Akkubrand Entsorgung im Ofen?

OP #6955404
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Mir kam gestern die Idee in den Sinn, für den Fall das mal einer meiner 
vorhandenen Akkus (Akkuschrauber, Handy und anderer Kleinkram) anfängt 
sich in Rauch zu verwandeln, das Teil in meinen Holzofen zu werfen.
Wie sieht es mit den Temperaturen aus? Nimmt der Ofen dadurch Schaden?
#6955407
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Also ich vermute du meinst Akkus mit Lithium Technologie.
Ich hab davon schon 2 auf dem Gewissen und ich kann dir aus Erfahrung 
sagen, dass du keine Zeit hast den irgendwohin zu transportieren. Sobald 
das Innere des geladenen Akkus mit Luftsauerstoff und -Feuchtigkeit in 
Berührung kommt geht der Zinnober los. Das dauert nicht mal 2 Sekunden 
und übrig bleibt ein stinkender Haufen. Einzig eine Löschdecke kann dann 
vielleicht noch schlimmeres verhindern. Ich hatte Glück, dass ich damit 
immer im Freien Bekanntschaft machen durfte (Unfälle beim Modellbau) und 
die Akkus relativ klein waren. In geschlossenen Räumen oder mit 
Vielzellenakkus ist das sicher kein Spaß. Aber in den angesprochenen 
Werkzeugen sind auch nur relativ kleine Akkus verbaut im Vergleich zu 
Elektrorädern oder gar E-Autos. Diese wiederum sollten entsprechende 
Schutzsysteme haben.
#6955420
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Weil alle Holzöfen, ganz egal ob Kamin oder Holzheizung, 
glücklicherweise exakt identisch sind und dieselben technischen Daten 
haben, aus demselben Material gebaut sind, sogar das Volumen der 
Brennkammern gleich ist und alle Öfen ja auch immer gleiche Heizzeiten 
haben, kann man die Frage ganz sicher sehr genau beantworten.

Aber sollte sich hier wirklich kein anderer Holzofenbesitzer finden, 
dann könntest Du notfalls mal ein Datenblatt zu Deinem Modell 
recherchieren und mit der Abbrandtemperatur Deiner Akkus abgleichen.
#6955423
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am besten ist immer noch der Zinkkübel Wasser, wo man das Zeugs 
reinwerfen könnte. Auch wenn der Kübel leer ist kann man da das kokelnde 
Zeug rein werfen und raustragen. Leider kommt das selten vor, der Kübel 
wird immer leer oder nicht da sein, weil Frau den gerade verschleppt 
hat. Prinzipiell hält jeder Ofen das aus.

Ich lagere meine Akkus in einem alten Einbaubackofen vom Bauhof (defekt, 
nicht angeschlossen). Gibt auch Munitionskisten oder ähnliches in allen 
möglichen Größen.
#6955439
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In der Wohnung wo alles rundrum gut Zündelt und die giftigen Gase sich 
sammeln, wäre ein Offen sicher ne gute Idee. Eftl. Schäden an diesem, 
dürften wohl denen die sonnst in der Wohnung entstehen, marginal sein. 
Nur wer steht im falle des Falles, schon vor nem Hoffen mit Kamin.

Aber mal ganz ehrlich Holzofen ?
Welcher Vollpfosten baut einen Offen aus Holz....  ;P
Beitrag #6955444 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6955618
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Christian B. schrieb:
> Ich hatte Glück, dass ich damit
> immer im Freien Bekanntschaft machen durfte (Unfälle beim Modellbau) und
> die Akkus relativ klein waren.

Also eigentlich kann man LiIon-Akkus mit hohen Strömen entladen, man 
sollte nur aufpassen dass sie nicht zu warm werden.

Der Ladevorgang ist da schon kritischer. Erst mal sollte die Spannung 
nicht zu lange so hoch sein, also nicht mit einer hohen Spannung lagern.

Wichtiger ist jedoch dass der Ladestrom möglichst gering und schonend 
ist. Also nicht mit 1C aufladen damit man den Akku schnell wieder nutzen 
kann, sondern am besten über mehrere Stunden ganz langsam aufladen.

Wenn man das so macht, dann sollte solch ein Akku beim Modellbau auch 
lange halten.

Was sind deiner Meinung nach die Probleme bei euch? Schnelles aufladen 
oder die Erwärmung während des Fluges?
Gast #6955645
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Beim Laden eine Keramikfliese oder einen Teller unterlegen ist schon ein 
guter Anfang. Das verhindert Löcher im Tisch, und wenn der Akku wirklich 
durchgeht kann man das Ganze am Stück greifen und aus dem Fenster 
werfen.

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