Du kannst ja mal diesen PIN-Dioden-Abschwächer als
Startpunkt nehmen. Der Typ der PIN-Diode macht einen
Unterschied. Es gab zu dem Thema mal App-Notes von HP,
Agilent, Avago oder wem auch immer dieser Firmenteil
heute gerade gehört. Broadcom?
Unter ein paar MHz fangen PINs an, sich mehr und mehr
wie normale Si-Dioden zu verhalten und sie machen dann
Verzerrungen.
Man kann PIN-Dioden nicht mit Spice simulieren weil
Spice zu dumm dafür ist. Es kann mit der Trägerlebensdauer
nichts anfangen, die ist aber genau der benötigte Effekt.
Ich habe die Schaltung auf Basis einer der App-notes
hingeknüppelt, so dass sie mit 5V läuft und eine
Regelspannung von 0-4V annimmt. Das ergibt etwa 1-40
dB Dämpfung auf 432 MHz, so auf 50 Ohm-Level.
Der Network-Analyzer war da höchst hilfreich, wenn
man schon nicht simulieren kann.
Auf 6 GHz werden es wohl keine 40 dB werden, aber du
brauchst ja auch nur kleinere Werte als Korrekturfaktor.
Da kann man mit Festwiderständen noch eingreifen wenn
die Impedanzen zu abenteuerlich werden. Ist aber eine
elende Fummelei.
Auf 6 GHz wird der Pegeldetektor schon problematisch
genug. Es gibt bei HP, Agilent und RS Lösungen für
Generatoren und NWAs, wo man sich sich für absolute
Leistungspegel auf ordentliche, externe Powermeter
zurückzieht. Ich glaube, mein URV-35 taugt dafür, das
habe ich aber noch nie ausprobiert.
Gerhard