Entlöten von Bauteilen mit Kühlkörper

#6984526
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Hallo,

ich versuche, einen Triac mit einem festgenieteten Kühlkörper zu 
entlöten. Der wiederum aber zieht die ganze Wärme des Lötkolbens ab und 
sorgt vermutlich dafür, dass sich das Zinn nicht genug erwärmt. Leider 
kann ich den KK nicht abbohren, da der Triac von anderen Bauteilen 
umgeben ist. Gibt es hierfür Tipps oder Tricks?

Gruß
Blackswan
Gast #6984642
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Klaus M. schrieb:
> Gibt es hierfür Tipps

Hmm, ohne Bild nur Glaskugel, oder wie dachtest du dir dass die Leute 
fas sehen ?

Eigentlich hat der TRIAC 3 Anschlüsse unabhängig vom Kühlkörper, die man 
mit einer Entlötpumpe oder Entlötlitue freilegen kann auch ohne den 
TRIAC herauszuziehen.

Bleiben die Einlötpfosten vom Kühlkörper, und wenn dein Lötkolben zu 
schwach ist:

Drumrum das Lötzinn wegfräsen, Dremel oder einspannen in eine 
Wabeco/BF20 und mit einem Fräser sauber um den Stift.

Oder den Stift ausbohren, dann muss halt bei der Remontage ein neuer 
rein.

Oder die Platine drumrum abdecken, z.B. mit feuchtem Ton, und mit dem 
Gasbrenner die Kühlkörperstifte erhitzen bis er rausfällt. Funktioniert 
halt erst, wenn die TRIAC Anschlüsse schon ausgelötet sind.
#6984671
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Klaus M. schrieb:
> Hallo,
>
> ich versuche, einen Triac mit einem festgenieteten Kühlkörper zu
> entlöten. Der wiederum aber zieht die ganze Wärme des Lötkolbens ab und
> sorgt vermutlich dafür, dass sich das Zinn nicht genug erwärmt. Leider
> kann ich den KK nicht abbohren, da der Triac von anderen Bauteilen
> umgeben ist. Gibt es hierfür Tipps oder Tricks?
>
> Gruß
> Blackswan

Ja, einen kleinen Gasbrenner. Nutze ich auch gerne um aufgeklebte LEDs 
auf Kühlkörpern zu verlöten. Da hat man das gleiche Problem, der Kühler 
zieht die ganze Wärme weg. Mache ich dann auf 60-80°C warm, das reicht 
dann schon.
#6985043
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Wie wär's mit dem China-Lötzinntopf, der hier in einem Nachbarthema mal 
besprochen wurde?

Teo D. schrieb:
> Wenn schon die Pins vom Bauteil Schwierigkeiten machen, fehlts aber noch
> arg an den Lötkünsten, egal ob KK vorhanden o. nicht!

Da fehlt's schon an der Problembeschreibung. Was muß alles intakt 
bleiben (Platine, Kühlkörper, Einlötstifte, Triac, Vernietung) und was 
kann weg?
#6985065
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Moin,

leider habe ich gestern nicht mehr in diesen Thread geschaut und das hat 
sich etwas verselbständigt. Ich liefere mal ein paar Bilder, damit man 
sich das vorstellen kann. Der Kühlkörper ist nicht verlötet, es handelt 
sich nur um ein genietetes Alublech. Das ganze ist eine 
230V-Dimmerschaltung für einen Deckenfluter. Eine Triac habe ich schon 
herausgelötet bekommen, die andere ist die mit dem Kühlkörper.

Gruß
Blackswan
#6985091
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Ja, die Dinger zu entlöten ist nicht sehr angenehm. Am besten finde ich 
da noch Heißluft, also mit feiner Düse, um nicht die anderen Lötstellen 
aus Versehen mit zu lösen (und die dann beim Erkalten Probleme machen 
könnten).

Am liebsten sind mir die geclippten Bauteile, also mit Haltefeder. Hatte 
einen TechniSAT Receiver (noch analog), bei dem regelmäßig der LM317 für 
die LNB-Spannung defekt war. Feder lösen, auslöten, neuen rein, Feder 
wieder draufclippen. Isolierscheibe und Wärmeleitpaste hab ich natürlich 
neu gemacht.

