Hallo, ich wollte mir für den PI ein io bord basteln.
von 3.3V zu 24V und umgekehrt. Nicht Bidirektional.. also 4 in 4 out
oder so. Am liebsten mit Optokopler und Überspannungsschutz, dass es
sich mit IOs von PLC/SPS vergleichen könnte. Oder wie sind diese IOs
noch geschützt ?
der Pin am pi kann selbst nur 3ma liefern wie ich gelesen habe heißt der
könnte nichtmal ne LED vom Optokopler ? Wahrscheinlich hier schon mit
einem logic level fet die LED schalten ?
Welche Bauteile wären da zu empfehlen so ein 4 bit oder 8 bit Optokopler
wären super SMD löten ist kein Thema.
MFG
Timo
OUTPUT
wenn es nur um 24V schalten geht (ohne PWM) würde ich den AQV252g nehmen
der mit 3mA aus dem PI bis 60V 2,5A schalten kann, nach Belieben + oder
- oder GND.
INPUT
jeder Optokppler dessen LED Strom passend begrenzt wird und wo der CTR
reicht für 1-20mA
Sehr dicht am PI GPIO muss man keine 20mA nach GND ziehen, die 20mA
nannte ich mal weil damit kilometerweit telefoniert wurde als
Stromschleife bei IWV sich fast durch nichts stören ließ.
Erfahrungsgemäß ist die Abfrage auf 0 also low/GND störsicherer als die
Abfrage nach 1 high/VCC, nur man muss halt umdenken/programmieren,
Signal kommt wenn 0, low festgestellt wird.
Timo schrieb:> von 3.3V zu 24V und umgekehrt. Nicht Bidirektional.
Du willst also separate Wandler 3.3V->24V und 24V->3.3V?
Um welche Schaltfrequenzen geht es dabei? Es ist ein Unterschied, ob
damit Relais gesteuert werden sollen oder ein 1MHz PWM-Signal mit 16
Bit.
also da der Pi ja 4 PWM pins hat wär das garkeine schlechte Idee, man
könnte ja für die PWM pins die passenden otos nehmen.
Keine Strombegrenzung oder TV dioden für überspannung ?
So ich hab etwas getüftelt.
K1 wäre wenn ich die Last direkt schalten will.
K2 wenn ich das 24V Signal abgreifen will, R3 begrenzt den Strom (1mA)
und der TVS1 leitet Überspannung ab am Pi kommt dann das High oder Low
an.
K3 umgedrehtes spiel wie K2 nur hiere eine Revers protection mit der
Diode Benötige ich in dem Fall überhaupt ein ESD2 zum Schutz ?
für den PWM part hab ich grade noch kein passenden Chip gefunden.
Gibt es Meinungen dazu Anmerkungen was Besser geht ?
MFG
Timo
Timo schrieb:> So ich hab etwas getüftelt.
wen willst du veräppeln?
Es wurde alles erklärt, aber es kam wohl nicht bei dir an!
z.B. oben links der PI gibt aus 3,3V du spendierst 3,3k, wie lautet das
ohmsche Gesetz?
Wieviel Strom fliesst durch die LED und wieviel Strom kann geschaltet
werden?
Wozu schreibe ich:
Joachim B. schrieb:> der mit 3mA aus dem PI bis 60V 2,5A
Etwas sollte schon verstanden oder an Grundlagen gelernt werden!
Joachim B. schrieb:> wen willst du veräppeln?> Es wurde alles erklärt, aber es kam wohl nicht bei dir an!>> z.B. oben links der PI gibt aus 3,3V du spendierst 3,3k, wie lautet das> ohmsche Gesetz?> Wieviel Strom fliesst durch die LED und wieviel Strom kann geschaltet> werden?
Schon richtig es fließen 1ma und Laut datenblatt der Optos sind 3ma Max
Rating! willst mir sagen den strom zu begrenzen ist eine absolute blöde
idee ?
TIMO schrieb:> Schon richtig es fließen 1ma und Laut datenblatt der Optos sind 3ma Max> Rating!
Du verstehst die Angabe falsch. Die 3 mA sind der höchste Strom, der
nötig sein darf, um den Optokoppler zu schalten. Der höchste erlaubte
Dauerstrom durch die LED ist dabei jedoch 50 mA. Du musst also dafür
sorgen, dass der Strom zum Einschalten zwischen 3 und 50 mA ist, um die
Funktion zu gewährleisten.
