Suche Federkontakte für Werkzeug Akkus

OP #7024270
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Zur Versorgung eines Demonstrators verwenden wir aktuell Fein 18v 
Werkzeug Akkus. Den Adapter dazu haben wir 3D gedruckt und die kontakte 
aus einem Werkzeug ausgebaut. jedoch würde ich die kontakte in Zukunft 
lieber ohne Werkzeug kaufen.
Wie bezeichnet man diese kontakt ? und wer stellt sie her ?

vielen Dank
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Gast #7024686
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Wohl Federkontakt. Die Frage ist, wieviel Demonstratoren du brauchst, 
die mit Fein-Akkus laufen werden. Solche Firmen verwenden oft eigene 
Systeme, die aufgrund 'Musterschutz' niemand nachbauen darf. Und wenn 
der ausläuft, schützen sie was Neues. BOSCH macht das seit den 
Siebziger-Jahren .

Ich würde die Idee vom pluto aufgreifen und mal probieren...
Ansonsten kannst das aus 0,7 oder besser 1,2mm-Blech auch selber biegen. 
Frage ist, ob diesen 'Demonstrator-Kontakt' jemand sieht, was ein 
schlechtes Licht auf Euch werfen würde.

Andererseits: wieviel Fein-Akkus hast denn? Da wärst also mit einem 
(verborgenen) MULTI - Kupplungssystem vielleicht besser dran.
Beitrag #7024711 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7025846
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Max M. schrieb:
> Das wir das Akku system nicht ohne vorbehalte nutzen können befürchte
> ich auch, das muss noch eindeutig geklärt werden.

Also doch: Serienfertigung.
Du könntest bei den Patentämtern suchen, was es da an abgelaufenen 
Patenten bzw. Musterschutz so gegeben hat, die brauchbar wären. Du 
kannst dort nach Erfindern, Firmen, etc. suchen. Aber eine 
AKKU-Eigenentwicklung geht schneller, trotzdem solltest 'das' im Auge 
behalten.

Wenn du aber auf FEIN-Akkus  bestehst, bei der Fein- Rechtsabteilung 
anfragen, ob da 'gesetzlicher Schutz' in DEUTSCHLAND (oder wo? immer du 
dann verkaufen willst) für diese Fein- Kupplung besteht. Patentrecht 
ist ja nur ein örtlicher GEBIETSSCHUTZ .

Kostet nicht viel . Und bringt (eine gewisse) Rechtssicherheit.
Gast #7025851
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Wenn es sich (offenbar) um Zubehör zu Fein-Geräten (wie zB. 
Makita-Baustellenradios) handelt, solltest besonders aufpassen, weil du 
den Namen FEIN (-Akku)  als 'Verkaufsförderung' benutzt (unlauterer 
Wettbewerb).

Ein Patent ist eine technische Erfindung, die ein vorhandenes 
Technisches Problem - löst - ganz oder zum Teil. (zB. das Balancing von 
Akkuzellen, oder eine neue/verbesserte chemische Zellen-Zusammensetzung)

Mit einem Patent kann man -gleichzeitig- auch (verbilligt) ein 
zugehöriges  Gebrauchsmuster anmelden: sog. Kombinationsanmeldung .

Ein (billigeres) Gebrauchsmuster ist etwas design-haftes, also eine 
besondere, spezielle einzigartige -Form- , auch besondere Farben und 
-muster, etc. (zB. Stühle, Tische, Stoffe, Tapeten  Schraubenköpfe, 
Autokarosserien)

Oder eben ein: Akkusystem : das aus einer Positiv-Form (Akkubehälter) 
und einer Negativ-Form (die Akku-Aufnahme) besteht. Verwendest du also 
'fremde' Akkus, brauchst zur korrekten Funktion auch diese spezielle 
Negativ-Form, die den Fremd-Akku 'aufnimmt' .

Und um diese Akku-Aufnahme , also die Form der Kupplung, gehts (hier) 
.


Patente und Musterschutz laufen aber nur eine gewisse Zeit lang, eine 
Verlängerung des Schutzes ist mit beständig steigenden und absolut 
horrenden Kosten verbunden. Für jedes! einzelne Land, für das Schutz 
begehrt wird.

Viele Anmelder zahlen zwar die 'Anmeldung', womit das Patent zwar 
'veröffentlicht' wird, aber häufig nicht mehr die danach anfallenden 
Patentgrundgebühr, weshalb überhaupt nie ein Patent-Schutz bestand.. 
oder zahlen einfach die Jahres-gebühren nicht mehr, weshalb das 
Patent/Muster sofort verfällt ...
Alles was bereits 'veröffentlicht' wurde, entspricht dem *Stand der 
Technik* und kann nicht wieder patentiert werden

Eine bloße Euro-Patent- Anmeldung! (nur 17 Länder, ab ~Mai 2022) kostet 
etwa 5.700 Euro.
Gast #7025855
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Wenn Dein Gerät -sehr- gut ist, wie wär´s mit einem  e i g e n e n
Akku-Adapter -System ?

Als Patent-idee ...

Aus der zufälligen Beschäftigung mit den berühmten 
"Hans-Deutsch-Lautsprechern" habe ich eines gelernt: vgl.Seite 1 :
Der wirbt seit Jahrzehnten mit seinen Patenten, die zwar angemeldet und 
auch genehmigt wurden, aber -im Wesentlichen- gleich drauf wieder wegen 
"NICHTBEZAHLUNG der JAHRES-GEBÜHREN" sofort wieder verfallen sind.
Gut, wegen der Kosten, auch für jeden Kundigen verständlich.

Aber so kann mans auch machen ...
Tue manchmal Gutes -und Sprich pausenlos darüber!

wird kein Schaden nich sein:
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#7026391
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Solche Kontaktzungen für Flachsteckverbinder gibt es auch in anderen 
Anwendungen, wo sie ganz bestimmt nicht "gebrauchsmustergeschützt" sind. 
So hat die z.B. jede BS Steckdose (Britische Netzsteckdose). Kann nur 
sein, daß deren Zungen zu breit/dick sind, leider wurden die Maße vom TE 
ja nicht beschrieben.
Gast #7026871
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Thomas R. schrieb:
> Kontaktzungen für Flachsteckverbinder

Um die gehts ja nicht. Außer sie haben eine 'Schmetterlingsform' oder 
so. Sondern um die Akku-Aufnahme. Du mußt den Akku, der eine ganz 
spezielle (oft geschützte) Form hat, irgendwo SO reinstecken, daß er 
nicht von selbst herausfällt. Und das erfordert ebenfalls eine ganz 
spezielle (ebenfalls geschützte) Form.
Es geht hier also um jenen Plastik-Teil, in dem diese Kontaktzungen 
verbaut sind, nicht um die Kontaktzungen.


Wendet sich der TO also an FEIN wegen allf. Lizenzierung, werden die 
genau wissen wollen, um welches Gerät es sich handelt - und wenns gut 
ist, gibts dasselbe bald von FEIN. Das ist das Risiko mit 
Lizenzierungen.

Je weniger der Gegner weiß, desto besser. Meist.
Beitrag #7026924 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7026978 wurde von einem Moderator gelöscht.

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