Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Mischbatterie: Kartusche überholen gelingt nicht dauerhaft


von Reiner F. (Gast)


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Hallo,

bei meiner Mischbatterie in der Küche begann nach vielleicht 5 Jahren 
der Hebel schwer zu gehen. Drehen sowie Hebel aufstellen und schließen. 
Also Kartusche ausgebaut, zerlegt, gereinigt, neu gefettet (mit dem 
Glibber im Bild oben) und wieder montiert. Hebel geht wie am ersten Tag. 
Hielt leider nur eine Woche :-(

Also nun das ziemlich teure Fett vom Hersteller beschafft und das 
gleiche Spiel nochmal wiederholt. Hielt dann ungefähr vier Wochen, was 
zu dem 4-fachen Preis passen würde. Vier Wochen sind aber keine fünf 
Jahre wie im Neuzustand.

Habe die Aktion dann nochmals wiederholt, hielt wieder nur vier Wochen.
Beim Mischer im Bad (Handwaschbecken) punktgenau das gleiche Theater.

Wo liegt der Hund begraben?

Reiner
von Andre (Gast)


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Die Kartusche ist ein Verschleißteil. Wie bei jeder Mechanik, bringt 
dich ein Tropfen Schmierfett noch ein paar Wochen weiter aber eigentlich 
muss das Ding ausgetauscht werden.
Ich schätze mit der Zeit werden die Oberflächen der Keramik minimal 
aufgeraut, dadurch wird es schwergängig und irgendwann undicht.
von Reiner F. (Gast)


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Andre schrieb:
> Die Kartusche ist ein Verschleißteil.

Am Ende ist alles ein Verschleißteil. Die beiden Gleitsteine sind aus 
Keramik (widerstandfähiger geht kaum) und an den beiden Oberflächen ist 
nicht der geringste Verschleiß zu erkennen.

> Ich schätze mit der Zeit werden die Oberflächen der Keramik minimal
> aufgeraut

Das genaue Gegenteil ist der Fall, die beiden Flächen sind absolut 
spiegelblank. Wenn man die beiden Steine wie Endmaße aneinander schiebt, 
kleben die wie Endmaße zusammen. Undicht ist übrigens nichts, nur der 
Hebel läuft schwergängig. Weil eben die beiden Steine aneinander haften 
und nicht gleiten.

Welchen Zauber hat der Hersteller, damit die beiden Keramikscheiben fünf 
Jahre lang perfekt aufeinander gleiten? Und was ist dafür 
verantwortlich, dass es irgendwann ziemlich abrupt vom Gleiten ins 
Haften übergeht?
von oszi40 (Gast)


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Nach ca. 5 Jahren habe ich meine Küchenarmaturen oft erneuert,
da sonst Aufwand > Nutzen. Nützlich dabei ist der Rohrschlüssel zur 
einfachen Montage.
von Thomas R. (thomasr)


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Gleiches Problem hier mit Axor Armaturen. Allerdings habe ich 
festgestellt, daß sich das in ganz engen Genzen über das Anzugsmoment 
der Pressmutter auf den Keramikscheiben beeinflussen läßt. Zu fest = 
stockend, zu lose = undicht.

Man gewöhnt sich dran 🙁
von iche (Gast)


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Kann es sein, dass die Oberfläche einfach zu glatt geworden ist?
Dann drückt es das Fett raus mit der Zeit und die Haftreibung macht den 
Rest.
Nur eine Vermutung
von Udo S. (urschmitt)


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iche schrieb:
> Kann es sein, dass die Oberfläche einfach zu glatt geworden ist?

Gut möglich, Zylinderlaufflächen in Verbrennern werden ja auch gehohnt 
um eine bestimmte Rauhigkeit zu erhalten in der sich Schmierstoff halten 
kann.

Reiner F. schrieb:
> neu gefettet (mit dem Glibber im Bild oben)

Der "Glibber" ist sehr wahrscheinlich lebensmittelechtes Silikonfett, 
auch Armaturenfett oder Sanitärfett genannt.
Das Einzig spezielle bei dem vom Hersteller dürfte die genaue 
Konsistenzklasse sein.
von Reiner F. (Gast)


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Udo S. schrieb:
> iche schrieb:
>> Kann es sein, dass die Oberfläche einfach zu glatt geworden ist?
>
> Gut möglich, Zylinderlaufflächen in Verbrennern werden ja auch gehohnt
> um eine bestimmte Rauhigkeit zu erhalten in der sich Schmierstoff halten
> kann.

Das wäre eine plausible Erklärung. Also nicht wie:

Andre schrieb:
> Ich schätze mit der Zeit werden die Oberflächen der Keramik minimal
> aufgeraut, dadurch wird es schwergängig und irgendwann undicht.

Sondern gerade andersrum. Der Verschleiß besteht darin, dass die 
Oberflächen spiegelblank werden. Bei Hans Grohe las ich, dass diese 
Gleitsteine auf 5µ Ebenheit geschliffen werden. Von poliert steht da 
nichts. Um das zu verifizieren, müsste man eine neue Kartusche kaufen 
und öffnen.
von Georg A. (georga)


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Kannst ja mal probieren, ob es nach einer Behandlung mit einem 1000er 
Läpp/Schleifpapier besser geht...
von Reiner F. (Gast)


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Gestern im Baumarkt gefragt, tatsächlich ist da einer, der Installateur 
gelernt hat. Der hat bei Kunden schon einige Kartuschen zerlegt und nie 
hätte das nur kurz gehalten. Er hätte nie wieder was von den Kunden 
gehört.

Er fragte dann, wie viel Fett ich dran gemacht habe. Also die Flächen 
leicht bestrichen. FALSCH, die ganze Tube muss da rein (hä?) Denn bei 
Fett gilt: Viel bringt viel! Na denn ...

Eben mal im Netz geschaut, was bei schwergängigen Mischbatterien für 
Lösungsmöglichkeiten gehandelt werden:

Nummer 1: gesamte Mischbatterie entkalken
Nummer 2: Kartusche entkalken
Nummer 3: Kartusche tauschen

Dann kommt lange nichts. Dann kommt Kartusche zerlegen und die beiden 
Oberflächen der Keramikscheiben fetten. Es wird aber mehrfach berichtet, 
dass das nicht lange hält (kommt mir bekannt vor). Denn es gäbe da ein 
Fett-Reservoir, das nicht aufgefüllt werden könne(hä?).

Wer die absoluten Topp-Empfehlungen sucht, schaue die Bilder.
von iche (Gast)


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Georg A. schrieb:
> Kannst ja mal probieren, ob es nach einer Behandlung mit einem
> 1000er
> Läpp/Schleifpapier besser geht...

