/printtrafo-era-bv030-2296-0-300700
Gast #6900118
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Dieter schrieb:
> Oder Du baust Dir eine neue sicherere Versorgung dafür. Zum Beispiel in
> dem Du zwei Mini-Printtrafos als 230V-9V--9V-230V als Trenntrafo
> zweckentfremdest.

Das ist keine Lösung. Wenn man beide Pole anfasst, soll Gleichstrom noch 
ungesünder sein als Wechselstrom. Und das ist bei der schlechten 
Isolation gar nicht mal so unwahrscheinlich.

Zudem hat bereits vor wenigen Tagen jemand ausprobiert, das IC zu 
brücken - hat nicht richtig funktioniert. Die LEDs bekamen dadurch viel 
mehr Strom als normal und flimmerten hässlich.

Ohne das IC funktioniert diese Lichterkette nicht.
Gast #6900124
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Ohne IC kann die Kette schon funktionieren.

Galvanische Trennung mit den Trafos, Vorwiderstände, Gleichrichter, 
(kein Glättungselko) LED, die dann mit 100Hz leuchten. 2mA im Betrieb, 
max 5...10mA im Kurzschlussfall (kein Elko, weil sonst Stromschlag 
einige Ampere hätte, also tödlich).
Gast #6900135
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Trotzdem sei dem TO genannt, er solle das Teil besser wegwerfen, weil im 
Schadensfalle keine Versicherung etwas zahlt, falls aus Versehen doch, 
dann wird das Regress zurückverlangt werden.

Irgendwo im Kleingedruckten auf dem Karton oder der Anleitung müßte noch 
ein Symbol oder Wort das total versteckt auf einen Trenntrafo hinweist 
stehen.
OP #6900250
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Mein konkrete Frage wäre gewesen, wie kann man die 5 ankommenden 
Zuleitungen der LED's brücken oder an 200V anschliessen, dass sie ohne 
Controler leuchten.

Aber wenn Dieser auch die Funktion eines "Schaltnetzteils" hätte, wäre 
es dann wohl aussichtslos.
Eine externe beschaltung ist diesbezüglich jedoch nicht vorhanden. Ein 
Elko ist für die "Hochspannungsseite" der LED's auch nicht vorhanden.

Gebrückt hatte ich sie ja schon mal um die Taktmodi stillzulegen.

Der Verlust eines Trenntrafos ist für mich verkraftbar. Und versichert 
bin ich eh nicht. ;)
#6900263
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Dietmar P. schrieb:
> Mein konkrete Frage wäre gewesen, wie kann man die 5 ankommenden
> Zuleitungen der LED's brücken oder an 200V anschl....

> Der Verlust eines Trenntrafos ist für mich verkraftbar. Und versichert
> bin ich eh nicht. ;)

Lieber Dietmar,

bitte beantworte diese eine Frage.

Wäre der Verlust anderer Menschen durch einen tödlichen Stromschlag an 
Deiner Lichterkette für Dich auch zu verschmerzen?

kopschüttelnd
Gast #6900267
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Du musst erst mal rausfinden, mit welcher Spannung die jeweiligen 
Strängen denn je funktioniert haben. Heißt Lämpchen zählen. und wie 
diese verschaltet sind.

'Poste Dein Ergebniss hier rein.

Dann entsprechendes Netzteil kaufen, und alles ist gut.

Die Nervensäge Stefan ist zu ängstlich.

Ich sage ja nicht, Du sollst Pfusch bauen, aber wie es geht, damit wäre 
Dir geholfen.
(Firma: matzetronics) #6900284
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Dieter schrieb:
> Zum Beispiel in
> dem Du zwei Mini-Printtrafos als 230V-9V--9V-230V als Trenntrafo
> zweckentfremdest.

Das funktioniert übrigens nicht, denn da kommt hinten viel weniger raus, 
als man denkt. Diese kleinen Trafos sind rückwärts umso schlechter zu 
betreiben, je weniger Leistung sie haben. Mit 4W Trafos kann man 
höchstens 150V oder so erwarten.
OP #6900330
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Es geht ja um die Technik, nicht um Angsthaben, VDE oder Oberlehrern.

- Die Lichterkette hängt bei mir draussen oben über dem Hauseingang, wo 
keiner dran kommen kann.
---------
Der Kabelbaum ist verdrillt, da ist es dann doch müssig die 
Reihenschaltung zu verstehen.

