Hallo!
Ich habe einen AV-Reveiver und leider ist die mitgeliefert Wurfantenne
für Ö3 und Rest mehr als Bescheiden.
Welche Antenne (gerne auch aktiv) kann ich im Zimmer anstecken damit ich
einen besseren Empfang habe?
Danke!
Georg
haha :-) ... Der Aufstellungsort ist wohl in ungünstig.
Oder die mitgelieferte Wurfantenne ist Schrott.
Daher bräuchte ich eine gute Zimmern Antenne die ich auch gerne etwas
abseits hinstellen kann
Nimm eine magnetische Antenne, 50cm bis 100cm durchmesser,
eine Windung, und bring sie mit einem Dreko auf Resonanz.
Auf welcher Frequenz gibt es denn Ö3 auf Kurzwelle,
ich finde nur Ö1? Wie sieht denn der Antennenanschluß
am Empfänger aus, hochohmig oder niederohmig?
Günter Lenz schrieb:> Nimm eine magnetische Antenne, 50cm bis 100cm durchmesser,> eine Windung, und bring sie mit einem Dreko auf Resonanz.
Auf UKW?
Günter Lenz schrieb:> Auf welcher Frequenz gibt es denn Ö3 auf Kurzwelle
Wie kommst du auf Kurzwelle?
Hat der unbekannte UKW-Receiver eine Antennenbuchse? Und wenn "Ja", wie
sieht die aus? Auf welcher Frequenz empfängst du "Ö3"? Wie sieht deine
mitgelieferte "Wurfantenne" aus? Einzeldraht? Wie lang ist sie?
Georg schrieb:> Oder die mitgelieferte Wurfantenne ist Schrott.
Nein.
Lerne HF.
> Daher bräuchte ich eine gute Zimmern Antenne die ich auch gerne etwas> abseits hinstellen kann
Dein Bunker ist zu gut abgeschirmt.
Antenne außerhalb platzieren.
Georg schrieb:> Günter Lenz schrieb:>> Nimm eine magnetische Antenne, 50cm bis 100cm durchmesser,>> eine Windung, und bring sie mit einem Dreko auf Resonanz.> Auf UKW?
Warum sollte eine Magnetloop bei UKW nicht mehr funktionieren?
Der Durchmesser darf ggf. kleiner ausfallen:
https://www.dl0hst.de/magnetlooprechner.htm
HabNix schrieb:> Hat der unbekannte UKW-Receiver eine Antennenbuchse? Und wenn> "Ja", wie> sieht die aus? Auf welcher Frequenz empfängst du "Ö3"? Wie sieht deine> mitgelieferte "Wurfantenne" aus? Einzeldraht? Wie lang ist sie?
Der Receiver hat eine 75 Ohm BNC Buchse. Ö3 ist auf 89,2MHz.
Ja, ein Einzeldraht. Eventuell sind auch 2 dünnen drinnen. Ca. 1m
michael_ schrieb:> Georg schrieb:>> Oder die mitgelieferte Wurfantenne ist Schrott.>> Nein.> Lerne HF.
Wozu? Ich möchte als Anwender Radio hören und keine 3 Jahre lernen um
Techniker zu werden.
Es würde einfach reichen wenn du mir einen Tipp gibst, wie ich einen
besseren Radio Empfang schaffe oder wo das Problem liegt.
Danke!
Georg schrieb:> Der Receiver hat eine 75 Ohm BNC Buchse. Ö3 ist auf 89,2MHz.
Hallo Georg,
ich weiß jetzt nicht wie lang deine Wurfantenne ist aber ich gehe mal
davon aus, daß sie nicht auf die Frequenz abgestimmt ist.
Die Wellenlänge deiner Empfangsfrequenz beträgt Ca. 3,36m.
Da du einen 75Ohm-Eingang hast, würde ich es erstmal mit einem
Viertelwellenlängen-Stäbchen versuchen.
Das Stäbchen sollte ca. 75-80cm lang sein (V=~0,9)
Damit hast du erstmal eine ungefähr abgestimmt Antenne.
Erst wenn diese simple Maßnahme nichts bringt, solltest du über eine
aktive Antenne nachdenken.
Wie gesagt. 1,8m entspricht grob 5/8 der Wellenlänge für eine 1mm²-Litze
in der Mitte des UKW-Rundfunkbands. Das dürfte jedenfalls besser
funktionieren als die mitgelieferte Wurfantenne.
Georg schrieb:> Ich habe einen AV-Reveiver und leider ist die mitgeliefert Wurfantenne> für Ö3 und Rest mehr als Bescheiden.
Unabhängig von der Ausrichtung?