Salzstrahlen ist da vermutlich die bessere Methode.
von Andi B. (andi_b2)


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Reiner F. schrieb:
> Wo liegt der Hund begraben?

In der Qualität der Armatur/Kartusche. Meine mehr als 30 Jahre alten 
Friedrich Grohe, ja damals gab's auch den Friedrich, funktionieren noch 
immer. Teils hab ich zwar mittlerweile die Kartuschen getauscht, eine 
ist aber auch noch original. Und da man die Kartuschen auch nach so 
vielen Jahren problemlos für gar nicht viel Geld bekommt, ist es auch 
kein Problem diese nach 20-30 Jahren mal zu wechseln.

Bei den billigen noname Einhebelmischer welche ich damals in 
Nebengebäuden verbaut habe kann ich mich gar nicht mehr erinnern, ob die 
jemals auch nur annähernd so leichtgängig waren. Ein dauerndes Ärgernis, 
dass ich damals so sparen musste.
von Einer (Gast)


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Andi B. schrieb:
> In der Qualität der Armatur/Kartusche. Meine mehr als 30 Jahre alten
> Friedrich Grohe, ja damals gab's auch den Friedrich, funktionieren noch
> immer.

Gleiches hier. Habe gerade überlegt, müssten deutlich über 25 Jahre alt 
sein. Wurden nie getauscht. Laufen wie am ersten Tag.

Wenn ich Armaturen alle 5 Jahre tauschen müsste, würde ich abk*tzen. Das 
nervt doch.

Der Plunder aus China ist halt einfach nur Schrott.
von Harald A. (embedded)


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Einer schrieb:
> Andi B. schrieb:
>> In der Qualität der Armatur/Kartusche. Meine mehr als 30 Jahre alten
>> Friedrich Grohe, ja damals gab's auch den Friedrich, funktionieren noch
>> immer.
>
> Gleiches hier. Habe gerade überlegt, müssten deutlich über 25 Jahre alt
> sein. Wurden nie getauscht. Laufen wie am ersten Tag.
>
> Wenn ich Armaturen alle 5 Jahre tauschen müsste, würde ich abk*tzen. Das
> nervt doch.
>
> Der Plunder aus China ist halt einfach nur Schrott.

Vlt. auch alles nur eine Frage des Kalkgehaltes im Wasser. Hier im 
Norden ist fast kein Kalk im Wasser und auch sehr alte Grohe-Armaturen 
haben keinerlei Probleme.
von Einer (Gast)


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Wir haben hier 20 °dH und mehr...

Null Probleme mit den "alten" Grohe-Armaturen.

Ich glaub auch nicht, dass Kalk ein Problem ist. Die Keramikscheiben 
selbst laufen ja "trocken", da ist kein Platz für Wasser dazwischen. Und 
Kalk ist im Vergleich zu Keramik butterweich. Und selbst der Sand im 
Trinkwasser macht den Armaturen ja auch nichts.

Ich bleib dabei: Chinaschrott hält nicht lange.
von Reiner F. (Gast)


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Andi B. schrieb:
> Reiner F. schrieb:
>> Wo liegt der Hund begraben?
>
> In der Qualität der Armatur/Kartusche.

Das scheint tatsächlich die richtige Antwort zu sein.

Die Tage in drei verschiedenen Baumärkten jeweils an gefühlt 100 
ausgestellten Armaturen vorbei gekommen*, die Armaturen sind durchgehend 
sauber verarbeitet. Selbst am billigsten Einhebelmischer für 19.99 Euro 
gibt es nichts auszusetzen. Der Knackpunkt ist die Kartusche im Innern, 
die zudem von der Garantie ausgenommen ist, weil Verschleißteil. Krass 
auch, dass jeder der drei Baumärkte nicht eine einzige Ersatz-Kartusche 
im Programm hat. Wenn der Hahn tropft, rät man mit einer 
Selbstverständlichkeit zu einer neuen Armatur. Kostet ja nur um 50 Euro.

*: Voll krass, dass einem in drei verschiedenen Baumärkten die gleichen 
Armaturen begegnen, nur unter anderem Namen und anderem 
Hersteller-Label/Logo. Und natürlich in einer völlig anders gestalteten 
Verpackung. Ist wie mit den Weihnachtskeksen: Jeder Discounter hat seine 
eigene Verpackung und seinen eigenen Preis - bei gleichem Inhalt, 
versteht sich.
von Reiner F. (Gast)


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Einer schrieb:
> Wir haben hier 20 °dH und mehr...
> Null Probleme mit den "alten" Grohe-Armaturen.
> Ich glaub auch nicht, dass Kalk ein Problem ist.

Sehe ich ebenso: Die Geschichte mit dem Kalk erzählt man dem 
ahnungslosen Kunden, um ihn einzulullern und zum Neukauf zu bewegen.

> Ich bleib dabei: Chinaschrott hält nicht lange.

Die billigen China-Kartuschen sind das Problem, man findet sie beim Ali 
für unter 1 Euro bis 3 Euro pro Stück. Die lassen sich hier dann locker 
für den 10 bis 20fachen Preis verticken.

Habe momentan auch ein Problem mit einem Mischer von hansgrohe, dessen 
Kartusche zu erneuern wäre. Da baut man dann ein wertiges Teil aus und 
muss als original Ersatzteil irgendwelchen Billigplunder aus Plastik 
einbauen. Und prompt finden sich die entsprechenden Bewertungen, siehe 
Bilder. Wobei der gute Mann in seiner Bewertung mit der Garantie Pech 
haben wird, denn Verschleißteile sind von der 5-Jahres Garantie 
ausgenommen.
von Andi B. (andi_b2)


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Reiner F. schrieb:
> einem Mischer von hansgrohe, dessen
> Kartusche zu erneuern wäre. Da baut man dann ein wertiges Teil aus und
> muss als original Ersatzteil irgendwelchen Billigplunder aus Plastik

Die Kartuschen für Friedrich Grohe die man heute kaufen kann (zu finden 
unter der originalen Nummer von damals!), sehen optisch nach original 
aus. Ob's stimmt und diese auch wirklich wieder 30 Jahre halten, werde 
ich hoffentlich in 30 Jahren berichten können ;-). Nur die 
Dichtungen/Teile drinnen welche es damals anscheinend alle einzeln 
gegeben hat, kriegt man heute nicht einzeln beim Buchhändler. Und mein 
Installateur ist leider schon in Pension...