Aber wenn das Bauteil eh defekt ist wie beim TE, dann kann man auch die 
Beine abzwicken und den KK dann entlöten. Und ggf. einen anderen KK mit 
Schraube verwenden. Oder die Baugruppe neu kaufen, Zeit ist auch Geld.

Trotzdem mal gutes Gelingen wünsche ich!
#6985129
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Klaus M. schrieb:
> Moin,
>
> leider habe ich gestern nicht mehr in diesen Thread geschaut und das hat
> sich etwas verselbständigt. Ich liefere mal ein paar Bilder, damit man
> sich das vorstellen kann. Der Kühlkörper ist nicht verlötet, es handelt
> sich nur um ein genietetes Alublech. Das ganze ist eine
> 230V-Dimmerschaltung für einen Deckenfluter. Eine Triac habe ich schon
> herausgelötet bekommen, die andere ist die mit dem Kühlkörper.
>
> Gruß
> Blackswan

Wie schon gesagt: Gasbrenner bzw. Lötlampe. Damit kannst du den Kühler 
sogar gleich auf >200°C warm machen und so den Triac rauslöten ohne den 
Lötkolben nutzen zu müssen. Eine Arbeit von geschätzten 30s, wenn du 
direkt am Triac heizt.

eBay-Bsp: 233983379180
Gast #6985239
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Klaus M. schrieb:
> Ich liefere mal ein paar Bilder, damit man sich das vorstellen kann. Der
> Kühlkörper ist nicht verlötet

Oh wow, kann man die Glaskugel bei Seite legen und sich nur wundern, 
warum du den nicht rauskriegst.

Etwas Lötzinn über alle 3 Beinchen, aufschmelzen und rausziehen, das 
Kühlblech hindert die Erwärmung höchstens wenn dein Lötkolben nur 5 Watt 
hat.
#6985591
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... wenn die Beschreibung auf einen Elefanten hindeutet und dann Fotos 
von einem Rüsselspringer kommen.

An die Niete kommt man ja mit einem Bandschleifer dran oder mit der 
großen Flex! Man kann auch mit einem Seitenschneider den Nietkopf 
rausdrücken und die Niete durchzwicken. Oder man biegt das ganze Triac 
nach vorne und kann dann mit der hydraulischen Rettungsschere oder einer 
CNC-Fräse ran.

Und dann eine einlagige Papp-Platine! Da reicht ja ein Teelicht, sogar 
von Ikea (aber eins mit Flamme, nicht mit CR2032.) Zwei Beine 
gleichzeitig flüssig genügt, solange es nicht die beiden äußeren sind.
Gast #6985691
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Das Stichwort heisst Bockshorn - in das hat der TO mehr als 20 User 
gejagt, die sich Gedanken gemacht haben, wie man einen Kühlkörper 
auslötet - bloss ist der garnicht eingelötet.

Ich würde, wenn überhaupt, den Nietenkopf wegbohren. Ob das Auslöten 
dann besser geht ist eine andere Frage.

Georg
Gast #6986138
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Klaus M. schrieb:
> Eine Triac habe ich schon
> herausgelötet bekommen, die andere ist die mit dem Kühlkörper.

Dist Du ein Troll und verarscht und mit Vorsatz?
Ich sehe da kein zweites Bauteil, auf 065327_ed.jpg ist eindeutig das 
Bauteil samt Blech ausgelötet.

E34 L. schrieb:
> Ja, die Dinger zu entlöten ist nicht sehr angenehm. Am besten finde ich
> da noch Heißluft,

Quatschkopf, das hole ich schadlos mit einem Weller 30 von 1970 aus der 
Platine. Du hast noch den Hinweis auf die Heizplatte vergessen.

J. S. schrieb:
> Wie schon gesagt: Gasbrenner bzw. Lötlampe.

Das wird ja immer dämlicher.

●DesIntegrator ●. schrieb:
> Das büsch'n Alu im Niet kriegt man doch gebohrt.

Das ist eine Blindniete, wo der abgebrochene Stahlstift drin steckt, 
kitzelig mit Bohren. Gerne drehen die Dinger sich dann auch noch mit. Da 
das Teil ja raus ist, kann man den Niet mit einer Zange fassen und mit 
einem Lochsenker abbohren.

