Cree xpe vs xpg2, alte vs neue led, alu mcpcb vs copper dtp (Kupfer Platine)

OP (Firma: schlechthin) #6994259
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Habe diese Messreihe getätigt. Verschiedene MCPCBs verglichen. Um das 
Licht zu messen habe ich eine XML Led als Lichtsensor im Abstand von 
26cm zur Testled aufgestellt und die Spannung (mV) gemessen die an der 
Lichtsensorled anliegt. Funktioniert in etwa wie eine Solarzelle, hätte 
ich ja auch  nehmen können. Mit dem DT9205A Multimeter auf 2V Stellung. 
Man sieht dass Alu Pcbs schon verschiedene Werte ergeben, das liegt an 
der verschieden dicken Isolierschicht (Dielektrikum) zwischen 
Kupferleiterfolien und dem Aluminiumplättchen. Interessant zu sehen dass 
eine direkte thermische Ankopplung des Heatpads der Led an den PCB über 
eine Lötverbindung und von PCB zum Kühlkörper über Wärmeleitpaste einen 
so großen Performancegewinn bringt. 22% bei der uralten XPE Led. 50% bei 
der xpg2 Led, xml2 sollte ca. 54% zulegen. Der Thermische Widerstand und 
die größe des Chips sollten ausschlaggebend sein, XPE: 8 °C/W   XPG2: 4 
°C/W, XML2: 2.5 °C/W. Es gab mal ein "Sinkpad" da wurde eine 
Kupferschicht, die das Lot binden soll direkt ans Alu angebunden. Die 
scheinen aber nicht so effizient zu sein wie die jetzt gebräuchlichen 
Kupfer Platinen.
Angehängte Dateien:
#6994326
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Der G. schrieb:
> Interessant zu sehen dass
> eine direkte thermische Ankopplung des Heatpads der Led an den PCB über
> eine Lötverbindung und von PCB zum Kühlkörper über Wärmeleitpaste...

Hast Du ein Bild dazu wie das gemacht ist? Hast Du die LED´s selber 
aufgelötet?

Habs bis jetzt nicht gschafft eine xp-g auf eine Star-Platine zu 
löten...entweder zu wenig Power oder mir ist gleich die Linse 
weggeschmolzen...
OP (Firma: schlechthin) #6994628
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Hi, die "Copper dtp" kann man kaufen, gibt halt keinen deutschen 
Hersteller wie es scheint. 
https://duckduckgo.com/?q=copper+dtp&atb=v314-6&iax=images&ia=images

Das Löten der Leds ist sehr einfach. Ich verzinne die Pads des PCB mit 
dem Lötkolben. Nehme den Star in die Zange, tu etwas Pappe dazwischen 
damit die Zange den Star nicht abkühlt, mach das ganze mit dem Feuerzeug 
etwas warm, reibe dann etwas Kolophonium auf die Pads, setze die Led auf 
und mache mit dem Feuerzeug so lange warm bis die Led aufschwimmt, Tippe 
dann die Led an um überschüssiges Zinn rauszupressen und drücke noch 
etwas an bis das Zinn erstarrt ist. Ob jetzt Alu oder Kupfer ist fast 
kein Unterschied. Wichtig ist denke ich dass man Bleilot verwendet, weil 
es einen niedrigeren Schmelzpunkt hat, und natürlich das richtige 
Flussmittel wie von mir erwähnt. Braucht zwar Fingerspitzengefühl ist 
aber wenn man den Vorgang versteht ne Kleinigkeit von 2 Minuten.

Also auf kleine Flamme stellen und immer wieder mal die Flamme wegnehmen 
und das Lötzinn beobachten und gegebenenfalls an den Anschlusspolen 
antippen und den Punkt wo es flüssig wird nicht verpennen sonst wirds zu 
heiß, dann geht aber der Pcb kaputt weil das Dielektrikum verbrennt, 
dann knackt es.
https://www.youtube.com/watch?v=B3F68ubfBkk

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