Jemand schrieb:> TIMO schrieb:>>> Schon richtig es fließen 1ma und Laut datenblatt der Optos sind 3ma Max>> Rating!>> Du verstehst die Angabe falsch. Die 3 mA sind der höchste Strom, der> nötig sein darf, um den Optokoppler zu schalten. Der höchste erlaubte> Dauerstrom durch die LED ist dabei jedoch 50 mA. Du musst also dafür> sorgen, dass der Strom zum Einschalten zwischen 3 und 50 mA ist, um die> Funktion zu gewährleisten.
Ahh ja das ist blöd dann muss ich das auf jeden Fall auch mit bei den
24V noch anpassen…. Ja falsch verstanden….
Gut bei dem 3.3V kann man ja den Widerstand rauswerfen.
3.3V / 3.3k sind doch 1mA ? Oder hab ich mich vertan?
Mit freundlichen Grüßen
Timo
Timo schrieb:> der Pin am pi kann selbst nur 3ma liefern wie ich gelesen habe heißt der> könnte nichtmal ne LED vom Optokopler ? Wahrscheinlich hier schon mit> einem logic level fet die LED schalten ?
Du darfst Dir gerne Hilfe holen, ordentliche Texte zu schreiben - Dein
Geschreibsel grenzt an Frechheit.
Wenn Dein µC nur 3 mA kann und das für Deine Anwendung zu knapp ist,
verwende einen Transistor. Man muß nicht unbedingt LogicLevel-FETs
verwenden, für eine LED bzw. den Optokoppler ist ein BC5_irgendwas NPN
weitaus günstiger.
Timo schrieb:> Gut bei dem 3.3V kann man ja den Widerstand rauswerfen.
Eine LED = Optokopplereingang wird niemals ohne Vorwiderstand
betriebn.
Timo schrieb:> 3.3V / 3.3k sind doch 1mA ? Oder hab ich mich vertan?
Und woher sollen die 3.3V über dem Widerstand kommen?
Die LED braucht auch Spannung, wenn sie leuchten soll ;-)
Manfred schrieb:> Eine LED = Optokopplereingang wird niemals ohne Vorwiderstand betriebn.
Laut Joachim ja schon ?!
Wolfgang schrieb:> Timo schrieb:>>> 3.3V / 3.3k sind doch 1mA ? Oder hab ich mich vertan?>> Und woher sollen die 3.3V über dem Widerstand kommen?> Die LED braucht auch Spannung, wenn sie leuchten soll ;-)
Naja in der Reihenschaltungen ist ja der Strom durch den Widerstand
begrenzent und wenn meine led die Durchlassspannung von rund 1.6 V
errichtet wird sie doch zum perfekten Leiter theoretisch :) aber die
3.3V müssen doch reichen wie wird das sonst gemacht in den ganzen
Schaltungen die Status LEDs etc. … wie beim ESP der kann aber auch mehr
mA meine ich
Schau mal ins Datenblatt nach der LED Dropout Voltage.
Die ändert sich auch noch je nach Strom If und Umgebungstemperatur.
Bei deinem AQV252G wird ein If von 5 bis 10mA empfohlen.
Du willst aber nur 3mA liefern. 3mA ist der über alle von diesem IC
existierenden Exemplare der maximal notwendige Strom, mit dem jeder
dieser PhotoMos-Typen sicher angeht. Das ist ein bisschen kompliziert
formuliert.
Durch Bauteilstreuung, Temperatur etc. entscheidet sich der maximal
benötigte Strom, bei dem der PhotoMos noch sicher angeht. Über alle ICs
ist dieser Wert eben maximal 3mA. Typisch, also im Mittel, liegt er bei
0,5mA. Davon darf man aber nicht ausgehen, da man auch ein schlechtes
Bauteil erwischt haben kann.
Wenn du jetzt sagst: Ok, ich kann definitiv nur 3mA liefern, dann musst
du schauen wie hoch die LED Droput Voltage in deinem Temperaturbereich
bei diesem Strom wäre (Diagramm Nummer 7 im DaBla).
Eine gerade für 3mA gibt es nicht, aber die wird sich parallel zur 5mA
Linie und unterhalb dieser befinden.
