Die Evolventenverzahnung bei Stirnradverzahnung ermöglicht die radiale
Kraftübertragung und das Wälzgleiten. Cool seit 1760!
Das Malteserkreuz (Schrittgetriebe) benutzt u.A. einen Stift und einen
Schlitz.
Analog dazu, welche Geometrie braucht ein Rad (bzw. die "Zahnlücke"), um
z.B. ein Quadrat radial zu bewegen? Und wie/womit kann man sie
konstruieren?
Entsprechend der Herstellung mit Schaftfräser, der durch das drehende
Rad mit dessen Umfangsgeschwindigkeit geführt wird.
Das Quadrat soll horizontal durchs Bild bewegt werden.
Also darf unter dem Quadrat keine Gerade sein..
Und die "schiebende" Flanke ist kein einfacher Radius, evtl. auch die
Evolvente? Kommt dann wohl auf Randbedingungen an, wie gleichförmige
Bewegung oder Angriffspunkt?
Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du ein rotierendes Teil mit
unbekannte Kontur und und darüber das Quadrat, das sich in x bewegen
soll.
Weil die unbekannte Kontur am Quadrat nur unten anliegt, ist vom Quadrat
nur die Unterseite interessant. Die beiden senkrechten Seiten und die
Oberseite können in die Tonne, was die unbekannte Kontur angeht.
Bleibt also die untere Seite, die auf der unbekannten Kontur bewegt
werden soll.
Das ist aber doch irgendwie dasselbe, als wenn diese untere Seite
feststeht und das rotierende Unterteil sich beim Drehen in -x bewegt?
Also bleibt vom Quadrat ein Stück Gerade übrig und die unbekannte Kontur
ist zwangsläufig ein Kreis (-stück), das sich auf dem Geradenstück
abwälzt.
Nee, Du schrieb:> Analog dazu, welche Geometrie braucht ein Rad (bzw. die "Zahnlücke"), um> z.B. ein Quadrat radial zu bewegen?
Du meinst wahrscheinlich tangential.
Nee, Du schrieb:> Und die "schiebende" Flanke ist kein einfacher Radius, evtl. auch die> Evolvente?
Ja. Das Ganze ist eine Evolventenverzahnung, deren Bezugsprofil einen
Flankenwinkel von 0° hat.
Klaus W. schrieb:> Die beiden senkrechten Seiten und die> Oberseite können in die Tonne, was die unbekannte Kontur angeht.
Die vorweggehende Kannte müsste ja dann die sein, die die Kraft
überträgt und gegen das Rad drückt.
Es gib aber glaube ich keine Zahngeometrie, über die die Vorderkante
sauber abrollen kann. Irgendwann drückt es genau auf die Ecke.
Aber das müsste man doch experimentell ermitteln können, wenn man beides
bewegt und dann irgendwie die Konturen traced. Vielleicht ein bisschen
Python oder Processing?