Aber nach 30 Jahren ist's mir eh lieber ich tausche die komplette 
Kartusche. Ist übrigens auch viel weniger Arbeit als die ganze 
Mischbatterie abzubauen und gegen eine neue Schrottarmatur zu tauschen.
von Reiner F. (Gast)


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Andi B. schrieb:
> diese auch wirklich wieder 30 Jahre halten, werde
> ich hoffentlich in 30 Jahren berichten können ;-).

Da würde ich mal nicht von ausgehen. Die Kartuschen kann man heute 
spottbillig aus China beziehen, da wird auch ein Markenhersteller 
irgendwann einknicken und seine Armaturen mit billigen und 
minderwertigen Kruscht bestücken. Die Bewertung weiter oben sagt 
eigentlich alles.

Je mehr von Umwelt- und Ressourcenschutz gefaselt wird, um so mehr 
nähert sich die Haltbarkeit von eigentlich allen Produkten der vom 
Gesetzgeber vorgegebenen 2-jährigen Garantie an.
von Udo S. (urschmitt)


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Reiner F. schrieb:
> der vom Gesetzgeber vorgegebenen 2-jährigen Garantie an

Was so nicht stimmt Garantie ist mindestens 6 Monate.
Was du meinst ist Gewährleistung.
Und dass (Friedrich) Grohe 1 Euro Kartuschen aus China einbaut ist 
genauso falsch.
Es stellt sich die Frage wo der Ersteller der Bewertung seine 
Ersatzkartusche gekauft hat. Bei irgendeinem windigen Amazon Händler?

Zumindest die von mir verbauten Marken Armaturen halten alle deutlich 
länger als 2 Jahre.
Die älteste von mir verbaute ist jetzt 25 Jahre alt und im Waschbecken 
täglich oft genutzt.
Die "schlechtesten" Armaturen waren die Küchen Spülen Armaturen mit 
herausziehbarem Schlauch. Dei schlechteste hat hier nur 5 Jahre 
gehalten.
von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Reiner F. schrieb:
> Wer die absoluten Topp-Empfehlungen sucht, schaue die Bilder.
Kriechöl an Trinkwasserinstallation? Na dann: Guten Appetit.
Was wohl der DVGW dazu sagt?
von Reiner F. (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Zumindest die von mir verbauten Marken Armaturen halten alle deutlich
> länger als 2 Jahre.

Kommt auch immer darauf an, was man unter "halten" versteht.

Bei mir tropfen die Hähne nicht, aber sie gehen schon nach wenigen 
Jahren schwergängig. Eine Mengendosierung ist dann nicht mehr möglich. 
Es gibt die AUF-Stellung und es gibt die ZU-Stellung. Dazwischen ist 
wegen einer immensen Haftreibung keine Mengendosierung möglich. Würde 
ein Gaspedal so funktionieren, dann gäbe es nur Vollgas oder Leerlauf 
und es würde auf der Straße nur noch krachen.
von Harald G. (hallo_s)


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Grohe wie auch Hansgrohe bei mir jetzt 12 Jahre immer noch leichtgängig 
und dicht, obwohl wir sehr kalkhaltiges Wasser haben.
Armatur von Vogtländer nach ca 4-5 so schwergängig, dass man denkt, man 
reißt den Hebel ab.
Duschtempel Koplettset billiges Chinateil: Armaturfließgeräusch extrem 
laut und nach ca 8-9 Jahren undicht. Neue Armatur, wieder Chinateil, 
weil sowas mit 5 fach Umschalter nicht von einer Marke so gibt, wieder 
extrem laut.
Diesesmal habe ich gesehen, dass dort eine Standardkartusche eingebaut 
ist.

Ich werde die Kartusche mal gegen eine von z.B. Grohe tauschen und 
hoffen, dass die Dusche leiser wird.
von Chris (tec-tro-nix)


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Reiner F. schrieb:
> Ich bleib dabei: Chinaschrott hält nicht lange.

Das ist was Wasser Armaturen anbetrifft absolut richtig.
Schrott kann man aber auch vom Markenhersteller aus DE haben.

Beispiel: Küchenarmatur, BLANCO, ein 300€ UVP Teil (so viel habe ich 
natürlich nicht bezahlt). Nach 6 Jahren Kartusche defekt. Nicht lange 
rumgemacht, ersetzt (und vorsorglich gleich eine 2. Kartusche auf Lager 
gelegt...).
Die Kartuschen in den insgesamt 4 anderen Wasserhähnen hier 
(IDEAL-STANDARD) im Bad und WC, funktionieren übrigens jetzt nach 14 
Jahren noch einwandfrei.

Dann etwas später Perlator an der (abnehmbaren) Handbrause undicht. 
Diagnose: das (Plastik-) Gewinde von dem zweifuchzich Plastikeinsatz in 
der schicken, schweren, verchromten Handbrause ist so dermaßen vernudelt 
(von dem paarmal Perlator vorsichtig ab und wieder draufschrauben, 
zwecks Entkalkung), dass es mit überhaupt nix wieder dicht zu kriegen 
war.

Bei BLANCO angefragt ob die mir das zweifuchzich Plasteteil als 
Ersatzteil verkaufen (Foto mitgeschickt). Nee, muss das ganze verchromte 
metallene Handbrause Teil mit dem Plasteteil drin kaufen (das 
vorhersehbar wieder kaputt gegangen wäre) .
70€ + ein paar Zerquetschte. Nee danke!
Hab`s dann selber gemacht. War quasi eine Doktorarbeit und die ganze 
Aktion hat mich locker einen ganzen Tag gekostet hat, nur was die 
eigentliche Aktion anbetrifft. Genau genommen auch nicht besonders 
wirtschaftlich aber das war mehr eine "Frage der Ehre". Kostenpunkt 
2,33€ + das Gewinde ist jetzt aus Metall und hält voraussichtlich ewig.

Mein Tip bevor man sich ne teure Armatur kauft:
nachsehen ob es überhaupt eine Ersatzteilliste gibt, wie lange die 
Ersatzteillieferung garantiert wird, welche Teile es als Ersatzteil gibt 
und welche nicht und was die kosten. Nach diesen Kriterien würde ich 
jedenfalls von diesem Hersteller keine Armatur mehr kaufen.
von Harald G. (hallo_s)


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Die Kerox 40mm ohne Boden Kartusche 470010815 passt 1 zu 1 in die 
Billigarmatur des Duschtempels. Maße exakt gleich. Blanco und Sedal 
bauen auch die gleichen Kartuschen. Welche nun besser ist..... wer weiß. 
Man kann die mit oder ohne Temperaturbegrenzung nehmen, passen beide da 
die Maße genau gleich.
Auf jedenfall passt die in diese Billigarmatur und nun ist der 
Duschtempel leise. Das hätte ich schon vor 10 Jahren wissen müssen, dann 
hätte ich mich nicht die Jahre mit dem Fließgeräusch rumärgern müssen.
Da die Armatur an der Kunststoffwand des Duschtempels angebracht ist, 
hört man Fließgeräusche deutlich, da die ganze Kabine dann ein Resonator 
ist, der das Geräusch noch verstärkt.