Wenn das COB Modul die Spannung nicht reduziert (modulieren konnte es 
sie aber) dann wäre nur die Frage, wie die gleichgerichteten 230V auf 
die LED-Strings verteilt werden müssen.

200V stehen zur Verfügung, evntuell ist dies aufgeteilt in 2 x 100V/ 
String...?
Gast #6900342
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Du brauchst ein potentialfreies Netzteil mit 350V DC Leerlaufspannung, 
und zwei Strombegrenzten Ausgängen mit ungefähr 10mA. Um die VDE 
Richtlinien zu erfüllen, müssen die Netzteile mindestens 2500V 
Isolationsspannung haben.

Viel Glück beim suchen.
Gast #6900389
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Du brauchst ein potentialfreies Netzteil mit 350V DC Leerlaufspannung,
> und zwei Strombegrenzten Ausgängen mit ungefähr 10mA. Um die VDE
> Richtlinien zu erfüllen, müssen die Netzteile mindestens 2500V
> Isolationsspannung haben.
> Viel Glück beim suchen.

Der angst-stefan schreibt wieder.
Er soll erstmal versuchen,  rauszufinden wie das verkabelt ist. Und 
nicht gleich mit 350v drohen. Das hält das Kabel nicht aus, meiner 
Meinung.
Gast #6900403
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Mr undercover schrieb:
> Und nicht gleich mit 350v drohen.
> Das hält das Kabel nicht aus, meiner Meinung.

Ach was! Deswegen hat der Zoll diese Lichterketten ja verboten. Und 
auch, weil die Kabel und das Gehäuse mangelhaft befestigt waren.

Die hängen wirklich direkt an der Netzspannung. Es gibt sie mit 1, 2 und 
3 Strängen, wobei jeder Strang 100 LEDs in Reihe hat.

Wir hatten das hier vor wenigen Tagen ausgiebig analysiert.
Gast #6900645
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Dietmar P. schrieb:
> wenn der Scheitelwert mangels Elko nicht erreicht wird?

Was soll den Scheitelwert hindern, ohne Elko erreicht zu
werden? (Von den lächerlichen Kabeln mal abgesehen.)

Dietmar P. schrieb:
> Ich weiss es nicht.

Ich weiß... wirf das Ding weg, das ist die mit gewaltigem
Abstand klügere Entscheidung. Du machst aus Pfusch sonst
nur noch schlimmeren Pfusch - willst Du das etwa? Diese
Dinger gehörten doch von_anfang_an auf den Müll, isso.
Gast #6900653
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Dietmar P. schrieb:
> Der Kontroller hat sich schon vor ein paar Jahren verabschiedet und ich
> habe es irgendwie blocken können ,das Dauerlicht war.
>
> Jetzt ist sie wieder ausgefallen. Alle LED's glimmen und ich kriege sie
> nicht hell.
> Viel ist nicht drin in der Box. ein 150 k Ohm war hochohmig geworden und
> fungierte wohl als Vorwiderstand für die 5V Versorgung des Controllers,
> ein COB IC.

Die Schaltung derartiger Lichterketten ist recht einfach gehalten. Die 
230V AC gehen auf einen Brückengleichrichter und ergeben eine mit 100Hz 
pulsierende Gleichspannung. DC Plus geht über die 150kOhm an den Elko 
und versorgt den Controller, über einen MegOhm Widerstand nochmal zum 
Controller zur Nulldurchgangserkennung, und dann noch an den gemeinsamen 
Anschluss der 4 LED-Ketten. Der Controller steuert dann Thyristoren an, 
die jeweils eine der LED-Ketten nach DC Minus (GND) durchschalten, und 
macht damit die Lichteffekte.

Ob das auch auf deine Lichterkette zutrifft kann ich nicht genau sagen. 
Mach mal ein besseres Bild der Unterseite, auf welchem man die 
Leiterbahnen zu den LED Anschlüssen besser sieht.

> Ansonsten kommen 5 Kabel der Serienschaltungen von den LED's an der Box
> an und ich habe keine Idee, wie man sie jetzt auf höhere Leuchtstärke
> prügeln kann.
> Der Brückengleichrichter hat 200V DC. Liegen auch an den Strings an. Der
> Elko ist für die Siebung der 5Volt.
>
> Wenn man ihn nach längerer Ausserbetriebsetzng einschaltet, werden die
> LED's kurz heller. Irgendwie treibt der Controler noch sein Unwesen.

