Elektronischen Halogen-Trafo auf LED-Betrieb umrüsten

OP #6981793
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Ich habe hier zwei "mehrflammige" Deckenlampen die ich vom Design her zu 
schade zum verschrotten finde. Leider sind diese auf Halogenleuchtmittel 
ausgerichtet und so funktionieren sie mit Retrofit-LEDs nur, wenn 
wenigstens ein Halogenleuchtmittel in der Lampe verbleibt.

Die Trafos geben sekundär ~12V AC raus, für 3x oder 4x 20W 
Halogen-Leuchtmittel mit GU 5.3 Anschlüssen. Der Aufbau beider Trafos 
(gleicher Lampenhersteller) wirkt sehr ähnlich. Neben einer 
Schmelzsicherung findet man noch auf einem der Kühlkörper eine 
Temperatursicherung. Die beiden TO220 sind vermutlich NPN-Transistoren 
(siehe Datenblatt).

Ich vermute das über diese kleine zusatzspule eine Strommessung erfolgt, 
sodass die Regelung bei zu geringem Strombedarf abschaltet. Belege ich 
den Ausgang mit einem niedrigen Widerstand (10 Ohm) leuchtet eine 
einzelne angeschlossene LED voll, ansonsten glimmt sie nur.

Die Retrofit-LED GU 5.3 haben eine Stromaufnahme von 450 mA bei 12V 
AC/DC. Sekundärseitig würden bei einer Halogen so ca. 1,6A fließen (20W, 
12V), das schaffe ich selbst mit 4x LED nur knapp, faktisch bleibt aber 
auch bei 4x LED die Sekundärseite abgeschaltet.

Kennt jemand diesen Aufbau? Vermute das der so recht typisch ist und man 
vielleicht durch anpassen eines Widerstandswertes die 
Mindeststromerkennung auf LED adaptieren könnte?
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Gast #6981863
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Olli Z. schrieb:
> und man vielleicht durch anpassen eines Widerstandswertes die
> Mindeststromerkennung auf LED adaptieren könnte?

Nein.

Aber der Trafo ist nichts besonderes, keine WiFi drin, keine 
Blinkprogramme, kein Fernbedienungsempfänger.

Einfach durch einen für die LED geeigneten ersetzen, der passt auf Grund 
der geringeren Leistung leicht rein.
Gast #6982321
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Harald W. schrieb:
> Es ist doch heutzutage wirklich kein Prolem mehr in der Leuchte auch
> passende LED-Netzteile einzubauen.

Zu teuer und schlechte Daten, soweit die Leuchtmittel für 
Konstantspannung ausgelegt sind.

Ich habe hier einige Schaltnetzteile vom Restpostenhändler verbaut, so 
1..3 Euro, gerne auch als blanke Platine ohne Gehäuse.
Gast #6982477
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Pepe T. schrieb:
> Ich hab 2010 den trafo durch eine china-12V led netzteil ersetzt.

Trafo ist ein Teil aus Eisen und Kupfer, ohne Halbleiter!

Elektronischer Trafo ist eine Scheißerfindung von Merketingclowns, 
technisch sind das Schaltnetzteile mit meist mäßigen Eigenschaften.

Wir sind hier in einem Elektronikforum, da erwarte ich doch, den Begriff 
Trafo passend zu verwenden.

Bei mir laufen tatsächlich noch ein paar Trafos, so richtig mit 
Kupferdraht - solange deren Werte halbwegs passen, werde ich einen 
Teufel tun, die durch Schaltnetzteile zu ersetzen.

Zum Thema "china..netzteil" habe ich mir auch eine Meinung bilden 
müssen: Billig, keine Sicherung und Störsender. Sicherheitsabstände in 
der Elektronik sind meist abenteuerlich gering, in deren Wandlertrafos 
kann man leider nicht reingucken.
Gast #6982936
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Olli Z. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Olli Z. schrieb:
>>> H. H. schrieb:
>>>> Du musst den Impulstrafo ändern, der braucht primär mehr Windungen.
>>>
>>> Also eher nicht möglich, schade...
>>
>> Also eigentlich ganz einfach!
>
> Magst Du mir erklären wie das gehen könnte? Nur rein aus Neugier.

Die eine Windung raus, und dann mit doppelt lackiertem CuL drei bis vier 
Windungen neu aufbringen, dabei auf den Wicklungssinn achten. Wenn kein 
doppelt lackierter CuL verfügbar, dann einfachen mit dünnem 
Schrumpfschlauch aufmotzen. Der Querschnitt des Drahtes sollte nicht 
wesentlich kleiner sein, als bei der Primärwicklung des Leistungstrafos.
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