Also wenn man Billigamaturen kaufen muss, einfach mal nachsehen was da 
für eine Kartusche drin ist. Am besten gleich gegen eine passenden 
Markenkartusche tauschen.


*** Ich habe auch hin und wieder gelesen das die Kartuschen in 
Blancoarmaturen Linus S nicht lange halten. Warum auch immer es die 
gleiche Kartusche in anderen Armaturen länger halten.
von Manfred K. (4for)


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Sebastian L. schrieb:
> Na dann: Guten Appetit.

Apropos Guten Appetit:

mal abgesehen von der Überholung der Kartuschen -
falls mal jemand eine Mischbatterie nach ein paar Jahren komplett 
auswechselt, macht euch mal den Spass den Auslaufhahn oder falls 
vorhanden Anschlussrohre durchzusägen und reinzugucken:
Korrosion und Cu-Kristalle ohne Ende weil halt innen nicht ordentlich 
vernickelt ist - einfach lecker.
Dann weiss man warum man das Wasser erst mal n bisschen laufen lassen 
sollte bevor man es "genießt"..
von Lutz V. (lutz_vieweg)


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Ich hatte 14 Jahre lang eine sauteure Armatur von Dorn-Bracht in Betrieb 
(Niederdruck, Modell "Tara Classic"), Kostenpunkt ca. 400,- €.

Nach ca. 12 Jahren wurde der Hebel sehr schwergängig, aber alle 
Versuche, eine passende Austausch-Kartusche zu bekommen, scheiterten - 
das konkrete Modell wurde von Dorn-Bracht wohl nicht mehr hergestellt.

Ich habe dann als Ersatz, zu (damals) einem Zwölftel des Preises, eine 
vergleichbare Niderdruck-Armatur aus China 
("Lonheo-Niederdruck-Mischbatterie-Einhebelmischer-Wasserboiler") 
gekauft, und ausgerechnet, dass die nur rund 2 Jahre halten muss, um ein 
vergleichbares Preis/Leistungsverhältnis zu bieten.

Bislang hält jene "Lonheo" Armatur seit ca. 4 Jahren im gleichen 
täglichen Einsatz, ohne bemerkbare Verschlechterung der Funktion.

Ich hätte ja gern einem deutschen Hersteller die Gelegenheit gegeben, 
mir ein Ersatzteil für sein Qualitätsprodukt zu verkaufen, aber wenn man 
mit der Verfügbarkeit solcher Ersatzteile nicht lange rechnen darf, dann 
ist das billig-Produkt aus Fernost halt die attraktivere Option, und da 
ist dann die Ersatzteilversorgung egal, weil eine neue Armatur ohnehin 
nur die Hälfte dessen kostet, was Dorn-Bracht für eine (ähnliche, nicht 
passende) Kartusche verlangt.
von Stefan (oskamp)


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Interessanter Thread. Ich habe am Spülbecken eine 35 mm Kartusche in 
einer Blanco Armatur. Die muss auch alle paar Jahre getauscht werden.

Da vor kurzem wieder ein Stick-and-Slip-Effekt einsetzte, habe ich die 
Keramikscheiben auch neu gefettet, und es hat auch nicht lange gehalten.

Nach dem Lesen dieses Threads habe ich mal eine der beiden Scheiben mit 
einem 1000er Diamantschleifpad leicht geschliffen (vorsichtig von Hand). 
Die Oberfläche war vorher spiegelblank und danach diffus.

Leider wurde die Kartusche dadurch etwas undicht. Das Entscheidende aber 
ist, dass der Stick-and-Slip-Effect eher größer wurde. Auch nach 
leichtem Schleifen der anderen Kontaktfläche wurde es eher schlechter 
als besser. Natürlich habe ich Silikonfett aufgetragen, aber auch mal 
mit Graphit (Bleistift) experimentiert. Es hilft alles nichts.

Ich schließe daraus, dass die Scheiben wohl anfänglich mit DLC 
(https://en.wikipedia.org/wiki/Diamond-like_carbon) o.ä. beschichtet 
sind. Das ist laut Herstellern auch ein typischer Anwendungsfall. Sobald 
die Schicht aber abgenutzt ist, kann man die Kartusche wohl nur noch 
ersetzen.

Interessant wäre vielleicht noch, ob es Kartuschen mit Scheiben aus zwei 
unterschiedlichen Materialen gibt, die ohne Beschichtung auskommen.
von H. H. (hhinz)


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Stefan schrieb:
> Blanco Armatur

Bestimmt nicht von der Blanco hergestellt.
von Andreas M. (andreas_m62)


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Vielleicht mal das Wasserwerk wechseln ...  :)
von Manfred K. (4for)


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Lutz V. schrieb:
> Ersatzteil für sein Qualitätsprodukt

musst dir halt aus den gefühlt 30 Varianten bei Ali die passende 
raussuchen. Kostet ein paar €, hält auch ein paar Jahre und man muss 
sich nicht unters Spülbecken legen um die ganze Armatur zu wechseln.
: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Eine geringe Haltbarkeit ergibt sich "gerne"
beim Einsatz in Hochhäusern.
Es gibt für Armaturen verschiedene "Druckklassen"
PN 10
oder
PN 16
Also ob bis 10 oder bis 16bar tauglich.

BTW:
Dazu gibt es auch Geräuschklassen.
Eine billige Armatur im ersten Stock ganz links
kannste evtl noch im 15. Stock ganz rechts hören.
Mindestens aber im selben Strang.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Stefan.

Stefan schrieb:

> Ich schließe daraus, dass die Scheiben wohl anfänglich mit DLC
> (https://en.wikipedia.org/wiki/Diamond-like_carbon) o.ä. beschichtet
> sind. Das ist laut Herstellern auch ein typischer Anwendungsfall. Sobald
> die Schicht aber abgenutzt ist, kann man die Kartusche wohl nur noch
> ersetzen.

Nix ist ewig.
Auch die Dichtungen der klassischen Ventileinsätze verschleissen und 
müssen erneuert werden.

Allerdings kann man sich im Zweifelsfall mit Dichtungen behelfen, die 
man aus ständigem Leder geschnitten hat, und dann gewachst und gefettet 
hat.

