Widerstände FLΩ identifizieren und Datenblatt finden

OP #6985130
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Hallo zusammen

Ich habe hier etliche Widerstände welche den Epoxyumhüllten Widerständen 
von Alpha Electronics Corporation der Serie FLA bis FLC sehr ähneln und 
würde mich freuen wenn ich solche, welche einen sehr geringen TK von 2,5 
- 5ppm aufweisen hier vor mir hätte.
Hier ein Link zu den FLA bis FLC. 
https://www.alpha-elec.co.jp/w2img/2016071919024267003-FLA-FLB-FLC(EN)_final_10Mar2021.pdf

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die miteinander verwandt sind 
denn meine müssen schon vor 1979 hergestellt worden sein, da ich diese 
aus einem alten Rikadenki Rekorder mit 6 identischen Messeinschüben 
geerntet habe. Dessen japanische Herkunft lässt mich zusätzlich hoffen, 
da, wenn meine Recherchen stimmen Alpha Electronics ursprünglich 
Japanisch war. Heute sind die auch unter dem Dach des 
Gemischtwarenhändlers Vishay zu finden. Anbei noch ein paar Bilder.

Danke schon einmal für die Mithilfe
LG Armin
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OP #6986143
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Hallo

Was meint Ihr:
Besteht denn die sinnvolle Chance mit einem HP3457 den TK aufzunehmen?

Dazu würde ich einen Widerstand zusammen mit einem PT100 auf einen 
Aluminiumklotz kleben und an der Oberseite wärmedämmen.
Anschleßend mittels Vierleitermessung und gleichzeitiger Auswertung des 
PT100 eine Tabelle erstellen.

Ich weis, wünsch dir was... 😉
Aber wie heist es so schön ?
Je besser die Messgeräte, desto genauer kann man sich irren.

Über einen Hinweis zu einem Datenblatt oder einem anderen Hersteller 
würde ich mich dennoch freuen. Alpha habe ich derweil mal angeschrieben.

MfG
OP #6986226
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Hallo Anja

Du hast das Labor zurecht in Anführungszeichen gesetzt. ;-)

Ich denke aber, dass ich das Gerät nach Aufwärmen innerhalb von ein zwei 
Grad halten kann.
Den Aluklotz würde ich mit einem Peltierelement heizen.

Derzeit ist an dem "zum Einlaufen" angeschlossenen ADR1399 keine 
Änderung mehr erkennbar. Der angezeigte Messwert bleibt stabil bei 
7,06624 - 7,06624V. Egal wie sich die (nicht gemessene) Raumtemperatur 
verändert.
Der ADR ist mitsamt einem RN60E Vorwiderstand eingepackt so dass hier 
nirgends Temperatureffekte auftreten. Auf dem Kunststoffgehäuse des ADR 
messe ich dementsprechend konstante 55,4°C.

LG Armin
Gast #6986328
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Armin X. schrieb:
> Der angezeigte Messwert bleibt stabil bei
> 7,06624 - 7,06624V.

Hmm,
im 30V Meßbereich.
Der native Meßbereich (ohne Spannungsteiler im Meßgerät) ist 3V.
Auf Amplifier-CD steht was von 7.5 Digits Auflösung im Math Mode.

Ich würde grundsätzlich die Werte über die Schnittstelle auslesen um an 
die interne Auflösung zu gelangen.

Die Widerstände wirst Du im 4Wire Ohm Meßbereich messen. Da kommt der TK 
der Stromquelle noch hinzu.

Oder hast Du vor die Widerstände im (30V?) Spannungs-Meßbereich als 
Spannungsteiler (ein Widerstand bei konstanter geregelter Temperatur, 
der andere über das Peltier) mit "kelvin sensing" Abgriffen an den 
Widerständen zu messen?

Willst Du die Temperatur durchrampen um auch parabelförmige TK Verläufe 
zu erkennen oder nur 2-3 verschiedene Temperaturniveaus anfahren?
Je nach Zusammensetzung der Widerstände können auch "Kriech-Effekte" 
oder "Trocknungseffekte" auftreten die zu einer Hysterese führen wenn 
man wieder zur ursprünglichen Temperatur zurückgeht.

Gruß Anja
OP #6986404
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Guten Morgen

Nein, ich will die Widerstände nicht mit 7V ausmessen sondern die 
vorhandene Vierleitermessung des Messgerätes verwenden.
Eine GPIB-Karte steht mir nicht zur Verfügung. Dafür war ich bislang 
noch zu geizig. :-)

Ich habe vor, über einen Bereich von 25° bis ca 80 oder max 100°C die 
Temperatur jeweils einschwingen zu lassen und die Messwerte in einer 
Tabelle aufzunehmen.

Du denkst ja schon wieder an Dinge von denen ich noch nicht mal ahnte, 
dass diese mich hier belästigen könnten!
Wenn die genannten Effekte sich so auswirken können, dass ich diese mit 
meinen bescheidenen Mitteln erfassen kann, wie wirken sich diese dann 
erst in der Metrologierealität aus? Sind diese so signifikant erfassbar 
dass diese mit einem 6,5stelligen Messgerät nachgewiesen werden können?

LG Armin
Gast #6986736
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Hmm,

Stempel ist TB -> T = TC  B = 0.1%

Datenblatt:
P = 5 ppm
Q = 10 ppm
R = 25 ppm

weiter Interpoliert:
(S = 50 ppm?)
(T = 100 ppm?)

Wenn dem so ist kannst Du den TK ganz leicht messen.
In dem Bereich wirst Du auch keine Hysteresen sehen.

Gruß Anja
OP #6987034
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Hallo

Danke für deine Einschätzung.
So habe ich es zwischenzeitlich auch befürchtet.

Wenn ich mir das so überlege reichen die in der Anwendung 
Papierschreiber, wie Peda schon schrieb, locker aus. Nicht weil dieser 
so ungenau sein darf, sondern weil diese Widerstandskette immer einen 
geschalteten Teiler aus einem 1k und einem weiteren Widerstand darstellt 
und bei 200V im maximalen Messbereich auch nur 20mW im größten 
Widerstand (1999k) an Wärme entstehen.

Es kann aber auch sein, dass damit nur die Verstärkung des OPs 
eingestellt wird wodurch die Widerstände die hohe Spannung gar nicht 
sehen würden...

Hmmm. Muss später die Schaltung nochmal inspizieren wie herum der 
Schalter der Widerstandskette entlangschaltet. Es sind aber auf jeden 
Fall immer nur der besagte 1k und einweiterer Widerstand zwischen 1k und 
1999k in Serie.

MfG

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