Welche TVS Diode ist das?

Gast #7028797
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Hallo,

kann mir bitte jemand helfen, um welche TVS Diode es sich in dieser 
Ansteuerelektronik einer Festplatte handelt?

Sie ist zwar etwas angekokelt, da Kurzschluss, aber man kann noch "DUJ" 
und "Z122" erkennen (siehe Foto). Leider kann ich dazu keinen Ersatz 
finden. Auch googeln hat bisher nicht weiter geholfen.
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#7028960
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eine Festplatte wird meist mit 12V und 5V versorgt intern gehts 
vielleicht nochmal auf 3,3V runter.

Diese Schutzdiode liegt aber meist im Leistungsteil (12V) davor dürfte 
aber meist ein (Sicherungs-)Widerstand liegen, der eigentlich so 
ausgelegt ist das er zuerst die Grätsche macht (sich opfert) um die 
Platte zu retten.
#7028989
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was ich damit sagen wollte es wird einen Z-Diode Sein die leicht über 
12V/5V/3,3V sein wird. Schau dir mal in Wikipedia an, wo an den 
Steckanschlüssen die 12V und 5V zu finden sind und dann verfolgst du das 
auf der Platine weiter und kommst dann zu deiner Z-Diode.
Gast #7029707
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Hallo Thomas,

danke für deine Antwort :-) Ja, das habe ich gestern Abend parallel noch 
nachgemessen. Ist im 12V Kreis. Wollte diese eigentlich durch eine 
entsprechende ersetzen, daher die Frage nach dem Typ bzw. den Werten.
Du vermutest das ist keine TVS Diode, sondern eine Z Diode?
Gast #7029708
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Hallo H. H.,

danke auch dir für deine Antwort :-)
ja ist im 12V Kreis. Hatte auch vermutet bei STM etwas zu DUJ zu finden, 
aber hab bisher auch keinen Treffer. Aber das DUJ kann man (noch) 
deutlich erkennen.
Gast #7029713
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HC schrieb:
> Hallo,
>
> kann mir bitte jemand helfen, um welche TVS Diode es sich in dieser
> Ansteuerelektronik einer Festplatte handelt?
>
> Sie ist zwar etwas angekokelt, da Kurzschluss, aber man kann noch "DUJ"
> und "Z122" erkennen (siehe Foto). Leider kann ich dazu keinen Ersatz
> finden. Auch googeln hat bisher nicht weiter geholfen.

Hm... so ein Teil stirbt ja meistens dann wenn es zuviel Spannung und 
Strom abkriegt.

iaW: Wenn Du einen einen letzten Versuch machen willst um zu sehen ob 
die Platte noch funktioniert kannst Du diese TVS ablöten und dann an 
eine saubere Versorgung anschließen...

Denn: ich würd - auch dann wenn sie noch läuft - die Platte nicht mehr 
produktiv einsetzen. Denn bis die TVS mit Kurzschluß ausgefallen ist 
kann durchaus was anderes angeknackst worden sein das dann einen 
späternen Ausfall verursacht...
Gast #7029793
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MiWi schrieb:

Danke für deine Antwort :-)

> Hm... so ein Teil stirbt ja meistens dann wenn es zuviel Spannung und
> Strom abkriegt.
>

Ja, ist wohl passiert, dass die Frau meines Freundes (von dem die Platte 
ist) das NAS mehrere Male hintereinander schnell ein-und ausgeschaltet 
hat.
Bei sowas entstehen ja solche Spannungsspitzen.


> iaW: Wenn Du einen einen letzten Versuch machen willst um zu sehen ob
> die Platte noch funktioniert kannst Du diese TVS ablöten und dann an
> eine saubere Versorgung anschließen...
>

Ja, das hab ich mir auch schon überlegt. Muss dazu aber erst noch nen 
Adapter für mein Labornetzteil zusammenbauen.

