Labview / National Instruments bald auch mit Abo

Gast #6985126
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Gerade drüber gestolpert:

https://www.ni.com/de-de/landing/subscription-software.html

Wird zukünftig (nurnoch?) Abomodell geben. Wer nicht mehr zahlt, kann 
die Software nach 60 Tage nicht mehr benutzen. Sieht so aus, als wäre 
Labview 21 die letzte nutzbare Version ohne Fußfessel.

Scheinbar müssen die jetzt ihren Frust über Labview NXG mit den 
Abogebühren egalisieren.

Aber das sieht man ja mittlerweile häufig. Software, wie Labview, hat in 
den Versionssprüngen kaum Neuerungen. Bugfixing dauert teils Jahre. 
Designfehler werden nie korrigiert, weil "zu aufwändig". Jedes Jahr eine 
neue Version, damit die Kunden beim Servicevertrag nicht abspringen. 
Dafür kaum bis keinen Mehrwert.

Ich bezweifle, dass sich durch das Abomodell das nennenswert ändern 
wird. Im gegenteil: Es ist ein adäquates Mittel, um noch weniger Inhalt 
für gleiches Geld bieten zu können. Immerhin stecken die Nutzer dann in 
der Abofalle, aus der sie nur herauskommen, wenn sie sich eine alte 
Version besorgen. Und wer macht das schon?
Gast #6985198
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Das ist das Konzept der Monetarisierung, kann ich auch nicht leiden.

Habe immer Google Skechtup genutzt, jetzt gibt es nur noch eine Version 
von 2017, und das was man kaufen kann, ist ein Jahresabo welches nur mit 
Webanbindung funktioniert. Oder ich zahle eine summe von 274€ hätte ich 
das damals gewusst, dann hätte ich mich in ein anderes Programm für mein 
Gebastel eingearbeitet.

Ich fand aber auch SCL irgendwie immer besser,
aber habe das nur alles mal angeschnitten, am Ende könnten die 
Alternativen auch Abo mäßig Kostenpflichtig werden,
wobei ich glaube das sie da eher mit der Hardware versuchen Geld zu 
verdienen.
#6985215
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Purzel H. schrieb:
> Labview ist sowieso eine megaschlechte Wahl. Wuerde ich nur mit
> Garenhandschuhen anfassen. Aber lieber nicht. Ja, es gibt Alternativen.

Und welche Alternative bringt die ganzen Gerätetreiber (hier VISA), 
ActiveX, .NET Unterstützung, Compiler, Python, uvm. mit? Meines Wissens 
nach ist da Labview alternativlos, wenn man bei grafischer 
Programmierung (sic!) bleiben will.

Abgesehen davon darfst Du nicht vergessen: Ein Hobbyist kann sich 
umgewöhnen, für eine Firma ist das eine Mammutaufgabe.

Axel R. schrieb:
> Purzel H. schrieb:
>> Ja, es gibt Alternativen.
>
> VEE zum Beispiel!

Das sieht mir eher nach einem erweiterten PAP aus, als nach einer 
touring-vollständigen Programmiersprache.
Gast #6985267
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Martin S. schrieb:
> Und welche Alternative bringt die ganzen Gerätetreiber (hier VISA),
> ActiveX, .NET Unterstützung, Compiler, Python, uvm. mit? Meines Wissens
> nach ist da Labview alternativlos, wenn man bei grafischer
> Programmierung (sic!) bleiben will.

Selbst, wenn du keine grafische Programmierung machen möchtest, welches 
Tool bietet sonst die genannten Punkte (ohne Grafik) zur 
Automatisierung?
#6985278
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Das Problem sind die Treiber. Bei meiner letzten Firma habe ich 
Prüfstände automatisiert. Mit C# und Borland C++; Hat dem Chef nicht 
gefallen. Mein Nachfolger hat dann alles mit LabView gemacht. Gleiches 
Ergebnis, aber sieht schöner aus. Na, bin gespannt, wie sich das Abo 
auswirkt. hab ja noch Kontakt...

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