Ein Stapel Scheiben aus einem alten Fahrradschlau geschnitten und mit 
Reifenflickkleber verklebt wird vermutlich auch funktionieren.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von Frank O. (frank_o)


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Reiner F. schrieb:
> Wo liegt der Hund begraben?

Das kann ich nicht sagen, aber einen Tipp geben.
Für die Küche wollte ich sowieso eine neue Armatur haben und hatte jetzt 
eine echt billige gekauft. Nicht aus Geiz, sondern weil die anderen zu 
hoch waren.
Die alte ist gefühlt mindestens 10 mal schwerer.
Eingebaut und da war wirklich alles dabei, sodass ein Wiederverwenden 
von alten Teilen oder Zukauf nicht nötig war.
Der Hahn ist etwas wackelig und ich dachte, der bleibt nicht lange 
dicht.
Ist jetzt, ich schätze mal ein halbes Jahr drin. Funktioniert gut und 
dass man sich nicht draufstellen sollte, ist selbstverständlich.
Als ich die gekauft hatte, war das mit Rabatt keine 30 Euro.
Nach der langen Einleitung meine Empfehlung, besser neu kaufen und alte 
wegwerfen.
von Hans W. (hanswieland)


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Im meinem Bad hat eine Armatur von Ikea nur 3 Jahre gehalten, danach 
klemmte sie und war auch fest gerostet, so dass ich sie nicht mehr auf 
bekam. Bei ca. 100€ hatte ich das nicht erwartet.

Hmm: Aktuell kostet ein vergleichbares Teil dort mur noch 70€. Warum 
wohl?

Vorher hatten wir Grohe, und nach der Enttäuschung auch wieder. Ich 
vertraue dieser Marke, war damit bisher immer viele Jahre zufrieden.
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Hans W. schrieb:
> Vorher hatten wir Grohe

War bei mir auch schon kurz nach der Garantie defekt.
Einzelnes Ersatzteil gab es nicht. Die hatte über 500 Euro gekostet.
Hilfe vom Hersteller war Fehlanzeige.
von Harald K. (kirnbichler)


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Hans W. schrieb:
> Im meinem Bad hat eine Armatur von Ikea nur 3 Jahre gehalten, danach
> klemmte sie und war auch fest gerostet,

Ich hatte in meiner Küche eine Ikea-Armatur (mit ausziehbarer Brause), 
die hat 18 Jahre gehalten. Nein, tatsächlich hätte sie auch länger 
gehalten, wenn es einen passenden Brausekopf als Ersatzteil gegeben 
hätte. Denn nur der war hin. Da er aber weiß war (wie der Rest der 
Armatur auch), war ein Ersatz nicht drin. Ikea hatte 10 Jahre Garantie 
gegeben, aber bei 18 Jahren ...

Gerostet hat da nichts, auch der Schlauch zur Brause war noch vollkommen 
OK.

Die jetzige Armatur ist von Villeroy, massiver Edelstahl.
von Roland E. (roland0815)


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Frank O. schrieb:
> Hans W. schrieb:
>> Vorher hatten wir Grohe
>
> War bei mir auch schon kurz nach der Garantie defekt.
> Einzelnes Ersatzteil gab es nicht. Die hatte über 500 Euro gekostet.
> Hilfe vom Hersteller war Fehlanzeige.

Ist aber ungewöhnlich. Hier haben sie für eine Grotherm aus den 90ern 
noch Unterstützung gegeben.

Man muss halt die richtige Firma Grohe Fragen. Gibt nämlich zwei, die 
sich nicht riechen können.
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Frank O. schrieb:
> Einzelnes Ersatzteil gab es nicht. Die hatte über 500 Euro gekostet.
> Hilfe vom Hersteller war Fehlanzeige.

Merken, blacklist, nie wieder kaufen. Nicht nur keine Mischbatterie, 
sondern gar nichts mehr.

PS: klar, geht nicht immer konsequent.
Wenn möglich und belastbare Kommunikation verfügbar, hier auch Namen 
nennen.
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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H.Joachim S. schrieb:
> Merken, blacklist, nie wieder kaufen. Nicht nur keine Mischbatterie,
> sondern gar nichts mehr.

War in meinem Haus (welches mir nicht mehr gehört) und die verwiesen 
mich damals an den Installateur. Also mit anderen Worten Neukauf und am 
besten auch gleich einbauen lassen.
Ich habe nie wieder was von denen gekauft.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ich würde, sofern es das überhaupt noch gibt, Armaturen mit starren 
Zuleitungen bevorzugen.
Diese mit Edelstahlgeflecht "geschirmten" Schläuche
sind ein häufiger Grund für Überschmwemmungen.

Und wenn man die hat, muss man dem Reinigungspersonal,
interfamiliär wie fachfremd,
bei Todesstrafe verbieten, mit Reinigungsmitteln da ran zu gehen.
auch werden keine feuchten Lappen dahinter geklemmt!
von Harald K. (kirnbichler)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> bei Todesstrafe verbieten,

Muss man nur, wenn die Schläuche Supermarktqualität haben. Dann nämlich 
ist der "Edelstahl" keiner, und nur dann gibt es das von Dir 
wahrgenommene Überschwemmungsproblem.

In anderen Szenarien können solche Schläuche jahrzehntelang halten, und 
sie sind einfacher zu verlegen/montieren als die von Dir favorisierten 
massiven Rohre.

Die sind gerade bei beengten Einbausituationen ein Krampf im Arsch.
von Oliver S. (oliverso)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Diese mit Edelstahlgeflecht "geschirmten" Schläuche
> sind ein häufiger Grund für Überschmwemmungen.

Hast du noch mehr Märchen aus Absurdistan?

Oliver
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Diese mit Edelstahlgeflecht "geschirmten" Schläuche
>> sind ein häufiger Grund für Überschmwemmungen.
>
> Hast du noch mehr Märchen aus Absurdistan?

Ich gönne Dir die Überschwemmung, wenn Du so blöde daherkommst.

Panzerschläuche (Flex-Schläuche) sollten
nach ca. 5 Jahren überprüft oder ausgetauscht werden.

Harald K. schrieb:
> Die sind gerade bei beengten Einbausituationen ein Krampf im Arsch.

Oha, wie sind die Leute bloss früher zurecht gekommen?
von Udo S. (urschmitt)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Diese mit Edelstahlgeflecht "geschirmten" Schläuche

Nennen sich eigentlich "Panzerschläuche".
Aber vielleicht nicht bei Geiz ist Geil 30 Euro Armaturen.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Harald.

Harald K. schrieb:

> Muss man nur, wenn die Schläuche Supermarktqualität haben. Dann nämlich
> ist der "Edelstahl" keiner, und nur dann gibt es das von Dir
> wahrgenommene Überschwemmungsproblem.