Die Thyristoren sehe ich auf deinem Board nicht, dafür leere 
Bestückungslöcher. Wenn die fehlen, dann kann der Controller kein 
Unwesen treiben. Vermutlich hast du die bei deinem letzten Umbau auf 
Dauerlicht entfernt. Für Dauerlicht müssten einfach Anode und Kathode 
der Thyristoren kurzgeschlossen werden.

> Hat jemand eine Idee?
>
> - Der blaue VDR gehört nicht da rein und ist von mir.

Den VDR würde ich testweise als erstes entfernen, und die 
Gleichrichterdioden prüfen.
OP #6900799
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Rasta schrieb:
> Dietmar P. schrieb:
>> Der Kontroller hat sich schon vor ein paar Jahren verabschiedet und ich
>> habe es irgendwie blocken können ,das Dauerlicht war.
>>
>> Jetzt ist sie wieder ausgefallen. Alle LED's glimmen und ich kriege sie
>> nicht hell.
>> Viel ist nicht drin in der Box. ein 150 k Ohm war hochohmig geworden und
>> fungierte wohl als Vorwiderstand für die 5V Versorgung des Controllers,
>> ein COB IC.
>
> Die Schaltung derartiger Lichterketten ist recht einfach gehalten. Die
> 230V AC gehen auf einen Brückengleichrichter und ergeben eine mit 100Hz
> pulsierende Gleichspannung. DC Plus geht über die 150kOhm an den Elko
> und versorgt den Controller, über einen MegOhm Widerstand nochmal zum
> Controller zur Nulldurchgangserkennung, und dann noch an den gemeinsamen
> Anschluss der 4 LED-Ketten. Der Controller steuert dann Thyristoren an,
> die jeweils eine der LED-Ketten nach DC Minus (GND) durchschalten, und
> macht damit die Lichteffekte.
> Die Thyristoren sehe ich auf deinem Board nicht, dafür leere
> Bestückungslöcher. Wenn die fehlen, dann kann der Controller kein
> Unwesen treiben. Vermutlich hast du die bei deinem letzten Umbau auf
> Dauerlicht entfernt. Für Dauerlicht müssten einfach Anode und Kathode
> der Thyristoren kurzgeschlossen werden.

Genau so ist es bei mir auch. Die Thyristoren habe ich beide überbrückt, 
war schon länger her.
Den "1 Meg Ohm" habe ich auch. Bei mir ist es ein 2-Meg.

Habe ihn mal wieder eingebaut, nichts. VDR ist raus.

Dann die Betriebsspannung mit einem X2 Kondensator auf 280V erhöht, 
nichts. Die Dinger bleiben halbdunkel.
Gast #6900888
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Wenn die volle Spannung an den LED anliegen, diese aber nur noch ganz 
schwach glimmen, dann ist in der LED-Kette eine Unterbrechung. Es 
fließen nur noch wenige µA an Kriechströmen und deshalb glimmt diese 
bloß noch.

Die LED-Kette fängt ab 250V DC an zu glimmen.
Gast #6900916
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Dieter schrieb:
> Die LED-Kette fängt ab 250V DC an zu glimmen.

Also, .. wenn das 5 Käbelchen sind, und einer davon der 'Minus', dann 
hamma 4 Plus-Leitungen. - Oder eben andersrum ... Eine Plus-Leitung, und 
4 'geschaltete' Minus'e.

Bei 4 Strängen und insgesamt ca. 100 LED's fallen auf einen Strang ca. 
25 LED's... ergo?

Bei 25 LED's in Reihe und ca. 2,0 V pro LED ergibt sich ca.50 Volt je 
Strang.

So nun die Frage,.... Wie kommt man mit dieser Mini-Schaltung auf ca. 50 
V?

Die Frage geht in die 'Runde'
Gast #6900952
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PC-Freak schrieb:
> Dieter schrieb:
>> Die LED-Kette fängt ab 250V DC an zu glimmen.
>
> Also, .. wenn das 5 Käbelchen sind, und einer davon der 'Minus', dann
> hamma 4 Plus-Leitungen. - Oder eben andersrum ... Eine Plus-Leitung, und
> 4 'geschaltete' Minus'e.

Das war auch meine Annahme, weil der TO 5 Kabel zu den LEDs erwähnte.

Dietmar P. schrieb:
> Genau so ist es bei mir auch. Die Thyristoren habe ich beide überbrückt,
> war schon länger her.

