sicherung schrieb:
> in einem automatisierten Messaufbau wird zwischen mehreren Shunts über
> Relais umgeschaltet und der jeweilige Strombereich getestet. Bei z.B.
> einem Programmfehler könnte jetzt ein zu großer Strom einen großen Shunt
> zerstören.
> Um das zu verhindern würde ich die Shunts gerne schützen. Eine Sicherung
> hat allerdings einen zu hohen Widerstand (<5mOhm gefordert). Theoretisch
> könnte man ja das Relais ausschalten wenn ein zu hoher Strom gemessen
> wird. Gibt es derart schnell auslösende Stromrelais o.Ä.? Ein normaler
> Leitungsschutzschalter ist mit seiner Auslösecharakteristik leider zu
> langsam.
sicherung schrieb:
> 0-300A DC&AC, Die Shunts im Bereich xxmOhm-100Ohm
Die Relais ich nehme mal an mindestens 3 kaskadiert haben mit
Verkabelung eh 20mOhm+. Dazu Kontakt- und Leitungswiderstände ...
Da stören 5mOhm zusätzlich nicht wirklich.
Zumal Du ja vermutlich 4-Leiter-Messung machst. (Andernfalls ist eh
keine Genauigkeit gegeben, dann kannst statt dem Shunt auch ein Stück
Wasserrohr nehmen ...)
KFZ-Sicherungen gibt's << 1mOhm @ 300A.
Und für die geforderte Schnelligkeit ... Shunt(s) nehmen, die für die
max. mögliche Belastung bis zur gesicherten Abschaltung spezifiziert
sind.
Für die kleineren Ströme / Shunts mit größeren Widerständen müssen
sicher auch Induktivitäten mit in den Signalpfad, falls auch hier Ströme
mit z. B. 300A auftreten könnten. Wären bei 100Ohm allerdings 30kV.
Irgendwo wird die Spannung vmtl. doch begrenzt sein (trotz Rückfragen
aber nicht benannt).
Jede Sicherung egal ob als Shunt-Begrenzer oder Unterbrecher hat
irgendwo eine maximale "Abschaltkapazität". Und je mehr abzusichern ist,
desto größer werden die parasitären Effekte.
Mit den löchrigen Specs und sehr abstrakten Aussagen lässt sich vmtl.
keine konkrete Empfehlung geben.