Es geht dabei nach meiner Erfahrung weniger um das äußere Geflecht, da 
passiert auch bei Messing oder Eisendraht nicht viel, solange es trocken 
bleibt, sondern um den inneren Gummi/Plastikschlauch.
Der neigt zum hart werden bzw. zur Versprödung, und wenn der undicht 
ist, kann das Metallgeflecht da auch nicht helfen.

Und das Verspröden hängt von vielen Faktoren ab, und gerade hochwert 
Lieferanten sind dabei öfters von Versagen betroffen, weil sie sich 
enger an Vorschriften halten. No Name Importe können verbotenerweise 
eher mal Additive enthalten, die von Art und Menge wegen Cancerogenität, 
Erbugtverändernden Eigenschaften oder allgemeiner Giftikgeit ec. hier 
von Art und Menge eigentlich nicht erlaubt sind, die Aufgabe 
"Gummi/Plastik elastisch zu halten" aber hervorragend erfüllen.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de



>
> In anderen Szenarien können solche Schläuche jahrzehntelang halten, und
> sie sind einfacher zu verlegen/montieren als die von Dir favorisierten
> massiven Rohre.
>
> Die sind gerade bei beengten Einbausituationen ein Krampf im Arsch.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Udo S. schrieb:
> Nennen sich eigentlich "Panzerschläuche".

...echt?
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Oha, wie sind die Leute bloss früher zurecht gekommen?

Früher war mehr Lametta, ehm Platz. Und ein Wasserhahn sollte nur eins: 
Wasser liefern. Heute gern im Designmöbel eingepasst....
Und nein, ich hatte noch nie irgendwelche Probleme mit den 
Flexschläuchen.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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tcha, da hält zwar das Metall durch
aber der dusselige Plastikschlauch da drin wird porös.
Und das bei der zertifizierten Innungsqualität.
von Oliver S. (oliverso)


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H.Joachim S. schrieb:
> Und nein, ich hatte noch nie irgendwelche Probleme mit den
> Flexschläuchen.

Irgendwer kennt bestimmt jemanden, der von dem Schwippschwager der Tante 
des Nachbarn gehört hat, dass da mal ein Schlauch geplatzt ist.

Da allerdings seit Jahrzehnten alle Armaturen mit solchen Schläuchen 
angeschlossen werden, ist halt statistisches Rauschen.

Oliver
von Matthias B. (turboholics)


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Frank O. schrieb:
> War bei mir auch schon kurz nach der Garantie defekt.
> Einzelnes Ersatzteil gab es nicht. Die hatte über 500 Euro gekostet.
> Hilfe vom Hersteller war Fehlanzeige.

"Verkauf über Fachhändler, kein Direktvertrieb".

Musste ich bei unserer 40 Jahre alten Dornbracht Unterputzarmatur auch 
so machen, Kartusche gabs dann für 60€ über Kleinanzeigen.
Unterputzarmatur tauscht man nicht mal eben komplett (1:1 1200€ nur die 
Armatur), schon garnicht bei Marmorfliesen.

VG
von Oliver S. (oliverso)


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Frank O. schrieb:
> Hans W. schrieb:
>> Vorher hatten wir Grohe
>
> War bei mir auch schon kurz nach der Garantie defekt.
> Einzelnes Ersatzteil gab es nicht.

Das ist äußerst unwahrscheinlich. Grobe hat eigentlich für alles 
Ersatzteile. Allerdings sind die dann, gerade beim Bezug über den 
Fachhändler, gerne mal so teuer wie eine neue Armatur.

Oliver
von Udo S. (urschmitt)


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Oliver S. schrieb:
> Da allerdings seit Jahrzehnten alle Armaturen mit solchen Schläuchen
> angeschlossen werden, ist halt statistisches Rauschen.

Sehe ich auch so.

Die Schläuche gibt es aus diversen Materialien.
HDPE, Edelstahlwellrohr, EPDM, Gummi, usw.
Je nach Material ergeben sich unterschiedliche Druck und 
Temperaturbereiche.
Und gerade bei billigzeugs weiß keiner was das für ein Material genau 
ist.
Da kann es dann vielleicht auch mal minderwertiges Gummi sein, das über 
die Jahre rissig wird.

Bernd W. schrieb:
> Und das Verspröden hängt von vielen Faktoren ab, und gerade hochwert
> Lieferanten sind dabei öfters von Versagen betroffen

Hast du dafür Belege? Ich hätte eher anders herum getippt.

.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Und das bei der zertifizierten Innungsqualität.

Belege? Im Baumarkt bekommt man oft keine zertifizierte Qualität. Genau 
wie im Schraubenregal oft kein 8.8 oder besser drauf steht.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Oha, wie sind die Leute bloss früher zurecht gekommen?

Früher war ja sowieso alles besser. Früher hatte man auch noch 'ne 
Waschschüssel, und einen an der Wand montierten Wasserhahn über dem 
emaillieren Ausguss.
von Frank O. (frank_o)


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Matthias B. schrieb:
> Unterputzarmatur

So schlau war ich schon, dass ich so was nicht haben wollte.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Udo.

Udo S. schrieb:

> Bernd W. schrieb:
>> Und das Verspröden hängt von vielen Faktoren ab, und gerade hochwert
>> Lieferanten sind dabei öfters von Versagen betroffen
>
> Hast du dafür Belege? Ich hätte eher anders herum getippt.

Ist halt so was ich erlebt habe, Statistiken habe ich darüber nicht 
geführt.
Führst Du über Dein "Tippen" eine Statistik? ;O)

Aber die Begründung steht oben darunter....der Fokus bei der Auswahl von 
Additiven hat sich halt mit zunehmendem Kenntnisstand über die 
Nebenwirkungen verschoben.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Frank.

Frank O. schrieb:
> Matthias B. schrieb:
>> Unterputzarmatur
>
> So schlau war ich schon, dass ich so was nicht haben wollte.

Und wer so richtig schlau ist, will auch keine Einhebelarmatur. ;O)

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von Matthias B. (turboholics)


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Frank O. schrieb:
> So schlau war ich schon, dass ich so was nicht haben wollte.

War leider schon drin, und so schön die flexible Montage von Auslauf und 
Dusche ist, ich würds mir nicht selber kaufen.

