Hallo,
ich weiß es passt nicht so wirklich hier hin, aber hier sind halt viele
Profis und ich würde mich über einige Tips freuen.
Im (etwas entfernten) Vermiethaus meiner Eltern BJ93 baut die
Solarthermie keinen Druck auf, obwohl der Ausgleichsbehälter schonmal
getauscht wurde und auch die Solarflüssigkeit ergänzt wurde.
Ich traue der fachlichen Kompetenz des Heizngsbauers nicht, der immer
nur nachfüllen & austauschen will. Ich bin der Überzeugung, da es ein
geschlossenes System ist, muss es ein Leck geben, wenn es nach 2J seit
der letzten Solarflüssigkeitserneuerung schon nicht mehr funktioniert /
bei starker Sonne 0 bar aufbaut?
Wie würde man hier vorgehen? Anlage "ablassen" und Rest auf
Vollständigkeit prüfen, also Menge der Solarflüssigkeit? Dann abdrücken
um zu sehen ob es ein Leck gibt? Er erzählt immer was von
Ausgleichsbehälter, aber der "verschluckt" doch keine xx Liter
Solarflüssigkeit, zumal der ja auch erneuert wurde?
Im Durchführen eines Auftrags ist der Mann sehr langsam, die Rechnung
hat man 2 Tage später. Gibt es Probleme, kommen keine technisch
fundierten, nachvollziehbaren Argumente. Das ist doch schon merkwürdig,
oder?
Danke für Erfahrungswerte & Tips.
Reinhold.
Wir haben hier 3,5 bis 4 bar drauf, seit ca. 5 Jahren, unverändert. Mit
Ausgleichsbehälter und Überdruckventil.
Wenn die Leitung überall zugänglich ist, müsste man das Leck doch
finden können? So ein Ausgleichsbehälter hat aber ein ziemlich großes
Volumen, wenn da die Membran undicht ist, da läuft ordentlich was rein.
Der ist dicht, da kommt keine Flüssigkeit raus.
Klopfe mal an den Behälter, der muss hohl klingen!
Blackbird
Lothar J. schrieb:> Klopfe mal an den Behälter, der muss hohl klingen!
Und wenn man das Schraderventil kurz betätigt muss Gas raus kommen,
nicht Flüssigkeit.
Hallo,
Ja ich sehe auf dem Foto 0 bar Systemdruck...war aber mal 3bar als es
ging...soweit ich mich erinnere. Anlage ist BJ13, sry.
Wie sind meine Ideen zur Fehlersuche zu sehen? Leitungen sind nur zum
Teil zugänglich, daher muss man Leck indirekt ermitteln.
Danke, Reinhold.
Nur zur Sicherheit:
Die Kollektoren sind auf dem Dach montiert, ca. 10m über dem Manometer
im Keller?
Dann müsste das Manometer kalt schon etwa 1 bar anzeigen, sofern
überhaupt Flüssigkeit im Wärmekreis ist.
Manchmal ist einfach nur etwas undicht. Schau nach allen Verbindungen
der Leitungen, an Pumpengruppe, Speicher, auf dem Dachboden. Hast du
eine Regentonne? Manche Kunden berichten von rötlichem Regenwasser. Dann
ist auf dem Dach etwas undicht (klappt auch nur bei eingefärbter
Flüssigkeit).
Zum Schluß bleibt nur wieder Druck drauf geben und den Fehler zu suchen.
Kollektoren selbst können auch undicht werden. Dann sollte aber wie
schon wer schrieb ein Restdruck entsprechend der statischen Höhe
verbleiben.
Reinhold schrieb:> Anlage ist im 2. OG, Kollektoren auf dem Dach darüber.
Das klingt interessant. Wie hat denn dein Heizi die Anlage befüllt? Da
nimmt man normalerweise eine Spülpumpe. Hat er die da rauf geschleppt?
Falls er das nur mit so einer Handpumpe gemacht hat, würde ich sagen da
ist einfach Luft drin.
Das ist nicht normal. Unsere Anlage ist Bj 2012 und hält 2 Bar konstant
und zwar im Betrieb im Sommer als auch bei Stillstand im Winter.
Du solltest die Anlage abdrücken (lassen), Druckhalteprüfung.