> Denn: ich würd - auch dann wenn sie noch läuft - die Platte nicht mehr
> produktiv einsetzen. Denn bis die TVS mit Kurzschluß ausgefallen ist
> kann durchaus was anderes angeknackst worden sein das dann einen
> späternen Ausfall verursacht...

Das war auch nicht der Plan, nur die Daten retten. Wollte aber dazu nen 
USB-Adapter nehmen. Ist mir zu heikel, das an meinen Rechner an die 
interne Versorgung uns SATA Bus anzuschließen.
Damit die dann nicht deshalb hops geht, wollte ich die Schutzeinrichtung 
wieder "herstellen".

Bin aber dran, doch besser nen Adapter für mein Labornetzteil zu bauen 
und das an den USB-Adapter zu schließen :-)
Gast #7029795
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Abdul K. schrieb:
> Die Dioden sind wohl einfach dafür da, damit die Platte ein
> Hotplug
> überlebt. Erstaunlich, daß sie die nicht schon längst wegrationiert
> haben. Stehen die in irgendeiner Norm drinne?

Ja, SATA ist ja prinzipiell hofplug-fähig. Oder halt bei einfachen 
Stromquellen.
Gast #7029797
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Gerd E. schrieb:
> Das muss jetzt nicht exakt dieses Bauteil von diesem Hersteller
> sein.
> Eine andere TVS-Diode mit der richtigen Spannung in einer passenden
> Bauform tut es genauso.
>
> Bauform sieht mir auf den Fotos nach SMA aus.
>
> Also würde ich irgendeine SMAJ12A nehmen, die gibt es von vielen
> Herstellern.

Danke Gerd :-)
Das wäre ein Plan B, um die Sicherheitsschaltung wieder "herzustellen" 
:-)
#7029969
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Thomas O. schrieb:
> da die PC-Netzteilspannung im 12V Zweig große Toleranzen erlaubt wird
> das keinen 12V Diode sein. Glaube mein Enermax Netzteil brachte immer
> 12,6V in diesem Fall müsste einen 12V Diode schon 0,6V x Stromaufnahme
> an Leistung verbraten.

Das ist eine TVS-Diode, keine Z-Diode.

Die Spannung bei der TVS-Diode wird für den normalen Betriebszustand 
angegeben. Von da bis zur Minimum Breakdown Voltage ist es noch ein 
Stück.

Wenn Du z.B. mal bei der SMAJ12A von Littelfuse nachschaust ist Minimum 
Breakdown bei 13,3V und Max. Breakdown bei 14,7V.

Bei den 12,6V aus Deinem Netzteil oben fließt da also noch keinerlei 
relevanter Strom.
Gast #7030092
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Da die SMAJ12A von ST das Kürzel DUK trägt, würde ich DUJ der SMAJ12 
ohne A zuordnen, das passt auch zu anderen Transil-Bestempelungen von 
ST, auf jeden Fall ist DUJ nicht für die SMAJ11A, die heisst anders. 
Leider finde ich zur SMAJ12 ohne A kein Datenblatt.
Gast #7030125
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HC schrieb:
> MiWi schrieb:
>
> Danke für deine Antwort :-)
>
>> Hm... so ein Teil stirbt ja meistens dann wenn es zuviel Spannung und
>> Strom abkriegt.
>>
>
> Ja, ist wohl passiert, dass die Frau meines Freundes (von dem die Platte
> ist) das NAS mehrere Male hintereinander schnell ein-und ausgeschaltet
> hat.
> Bei sowas entstehen ja solche Spannungsspitzen.

Definitiv Nein. Außer das NAS ist an einer noch unbekanntne Ecke defekt 
und diese Diode hat sich als erste geopfert.

