YK schrieb:
> ich verwende einen Komparator von TI, den LM2903B, um eine PWM mit 2kHZ
> und 10V Amplitude mit einer Spannungsreferenz zu vergleichen.
Was soll da rauskommen? Die PWM schaltet zwischen 0 und 10V. Wenn deine
Referenz dazischen liegt, kommt wieder eine PWM raus. Was hat man da
gewonnen? Man könnte die PWM bestenfalls per RC-Glied filtern und DANNN
die se Spannung mit einer Referenz vergleichen.
> Der
> Ausgang hängt über einen 1kOhm Pullup an 5V und bin da an einem uC
> angeschlossen.
1k an 5V macht 5mA. Das ist dein Hauptverbraucher. Der Komparator an
sich braucht nur ein paar hundert uA, schau ins Datenblatt.
> Wie bestimme ich die nun die totalen Verluste des Komparators?
Wozu? Willst du eine extrem energiesparende Schaltung bauen? Wenn ja,
nimm einen modernen, stromsparenden Komparator mit Push Pull Ausgang,
z.B. TLC3702.
> Mein
> Ansatz wäre dass ich die Biasingverluste und die Verluste beim Toggeln
> des Ausgangs zu summieren.
Jaja, so lernt man das in der Uni ;-)
> Jedoch finde ich im Datenblatt nicht die
> richtigen Parameter für die letzt erwähnten Verluste.
Welche findest du denn? Den Ruhestrom (neudeutsch "Biasingverluste")
findet man. Die Schaltverluste nicht. Bei 2kHz sind die
vernachlässigbar.
> Ich denke dabei an die LowVoltage offset Spannung mit dem Strom, erzeugt
> durch den Pullup, zu multiplizieren. Stimmt denn das so?
Nö. Irgendeine Offsetspannung ist hier unbedeutend. Bestenfalls die
Ausgangsspannung bei LOW am Ausgang, wenn man es akademisch exakt
rechnen will. Praktisch ist das aber Unsinn. Siehe oben.
> Inwiefern
> beeinflusst dann das zyklische schalten des Ausgangs die Schaltverluste?
Praktisch kaum, erst recht bei 2kHz.
> Die einfache Multiplikation wäre in diesem Fall schon das WorstCase
> oder?
Jaja . . .