Selten genutzte Geräte unter die Zimmerdecke packen - gibt es Aufzugsysteme etc.?

Gast #6948628
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Ich hoffe hier mal auf die Schwarmintelligenz.
Meine Werkstatt ist einfach zu klein für die vielen Geräte für alle 
möglichen Aufgaben. Der Platz auf Werkbänken oder Regalen ist begrenzt 
und ausgenutzt.
Manche Geräte wie Drehbank oder Fräse brauchen einen festen Stand, 
andere dagegen wie z.B. ein Lötofen mit 40x40 cm Grundfläche nehmen 340 
Tage im Jahr viel Platz weg, sind aber mit 20kg auch wieder so schwer, 
dass man sie nicht wegräumen möchte.

Nun kam mir eben die Idee, dass man bestimmte Geräte, die mechanisch 
nicht groß belastet werden,  einfach unter die Decke montiert und bei 
Bedarf herablässt. Denn an der Decke wäre noch massig Platz!
Mit 'montieren' meine ich nicht 'hängen', also keine schaukelige Montage 
an einer Kette und einem Flaschenzug o.ä. sondern eher so eine Art 
vertikale Schublade mit Teleskopschienen, evtl. mit Federunterstützung 
und Arretierung.

Ich habe das noch nie gesehen und wüsste nicht, wonach ich suchen 
müsste. Daher hoffe ich hier auf eine Eingebung bzw. den richtigen 
Suchbegriffen. Vielleicht hat sich ja jemand auch schon mal so etwas 
selber gebaut.

Vielen Dank im Voraus
Peter
Gast #6948661
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Vielleicht sowas wie ein riesiger Lagerpaternoster? So als Werkbank 
hinter der Werkbank? Aber das wäre dann absoluter praktizierter 
Größenwahn...

Also - Ich bin großer Freund der "Metalsistem" Schwerlastregale. Die 
tragen auch dicke Netzteile und alte R&S und HP Messgeräte. Gibt dabei 3 
Lastvarianten.
Die habe ich an der Wand hinter den Werktischen stehen und nehmen viele 
Geräte und Maschinen auf.
Gast #6948685
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Das wäre mir zu wackelig.
Bei Ali ist der Preis ja völlig OK, aber der Versand ... 100 Euro! 
Hilfe.
Also evtl. selber bauen. Weiß jemand, ob es solche Scherenpakete 
irgendwo gibt? Der Rest wäre ja lediglich noch Basisplatte oben und 
unten, Rolladenmotor, 2 Bänder.
#6948698
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Peter schrieb:
> sondern eher so eine Art
> vertikale Schublade mit Teleskopschienen, evtl. mit Federunterstützung
> und Arretierung.

Ein Paternoster-Regal war auch mein erster Gedanke, da ohne diesen sonst 
immer ich mit ausgetreckten Armen einen Gebelstapler imitieren muß, um 
die selten genutzten Boliden ein- und auszulagern. Das nächste Problem 
dürfte die Anpassung an die Räumlichkeiten sein. Entweder gibt es was 
passendes oder man muß sich einen auf Maß bauen lassen, was wohl die 
teuerste Variante sein wird. Dann soll das Gerät auch nicht überlastet 
werden und allen Fehlbedienungen stand halten können, ohne daß wieder 
alles heraus purzelt.

Dann fehlt nur noch die Bedienbarkeit per Smartphone und Kamerabrille, 
wenn man etwas sucht.

mfg
#6948720
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>Mit 'montieren' meine ich nicht 'hängen', also keine schaukelige Montage
>an einer Kette und einem Flaschenzug o.ä. sondern eher so eine Art
>vertikale Schublade mit Teleskopschienen, evtl. mit Federunterstützung
>und Arretierung.

Warum eigentlich nicht?

Wenn Du z.B. Deinen Lötofen über der Werkbank aufhängst, steht er, wie 
sonst auch, nach dem herablassen auf der Werkbank...
Hast Du da mehrere Teile hängen, so kannst Du beim Herablassen, mit ein 
wenig seitlichem Zug, die Teile auch beliebig und sogar leichtgängig, 
positionieren. Das geht allerdings mit sinnvollem Aufwand nur, wenn Du 
(Draht-)Seile verwendest.
An der Decke gilt wie auch am Boden: Ein Teil pro Platz. Hängt da also 
irgendwo Dein Schweißgerät, so muss der Lötofen daneben aufgehängt 
werden. Dann sind aber Seile - erst recht - ideal.
Gast #6948732
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Peter schrieb:
> Manche Geräte wie Drehbank oder Fräse brauchen einen festen Stand,
> andere dagegen wie z.B. ein Lötofen mit 40x40 cm Grundfläche nehmen 340
> Tage im Jahr viel Platz weg, sind aber mit 20kg auch wieder so schwer,
> dass man sie nicht wegräumen möchte.

Den Amboß könnte man dorthin verfrachten. Damit würden sich dann auch 
kaum noch Schwingungen auf das Gebäude übertragen.
#6966385
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Wieso braucht man bei den Ali Teilen mehrere? Das ganze umgekehrt, unten 
drunter Rollen und irgendwas was das ein und ausräumen vom Lagerplatz 
erledigt Wie man das aber ohne Stapler macht ist mir nicht recht klar. 
Quasi hätte man dann dasselbe, wie bei der amazon Werbung. Diese 
verfahrbaren Stapler, die sich jeweils unter ein Regal schieben. 
Eventuell könnte man unter jeden Behälter Rollen z.B. einfache 
Kugellager oder solche Dinger wie von den Skatern anbringen und dann 
irgendnen Haken, Schieber oder so. der den Behälter vom Transportgerät 
zum Lagerplatz bzw andersrum befördert. Dann muss man aber noch 
irgendwas vorsehen, was den Regalinhalt dran hindert, sich irgendwann 
mal selbständig zu machen.
Gast #6966707
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Peter schrieb:
> dass man bestimmte Geräte, die mechanisch
> nicht groß belastet werden,  einfach unter die Decke montiert und bei
> Bedarf herablässt

Damit ist wenig gewonnen, denn nach allen bisherigen Vorschlägen lässt 
man die Geräte jeweils auf einen eigenen Platz herunter - dieser Platz 
ist also mit eben diesem Gerät belegt oder unbenutzt. Man braucht also 
für jedes Gerät einen eigenen Platz, dafür würde ich mir die Mühe nicht 
machen. Sinnvoller wäre es man könnte alle in Frage kommenden Geräte auf 
den gleichen Platz herunterlassen, aber das kompliziert die nötige 
Mechanik erheblich.

Gelöst ist das Problem in den Speisesälen bei der Olympiade in Peking, 
wie man im Fernsehen sieht. Vielleicht gibt es die Speiseaufzüge nach 
der Schlussfeier billig gebraucht.

Georg
Gast #6967008
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Ja, so ein umlaufendes Schienensystem mit Weichen und Parkpositionen für 
die Geräte wäre natürlich ideal. Alle mit akkubetriebenen Motoren und 
Ladegerät in der Parkposition. Dann bräuchte ich nur sagen: 
"Pastendrucker an Arbeitsplatz A3 absetzen" und diese Einheit fährt 
automatisch dorthin und lässt das Gerät ab. Wird wohl ein Wunschtraum 
bleiben - aber wer weiß ....
Gast #6968547
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Im Altbau mit 3,5m oder 4m hohen Decken vielleicht nicht schlecht. Aber 
wer hat heutzutage schon so hohe Decken? Bei normal hohen Zimmerdecken 
halte ich das für unsinnig, es sei denn man ist selber ein 1,7m Zwerg.
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