Der Draht sollte horizontal liegen, idealerweise rechtwinklig zum
Senderstandort.
Ich Frage mich gerade ob er eventuell das Glück hat noch eine alte
Antenne auf dem Dach zu haben und einfach an die "Radio" Buchse neben
dem Anschluss für den Fernseher gehen kann. Wenn er Kabel hat, dann wird
ukw zumindest noch bis 2023 (In Deutschland) mit ins Netz eingespeist.
Alternativ würde ich auf alle Fälle versuchen die Antenne in Fensternähe
zu bringen oder gar am besten ganz raus. Eine billige Durchführung für
Koax kostet im Baumarkt nicht die Welt.
Vielen Dank an alle!
Störquellen schau ich nochmal wenn ich am Wochenende wieder vor Ort bin.
Dann ein Kabel an einem BNC Stecker anlöten? BNC hat ja Innenleiter und
Schirm ... nur an den Innenleiter?
Oder kann ich ein RG59 Kabel nehmen?
Ansonsten einen Draht 75-80cm lang
Danke!
Georg
Georg schrieb:> Oder kann ich ein RG59 Kabel nehmen?
Kannst du nehmen und wenn du das RG58 mit BNC-Stecker versiehst, kannst
du das andere Ende um 80cm vom Schirm befreien, dann hast du schon die
fertige Antenne mit Zuleitung.
Georg schrieb:> Danke .. die Gesamtlänge darf aber max. 80cm lang sein, richtig?
Die des Strahlers, ja.
Das Koaxkabel kannst du beliebig lang machen.
Wenn du noch einen draufsetzen möchtest, dann lötest du an den Schirm am
Ende einen ebenfalls 80cm langen Draht an, sodaß du gestreckt auf 1,6m
kommst.
Dann hast du einen Dipol welcher nochmal etwas besseren Empfang bietet
als nur der eine Viertelwellenlängen-Strahler.
@Phasenschieber: genau so eine Einzeldraht hat er doch bereits.
Georg schrieb:> Ja, ein Einzeldraht. Eventuell sind auch 2 dünnen drinnen. Ca. 1m
Der Dipol wird's wohl eher auch nicht rausreißen. Es sei denn er spannt
ihn passend ausgerichtet im Zimmer auf.
Bring das Radio in Fensternähe und die Antenne am besten nach draußen.
Meist reicht es allerdings wenn die Antenne innen am Fenster mit etwas
Tesafilm befestigt wird.
Kilo S. schrieb:> @Phasenschieber: genau so eine Einzeldraht hat er doch bereits.>> Georg schrieb:>> Ja, ein Einzeldraht. Eventuell sind auch 2 dünnen drinnen. Ca. 1m>> Der Dipol wird's wohl eher auch nicht rausreißen. Es sei denn er spannt> ihn passend ausgerichtet im Zimmer auf.
So wie ich die Geschichte verstehe, hat er eine Wurfantenne
undefinierter Länge.
Da der Empfänger einen BNC-Anschluß besitzt, bietet sich an, dort eine
über Koax gespeiste Antenne anzubringen.
Das gibt ihm die Freiheit, den Empfänger räumlich getrennt von der
Antenne zu betreiben.
Georg schrieb:> Ich möchte als Anwender Radio hören und keine 3 Jahre lernen um> Techniker zu werden.> Es würde einfach reichen wenn du mir einen Tipp gibst, wie ich einen> besseren Radio Empfang schaffe
Um die Geschichte so einfach wie möglich zu halten, ohne viel
Schnickschnack, bietet sich an, das Koax am Ende um 80cm vom Schirm zu
befreien, womit er den L/4-Strahler hätte und als Counterpoise einen
weiteren 80cm-Draht an den Schirm zu löten.
Viel einfacher geht garnicht.
Wenn man jetzt ganz genau sein wollte, dann könnte man sagen, daß das
50Ohm-Koax auf dem 75Ohm-BNC eine Fehlanpassung ist.
Da wäre ein Sat-Koaxkabel schon viel besser.
Auch am Dipol könnte man eine Fußpunktanpassung gestalten.
Aber er will ja einfach nur Radio hören und kein Techniker werden und
zum Radioempfang ist das alles ziemlich wurschd.
Phasenschieber S. schrieb:> So wie ich die Geschichte verstehe, hat er eine Wurfantenne> undefinierter Länge.
Die Länge steht da, 1m.
Wenn das selbe schmu ist wie sonst so.(Stecker aus dem ein Stück Draht
rauskommt..)