VG
von Frank O. (frank_o)


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Matthias B. schrieb:
> War leider schon drin

Da hatte ich wohl das WC als Hinterwandinstallation. Heute wohne ich 
wieder zur Miete und da ist noch ein normaler Wasserkasten. Habe ich 
schon mal getauscht.
Nicht alles was chic aussieht und vielleicht etwas leiser ist, ist auf 
Dauer gesehen eine gute Idee. Man kann zwar alles von vorne ausbauen, 
aber bekommst du irgenwann die Teile nicht mehr, baust du es trotzdem 
mit dem Hammer aus.
von Udo S. (urschmitt)


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Bernd W. schrieb:
> Ist halt so was ich erlebt habe, Statistiken habe ich darüber nicht
> geführt.
> Führst Du über Dein "Tippen" eine Statistik? ;O)

Nein, deshalb habe ich ja freundlich gefragt. Ich habe auch nur mein 
Gefühl bzw meine eigenen Erfahrungen. Und das sagt mir dass in einem 
Schlauch von Ali eher recyceltes HDPE als neues HDPE verbaut ist. Und 
das erstere ist deutlich schlechter.
Ahnlich z.B. mit der Gummi-Qualität.
: Bearbeitet durch User
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Frank O. schrieb:
> Hinterwandinstallation

Ja, alleine ne blöde Auslaufdichtung wechseln ist ein Riesenakt. Bei 
normalem Wasserkasten 3 Minuten. Ich bin auch weg von dem "schicken" 
Zeug. Ich will keine Partys oder Vorzeigeorgien im Bad oder 
Gästetoilette...
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Harald K. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Oha, wie sind die Leute bloss früher zurecht gekommen?
>
> Früher war ja sowieso alles besser. Früher hatte man auch noch 'ne
> Waschschüssel, und einen an der Wand montierten Wasserhahn über dem
> emaillieren Ausguss.

Und? was ist so schlimm daran?

H.Joachim S. schrieb:
> Ich bin auch weg von dem "schicken"
> Zeug. Ich will keine Partys oder Vorzeigeorgien im Bad oder
> Gästetoilette...

Ich bin seit ca 30 Jahren beim Standpunkt:
"Man vereinfache sich"

Ich bin auch ohne Markenklamotten gross geworden.
: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>>> Oha, wie sind die Leute bloss früher zurecht gekommen?
>>
>> Früher war ja sowieso alles besser. Früher hatte man auch noch 'ne
>> Waschschüssel, und einen an der Wand montierten Wasserhahn über dem
>> emaillieren Ausguss.
>
> Und? was ist so schlimm daran?

Dann aber bitte stilecht mit einem Nachttopf.
Der wird morgens aus dem Fenster auf den Gehweg geleert.
Und gebadet wird Samstags. Alle im selben Wasser. Vater zuerst!

Wofür fließend Wasser. Früher(TM) hat ein Brunnen im Hof oder in der 
Straße gereicht.
Und ein Plumpsklo über dem Hof auch.

Früher war alles besser! Bestimmt!
von Harald K. (kirnbichler)


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Bernd W. schrieb:
> Und wer so richtig schlau ist, will auch keine Einhebelarmatur

Das britische Modell: Zwei getrennte Wasserhähne. Aus dem einen kommt 
eiskaltes, aus dem anderen kochendes Wasser. Und die Ausladung der Hähne 
ist so, daß man zwischen Wasserstrahl und Beckenrand nur eine sehr 
kleine Tasse gehalten bekommt.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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nee, zurück in die Höhle!
von Frank O. (frank_o)


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Udo S. schrieb:
> Früher war alles besser!

So viel früher war das gar nicht. Bis ich 11 Jahre alt war, hatten wir 
keine Badewanne oder Dusche.
von Udo S. (urschmitt)


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Frank O. schrieb:
> So viel früher war das gar nicht. Bis ich 11 Jahre alt war, hatten wir
> keine Badewanne oder Dusche.

Und das war besser? :-)
von Frank O. (frank_o)


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Udo S. schrieb:
> Und das war besser? :-)

Ganz fürchterlich.
Ich weiß ja nicht, ob die Zeit noch besser werden kann, aber jetzt finde 
ich das toll.
Du kannst alles nach Hause bestellen, der Roborock saugt und wischt. Mit 
Gerhard habe ich schon stundenlang über WhatApp telefoniert. Das hätte 
früher ein Vermögen nach Kanada gekostet. Ich habe ein schnelles Auto 
und Motorrad. Fittnessstudio ist um die Ecke und das Beste, ich bin 
nicht mehr verheiratet.
: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Diese mit Edelstahlgeflecht "geschirmten" Schläuche
> sind ein häufiger Grund für Überschmwemmungen.

Ach ja, davon liest und hört man ja ständig.

????
von Hans W. (hanswieland)


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Bernd W. schrieb:
> wer so richtig schlau ist, will auch keine Einhebelarmatur.

Was anderes gibt es kaum noch in den Baumärkten. Und wenn doch, dann oft 
zum "das willst du nicht kaufen" Preis.
: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Hans W. schrieb:
> Was anderes gibt es kaum noch in den Baumärkten

Bevor ich im Baumarkt Sanitärtechnik kaufe, kaufe ich eher bei Amazon.
Es gibt inzwischen so viele Großhändler die auch im Internet verkaufen, 
warum soll ich da schlechte Ware zum höheren Preis aus dem Baumarkt 
kaufen?

Beispiel nach 5 Sekunden Suche:
https://ts-systemtechnik.de/shop/gastronomie-komponenten/mischbatterie-1302-einloch-mischbatterien-mit-zweihebelmischer/
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Harald und Hans.

Harald K. schrieb:

>> Und wer so richtig schlau ist, will auch keine Einhebelarmatur
>
> Das britische Modell: Zwei getrennte Wasserhähne. Aus dem einen kommt
> eiskaltes, aus dem anderen kochendes Wasser. Und die Ausladung der Hähne
> ist so, daß man zwischen Wasserstrahl und Beckenrand nur eine sehr
> kleine Tasse gehalten bekommt.

Diese Methode sehe ich als fehlerhaft an.

Das Optimum liegt irgendwo dazwischen.

Zwei getrennte Wasserhähne, die sich in einem Auslass zum Mischen 
vereinen.
Zwei getrennte Wasserhähne, weil es nicht so viel Feinmotorik erfordert, 
wie eine Einhebelarmatur, die in zwei Ebenen bedient sein will.

Es gab übrigens früher im Medizinbereich mal solche Armaturen mit 
Kugelhähnen und sehr langen Hebeln, die man mit dem Ellenbogen betätigen 
konnte.
Es gibt heute vergleichbare Armaturen mit Einhebelbedienung, aber das 
sinnvoll zu betätigen ist Akrobatik.