Allerdings sprach er hier nur von 2 Thyristoren. Ohne ein vernünftiges 
Bild der Platine ist nicht nachzuvollziehen wie die LEDs bei ihm 
angeschlossen sind und wieviele dann in Reihe geschaltet sind.

> Bei 4 Strängen und insgesamt ca. 100 LED's fallen auf einen Strang ca.
> 25 LED's... ergo?
>
> Bei 25 LED's in Reihe und ca. 2,0 V pro LED ergibt sich ca.50 Volt je
> Strang.
>
> So nun die Frage,.... Wie kommt man mit dieser Mini-Schaltung auf ca. 50
> V?

Prinzipiell ist das kein Problem. Die Thyristoren dürfen halt erst 
gezündet werden, wenn die Spannung einer Halbwelle nach Überschreiten 
des Scheitels wieder die 50V erreicht hat. Hier sind allerdings die 
Thyristoren, die das könnten, entfernt worden.

https://www.wirsindheller.de/Phasenanschnitt-Phasenabschnitt.139.0.html

Ich denke deine Annahme von 2V pro LED stimmt so nicht. Erstens sind das 
vermutlich weiße LEDs (3V), und es werden bei 230V Leuchtmittel oft LED 
Bauteile eingesetzt, die mehrere Chips enthalten und dann z.B. 12..18V 
Durchlassspannung haben.
Gast #6900981
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PC-Freak schrieb:
> Die Frage geht in die 'Runde'

Ganz einfach, weil einzige ähnlich die Kette, die ich kenne, alle in LED 
in Reihe hat. Zusätzliche Leitungen sind zwischenabgriffe um Teile der 
LED zu überbrücken für die Effekte.

Harald W. schrieb:
> Nein, sie sollten zu einer Elektroschrottabgabestelle gebracht werden.

Die Elektronik (das weiße Kästchen) auf jeden Fall. Die LED kannst Du 
Kindern zum Basteln geben für Weihnachtskrippenbeleuchtungen. 
Zerschnitten in einzelne LED mit Vorwiderstand an 2-3 Batterien leuchten 
die ganz nett.
Gast #6900986
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Harald W. zitierte mich im Beitrag #6900970:
>> Diese Dinger gehörten doch von_anfang_an auf den Müll, isso.
Und antwortete:
> Nein, sie sollten zu einer Elektroschrottabgabestelle gebracht werden.

Das hatte ich schon auch gemeint bzw. vorausgesetzt.
Gast #6901217
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das ist es nicht wert - in jeder Hinsicht schrieb:
>> Nein, sie sollten zu einer Elektroschrottabgabestelle gebracht werden.
>
> Das hatte ich schon auch gemeint bzw. vorausgesetzt.

Sollte, aber er hat ja Spaß daran, seinen Murks weiter zu betreiben. 
Soll er halt, ich will nix böses sagen, aber wenn was passiert, dann 
verdient und selber schuld!

Das ganze Zeug ist nicht langlebig, die LED verlieren oft schnell an 
Leuchtkraft, da keine Widerstände zur Strombegrenzung und vieles mehr.

Was spricht dagegen, so ne Kette neu zu kaufen?
Gast #6901259
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Die Technik schreitet voran...

meine neuste Errungenschaft: Lichterkette mit 400 LEDs, zig verschiedene 
Lichteffekte (die keiner braucht), Timer und Fernbedienung.

Netztrennung Fehlanzeige, aber immerhin kommen aus dem Steuergerät nur 
zwei Drähte für die gesamten 400 LEDs raus. Da steckt also schon etwas 
Wissen dahinter, um all diese Effekte zu realisieren.

Immerhin TÜV und GS Siegel ;)

PS: Keine Kinder oder Haustiere in der Nähe, sollte also sicher sein.

Was es alles gibt heutzutage...
Gast #6901494
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Wo sind die "guten alten Zeiten" geblieben?

Meine erste LED-Lichterkette von 1995(!) welche noch immer tadellos 
funktioniert, war relativ teuer. Hat ein Trafonetzteil, bei dessen 
Gewicht man sich eher um die Steckdose Sorgen macht und nur eine Farbe, 
gelb.

