Suche SATA auf USB Adapter OHNE Stromanschluss

OP #6948492
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Hallo Community!
Ich bin auf der Suche nach einem Adapter von SATA3 auf USB3.x aber OHNE 
Stromanschluss.
Gleich zur Erklärung, um der Frage aus dem Weg zugehen, wozu ich denn 
sowas brauche...
Die Adapter, die ich gefunden habe, waren entweder nur USB aber nur für 
2,5 Platten. Oder für 3,5 Platten aber dann immer mit Netzteil, damit 
die 3,5 Platte auch ausreichend Strom bekommt.
Mein Vorhaben ist nun wie folgt; Ich nehme ein Stromkabel direkt aus 
meinem PC und führe es raus. Ein SATA auf USB Adapter soll für das 
Datenkabel zum Einsatz kommen. Somit kann ich beliebig ohne 
Einschränkungen Platten wechseln, hab docking Element und kein 
zusätzliches Netzteil.
OP #6948687
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Kann sein das ich da was falsch verstehe, aber was du vorschlägst ist 
das umgedrehte von dem was ich machen will.
Ich wollte Strom von interne (Netzteil) holen und Datenverbindung extern 
(USB).
Dein Vorschlag ist den Strom von extern zu holen (separates Netzteil) 
und die Datenverbindung von intern (Mainboard).
Dann kann ich mir auch einfach ein Adapter holen, der ein Netzteil 
mitbringt und alles extern machen.
Außerdem bin ich mir da nicht so sicher, ob das so gut ist für die 
Platte und den laufenden PC, wenn ich da "On-the-fly" den Datenträger 
vom PC trenne (Mainboard) und nen anderen anschließe etc.
#6948905
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Dieses Verbinden und Trennen der Stromversorgung machen interne 
Wechselrahmen doch prinzipiell immer und das funktioniert. Selbst bei 
der Verwendung einer knapp versorgten PicoPSU konnte ich als einzigen 
negativen Nebeneffekt feststellen, dass andere Festplatten eventuell 
einen Aussetzer (Neustart) durchlaufen. Das System lief selbst in solch 
problematischen Grenzfällen weiter. Dementsprechend sehe ich kein 
ernsthaftes Pronlem beim Vorhaben des TO.
#6948906
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Tom R. schrieb:
> Kann sein das ich da was falsch verstehe, aber was du vorschlägst ist
> das umgedrehte von dem was ich machen will.
> Ich wollte Strom von interne (Netzteil) holen und Datenverbindung extern
> (USB).
> Dein Vorschlag ist den Strom von extern zu holen (separates Netzteil)
> und die Datenverbindung von intern (Mainboard).

Nein, das habe ich nicht gesagt. Die Idee ist es, beides extern zu 
haben, damit der PC zu bleiben kann. Ist besser für den Rechner.

> Dann kann ich mir auch einfach ein Adapter holen, der ein Netzteil
> mitbringt und alles extern machen.

genau. Das ist auch der zu bevorzugende Weg.

> Außerdem bin ich mir da nicht so sicher, ob das so gut ist für die
> Platte und den laufenden PC, wenn ich da "On-the-fly" den Datenträger
> vom PC trenne (Mainboard) und nen anderen anschließe etc.

SATA ist bei Strom und Daten hotplug-fähig, sofern Du AHCI aktiviert 
hast und nicht IDE.

Du kannst Dir auch einen trägerlosen Einbaurahmen besorgen, wo DU vorne 
nur die Tür aufmachen musst und die nackte 3.5" Platte einfach so 
reinschieben kannst. Die sollte dann auch erkannt werden. Ggf. im BIOS 
"Hotplug" für den betreffenden SATA-Port einschalten.

https://www.delock.de/produkte/1167_5-25-/47199/merkmale.html

fchk
#6949070
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Tom R. schrieb:
> Ich bin auf der Suche nach einem Adapter von SATA3 auf USB3.x
> aber OHNE Stromanschluss.

Warum?

> Mein Vorhaben ist nun wie folgt; Ich nehme ein Stromkabel direkt
> aus meinem PC und führe es raus.

Ja. Und dann steckst du es an den "Stromanschluß" des herkömmlichen 
USB3<->SATA Adapters. Das Netzteil verwendest du für was anderes.
#6949632
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Mein 15 Jahre alter USB-IDE-Adapter hat auch einen SATA-Anschluß. 
Winziges Gerät, eigentlich nur ein USB-Kabel mit 3 Buchsen am 
Plattenende. Netzteil ist separat. Die Nachfolgemodelle hatten dann nur 
noch SATA. Ich nehme an, intern hat man einfach die beiden 
IDE-Buchsenleisten für 2,5 und 3,5 weggelassen.

Ich vermute, wenn man Strom aus dem einen und Daten aus dem anderen 
Rechner nimmt, handelt man sich mit etwas Pech "Brummschleifen" der 
anderen Art ein durch die Potentialunterschiede von dem, was der 
Hersteller so als GND ansieht, vor allem bei Laptöppen.
#6949637
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Tom R. schrieb:
> Somit kann ich beliebig ohne
> Einschränkungen Platten wechseln, hab docking Element und kein
> zusätzliches Netzteil.