Bei -40C° hast du dann z.b. 1,2V und bei 85C° z.b. noch 1,04V.
Jetzt hast du ein Problem, denn beide Werte sind problematisch:
Legst du nach dem unteren 1,2V aus, dann gilt für den Vorwiderstand:
R_V = ( U_IO_Pi - U_LED_Dropout) / If wobei U_IO_PI = 3,3V, If = 3mA
Bei -40C°:
RV = (3,3V - 1,2V) / 3mA = 1,1V / 3mA = 366 Ohm.
Bei +85C° hättest du dann aber bei 366 Ohm Rv einen Strom von
(3,3V - 1,04V) / 366 Ohm = 6,17mA.
Also doppelt so viel wie du wolltest.
Legst du nach dem unteren 1,04V aus, dann gilt für den Vorwiderstand:
R_V = ( U_IO_Pi - U_LED_Dropout) / If wobei U_IO_PI = 3,3V, If = 3mA
Bei +85C°:
RV = (3,3V - 1,04V) / 3mA = 1,1V / 3mA = 753 Ohm.
Bei -40C° hättest du dann aber bei 753 Ohm für Rv einen Strom von
(3,3V - 1,20V) / 753 Ohm = 2,78mA.
2,78mA ist unterhalb von dem Wert, bei dem bei jedem exemplar des
PhotoMos noch sicher geschaltet wird.
TIMO schrieb:> Schon richtig es fließen 1ma
nur wenn an der IR LED 0V sind
Wolfgang schrieb:> ie LED braucht auch Spannung, wenn sie leuchten soll ;-)Timo schrieb:> Manfred schrieb:>> Eine LED = Optokopplereingang wird niemals ohne Vorwiderstand betriebn.>> Laut Joachim ja schon ?!
nicht schwindeln!
Sowas Dummes habe ich nie geschrieben, ich erhoffte wenigstens eigene
Transferleistung von dir!
Timo schrieb:> Manfred schrieb:>> Eine LED = Optokopplereingang wird niemals ohne Vorwiderstand betriebn.> Laut Joachim ja schon ?!
Das hat Joachim ganz sicher nicht gesagt - er hat die Funktion einer
Diode begriffen.
Timo N. schrieb:> Durch Bauteilstreuung, Temperatur etc. entscheidet sich der maximal> benötigte Strom, bei dem der PhotoMos noch sicher angeht. Über alle ICs> ist dieser Wert eben maximal 3mA. Typisch, also im Mittel, liegt er bei> 0,5mA.
Woher entnimmst du diese Weisheit?
Laut Datenblatt liegt der Abschaltpunkt I_Foff @ 25°C typisch bei einem
Diodenstrom von 0.8mA. Bei 50°C liegt er typisch bei 1mA und bei 85°C
bei etwa 1.9mA (Fig. 6-1). Mit den von dir angegebenen 0.5mA wird das
also nichts.
Timo schrieb:> ... wenn meine led die Durchlassspannung von rund 1.6 V> errichtet wird sie doch zum perfekten Leiter theoretisch :)
Falsche Theorie. Über einem perfekten Leiter gibt es keinen
Spannungsabfall.
Timo schrieb:> nur 3ma liefern wie ich gelesen habe heißt der> könnte nichtmal ne LED vom OptokoplerLEDs funktionieren mit viel weniger Strom. Wer sagt, dass ein normaler
Optokoppler nicht mit 3mA funktioniert?
> Welche Bauteile wären da zu empfehlen
Kommt ganz drauf an, was du da anschließen willst, wovor du schützen
willst und wie viel du dafür ausgeben magst. Egal was ich dir jetzt
empfehlen würde, es kämen mehrere Leute aus ihren Löchern die dem
widersprechen, weil sie dabei an andere Rahmenbedingungen denken.
Also: Rücke mehr Infos zum Anwendungsfall raus, dann kann man dir
helfen.
Hallo, ich habe vor kurzem hier einen Dimmer vorgestellt (Projekte &
Code), der OK für die Ein- und Ausgänge nutzt.
Vielleicht hilft Dir das ja weiter. Ein Eingangsstrom von 2mA liefert
über einen weiten Spannungsbereich einen konstanten Strom am Ausgang.
Das schützt den OK weitgehend vor Überlastung.
Gruß Carsten