Es gibt nur einen Sonderfall bei dem solche Spitzen entstehen können: 
Das Netzteil ist ein Steckernetzteil und das Kabel wird am Gerät 
ein/ausgesteckt. Oder es gibt einen physischen Schalter der das 
Steckernetzteil im NAS nochmals schaltet (Ursache: Leitungslänge trifft 
auf Kerkos)

Doch selbst dann ist die Energie die in so einem Kabel steckt nicht 
ausreichend um eine SMA in die Selbstsicherung durch Kurzschluß zu 
schicken.

iaW: da hat die betreffende Person was anderes gemacht - oder dem NAS 
ist  auch nicht mehr trauen.


>
>> iaW: Wenn Du einen einen letzten Versuch machen willst um zu sehen ob
>> die Platte noch funktioniert kannst Du diese TVS ablöten und dann an
>> eine saubere Versorgung anschließen...
>>
>
> Ja, das hab ich mir auch schon überlegt. Muss dazu aber erst noch nen
> Adapter für mein Labornetzteil zusammenbauen.

Naja... das macht die Sache nur noch schlimmer, denn dann ist das 
Hochfahren noch weniger sauber. Woher weißt Du wie das Powersequenzing 
aussieht - und welche Anforderung die HD-Elektronik hat? Gerade weil 
diese nicht mehr als zuverlässig zu betrachten ist würd ich es nicht 
mit einem Labornetzteil machen.

Außer Du stellst auch die 5V durch das Labornetzteil zur Verfügung - und 
das Netzteil schwingt nicht bei Lastschwankungen wie sie durch  das 
Hochfahren einer magn. Platte entstehen (alles schon gesehen - und das 
was heute als "Labornetzteil" verkauft wird... ich bin mir nicht sicher 
welche Labore damit gemeint sind...)

>> Denn: ich würd - auch dann wenn sie noch läuft - die Platte nicht mehr
>> produktiv einsetzen. Denn bis die TVS mit Kurzschluß ausgefallen ist
>> kann durchaus was anderes angeknackst worden sein das dann einen
>> späternen Ausfall verursacht...
>
> Das war auch nicht der Plan, nur die Daten retten. Wollte aber dazu nen
> USB-Adapter nehmen. Ist mir zu heikel, das an meinen Rechner an die
> interne Versorgung uns SATA Bus anzuschließen.
> Damit die dann nicht deshalb hops geht, wollte ich die Schutzeinrichtung
> wieder "herstellen".
>
> Bin aber dran, doch besser nen Adapter für mein Labornetzteil zu bauen
> und das an den USB-Adapter zu schließen :-)

Viel Glück. Ich würd einen USB - Festplattenadapter nehmen, da sind 
meistens Netzteile dabei die auch bei der geringen Last die eine 
Festplatte verursacht saubere Spannungen liefern.
Gast #7030162
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MiWi schrieb:
> HC schrieb:
>> MiWi schrieb:
>>
>> Danke für deine Antwort :-)
>>
>>> Hm... so ein Teil stirbt ja meistens dann wenn es zuviel Spannung und
>>> Strom abkriegt.
>>>
>>
>> Ja, ist wohl passiert, dass die Frau meines Freundes (von dem die Platte
>> ist) das NAS mehrere Male hintereinander schnell ein-und ausgeschaltet
>> hat.
>> Bei sowas entstehen ja solche Spannungsspitzen.
>
> Definitiv Nein. Außer das NAS ist an einer noch unbekanntne Ecke defekt
> und diese Diode hat sich als erste geopfert.
>

guter Punkt... Auch wenn die Platine im NAS augenscheinlich in Ordnung 
aussieht.

> Es gibt nur einen Sonderfall bei dem solche Spitzen entstehen können:
> Das Netzteil ist ein Steckernetzteil und das Kabel wird am Gerät
> ein/ausgesteckt. Oder es gibt einen physischen Schalter der das
> Steckernetzteil im NAS nochmals schaltet (Ursache: Leitungslänge trifft
> auf Kerkos)

Das hat in der Tat ein Steckernetzteil. Ein physisher Schalter ist nicht 
dran.