> Oder auch weg gedremelt.

Wollvieh W. schrieb:
> An die Niete kommt man ja mit einem Bandschleifer dran oder mit der
> großen Flex!
Das ist ja noch zwei Nummern dämlicher als "Dremeln"

Georg schrieb:
> Das Stichwort heisst Bockshorn

Einer jener A*, die sich extra anmelden, das Forum zu verscheißern - er 
möge sich schämen.
Gast #6986206
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Georg schrieb:
> Das Stichwort heisst Bockshorn - in das hat der TO mehr als 20 User
> gejagt, die sich Gedanken gemacht haben, wie man einen Kühlkörper
> auslötet - bloss ist der garnicht eingelötet.

Unsinn, bei Dir mangelt es höchstens am Textverständnis. Der 1. Satz des 
TE ist sollte doch eigentlich einfach zu verstehen sein. Da steht nix 
davon, daß der Kühlkörper eingelötet ist, noch, daß er diesen auslöten 
will.

Manfred schrieb:
> Dist Du ein Troll und verarscht und mit Vorsatz?

Starke Worte, nur unbegründet.

> Ich sehe da kein zweites Bauteil, auf 065327_ed.jpg ist eindeutig das
> Bauteil samt Blech ausgelötet.

Hast Du Probleme mit räumlicher Vorstellung. Auf dem Foto sieht man doch 
eindeutig rechts oben neben dem Ausschnitt die 3 Pins des Triac, an dem 
der Kühlkörper befestigt ist (roter Kreis).
Angehängte Dateien:
#6986264
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Manfred schrieb:

> J. S. schrieb:
>> Wie schon gesagt: Gasbrenner bzw. Lötlampe.
>
> Das wird ja immer dämlicher.

Nö, dämlich bist nur du und hast dazu auch den passenden Vornamen. Mein 
Vorschlag ist nicht nur von mir und anderen unzählige Male in der Praxis 
nicht nur einfach erprobt, nein, erfolgreich durchgeführt, sondern auch 
mit ein bisschen Nachdenken einleuchtend.

Dazu muss man aber natürlich auch etwas zwischen den Ohren zum 
Nachdenken haben und nicht Manfred heißen.
#6986363
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J. S. schrieb:
> Nö, dämlich bist nur du und hast dazu auch den passenden Vornamen. Mein
> Vorschlag ist nicht nur von mir und anderen unzählige Male in der Praxis
> nicht nur einfach erprobt, nein, erfolgreich durchgeführt, sondern auch
> mit ein bisschen Nachdenken einleuchtend.

Trotzdem bleibts dämilch³
Ein GASBRENNER um nen popeligen TO220 aus zu löten?-O
Das ist wohl mit Abstand das dämlichste, was mir in Sachen Löttechnik 
begegnet ist!
Das kannst du machen, wenn du in der Pampa sitzt und sonnst nicht 
greifbar ist... Obwohl, wie damit wieder ein löten, wird für dich sicher 
ein eine unlösbare Aufgabe sein. Denn eins is klar, was du zwischen den 
Ohren hasst, misst man sicher nicht in IQ.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6986378
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Manfred schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Das büsch'n Alu im Niet kriegt man doch gebohrt.
>
> Das ist eine Blindniete, wo der abgebrochene Stahlstift drin steckt,
> kitzelig mit Bohren. Gerne drehen die Dinger sich dann auch noch mit.

da ist genau DIE Seite zugänglich,
von der man das eben doch ausbohren kann!

man kann diese Nietköpfe auch mit 'nem Seitenschneider wegschneiden.
#6987025
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Teo D. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Nö, dämlich bist nur du und hast dazu auch den passenden Vornamen. Mein
>> Vorschlag ist nicht nur von mir und anderen unzählige Male in der Praxis
>> nicht nur einfach erprobt, nein, erfolgreich durchgeführt, sondern auch
>> mit ein bisschen Nachdenken einleuchtend.
>
> Trotzdem bleibts dämilch³
> Ein GASBRENNER um nen popeligen TO220 aus zu löten?-O
> Das ist wohl mit Abstand das dämlichste, was mir in Sachen Löttechnik
> begegnet ist!
> Das kannst du machen, wenn du in der Pampa sitzt und sonnst nicht
> greifbar ist... Obwohl, wie damit wieder ein löten, wird für dich sicher
> ein eine unlösbare Aufgabe sein. Denn eins is klar, was du zwischen den
> Ohren hasst, misst man sicher nicht in IQ.

