Ultracaps Supercap Ultrakondensator 100F 2,7V USV Raspberry PI

OP #6937543
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Hallo

Habe noch ca. 40 Stk. Ultracap 100F 2,7V aus verworfenem Projekt.
Typ
Maxwell bcap0100 P270 t01
Neuwertig und ungebraucht 4€ /Stk.

Datenblatt
https://www.mouser.de/datasheet/2/257/Maxwell_HCSeries_DS_1013793-9-1179788.pdf

Bei Bedarf bitte melden.
Danke Joe
Angehängte Dateien:
OP #6937585
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Apollo M. schrieb:
> Joe S. schrieb:
>> Neuwertig
>
> .. dazu mal page 6 vom Datenblatt lesen!
> Da kann man dazu lernen hins. einer eher unerwarteten und ziemlich
> schnellen Degeneration der Parameter oder verstehe ich da was falsch?!
>
> Wie viele Jahre liegen die denn schon bei dir rum?
> Nur mal so um abzuschätzen, ob ein Erwerb für 4€ Sinn macht.

Ich denke 2...3 Jahre
Gast #6937764
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Joe S. schrieb:
> Apollo M. schrieb:
>> Joe S. schrieb:
>>> Neuwertig
>>
>> .. dazu mal page 6 vom Datenblatt lesen!
>> Da kann man dazu lernen hins. einer eher unerwarteten und ziemlich
>> schnellen Degeneration der Parameter oder verstehe ich da was falsch?!
>>
>> Wie viele Jahre liegen die denn schon bei dir rum?
>> Nur mal so um abzuschätzen, ob ein Erwerb für 4€ Sinn macht.
>
> Ich denke 2...3 Jahre

Also eher Elektromüll als neuwertig…
OP #6938872
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Tim T. schrieb:
> Joe S. schrieb:
>> Apollo M. schrieb:
>>> Joe S. schrieb:
>>>> Neuwertig
>>>
>>> .. dazu mal page 6 vom Datenblatt lesen!
>>> Da kann man dazu lernen hins. einer eher unerwarteten und ziemlich
>>> schnellen Degeneration der Parameter oder verstehe ich da was falsch?!
>>>
>>> Wie viele Jahre liegen die denn schon bei dir rum?
>>> Nur mal so um abzuschätzen, ob ein Erwerb für 4€ Sinn macht.
>>
>> Ich denke 2...3 Jahre
>
> Also eher Elektromüll als neuwertig…

Exakt, sozusagen mit max. 30% Kapazitätsverlust ;-)

Praktisch wie wenn etwas aus Asien kommt, Bauteile dort vielleicht 1 
Jahr auf Lager liegen + 3 Monate Seefracht, beim Distri ca. 1 Jahr im 
Lager liegen und beim Kunden 6 Monate auf die Inbetriebnahme warten.
Elektroschrott ab Werk.
Gast #6940288
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Steffen I. schrieb:
> https://itectec.com/electrical/shelf-life-of-super-capacitor/
> 
https://www.eaton.com/content/dam/eaton/products/electronic-components/resources/pcn/eaton-pcn-notice-supercap-shelf-life.pdf
>
> Shelf Life bezieht sich auf die Lötbarkeit der Pins nach Lagerzeit,
> Kapazitätsverlust und ESR-Erhöhung sind dabei nur marginal.

Wie kann man sich nur mit solch einem Unsinn so abspeisen lassen. Beide 
Antworten sind unzutreffend.

Aber klar, wenn man einfach die Treffer auf der ersten Seite bei Google 
nimmt, darf man auch nichts anderes erwarten.
#6941632
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Lass mich nur kurz ein paar Messungen an 10 Jahre alten Supercaps machen 
um festzustellen ob deine Aussagen korrekt sind oder dein Nickname 
Programm ist Tim:

BCAP0025 P270 T01 in Originaltüte, Baujahr 2011:
Kapazität ermittelt: 24F, spezifiziert sind 25F
Leckstrom anfangs bei mehreren mA, geht nach einigen Stunden an 
Nennspannung auf 110µA zurück, spezifiziert sind 45µAmax

ESR muss ich noch ermitteln, sollte der auch i.O. sein kannst du mich Al 
Borland nennen.
(Firma: @home) #6941704
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Steffen I. schrieb:
> Kapazität ermittelt: 24F, spezifiziert sind 25F

das sieht doch noch gut aus, oder?

> Leckstrom anfangs bei mehreren mA, geht nach einigen Stunden an
> Nennspannung auf 110µA zurück, spezifiziert sind 45µAmax

und das sieht für mich eher böse aus, oder?

Wie ist denn jetzt unser Erkenntnisstand hier hinsichtlich brauchbarer 
Lebensdauer, aktiv oder passiv ...?

Was wäre denn besser die Dinger passiv rumliegen lassen oder aktiv unter 
Nennspannung?
#6941715
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Steffen I. schrieb:
> BCAP0025 P270 T01 in Originaltüte, Baujahr 2011:
> Kapazität ermittelt: 24F, spezifiziert sind 25F
> Leckstrom anfangs bei mehreren mA, geht nach einigen Stunden an
> Nennspannung auf 110µA zurück, spezifiziert sind 45µAmax
>
> ESR muss ich noch ermitteln..

