Christoph db1uq K. schrieb:
> mal eine nachgeschaut:
> https://www.icnirp.org/en/frequencies/radiofrequency/index.html
> "RF EMF exposure is usually measured in watts per square meter (W/m2) or
> watts per kg (W/kg)".
> wieviele Quadratmeter habe ich ? Aber wenn die W/kg auf mein
> Körpergewicht bezogen wären, könnte ich mir eher etwas vorstellen.
> https://www.icnirp.org/cms/upload/publications/ICNIRPrfgdl2020.pdf
> 0,4W/kg, das wären fast 40 Watt oder +46 dBm
> ja dann
Bei Exposition im Fernfeld durch näherungsweise ebene Wellen wird die
Leistungsdichte gemessen (W/m2 oder umgerechnet in V/m). Vorteil dieser
Einheit ist, dass sie relativ einfach und direkt zu messen ist. Was
davon und wie stark im Gewebe ankommt ist aber nur ungefähr im Rahmen
einer Worst-case Betrachtung abschätzbar.
Die W/kg ist die SAR und gebräuchliche Einheit für Nahfeld-Expositionen,
wenn es zu einer Erwärmung des Gewebe kommen kann (klassisches Beispiel:
Handy am Ohr). Diese Einheit macht in der Praxis nur Sinn, wenn auch ein
Mittelungsvolumen angegeben wird. Das kann zwar der ganze Körper sein,
meist geht es aber um lokale Maxima bei denen der Peak innerhalb eines
beliebigen 1g oder 10g "Gewebeblocks" betrachtet wird, der nicht
überschritten werden darf.
Nachteil dieser Einheit ist, dass sie nicht direkt gemessen werden kann,
sondern entweder über Simulationen (d.h rechnerisch) oder aber mithilfe
von Gewebe simulierenden Flüssigkeiten im Labor ermittelt wird.