>
> Doch selbst dann ist die Energie die in so einem Kabel steckt nicht
> ausreichend um eine SMA in die Selbstsicherung durch Kurzschluß zu
> schicken.
>
> iaW: da hat die betreffende Person was anderes gemacht - oder dem NAS
> ist  auch nicht mehr trauen.
>

Ja, hast recht. sollte ich auch mal austesten. Das NAS fährt jedenfalls 
ohne Platte sauber hoch und meldet auch keine Fehler.

>>
>>> iaW: Wenn Du einen einen letzten Versuch machen willst um zu sehen ob
>>> die Platte noch funktioniert kannst Du diese TVS ablöten und dann an
>>> eine saubere Versorgung anschließen...
>>>
>>
>> Ja, das hab ich mir auch schon überlegt. Muss dazu aber erst noch nen
>> Adapter für mein Labornetzteil zusammenbauen.
>
> Naja... das macht die Sache nur noch schlimmer, denn dann ist das
> Hochfahren noch weniger sauber. Woher weißt Du wie das Powersequenzing
> aussieht - und welche Anforderung die HD-Elektronik hat? Gerade weil
> diese nicht mehr als zuverlässig zu betrachten ist würd ich es nicht
> mit einem Labornetzteil machen.

Weshalb nicht? Hätte gedacht, schließe das an einen USB 
Festplatenadapter, der nur einen 12V Anschluß hat an, ohne an einen PC 
zu stecken und schauen, ob sie hochfährt.
Falls ja, dann an den PC.

>
> Außer Du stellst auch die 5V durch das Labornetzteil zur Verfügung - und
> das Netzteil schwingt nicht bei Lastschwankungen wie sie durch  das
> Hochfahren einer magn. Platte entstehen (alles schon gesehen - und das
> was heute als "Labornetzteil" verkauft wird... ich bin mir nicht sicher
> welche Labore damit gemeint sind...)
>

Es handelt sich hierbei um ein etwas älteres von Voltcraft, das mal 140 
Euronen gekostet hat :-)

>>> Denn: ich würd - auch dann wenn sie noch läuft - die Platte nicht mehr
>>> produktiv einsetzen. Denn bis die TVS mit Kurzschluß ausgefallen ist
>>> kann durchaus was anderes angeknackst worden sein das dann einen
>>> späternen Ausfall verursacht...
>>
>> Das war auch nicht der Plan, nur die Daten retten. Wollte aber dazu nen
>> USB-Adapter nehmen. Ist mir zu heikel, das an meinen Rechner an die
>> interne Versorgung uns SATA Bus anzuschließen.
>> Damit die dann nicht deshalb hops geht, wollte ich die Schutzeinrichtung
>> wieder "herstellen".
>>
>> Bin aber dran, doch besser nen Adapter für mein Labornetzteil zu bauen
>> und das an den USB-Adapter zu schließen :-)
>
> Viel Glück. Ich würd einen USB - Festplattenadapter nehmen, da sind
> meistens Netzteile dabei die auch bei der geringen Last die eine
> Festplatte verursacht saubere Spannungen liefern.

ja aber genau diese sind ja meist einfache und lieferen nicht ganz so 
saubere Spannungen, oder?
Daher die Idee daran das Labornetzteil zu nutzen. Und dann die TVS Diode 
zu sparen, um die DAten zu retten, falls möglich.
Gast #7030348
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HC schrieb:
> MiWi schrieb:
>>
>> Viel Glück. Ich würd einen USB - Festplattenadapter nehmen, da sind
>> meistens Netzteile dabei die auch bei der geringen Last die eine
>> Festplatte verursacht saubere Spannungen liefern.
>
> ja aber genau diese sind ja meist einfache und lieferen nicht ganz so
> saubere Spannungen, oder?
> Daher die Idee daran das Labornetzteil zu nutzen. Und dann die TVS Diode
> zu sparen, um die DAten zu retten, falls möglich.