Das ist aber nicht einfach ein popeliger TO-220, sondern dazu noch ein 
Kühlkörper der mehr Wärme abführt, als der TO mit seinem Lötkolben 
liefern kann.

Und so ein Gasbrenner, der auch für Lötarbeiten benutzt wird, stell dir 
das mal vor, kann auch seehr fein eingestellt werden. Aber du stellst 
dir wohl ne Riesenflamme vor, welche die ganze Platine verbrutzelt und 
schließt dann daraus, dass es dämlich wäre.

Nur hat diese Wahnvorstellung mit der Realität nichts zu tun, sondern 
ist auf deinem bzw. Manfreds Mist gewachsen. Also keine Ahnung dafür 
aber eine um so größere Fresse haben, wie es typisch für das Forum ist. 
Keiner von euch beiden hat auch nur ein einziges, konkretes Sachargument 
geliefert.

Ich wette, würde ich das hier auf Video vorführen, sogar einen Ersatz 
danach einlöten, würdest du einfach nur den Rand halten mir aber dafür 
trotzdem eine Negativbewertung geben. Das eigene Ego muss ja befriedigt 
werden ...
#6987189
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Teo D. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Nö, dämlich bist nur du und hast dazu auch den passenden Vornamen. Mein
>> Vorschlag ist nicht nur von mir und anderen unzählige Male in der Praxis
>> nicht nur einfach erprobt, nein, erfolgreich durchgeführt, sondern auch
>> mit ein bisschen Nachdenken einleuchtend.
>
> Trotzdem bleibts dämilch³
> Ein GASBRENNER um nen popeligen TO220 aus zu löten?-O

Sämtliche beschriebenen robusten Verfahren sind für die vom Fragesteller 
insinuierte schwierige Lage gedacht und für eine solche auch hilfreich.

Daß hier in Wirklichkeit ein simpler Standardfall vorliegt und man den 
Triac auch mit einer heißen Bratwurst ausgelötet bekommt ändert daran 
nichts.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6987216
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Wollvieh W. schrieb:
> auch mit einer heißen Bratwurst ausgelötet bekommt

Hmmm aber die esse ich lieber :-)

Ne also ich habe ja wie schon zig andere bemerkt, wenn der TO nur über 
ein 6W Lötkolben verfügt, wird es natürlich schwierig aber bereits ab 
20W sollte das kein Problem mehr darstellen.
Natürlich nicht mit "Absaugen", aber ansonsten Problemlos.
Die Popelige Platine, ist ja nicht mal durchkontaktiert!
Also lötzin dran, wärmen bis der Ganze Pap füßig ist, dann Rausziehen 
(Vorteilhafter mit Zange sonst "Aua"). Je nach Leistung des Bruzzeleisen 
dauert es halt ein wenig bis der Zinn flüssig ist und der Triac 
rausgeht.
Gast #6987221
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Patrick L. schrieb:
> Natürlich nicht mit "Absaugen", aber ansonsten Problemlos.
> Die Popelige Platine, ist ja nicht mal durchkontaktiert!

Du hast das scheinbar noch nie gemacht!
Gerade bei so einer Platine geht das mit der Handpumpe spitzenmäßig.
Auch der Kühlkörper.

Auch ohne geht das in 3 Minuten.
Oben mit einem Schraubenzieher leichten Druck geben.
Und dann unten schön der Reihe nach die Lötstellen schmelzen.
Links nach rechts, rechts nach links.
Jeder Durchgang bringt 1 - 2 1/10' tel.

Auch wenn es nervt:

michael_ schrieb:
> Klaus M. schrieb:
>> Ich wollte gleich beide tauschen, kosten jeweils 90 ct.
>
> Wie zeigt sich denn der Fehler?

Ich habe schon etliche repariert.
Nie war es der Triac, immer der Diac.

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