Hallo liebe Forenten, ich frage mich aktuell, wie ich die Gleichtaktstörungen bei 100Base TX Ethernet von einem sendenden Gerät (z.B. Switch) und einer Kabelstrecke X messen kann. Da ich das sendende Gerät nicht in einen Test Modus versetzen kann, kann ich keinen Testaufbau wie in der IEEE 802.3-2008 beschrieben einsetzen (siehe Anhang), sondern muss einen Link Partner haben. Oszi: Tek TDS784A mit Diffential-Sonde 1,5GHz und aktiven Sonden 1,5 GHz Ideen und Tests: a) Messung von TX- und TX+ und Math Funktion Addition. b) Messung am Center Tap des Transformers des Empfängers gegen Masse des Empfängers. Hier wird allerdings schon Störungen durch die Gleichtaktdrossel des Transformers gedämpft. c) Vor dem Empfänger vorgeschalteter Transformer ohne Gleichtaktdrossel und Messung am Center Tap. Allerdings haben alle dies Optionen das Problem, das ich Störungen des Empfängers mit messe. Ich habe hierzu ein Kabel zwischen Empfänger und dem vorgeschalteten Transformer voll mit Ferriten bestückt, jedoch mit geringem Erfolg. Eventuell hat ja jemand Tips hierzu. Beste Grüsse, Tom
Gast
#7039722
Was hast du genau vor?
Hallo Gast, wie schon gesagt, möchte ich die Gleichtaktstörungen messen, die in einem Endgerät ankommen. Beste Grüsse, Tom
Hinterher wird Dein Endkunde das Gerät höchstwahrscheinlich mit einem handelsüblichen Switch verwenden wollen. Für diesen Standard-Anwendungsfall solltest Du die Grenzwerte für die Abstrahlung nicht überschreiten. Messen kannst Du das also nicht nur mit Deinem Gerät selber, sondern brauchst noch einen sog. Simulator dazu. Im einfachsten Fall ist das einfach ein Switch aus Deiner Grabbelkiste dessen Hersteller, Modellnr. und Seriennr. Du im EMV-Messplan einträgst. Wenn Du da begründeten Verdacht auf Probleme hast dann nimmst Du verschiedene Modelle und es sollte mit jedem bestanden werden. Wenn Du für die Entwicklung messen möchtest was wirklich nur aus Deinem Gerät kommt, kannst Du 2 von Deinen Geräten nehmen und Crossover verbinden. Dann ist keinerlei Fremdgerät mit im Spiel. Eine andere Variante wäre ein Loopback-Test den manche PHYs anbieten.
Gerd E. schrieb: > Eine andere > Variante wäre ein Loopback-Test den manche PHYs anbieten. Hallo Gerd, vielen Dank für den Hinweis mit dem Loopback-Test. Das schaue ich mir morgen mal an. Damit könnte es gehen. Beste Grüsse, Tom
Hallo, also das mit dem Loopback sollte funktionieren. Cat Kabel in das zu testende Gerät und am anderen Ende ein Transformer, bei dem auf der anderen Seite TX und RX verbunden sind. Gemessen dann am CT des Transformers des TX Paars. Ich habe mir mal auf die Schnelle einen Loopback Stecker gebaut und alle Geräte haben hiermit einen Link angezeigt und senden. Beste Grüße, Tom
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