Also ich sehe das ganze skeptisch, vor allem wir wissen nur "geht nicht"
und das er eine 1m Drahtantenne hat. Aber ob er nun im Neubau mit
Stahlbeton wohnt oder im Tal von allen seiten eingekesselt wohnt usw...
Nicht Mal was für ein Radio es ist um eventuell auch sagen zu können das
es nach 30 Jahren Keller einfach taub ist weil... Oder das neue günstige
Radio einfach nicht so gut ist...
Mehr Informationen wären hilfreich.
Kilo S. schrieb:> Also ich sehe das ganze skeptisch, vor allem wir wissen nur "geht nicht"> und das er eine 1m Drahtantenne hat. Aber ob er nun im Neubau mit> Stahlbeton wohnt oder im Tal von allen seiten eingekesselt wohnt usw...
Deshalb soll er ja die ganz simplen Dinge zuerst machen.
siehe:
Phasenschieber S. schrieb:> Erst wenn diese simple Maßnahme nichts bringt, solltest du über eine> aktive Antenne nachdenken.
Immerhin hätte er auf ganz einfache Weise schonmal einen Dipol und wenn
der nichts bringen sollte, dann wird es richtig technisch.
Antennen die mehr Gewinn als ein Dipol aufweisen, sind für einen Laien
schon etwas anspruchsvoller, was er ja garnicht will.
Wir kennen ja die Situation vor Ort nicht, deshalb können wir uns nur
auf Vorschläge beschränken, welche seine Anfrage betreffen und die
heißt: " Zimmerantenne für Radio in Österreich".
Phasenschieber S. schrieb:> Wir kennen ja die Situation vor Ort nicht, deshalb können wir uns nur> auf Vorschläge beschränken, welche seine Anfrage betreffen und die> heißt: " Zimmerantenne für Radio in Österreich".
Deswegen schreib ich ja, mehr Informationen wären hilfreich.
Das simpelste neben dem Dipol ist es ja bereits wenn er die Antenne Mal
näher ans Fenster bringen würde.
Oder sogar mitten im Raum, ich hab hier mit der Handfunke im
Dachgeschoss einen "Hotspot". An dem kommen sogar Reflexionen von
Stationen an die auf der genau gegenüber liegenden Seite meines
"Empfangsbereich" liegen und sonst nicht zu hören sind.
Daher wäre die Lage seines Standort und dessen Beschaffenheit ganz
hilfreich zu wissen.
(Stahlbeton, Tallage, Stadt, Land ect.)
Dann wüsste man zumindest grob ob das Signal generell nicht sehr stark
ist (Land, Tallage) oder stark gedämpft.(Stahlbeton, Metallbedampfte
Fenster, Isoliermaterial mit Metallbeschichtung ect.)
Ob man zb. im Tal (hab ich früher mit DVB-T gemacht) mit einer Biquad
die Reflexion am Berg empfängt oder gar nix ist ein großer Unterschied.
;-)
Apropos Biquad, die Ware doch was!
Einfach zu bauen (Kabel, Zollstock, Lüsterklemme, Draht,
Seitenschneider) mit Gewinn und Richtwirkung.
@Kilo S.
das ist alles richtig was du schreibst. Jedoch sind halt nicht alle
Menschen solche Bastler und experimentierfreudig wie wir :-)
Er will einfach nur Radio hören, sagt er.
Klar, wenn man sich für eine Antenne entschieden hat, kann man sich nach
dem geeigneten Standort dafür umsehen und vice versa kann man auch die
Antennengeometrie vom Standort abhängig machen.
Ein Minimum an technischem Verständnis und Interesse ist aber
Voraussetzung.
Wie weit er gehen will und kann, hat er nicht gesagt, sonst könnte man
tatsächlich gezielter helfen.
Phasenschieber S. schrieb:> Wie weit er gehen will und kann, hat er nicht gesagt, sonst könnte man> tatsächlich gezielter helfen.
Oder leider im schlimmsten Fall auch muss.
War das damals ein Krampf mit DVB-T, 5mm Drehung nach rechts oder links
und das Signal brach wieder zusammen.
Abwarten, vielleicht meldet er sich noch Mal und beschreibt die
Situation ausreichend.
es gibt leider viele Gebiete mit sehr schlechter Abdeckung (in Eisenerz
bekam ich mal fast keinen Empfang zustande)
Zuerst nachschauen, wo dein nächstgelegener Sender steht, ist ein oder
mehrere Berge/ Hügel dazwischen? (UKW hat quasioptische Reichweite)
Antenne möglichtst hoch hinauf, manchmal hilft eine Richtantenne, die
ganz wo anders hinzeigt und auf eine Reflexion von einem Berg
ausgerichtet ist.
LG