Hallo Steffen,

mit welcher Methode/Messaufbau hast Du die Werte ermittelt? Wie 
ermittelst Du den ESR bei so großen Kapazitäten?

Gruß Jörg

PS: Ich habe mal einige von den Kondensatoren geordert.
#6945733
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Hallo Jörg,

Messaufbau:

Labornetzteil zur Kapazitätsmessung:
Zeit ermitteln bis entladener Supercap auf 1V Ladespannung ansteigt bei 
eingestelltem Konstantstrom von 1A -> Kapazität. C= As/U

Labornetzteil + Keysight 34465A zur Leckstrommessung:
Labornetzteil auf 2.5V einstellen und langfristige Strommessung durch 
den Supercap im Graph-Modus ermöglicht eine bequeme Leckstrommessung.

Die ESR-Messung ist in der Tat schwierig, irgendwelche Vorschläge?
Bin dieses Wochenende leider mit Arbeit beschäftigt und mein HP4192A ist 
zwecks Supercap-ESR-Messung ungeeignet.
#6946067
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> das sieht doch noch gut aus, oder?
>
>> Leckstrom anfangs bei mehreren mA, geht nach einigen Stunden an
>> Nennspannung auf 110µA zurück, spezifiziert sind 45µAmax
>
> und das sieht für mich eher böse aus, oder?

Nein, das ist bei Boostcaps ganz normal, auch bei neuen, also wirklich 
neuen Bauteilen. Der Leckstrom stimmt erst nach einigen Tagen. Das hat 
was mit der internen Chemie zu tun, ich habs vergessen.
Ich glaube, Maxwell spezifiziert den Leckstrom nach 72 Stunden.
#6946677
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Gute Idee mit dem ESR-Meter. Habe jetzt auch mal 3 von meinen Supercaps 
(10 Jahre alt wie gesagt) auf 2.5V geladen und dann mit dem Akkutester 
in der Firma vermessen: 36mR, 34mR, 27mR.
Sind dementsprechend auch noch nach 10 Jahren unterhalb der maximalen 
ESR-Spezifikation :)
Das YR1030-ESR-Meter sieht garnicht schlecht aus, vllt. sollte ich mir 
eins privat zulegen.
#6947095
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Steffen I. schrieb:
> Hallo Jörg,
>
> Messaufbau:
> ..

Hallo Steffen,

vielen Dank für Deine Rückmeldung und die Erläuterung der Messungen.

Bei der Kapazität hatte ich einen ähnlichen Ansatz. Allerdings war mein 
Gedanke den C klassisch über einen Widerstand aufzuladen und die Zeit zu 
messen bis 63% erreicht sind, was 1 Tau entspricht. Dann würde ich die 
Kapazität berechnen. Folgende Seite benutze ich gern zur Berechnung 
verschiedener Parameter:

https://wetec.vrok.de/rechner/cclad.htm

Über die Leckstrommesung hatte ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. 
Da werde ich Deinen Vorschlag umsetzen. Das 34465a habe ich zufällig 
auch.

Zur Bestimmung des ESR ist mein Ansatz es wie bei Batterien bzw. Akkus 
zu machen, also Delta U/Delta I. Ob das bei Kondensatoren auch 
funktioniert muss ich testen, vielleicht ist der Ansatz auch falsch. 
Modern ist das Verfahren wohl nicht mehr.
Da der Test nur sehr kurz ist ist ein Oszilloskop notwendig um die Werte 
zu erfassen, Stichwort SingleShot. Ob das 34455a das auch kann teste ich 
aber auch.
Ich weiß auch noch nicht wie ich den kurzen Delta erzeuge, ggf. mit 
einer elektronischen Last.

Das Ganze dauert jedoch noch einige Tage.


Steffen I. schrieb:
> Das YR1030-ESR-Meter sieht garnicht schlecht aus, vllt.
> sollte ich mir eins privat zulegen.

Mir ist das Gerät in der letzten Zeit öfter mal in Youtube-Videos 
aufgefallen, allerdings das etwas „größere“ YR1035+. Gestern habe ich es 
bestellt;-)

https://www.akkuteile.de/ladegeraete/zubehoer-und-ersatzteile/yr-1035-professionelle-innenwiderstand-tester-fuer-akkus-bis-100-volt_400012_2742

Ich meine allerdings aus einem Video oder in einem Forum gesehen/gelesen 
zu haben dass das Gerät sehr empfindlich gegen Verpolung ist. Ob es 
stimmt weiß ich natürlich nicht. Ausprobieren werde ich es aber nicht;-)

Gruß Jörg
#6947769
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Gibt es eigentlich (Hand)Messgeräte für große Kapazitäten bis an die 
500F? Die Geräte die ich so kenne messen bis max. im mF-Bereich. Das 
scheinbar, hier im Forum öfter erwähnte und gelobte DE-5000, misst bis 
20mF. Selbst ein hochpreisiges U1733C von Keysight hat als größten 
Messbereich 20mF. Das reicht ja nicht einmal für „kleine“ Goldcaps, 
geschweige denn für Supercaps.
Beitrag #6955163 wurde von einem Moderator gelöscht.

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