Organisier dir so eine Dockingstation:
https://www.reichelt.de/dockingstation-2-5-3-5-sata-hdd-usb-3-0-icy-ib-111stu3-p111101.html?PROVID=2788&gclid=Cj0KCQiAraSPBhDuARIsAM3Js4prW_ocyGmgPTm1geGA6h_epoduARLrJXVEfDpaWumsRrq1DSV7tTUaAglOEALw_wcB

Vom Netzteil die Leitung abzwicken und passend einen Molex drantüdeln. 
Fertig.
#6950137
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Besonders bei Schoßrechnern merkt man das, weil es da völlig ungewiß 
ist, wie die Gehäusemasse mit dem Netz verbunden ist. Ich hatte mal mit 
kurzer Hose ein Macbook auf den Beinen (was ohnehin dermatologische 
Selbstverstümmelung ist) und nebenher einen anderen Laptop bedient. 
Beide Geräte an ihren Netzteilen. Jedesmal wenn ich meine Hand an Masse 
kam, spürte ich ein ungeahntes Kribbeln zwischen den Beinen. Dasselbe 
ließ sich auch mit einem Zeh am Schutzleiter einer Steckdose erreichen. 
Ich würde ungern eine Festplatte mit solchen Spannungen beaufschlagen, 
auch wenn zumindest augenscheinlich nicht viel Bums dahinter ist.

Auch bei der Kombination Fernseher/Medienrechner/Sat-Empfänger möchte 
man den Mantelstrom auf Masseverbindungen nicht mit der Zunge prüfen.
#6955759
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OK, mal zurück zum Thema. Ich suche auch einen solchen Adapter. Genauer 
gesagt einen Haufen davon.

Wieso? Einfach: ich habe noch vier Icy-Box-Wechselrahmen für je fünf 
Platten hier rumliegen und würde die gerne für offline-Backups nutzen.

So. Diese Rahmen bzw. deren Gehäuse haben einen Molex (bzw deren zwei) 
für alle Platten zusammen, und dann pro Platte einen stinknormalen SATA. 
Nur habe ich hier keinen Rechner (mehr), dem ich 15 SATA-Ports entlocken 
kann. Folglich brauche ich was, das mir USB3 auf SATA übersetzt.

ICs, die das können, gibt es; bei Icy Box kann man ein Gehäuse mit einem 
USB3 und vier SATA-Platten innendrin kaufen (habe ich auch, es ist 
abgesehen von einem Controller-IC und dem 12>5V-Buck-Converter nix 
drin).

Ich mag aber lieber meine bestehenden externen Gehäuse recyceln statt 
drei neue teure Gehäuse zu kaufen, zumal die Platten nicht alle an 
demselben Rechner angeschlossen werden sollen.
#6955968
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Matthias U. schrieb:
> OK, mal zurück zum Thema. Ich suche auch einen solchen Adapter. Genauer
> gesagt einen Haufen davon.

Dann wäre vielleicht sowas hier für Dich:

https://wiki.radxa.com/Taco

Geht dann übers Netzwerk, mit und mit ohne Kabel.

Bei 5 Platten pro Pack wäre das die sinnvollere Maßnahme. 
USB-SATA-Bridges mit mehr als einem SATA-Port hab ich noch nicht in 
Natura kaufbar gesehen, und Du hättest ansonsten einen Haufen 
USB-Devices und Hubs - nach dem Motto "Wir basteln uns einen 
Flaschenhals". Da ist dann ein kleiner Rest-PC mit Atom oder so und 
hinreichend SATA-Ports oder ein kleines Ärmchen mit M.2 Typ M plus M.2 
5fach-SATA Karte (*) einfach sinnvoller.

(*) 
https://www.amazon.de/KALEA-INFORMATIQUE-Controller-Karte-CHIPSATZ-JMB585/dp/B078875K5Q

fchk
#6956047
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Danke für den Tipp, den "Umweg" über M.2 werde ich wohl in Angriff 
nehmen.

Sowas Ähnliches wie ein Taco-Teil habe ich schon, in Gestalt eines 
GnuBee-Rahmens. http://gnubee.org/ ohne WLAN (aber damit kann ich eh nix 
anfangen).

Hier geht es mir aber darum, mit möglichst wenig Aufwand die 
existierende Hardware zu recyceln. Und der Gnubee/Taco ist ja nett, aber 
für regelmäßigen Hotswap von Backupfestplatten eher ungeeignet.
#6956870
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Ich habe auch schon mal einen SATA-Multiplierer verbaut:
https://de.aliexpress.com/item/1005003334126753.html?spm=a2g0o.productlist.0.0.363218e633e34B&algo_pvid=307ec554-df4e-41a1-a092-afcbd5bd3451&algo_exp_id=307ec554-df4e-41a1-a092-afcbd5bd3451-0&pdp_ext_f=%7B%22sku_id%22%3A%2212000025269297100%22%7D&pdp_pi=-1%3B18.81%3B-1%3B-1%40salePrice%3BEUR%3Bsearch-mainSearch

Zwei Probleme die ich damit aber auf Anhieb nennen kann:
* hat auch die Flaschenhalsproblematik (bei HDDs mit gelegentlichen 
Zugriff evtl. nicht relevant?)
* Mag nicht mit jeden SATA-Port. Konkret hat das Ding die Zusammenarbeit 
mit den SATA-Ports auf den Mainboard verweigert, hat aber mit einer 
PCIe-SATA-Schnittstellenkarte zusammengespielt.
#6956994
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Genau, ich habe bei meiner Anwendung keinen Flaschenhals, das ist reiner 
Offline-Backup: Platte hochfahren und mounten, Dateisystem-Deltas 
hinschicken, Platte unmounten und runterfahren. Wenn das etwas länger 
dauert, dann kann ich problemlos damit leben, dito wenn der 
Komplett-Restore eine Woche dauern sollte. Hauptsache, ich kann den Kram 
recyceln, der eh hier rumliegt.

Irgendwo anschließen muss ich das Teil natürlich trotzdem; einen 
USB3-auf-Einzel-SATA-Adapter habe ich bisher noch nicht auftreiben 
können, und wenn man eh über M.2 gehen muss kann man da gleich einen 
fünf-Port-Adapter reinstecken …

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