Hallo,
ich möchte einen OTA-Verstärker aus zwei ausgewählten MOSFET´s berechnen
und simulieren. Im Anhang befindet sich die Schaltung in LTspice.
Ich benutze:
AO3414 mit Steilheit g = 11 S (nmos);
AO3415 mit Steilheit g = 20 S (pmos)
Laut meiner Recherche kann ich den Ausgangsstrom folgendermaßen
berechnen:
i_out=g*(v_in+ - v_in-)
Die Kleinsignalverstärkung sollte größer 40dB sein. (Vorgabe)
Theoretisch wird die Steilheit dieses OTA ja durch die eines MOSFET´s
bestimmt. Aber im Widerspruch dazu kann ich angeblich die Steilheit mit
meinem Biasstrom steuern. Muss ich mir da einen geeigneten Arbeitspunkt
für die Berechnung heraussuchen oder wie kann ich Vorgehen?
Viele Grüße
Gast
#6911462
Johannes B. schrieb: > Theoretisch wird die Steilheit dieses OTA ja durch die eines MOSFET´s > bestimmt. Aber im Widerspruch dazu kann ich angeblich die Steilheit mit > meinem Biasstrom steuern. Praktisch auch :-) Die Steilheit ist nicht konstant, sondern vom Drainstrom abhängig. Du kannst damit die Verstärkung steuern, wobei das aber bei einem NPN viel besser geht (exponentielle statt quadratische Abhängigkeit). Falls du mit der Schaltung in der Praxis was machen willst, ich würde das wegen der Exemplarstreuung schnell wieder vergessen.
udok schrieb: > Falls du mit der Schaltung in der Praxis was machen willst, ich würde > das wegen der Exemplarstreuung schnell wieder vergessen. Das ist zunächst eine theoretische Berechnung für ein Studiumsprojekt. Soll sicher nur zum Verständnis in die Welt der Analogtechnik für mich dienen ;)
2x CD4007 könnte real klappen.
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