Könnte es vielleicht sein, dass die Anlage stagniert hat, dabei das
Überdruckventil angesprochen hat und somit der Druck abgeblasen wurde?
Reinhold schrieb:> bei starker Sonne 0 bar aufbaut
Normalerweise stehen Solarthermieanlagen immer unter Druck. Es gibt
allerdings auch "Drain-Back-Systeme", bei denen die Flüssigkeit (in dem
Fall oft Wasser) bei Pumpenstillstand in einen Behälter abfließt. Bei
diesen System wird der Druck also erst bei Bedarf mit der Pumpe
aufgebaut. Handelt es sich um ein solches System?
Falls nicht gibt's wohl ein Leck.
Reinhold schrieb:> Er erzählt immer was von> Ausgleichsbehälter, aber der "verschluckt" doch keine xx Liter> Solarflüssigkeit, zumal der ja auch erneuert wurde?
Das Volumen sollte auf dem Ausgleichsbehälter angegeben sein. Oder
zumindest eine Typenangabe.
Wenn Luft im System ist und die über die Zeit allmählich über ein
Entlüftungsventil entweicht, kann auch scheinbar Flüssigkeitsvolumen
verschwinden.
Ob der Ausgleichbehälter funktioniert, siehst du, wenn Druck drauf ist
und die Anlage tagsüber aufheizt.
Reinhold schrieb:> Im (etwas entfernten) Vermiethaus meiner Eltern BJ93 baut die> Solarthermie keinen Druck auf, obwohl der Ausgleichsbehälter schonmal> getauscht wurde und auch die Solarflüssigkeit ergänzt wurde.
Ggf. ist es nicht ganz unwichtig, diese Entfernung zu wissen oder wie
einfach oder schwer es für Dich ist, gewisse Tests aufgrund hier
gegebener Hinweise/Ratschläge selber auszuführen.
Reinhold schrieb:> Anlage ist im 2. OG,> Kollektoren auf dem Dach darüber.
Relevant ist der Höhenunterschied zwischen Oberkante der Kollektoren und
dem Manometer. Pro Meter müssen das mindestens 0,1 bar sein, schon ohne
zusätzlichen Druck durch das MAG.
Meine Anlage war auch undicht.
Zum Glück direkt an der Pumpenstation.
Musste die komplett ausbauen und neu einhanfen.
Danach gründlich gespült(hat die Gartenpumpe gemacht), neues Kühlmittel
rein und jetzt funktioniert es seit 2 Jahren.
Nächstes Jahr werd ich wieder nachfüllen müssen.
Wenn die Anlage leerläuft bildet sich evtl. ein Haufen Dreck in den
Leitungen.
Die Pumpe könnte das auch übelnehmen.
Dort wo die Kühlflüssigkeit austritt sollte sie auch eine Schweinerei
hinterlassen die man nicht übersehen kann.
und Heizungsmoteure sind scheinbar alle völlig unfähig. :(
Chr. M. schrieb:> Nächstes Jahr werd ich wieder nachfüllen müssen.
Ist das normal wie zB Ölverbrauch beim KFZ? Wo bleibt die SF, denn das
System ist doch geschlossen wie die Klima im KFZ?
Reinhold.
Reinhold schrieb:> Chr. M. schrieb:>>> Nächstes Jahr werd ich wieder nachfüllen müssen.>> Ist das normal wie zB Ölverbrauch beim KFZ? Wo bleibt die SF, denn das> System ist doch geschlossen wie die Klima im KFZ?
Die Klimaanlage im KFZ ist nicht geschlossen.
So eine Solarthermieanlage ist eine in sich geschlossene Anlage wo das
Wasser nur im Kreis rum läuft - da muss man nichts nachfüllen
Was oft falsch gemacht wird: Oben bei den Kollektoren werden
automatische Entlüfter eingebaut - ähnlich denen am Heizkörper
Wenn Luft im System machen sie auf
Jetzt passiert es aber im Sommer das die Anlage überhitzt - die
Solarflüssigkeit wird dampfförmig
Eigentlich ein guter Effekt, da sich das Ganze so begrenzt - der Dampf
nimmt die Sonnenenergie kaum noch auf
Allerdings denken die automatischen Entlüfter dann: aha - Dampf, also
Luft - den lasse ich jetzt mal ab
Ok, Danke. Sehr viele gute Hinweise die mein Gesamtverständnis
verbessern. Pneumatisch Abdrücken ist aber sinnvoll wg Dichtigkeit?
