Gast
#6920047
Es geht um das Einschalten eines MOSFET mit digitaler Ansteuerung und ohmscher Last. Ich habe den Miller Effekt so verstanden, dass die Gate Spannung aufgrund der Gegenkoppelung durch die Drain-Gate Kapazität eine gewisse Zeit lang nicht ansteigt. In dem Zusammenhang bin ich auf zahlreiche Diagramme gestoßen nach denen der Drain Strom zuerst auf Maximum ansteigt und erst danach die Drain-Source Spannung an absinkt. Wie kann das sein? Wenn der Drain Strom zum Maximum hin ansteigt, steigt auch der Spannungsabfall am Lastwiderstand zeitgleich zum Maximum an. Es bleibt also keine Spannung mehr übrig, die am MOSFET abfallen könnte - denke ich.
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Wenn z.B. der Laststrom gerade eben die maximalen 10A erreicht, haben wir auch schon 10V am Lastwiderstand. Doch in den Diagrammen fällt die Spannung am MOSFET erst danach ab. Übergangsweise haben wir also kurzzeitig insgesamt 20V die allmählich auf 10V abfallen. Ich verstehe nicht, wie das sein kann.
