Ich benötige für Industrie-Strohballen (250 x 100 x 100 cm, 500kg), die beim Verladen per Radlader mit RFID-Chips (125kHz) "geimpft" werden, ein Portal. Die Nummer der Ballen soll gelesen werden, bevor diese per Förderband in einer Bio-Diesel-Anlage verschwinden. Die Ballen bewegen sich langsam (ca. 20cm/s) und nur einzeln auf dem Fürderband. Ich bin gefragt worden, ob wir sowas bauen könnten. Ich habe mit RFID-Readern in der Größenordnung Handteller durchaus Erfahrung. Aber ich vermute mal, die dort drinnen verwendeten Chips können keine Spule mit 150 x 150cm Umfang treiben, oder? Kennt jemand ein entsprechendes bzw. ähnliches Projekt? Danke für Tips.
Gast
#6977748
Frank E. schrieb: > Kennt jemand ein entsprechendes bzw. ähnliches Projekt? Steht an jedem Supermarktausgang.
Gast
#6977778
Dyson schrieb: > Steht an jedem Supermarktausgang. Da kann mal wieder jemand Warensicherungssysteme und RFID nicht auseinander halten.
Gast
#6977903
Mit 13.56 MHz RFID waeren die Chancen deutlich besser.
Frank E. schrieb: > Ich benötige für Industrie-Strohballen (250 x 100 x 100 cm, 500kg), die > beim Verladen per Radlader mit RFID-Chips (125kHz) "geimpft" werden, ein > Portal. Die Nummer der Ballen soll gelesen werden, bevor diese per > Förderband in einer Bio-Diesel-Anlage verschwinden. > > Die Ballen bewegen sich langsam (ca. 20cm/s) und nur einzeln auf dem > Fürderband. > > Ich bin gefragt worden, ob wir sowas bauen könnten. Ich habe mit > RFID-Readern in der Größenordnung Handteller durchaus Erfahrung. Aber > ich vermute mal, die dort drinnen verwendeten Chips können keine Spule > mit 150 x 150cm Umfang treiben, oder? > > Kennt jemand ein entsprechendes bzw. ähnliches Projekt? Danke für Tips. Die Größe der Spule hat nur begrenzt etwas mit der notwendigen Leistung zu tun. Sie muss von der Impedanz halt zum Sender passen.
Gast
#6977998
Frank E. schrieb: > RFID-Readern in der Größenordnung Handteller durchaus Erfahrung Dann miss doch mal die Induktivität dieser Spule und baue eine große mit weniger Windungen. Im Endeffekt muß der Schwingkreis wieder auf Deine Frequenz abgestimmt werden. Wie allerdings die Metallteile des Radladers die Sache beeinflussen solltest Du dann messen. Nur der Versuch macht klug.
oszi40 schrieb: > Frank E. schrieb: >> RFID-Readern in der Größenordnung Handteller durchaus Erfahrung > > Dann miss doch mal die Induktivität dieser Spule und baue eine große mit > weniger Windungen. Im Endeffekt muß der Schwingkreis wieder auf Deine > Frequenz abgestimmt werden. Wie allerdings die Metallteile des Radladers > die Sache beeinflussen solltest Du dann messen. Nur der Versuch macht > klug. Werd ich machen. Der Radlader dient nur dem Auflegen der Strohballen auf ein Förderband, der spielt beim Lesen der RFID keine Rolle. Aber an dem Förderband selbst ist natürlich auch noch genug Metall ...
Die Reichweite einer Spule ist in etwa deren durchmesser. Meiner Erfahrung nach sollte ein 16.56MHz System das koennen. einfach eine Metrige Antenne verwenden.
Mit 125KHz mE nach kaum machbar. Wir hatten in der Firma ein ähnliches Experiment, mit den riesigen (40cm Durchmesser) quadratischen RFID-Lesern und bekamen in der Luft maximal 40 bis 60cm Reichweite, manchmal auch weniger je nach Winkel von Karte und Reader. Meine Frage nun: wieso 125KHz? Ist das eine Kundenorder?
Tam H. schrieb: > Meine Frage nun: wieso 125KHz? Ist das eine Kundenorder? Ja. Aber: Der Strohballen soll DURCH die Spule fahren. Da sehe ich nicht direkt ein Reichweite-Problem, eher nur die Frage, ob es überhaupt geht ...
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