Ich frage mal nach den Entlüftern.
Danke, Reinhold.
Reinhold schrieb:> Pneumatisch Abdrücken ist aber sinnvoll wg Dichtigkeit?
wenn da was undicht wäre - das würdest sehen
Alleine schon wegen dem Frostschutzmittel - das hinterlässt Rückstände
Reinhold schrieb:> Ist das normal wie zB Ölverbrauch
Manche Anlagen sind wohl dichter als andere. :)
Mit 0,5 bar Verlust in 3 Jahren kann ich leben.
Im Netz findet man diesen Hinweis:
Wie oft muss eine Solaranlage gewartet werden?
Empfohlen wird bei Solarthermie ein Wartungszyklus von ca. 2 Jahren. Im
Rahmen der Wartung einer Solarthermieanlage erfolgt unter anderem eine
Kontrolle der Solarflüssigkeit. Diese sollte in regelmäßigen Abständen
auf ihren ph-Wert und vorhandenen Frostschutz überprüft werden und alle
5 bis 6 Jahre ausgetauscht werden.
Chr. M. schrieb:> Empfohlen wird bei Solarthermie ein Wartungszyklus von ca. 2 Jahren. Im> Rahmen der Wartung einer Solarthermieanlage erfolgt unter anderem eine> Kontrolle der Solarflüssigkeit. Diese sollte in regelmäßigen Abständen> auf ihren ph-Wert und vorhandenen Frostschutz überprüft werden und alle> 5 bis 6 Jahre ausgetauscht werden.
auf PH-Wert geprüft werden? Was ein Quatsch und Geldmacherei
Heinz R. schrieb:> auf PH-Wert geprüft werden? Was ein Quatsch und Geldmacherei
Kollektoren sind mit Kupferrohr aufgebaut. Der Rest der Installation ist
oft auch aus Kupfer. Das ist relativ empfindlich auf saure Medien. Daher
macht die Prüfung des pH Wert Sinn.
...also, Panel am Dachanschluss undicht, die erst letztes Jahr
aufgefüllte Solarflüssigkeit weg. Pumpe ist wohl auch dadurch heiß
gelaufen und beschädigt. Wieso die faulen Säcke der Firma Veat Gradina
dies nicht auf meine Bitte hin nach der Ursache zu suchen gefunden haben
- oder wollten...ich bin sehr verärgert. Tauschen, befüllen, Warten -
auch nur nach oftmaligem Erinnern, aber nichts repariert. Nur die
Rechnung war zuverlässig 2 Tage später da...die Poser Fotos des Inhabers
bei whatsapp provozieren bei solch schlechter und unfachmännischer
Leistung zudem...
Nun, eine Firma mit "regionalen Wurzeln und Wertegefüge" hat das Problem
sofort erkannt und behoben.
Reinhold.
Reinhold schrieb:> Hallo,>> ich weiß es passt nicht so wirklich hier hin, aber hier sind halt viele> Profis und ich würde mich über einige Tips freuen.>> Im (etwas entfernten) Vermiethaus meiner Eltern BJ93 baut die> Solarthermie keinen Druck auf, obwohl der Ausgleichsbehälter schonmal> getauscht wurde und auch die Solarflüssigkeit ergänzt wurde.
Dichtigkeit und eventuelle Luft im System prüft man nach DIN V 4279-7.
Mit dem Suchwort findest du das Prozedere. z.B. bei den Berliner
Wasserwerken: https://www.bwb.de/de/assets/downloads/wn178_0905.pdf
Es ist aller Wahrscheinlich nach eine druckhaltende Anlage (In Südeuropa
sieht man gerne drucklose Anlagen mit grossen Behälter auf dem Dach,
welches die simple, betriebssichere Lösung ist).
Wenn die Sonne volle Leistung hat und keine Wärme vom Kollektor
abgenommen wird, muss die Wärme trotzdem irgendwo hin. Wenn der
Medienvolumenstrom das nicht schafft gibt es Ärger.