Etwas sehr praktisches habe ich übrigens mal in einem italienischen 
Stahlwerk gesehen: Der Wasserhahn (nur eine Temperatur, ob kalt oder 
warm konnte ich bei der Umgebungstemperatur nicht einschätzen, es war 
alles warm) wurde per Fußpedal betätigt. Vermeidet, dass man die Armatur 
mit Dreckpfoten anfasst zum Aufdrehen, und dabei kontaminiert, und sich 
nach dem Händewaschen beim Abdrehen des Wassers dann am Hahn wieder die 
Finger schmutzig macht.
Ideal, wenn man sich so richtig eingesaut hat, und in der Kantine essen 
will, ohne das alles "nach Eisen" schmeckt. ;O)

Hans W. schrieb:

>> wer so richtig schlau ist, will auch keine Einhebelarmatur.
>
> Was anderes gibt es kaum noch in den Baumärkten. Und wenn doch, dann oft
> zum "das willst du nicht kaufen" Preis.

Noch ist es nicht überall so.
Ausserdem:
Das Zeug findest Du weniger in der Sanitärecke als beim Gartenbedarf. 
Und im Zweifel sieh mal im Raiffeisenmarkt nach.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bei Einhebelmischern sollte man schauen,
ob die die beiden Zuleitungen richtig trennen.
Sprich: Kalt am Eckventil abstellen und den Hahn auf kalt stellen.

Lüllert dann immer noch Wasser raus, kommt das aus der Warm-Leitung.

so auch schauen, wie sich das verhält,
wenn der Hebel auf Mittelstellung sein muss,
weil Personen im Haushalt sonst deswegen ihren Monk fahren.
Es gibt Hähne, bei denen auch in Mittelstellung nur kalt kommt.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Bernd W. schrieb:
> Zwei getrennte Wasserhähne, weil es nicht so viel Feinmotorik erfordert,
> wie eine Einhebelarmatur, die in zwei Ebenen bedient sein will.

Wenn man zu Grobmotorik neigt, mag das ein Argument sein. Für andere 
aber ist es extrem nervig, Temperatur und Wassermenge durch iteratives 
Drehen an zwei getrennten Hähnen einzustellen.

Und in der Dusche will man weder zwei getrennte Hähne noch einen 
Einhebelmischer haben -- dafür gibt es Thermostatarmaturen.

Etwas in der Art könnten Grobmotoriker auch fürs Handwaschbecken 
gebrauchen, das würde einene erheblichen Komfortgewinn mit sich bringen. 
Nur müssten die Bedienelemente anders geformt und angeordnet sein.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Harald.

Harald K. schrieb:

> Wenn man zu Grobmotorik neigt, mag das ein Argument sein. Für andere
> aber ist es extrem nervig, Temperatur und Wassermenge durch iteratives
> Drehen an zwei getrennten Hähnen einzustellen.
>

A) Es gibt genug andere, die ähnlich gestrickt sind wie ich.

B) An meinem Waschbecken will ich die Hähne wie sie zu mir passen.

> Etwas in der Art könnten Grobmotoriker auch fürs Handwaschbecken
> gebrauchen, das würde einene erheblichen Komfortgewinn mit sich bringen.
> Nur müssten die Bedienelemente anders geformt und angeordnet sein.

Bei "Komfort" stellen sich mir schnell die Nackenhaare hoch. So etwas 
wird oft übertrieben, um den Leuten etwas zu verkaufen. Komfort kann 
auch zu einer Form von Sucht werden oder benutzt werden, um Leute zu 
manipulieren. Darum überlege ich mir immer, in welchen Zusammenhängen 
und Ausmaß der "Komfort" wirklich sinnvoll und angebracht ist.

Einhebelarmaturen brauche ich definitiv nicht. ;O)
Bei klassischen Ventilen kann ich sogar die Dichtungen erfolgreich 
selber anfertigen, obwohl ich "Grobmotoriker" bin.
Das spart Kosten und oft auch Zeit.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bernd W. schrieb:
> Bei "Komfort" stellen sich mir schnell die Nackenhaare hoch.

oder ... Design
von Andi B. (andi_b2)


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Bernd W. schrieb:
> ....
> Einhebelarmaturen brauche ich definitiv nicht. ;O)
> Bei klassischen Ventilen kann ich sogar die Dichtungen erfolgreich
> selber anfertigen, obwohl ich "Grobmotoriker" bin.
> Das spart Kosten und oft auch Zeit.
> ...

Jeder so wie er will. Aber es ist ja nicht so, das Einhebelmischer alle 
paar Jahre kaputt wären. Bzw. das man keine Ersatzteile bekäme. Solche 
Argumente ziehen nur bei qualitativ minderwertigem Kram von wenig 
seriösen Herstellern. Man braucht auch keine Dichtungen selbst 
herstellen bei Qualitätsware. Und ja, ich hab bei den alten 
Doppelventilen oft die Dichtungen tauschen und Sitz nachschleifen 
dürfen. Ein richtiger Segen diese Einhandmischer mit 
Keramikscheibendichtung kann ich nur sagen. Beides über Jahrzehnte 
probiert, eindeutig der Vergleich.

Es ist zwar schon alles mehrfach geschrieben hier, aber meine >30 Jahre 
alten Friedrich Grohe Armaturen funktionieren nach wie vor. Großteils 
noch mit Originalteilen. Dort wo ich Ersatzteile brauchte, könnte ich 
diese problemlos besorgen und auch einfach tauschen. Selbst jetzt, wo es 
diese Firma ja gar nicht mehr gibt.

Hab erst vor kurzem überlegt, die >30 Jahre alte Wannenbatterie zu 
tauschen weil zu wenig Heißwasser rauskam. Allerdings war daran die 
Gummiedichtung im Exzenterverbinder Schuld. Und da die alte Armatur noch 
perfekt funktioniert und es heute keine mit matter Oberfläche mehr gibt, 
darf die Alte auch noch die nächsten Jahrzehnte weiterarbeiten.

Ja, alt ist oft schon auch gut. Aber vieles was alt ist, ist auch 
schlechter. Sehr vieles ist besser geworden wie der Einhebelmischer mit 
Keramikscheiben und Eckventil unten, gegen oben aufgesetzter 
Doppelventilarmatur mit Gummidichtung.
von Manfred K. (4for)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Es gibt Hähne, bei denen auch in Mittelstellung nur kalt kommt.

Das ist der neueste Geck um Energie zu sparen, die von Ikea sind so..
Beitrag #8048733 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #8049135 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Bernd W. schrieb:
> Komfort kann
> auch zu einer Form von Sucht werden oder benutzt werden, um Leute zu
> manipulieren.

Bei Armaturen. In einem Elektronikforum. Janeeisklaa.
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von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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