Gast
#6907307
Hallo Kollegen, letztens ist mir was merkwürdiges aufgefallen, was ich so noch nie erlebt hatte mit Tower-Desktop-PCs. Der PC ist am Boden neben dem Fenster und der ist nur geliehen von einem Bekannten, um den einzurichten. Das ist ein DELL-PC mit komplizierten Lüftungssystem, Frontlüfter der die Luft auch zum Prozessor geführt leitet, dafür hat der CPU-Kühlkörper scheinbar keinen Lüfter. Also ich wollte eine Pause einlegen und habe auch die Fenster zum Durchlüften aufgemacht auch in anderen Zimmern für Durchzug. Es war kalt draussen, so dass im Zimmer auch die Luft kühler wurde. Ich hatte den PC angelassen und mich ins Wohnzimmer gesetzt. Plötzlich roch ich diesen süsslichen Plastikgeruch, wie man das von älterer Elektronik kennt, wenn es zu überhitzen droht. Als ich zurück zum PC kam, war der eingefroren und ich konnte nur noch mittels Netzspannungsunterbrechung einen Reset machen, merkte aber auch, dass der Lüfter nicht mehr dreht. Im BIOS sah ich, dass die Motherboard-Temperatur jenseits von gut und böse war, über 90°C. Wie konnte das passieren trotz kühler Luft im Raum, der ja eigentlich gut sein sollte für PCs. Hat etwa der Temperaturfühler diese kühle Luft gemessen und die Drehgeschwindigkeit runtergefahren, während aber der Prozessor und das Mainboard weiter überhitzten? Man muss sagen, dass es vorher warm im Raum war und plötzlich sehr kalt wurde. Sind solche Fälle von Temperaturproblemen bei alten Tower-PCs bekannt und zu vermeiden. Ich habe so etwas noch nie erlebt.