Ich hab mit den hier für diese Fälle vorhandenen 5V/12V Netzteile noch 
keine  Probleme mit Überspannung erlebt (gemessen), abgesehen davon das 
es nur 2pol an den 230V angeschlossen ist.

Daher hat GND der 12 und 5V i "Leerlauf" ca. 90-110VAC bezogen auf das 
GND eines Standgeräts mit PE am Gehäuse.
iaW: USB anstecken und dann Netzteil auf der 230V Seite anstecken damit 
der USB sicher keine Überspannung sieht.

(auch damit ist das Powersequenzing an der HD soweit sicher das nix 
kaputgeht)
Gast #7031687
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MiWi schrieb:

>
> Ich hab mit den hier für diese Fälle vorhandenen 5V/12V Netzteile noch
> keine  Probleme mit Überspannung erlebt (gemessen), abgesehen davon das
> es nur 2pol an den 230V angeschlossen ist.
>
> Daher hat GND der 12 und 5V i "Leerlauf" ca. 90-110VAC bezogen auf das
> GND eines Standgeräts mit PE am Gehäuse.
> iaW: USB anstecken und dann Netzteil auf der 230V Seite anstecken damit
> der USB sicher keine Überspannung sieht.
>
> (auch damit ist das Powersequenzing an der HD soweit sicher das nix
> kaputgeht)

Danke dafür. Ist es nocht so, dass beim Einschalten einfacher Netzteile 
ab und zu Mal Spitzen entstehen? Und genau diese soll die TVS Diode 
abfangen?
Gast #7031689
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HC schrieb:
> die Frau meines Freundes (von dem die Platte
> ist) das NAS mehrere Male hintereinander schnell ein-und ausgeschaltet
> hat.

Nein, in diesem Fall, wie oben beschrieben, war es schon das richtige 
Netzteil am NAs, aber die Frau meines Freundes (von dem die Platte
ist) das NAS mehrere Male hintereinander schnell ein-und ausgeschaltet
hat.
Gast #7038931
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Hallo an alle Helfer hier,
ich wollte mich noch herzlich bei euch für die Hilfe und Tipps bedanken 
:-)

Die Datenrettungsaktion war letzlich erfolgreich und die Tipps hier 
haben auch maßgeblich dazu beigetragen :-)
Gast #7039421
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HC schrieb:
> MiWi schrieb:
>
>>
>> Ich hab mit den hier für diese Fälle vorhandenen 5V/12V Netzteile noch
>> keine  Probleme mit Überspannung erlebt (gemessen), abgesehen davon das
>> es nur 2pol an den 230V angeschlossen ist.
>>
>> Daher hat GND der 12 und 5V i "Leerlauf" ca. 90-110VAC bezogen auf das
>> GND eines Standgeräts mit PE am Gehäuse.
>> iaW: USB anstecken und dann Netzteil auf der 230V Seite anstecken damit
>> der USB sicher keine Überspannung sieht.
>>
>> (auch damit ist das Powersequenzing an der HD soweit sicher das nix
>> kaputgeht)
>
> Danke dafür. Ist es nocht so, dass beim Einschalten einfacher Netzteile
> ab und zu Mal Spitzen entstehen? Und genau diese soll die TVS Diode
> abfangen?

Niemand hat "einfache" Netzteile im Kopf wenn sowas entwickelt wird 
sondern Spannungstoleranzen die einzuhalten sind.

Ich gehe daher eher davon aus das diese TVS den Fall vom Lastabwurf auf 
der 3V oder 5V-Seite abfangen sollten, denn wenn aus (unerfindlichen 
Gründen) die Grundlast vom Mainboard ausfällt dann dauert es ein bischen 
bis die 12V wieder in den Toleranzbereich kommen. Die quasi letzte 
Bastion ist die TVS.

Wenn dieser "Loaddump" zu lange dauert geht die TVS in den Kurzschluß 
und schützt damit die HDD, was sie in diesem Fall ja offensichtlich 
erfolgreich getan hat....

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