Dein Medium verdampft, das spezifische Volumen vertausendfach*) sich,
was ungeheure Drücke macht. Das Sicherheitsventil geht auf und lässt
Flüssigkeit ab. Nachts kühlt das ab, Kondensation, Kontraktion, der
Druck ist weg, die Anlag zieht Luft und es korrodiert in den Rohren.
Ursache kann ein Regelventil sein, welches klemmt, weggerottet, zu
langsam oder gar nicht ist. Motorventile mit elektronischem Regler sind
nicht besser als hydraulische Regler und Antriebe auf dem Ventil.
Gibt es ein Stellventil um den Kreislauf einzuregeln und so den
Arbeitespunkt aus Anlagenkennlinie und Pumpenkennlinie zu bestimmen?
Eine Pumpe die zu klein ist, habe ich in 20 Jahren Branchenerfahrung
noch nicht gesehen. Kreisläufe die falsch eingeregelt sind, sehe ich
wöchentlich. Wer auf "iAuto" Regler vertraut, darf sich wundern,
verstehen wird er nix.
Ist dein Membranausgleichsbehälter für das Medium (Propylen- oder
Ethylenglykol? in welcher Konzentration?) anwendbar?
Wenn nein: Die Membran ist w.e.c.h.
Ist der Behälter ausreichend gross?
Wo ist er platziert? Der muss an die Stelle des höchsten statischem
Drucks.
> Ich bin der Überzeugung, da es ein> geschlossenes System ist, muss es ein Leck geben,
Nein, das Sicherheitsventil kann auch etwas abgelassen haben. Bläst das
einfach ab oder kannst du das Abgeblasene detektieren? Ein Kanister
unter dem Sicherheitsventil petzt.
> also Menge der Solarflüssigkeit?
Man kann das Füllvolumen zwar berechnen, wenn du alle Rohrdimensionen
und -längen kennst, aber ausreichend genau wird das auch nicht. Das
macht man nur wenn man grosse Anlagen befüllen will und wissen will
wieviele m3 Glykol man kaufen soll. Es aber wohl keine 200 m2
Solaranlage.
> Er erzählt immer was von Ausgleichsbehälter,
s.o.
> aber der "verschluckt" doch keine xx Liter> Solarflüssigkeit, zumal der ja auch erneuert wurde?
Wenn die Membran porös ist, "verschluckt" der so viele Liter bis er voll
ist, danach geht das Sicherheitsventil auf.
Wenn die Anlage so schief läuft würde ich mir bei der Gelegenheit auch
mal die Flüssigkeit anschauen um Korrosion und Frostsicherheit zu
beurteilen. Ein Refraktometer ist besser als eine Prüfspindel.
Wenn du gar keine Dokumentation hast, welchen Wasser-Chemiecocktail du
in der Anlage hast, dann hilft oft nur neu befüllen.
*) starke Vereinfachung, je nach Medium, Druck und Temperatur
vervielfacht sich das spez. Volumen 2000 bis 5000 mal.
Das bessere Forum für das Problem:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/9/Solarenergie
Chr. M. schrieb:> Reinhold schrieb:>> Ist das normal wie zB Ölverbrauch>> Manche Anlagen sind wohl dichter als andere. :)> Mit 0,5 bar Verlust in 3 Jahren kann ich leben.>> Im Netz findet man diesen Hinweis:> Wie oft muss eine Solaranlage gewartet werden?> Empfohlen wird bei Solarthermie ein Wartungszyklus von ca. 2 Jahren. Im> Rahmen der Wartung einer Solarthermieanlage erfolgt unter anderem eine> Kontrolle der Solarflüssigkeit. Diese sollte in regelmäßigen Abständen> auf ihren ph-Wert und vorhandenen Frostschutz überprüft werden und alle> 5 bis 6 Jahre ausgetauscht werden.
Du lebst von solchem Unsinn?
Klempi schrieb:> Heinz R. schrieb:>> auf PH-Wert geprüft werden? Was ein Quatsch und Geldmacherei>> Kollektoren sind mit Kupferrohr aufgebaut. Der Rest der Installation ist> oft auch aus Kupfer. Das ist relativ empfindlich auf saure Medien. Daher> macht die Prüfung des pH Wert Sinn.
Wo soll in einem geschlossenem System die Säure entstehen? Hat der HB
die mit Essig befüllt?
