Laderegler Dynamo - Verständnisfrage "drop-off" Voltage

#6971016
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Hallo,

vielleicht kann mir das jemand erklären:

Bei dem elektromechanischen Lade/Dynamo-Regler meiner Lichtmaschine 
(Oldtimerfahrzeug) ist angegeben, daß die Lima zwischen 8.5 und 11V von 
der Batterie getrennt wird.

Da die Ladespannung (Aufschaltung auf die Batterie) erst bei 12.7-13.3V 
erfolgt, frage ich mich, warum nicht zb zwischen 11 - 12V schon getrennt 
wird, da da ohnehin schon nicht mehr geladen wird?

Gibt es dafür bestimmte Gründe? Oder war das ein Designproblem aufgrund 
der verwendeten Bauform und vorhandenen Toleranzen?

Lg,
Wolfgang
Gast #6971129
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Wolfgang,
keine gute Idee einen Pb-Akku nach Motor-Aus (weit) unter 12V in die 
Pause zu schicken. Ganz schnell wird dieser kaputt sulfatiert sein.
Wenn´s geht das Cut-Off-Relais auf 12,5V einstellen.
Dann klappt´s auch mit dem nächsten Start.
#6971268
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Overdrive schrieb:
> Wolfgang,
> keine gute Idee einen Pb-Akku nach Motor-Aus (weit) unter 12V in die
> Pause zu schicken. Ganz schnell wird dieser kaputt sulfatiert sein.
> Wenn´s geht das Cut-Off-Relais auf 12,5V einstellen.
> Dann klappt´s auch mit dem nächsten Start.

Hi,
von "Motor aus" war nicht die Rede - da gehts um die Aufschaltung auf 
den Dynamo während der Motor läuft, und zwar unterhalb der Ladespannung. 
Mich interessiert, warum das technisch so gelöst wurde bei den 
elektromechanischen REglern, daß sie erst ab 11V die Batterie trennen?

LG,
Wolfgang
#6976254
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Hans B. schrieb:
> Handelt es sich um eine Gleichstrom-Lichtmaschine?

Ja.

> Da wird die Lima erst zugeschaltet wenn die Generatorspannung höher ist
> als die Batteriespannung - sonst versucht die Lima als Motor zu

Nein, eben nicht. Beim Lucas-Regler (elektromechanisch) sind die 
Nominalwerte im WHB wie folgt angegeben:

drop-off: 8.5-11V
cut in: 12.7-13.3V

Mich würde interessieren, warum man das in den 50er/60er-Jahren so 
gelöst hat? Gibt es dafür technische Gründe (Materialien, 
konstruktionsbedingte Voraussetzungen)?
Oder war eine genauere Abschaltung aufgrund stark schwankender 
Toleranzen einfach nicht möglich?

Lg,
Wolfgang
Gast #6976264
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Wolfgang W. schrieb:
> Mich würde interessieren, warum man das in den 50er/60er-Jahren so
> gelöst hat? Gibt es dafür technische Gründe (Materialien,
> konstruktionsbedingte Voraussetzungen)?
> Oder war eine genauere Abschaltung aufgrund stark schwankender
> Toleranzen einfach nicht möglich?

Du hast immer noch nicht verstanden.

Es spielt überhaupt keine Rolle.

Unter 11V ist ein Akku eh defekt.
Und wenn auch noch die Lichtmaschine dann unter 11V liefert, muss der 
Regler gar nicht einschalten können.

Also spielt es keine Rolle, dass die Spulentechnik unter 11V vielleicht 
nicht ausreichend Saft hat.

Für eine 6V Akkutechnik ist der Regler jedenfalls nicht verwendbar aber 
auch nicht vorgesehen.
#6976294
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> Du hast immer noch nicht verstanden.
>
> Es spielt überhaupt keine Rolle.

Wie kommst du darauf? Der Regler schaltet die Lima erst unter 11V WEG 
von der Batterie, und ich wollte wissen, warum nicht schon wesentlich 
früher.

> Unter 11V ist ein Akku eh defekt.

Was hat das damit zu tun??

>
> Für eine 6V Akkutechnik ist der Regler jedenfalls nicht verwendbar aber
> auch nicht vorgesehen.

Wer redet hier von 6V??
#6976398
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Wolfgang W. schrieb:
> Gibt es dafür technische Gründe (Materialien,
> konstruktionsbedingte Voraussetzungen)?

Das ist ein elektromechanischer Schalter. Also so was wie ein Relais.
Da gibt es konstruktionsbedingt eine Hysterese.
Wenn der Anker anziehen soll muss das Magnetfeld über einen größeren 
Luftspalt. Ist er erst einmal angezogen ist der Luftspalt viel kleiner, 
die Induktivität steigt. Bis der Anker wieder abfällt muss der Strom 
deutlich geringer werden.

Allerdings gibt es in so einem Regler eine extra Spule die bei Rückstrom 
dafür sorgt, dass der Kontakt abfällt.
Siehe auch
http://www.kfz.josefscholz.de/Gleichstrom-Lima.html
#6976496
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Udo S. schrieb:

> Allerdings gibt es in so einem Regler eine extra Spule die bei Rückstrom
> dafür sorgt, dass der Kontakt abfällt.
> Siehe auch
> http://www.kfz.josefscholz.de/Gleichstrom-Lima.html

Es ist ein Regler mit 2 Spulen (eigentlich sind es 4 - 2 mit dicken 
Windungen aussen um jeweils eine andere mit dünnen um einen Eisenkern) 
und 2 Schaltkontakten (Cut-in und Voltregler).

Der Cut-in schaltet ja die Batterie zu, und ist ja solange geschlossen, 
solange die Spannung nicht zu stark abfällt, also eigentlich auf 
"Dauer-An", schaltet also gewöhnlich nicht ständig - im Gegensatz zum 
Voltregler, der die Lima regelt.

Also wenn ich richtig deute, was du geschrieben hast, dann müsste man 
grade den Cut-in eigentlich doch enger begrenzen können, da er eben 
nicht ständig schaltet? Oder riskiert man dann, daß der Kontakt "in 
Schwebe" bleibt, weil er weder den einen noch den anderen Zustand 
"richtig" hat?

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