Spannung ist 48V= und gut gesiebt, sind 25x 20LED in Reihe + 
Vorwiderstand.
Es geht also, wenn man will ;)
Gast #6901686
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Dr. Ecksack schrieb:
> Bei meinen Großeltern gab's noch nen echten Baum mit echten Kerzen...
> DAS war wirklich saugefährlich damals, aber auch schön

Wir haben mal einen brennenden Baum nach draußen auf die Terasse 
getragen (er stand direkt vor der Türe). War auch schön, auf seine 
eigene Art.
Gast #6901699
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wir haben mal einen brennenden Baum nach draußen auf die Terasse
> getragen (er stand direkt vor der Türe). War auch schön, auf seine
> eigene Art.

Na zum Glück ist nix schlimmes passiert.

Bei den heutigen Lichterketten brennt wenigstens kein Baum mehr ab, aber 
unter Umständen der Benutzer :-p
#6901710
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Dr. Ecksack schrieb:
>> Bei meinen Großeltern gab's noch nen echten Baum mit echten Kerzen...
>> DAS war wirklich saugefährlich damals, aber auch schön
>
> Wir haben mal einen brennenden Baum nach draußen auf die Terasse
> getragen (er stand direkt vor der Türe). War auch schön, auf seine
> eigene Art.

Oh man, ich kann es mir sehr gut vorstellen. Das sind dann auch so 
prägende Erinnerungen, wenn mal so eine saugefährliche Situation 
glimpflich ausgegangen ist. Wir haben früher(tm) auch immer richtige 
Kerzen gehabt, auch wir Kinder durften damit herumhantieren. Im 
Nachhinein betrachtet ein Wahnsinn, aber es war „normal“.
Wenn man in China unterwegs ist, kann man auch noch etwas von dieser 
gefühlten „Unbekümmertheit“ der 70/80 dort spüren. Ich bin mir relativ 
sicher, dass die Chinesen, die diese Art Lichterketten konstruiert haben 
sich, sich sagen: Jo mei, schon gefährlich ansich, aber was soll schon 
passieren, wer sollte da dran herumfingern, hängt ja im Baum“.

In Deutschland 2021 geht so etwas überhaupt nicht mehr, auch zu Recht 
muss man sagen.
Gast #6901873
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Al. K. schrieb:
> Wie, 20 mal 3 V Brennspannung bei 48V Gleichspannung.
> Höher darf sie auch nicht sein.;-))

Passt doch, jede LED hat 1,8V Flussspannung. Also 48-36= Widerstand.
War damals aber auch eher exotisch und richtig teuer (109.- DM) die 
klassischen Lichterketten seinerzeit hatten 3V Glühlämpchen, davon immer 
8 in Reihe, daher die oft genannten 24V des Trafos.

Problem war, dass ich bei der Montage unterm Giebel des Hauses nicht 
ohne Weiteres ein Leuchtmittel wechseln konnte, daher die Entscheidung 
für LED.

Wobei das auch in Punkto Helligkeit nichts mit heutigen LED-Ketten 
gemeinsam hat. Aber trotzdem flackerfrei und dekorativ.
Gast #6902373
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Harald W. schrieb:
> Die gabs da schon; sie waren anfänglich nur recht teuer. Ab wann
> es die weissen gab, weiss ich nicht so genau.

Wir haben damals sogar noch echte Lichterketten mit Birnchen gekauft. 
Weil ich das so wollte. Ich fand die cool. Ich mochte halt immer 
Technik. ;)

Im Nachhinein danke ich heute noch den lieben Gott oder wenn auch immer 
das ich meine Mama überredet habe die zu kaufen. 24 Stk. für fast 30 DM. 
Wir hatten immer echte Kerzen mit so ein Klemmhalter den man am Ast dran 
machte.

Der Witz war. Meine damals 10 Jahre alte Schwester haut mit ihren 
Weihnachtsgeschenk gegen den Baum und der fällt gegen die Gardine. Wie 
wohnten damals in einen 40 Familienhaus im 4 Stock. Das wäre ein feinen 
Feuerchen geworden. Besonders da wir, ich glaube Perlon o. 
Nylon-Gardinen hatten. Die brennen wie Zunder.

Meine Mama hat die mal mit einer Zigarette SEHR leicht berührt und da 
war ein Loch größer als ein 2 Euro Stück drin.

Wer echte Kerzen an einen Baum macht, ist ein Idiot in meinen Augen.

Hinterher haben wir immer gespielt. Welche Birne ist locker. Weil wenn 
eine Locker war, leuchtete die ganze Kette nicht. ;) Und die waren so 
einfach raus zu drehen. ;) War aber deutsche Wertarbeit. Die Kette habe 
ich heute noch und das ist über 40 Jahre her. Und nicht eine Birne ist 
gestorben.

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