Sebastian L. schrieb:> (In Südeuropa> sieht man gerne drucklose Anlagen mit grossen Behälter auf dem Dach,> welches die simple, betriebssichere Lösung ist).
auch diese Anlagen stehen unter Druck - Sonst würde das Wasser nur sehr
sparsam aus dem Hahn kommen
Sebastian L. schrieb:> Wo ist er platziert? Der muss an die Stelle des höchsten statischem> Drucks.
welchen Unterschied macht es ob der Ausgleichsbehälter ganz unten ist
oder nicht?
Thomas U. schrieb:> Wo soll in einem geschlossenem System die Säure entstehen? Hat der HB> die mit Essig befüllt?
Genauso wie Essig aus Alkohol entsteht, kann das Glykol in der
Solarthermieanlage chemisch verändert werden und damit sauer. Hier nicht
durch Bakterien sondern durch die hohen Temperaturen bei Stillstand der
Anlage.
Moleküle cracken irgendwie. Ich bin kein Chemiker, aber aber wenn es
dich interessiert kann man das auch sicher irgendwo nachlesen/herleiten
wie auch immer. Ich bin Praktiker, ich warte unter anderem solche
Anlagen. Dazu gehört die Messung des pH Wertes und des Frostschutzes.
Wenn es nicht passt wird gespült und ausgetauscht. Punkt.
Wenn du das nicht willst, kauf dir keine Solarthermieanlage.
Klempi schrieb:> Thomas U. schrieb:>> Wo soll in einem geschlossenem System die Säure entstehen? Hat der HB>> die mit Essig befüllt?>> Genauso wie Essig aus Alkohol entsteht, kann das Glykol in der> Solarthermieanlage chemisch verändert werden und damit sauer. Hier nicht> durch Bakterien sondern durch die hohen Temperaturen bei Stillstand der> Anlage.> Moleküle cracken irgendwie. Ich bin kein Chemiker, aber aber wenn es> dich interessiert kann man das auch sicher irgendwo nachlesen/herleiten> wie auch immer. Ich bin Praktiker, ich warte unter anderem solche> Anlagen. Dazu gehört die Messung des pH Wertes und des Frostschutzes.> Wenn es nicht passt wird gespült und ausgetauscht. Punkt.> Wenn du das nicht willst, kauf dir keine Solarthermieanlage.
Nach wieviel Jahren und bei welcher durchschnittlichen Maximaltemperatur
sind Ändeungen wahrnehmbar? Wenn der empfohlene Prüfzyklus 2 Jahre
beträgt, sollte in diesem Zeitraum nichts schreckliches passieren.
Leichte Änderungen, auf die reagiert werden könnte, dabei
ausgeschlossen. Da muss ich das nächstes Jahr mal prüfen.
Heinz R. schrieb:> Sebastian L. schrieb:>>> (In Südeuropa>> sieht man gerne drucklose Anlagen mit grossen Behälter auf dem Dach,>> welches die simple, betriebssichere Lösung ist).>> auch diese Anlagen stehen unter Druck - Sonst würde das Wasser nur sehr> sparsam aus dem Hahn kommen
Wie machen die das bei Frost? Wird in Winter die Anlage abgelassen?
Abdul K. schrieb:> Wie machen die das bei Frost? Wird in Winter die Anlage abgelassen?
genau deshalb haben die solche Anlagen - wir nicht
Wo solche Anlagen stehen gibt es keinen Frost
Wenn es mal eine Nacht -2° hat - das dauert bis so ein Riesen-Tank
gefriert..
Thomas U. schrieb:> Nach wieviel Jahren und bei welcher durchschnittlichen Maximaltemperatur> sind Ändeungen wahrnehmbar?
Kann man eben nicht pauschal beantworten, deshalb wird geprüft ;)
Wenn deine Anlage genug Durchfluss hat, heißt die Anlage schaltet erst
bei Erreichen der maximalen Speichertemperatur ab und nicht schon vorher
weil die Kollektortemperatur zu hoch ist, hast du gute Chancen dass die
Flüssigkeit 10 Jahre und älter wird.
Auch das Verhältnis Kollektorfläche zu Speichervolumen spielt eine
Rolle. Heutzutage werden Kompaktgeräte mit kleinen Speichern eingesetzt.
Da schaltet die Anlage eher ab und die Kollektoren braten in der Sonne.
Da ist die Flüssigkeit tendenziell eher kaputt.
Klempi schrieb:> Thomas U. schrieb:>> Nach wieviel Jahren und bei welcher durchschnittlichen Maximaltemperatur>> sind Ändeungen wahrnehmbar?>> Kann man eben nicht pauschal beantworten, deshalb wird geprüft ;)>> Wenn deine Anlage genug Durchfluss hat, heißt die Anlage schaltet erst> bei Erreichen der maximalen Speichertemperatur ab und nicht schon vorher> weil die Kollektortemperatur zu hoch ist, hast du gute Chancen dass die> Flüssigkeit 10 Jahre und älter wird.> Auch das Verhältnis Kollektorfläche zu Speichervolumen spielt eine> Rolle. Heutzutage werden Kompaktgeräte mit kleinen Speichern eingesetzt.> Da schaltet die Anlage eher ab und die Kollektoren braten in der Sonne.> Da ist die Flüssigkeit tendenziell eher kaputt.
Da habe ich keine Bedenken - 10m^2 Röhren bei 1000L Speicher.
Klempi schrieb:> Wenn deine Anlage genug Durchfluss hat, heißt die Anlage schaltet erst> bei Erreichen der maximalen Speichertemperatur ab und nicht schon vorher> weil die Kollektortemperatur zu hoch ist, hast du gute Chancen dass die> Flüssigkeit 10 Jahre und älter wird.
deshalb kühl e ich wenn der Speicher über 85° hat über einen
Kellerheizkörper runter
DIe ANlage ging bei mir noch nie in STagnation
(ok, 1 x , als ich den Strom ausschalten musste :-) )
Heinz R. schrieb:> Sebastian L. schrieb:>> Wo ist er platziert? Der muss an die Stelle des höchsten statischem>> Drucks.>> welchen Unterschied macht es ob der Ausgleichsbehälter ganz unten ist> oder nicht?
Unten ist der statische Druck höher.
Wenn der MAG oben platziert ist, arbeitet er nicht so gut.
Sebastian L. schrieb:>> Sebastian L. schrieb:>>> Wo ist er platziert? Der muss an die Stelle des höchsten statischem>>> Drucks.>>>> welchen Unterschied macht es ob der Ausgleichsbehälter ganz unten ist>> oder nicht?> Unten ist der statische Druck höher.> Wenn der MAG oben platziert ist, arbeitet er nicht so gut.
MAG heißt Membran Ausdehnungsgefäß. Es soll die Volumenänderung, die
Ausdehnung der Flüssigkeit aufnehmen. Diese Volumenänderung ist nur
abhängig von der Temperatur, nicht von der Position des Gefäßes. Es ist
völlig egal ob es oben oder unten montiert ist. Heizungsanlagen sind
auch nicht immer im Keller montiert, oft sogar im Dachgeschoss. Da ist
dann auch das MAG der Heizung. Kein Problem.
Man muss in so einem Fall den Vordruck des Gefäßes entsprechend anpassen
und es muss so installiert sein das es entlüftet ist. Ein Fachmann weiß
das und beachtet diese Dinge.
Klempi schrieb:> es ist> völlig egal ob es oben oder unten montiert ist.
genau so denke ich auch
ist er entsprechend montiert spielt es nicht mal eine Rolle ob die
Membran da ist oder nicht
(ok, von der Sauerstoffdiffusion mal abgesehen)
Heinz R. schrieb:> ist er entsprechend montiert spielt es nicht mal eine Rolle ob die> Membran da ist oder nicht
Theoretisch, ja. Vordruck könnte man auch einstellen bei geschlossenem
Kappenventil. Aber wenn du es öffnest wird es schwierig. Der
Anlagendruck muss dann immer höher sein als der Vordruck, sonst ist die
Luft in der Anlage.
Hat schon seinen Grund warum da ne Membran im MAG ist ;)
Heinz R. schrieb:> (ok, von der Sauerstoffdiffusion mal abgesehen)
Man füllt MAGs normalerweise mit Stickstoff. Sauerstoff geht auch durch
die Membran mit der Zeit.