Batteriekontakt herstellen, wie?

OP #7041763
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Hallo allerseits,
In Feuermeldern und vielen anderen Geräten mit 9V-Betterie sind solche 
Kontakte verbaut:
Dünne Metallstreifen, mehr oder weniger 170° umgebogen und in den Print 
gelötet. Das ergibt eine Feder, welche auf die Batteriekontakte drückt.
Das will / muss ich nun selbst machen - weiss jemand, wie?
Meine Recherchen haben ergeben, dass solche Teile wohl aus 
Phosphor-Bronze gefertigt und vernickelt werden.
Fragen:
- Ist das richtig - und gibt es da verschiedene Legierungen, welche ist 
geeignet?
- Gibt es vielleicht schon vernickeltes Phosphor-Bronze Blech zu kaufen?
- Welche alternativen Materialien gibt es?
Danke für die Hilfe!
Gast #7041771
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Tobias Z. schrieb:
> Gibt es vielleicht schon vernickeltes Phosphor-Bronze Blech zu kaufen?

Was mich bei solchen Fragen wirklich wundert:

Warum eine Frage im Forum stellen, wenn es reichen würde die drei Wörter 
"Phosphor Bronze Blech" in eine Suchmaschine zu tippen bzw. kopieren, 
und dann auf "Shopping" zu klicken?
Gast #7041790
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Tobias Z. schrieb:
> Das will / muss ich nun selbst machen - weiss jemand, wie?

Wüsste nicht, warum man das machen sollte, aber mein erster 
Angriffspunkt wären sogenannte Foldback-Klammern aus dem Bürobedarf. Die 
federn auch nach Jahren noch. Allerdings musst du dich da halt mit 90 
Grad zufrieden geben, weil du die Teile halbieren musst.
Die silbernen von Maul sind vernickelt.

Aber nochmal, bevor ich mir Blech kaufe und dann irgendwie Kontakte 
draus biege, kaufe ich lieber gleich die Kontakte.
Gast #7041795
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Ich hab sowas schon gemacht, Zeichnung, Kupfer-Beryllium 0,2mm und dann 
mit dem Laser-Cutter ausgeschnitten (mit Absaugung) ... eigentlich gibt 
es sowas "von der Stange" fertig zu kaufen (Digikey / Mouser), bei mir 
war es der besonderen Gehäuseform geschuldet, das ich was passendes 
selber bauen musste.

Warum Kupfer-Beryllium? War vorhanden, wir nutzen das Material auch für 
Probenhalter ...
Gast #7042011
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Umweltsau schrieb:
> Das frage ich mich auch..
>
> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Berylliose

Mit Absaugung und Vorsichtsmaßnahmen kein Problem ... und für die 
Batteriekontakte hätte es auch was anderes sein können... Aber für 
Anwendungen bei Tieftemperatur, Vakuum und wenn das Material nicht 
magnetisch sein darf verwenden wir es als Kontakfedern, deshalb bot sich 
die Nutzung als "normaler" Batteriekontakt an.

Hier, für den Fall, das Dich das Thema interessiert und Du nicht nur 
Wiki-Links posten kannst --> 
https://info.formfedern.com/kupfer-beryllium/
OP #7042032
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Danke, zumindest für die sinnvollen Antworten.
Natürlich hab' ich bei Digikey, Mouser etc. geschaut, aber nichts 
passendes gefunden. Diese Federn müssen nämlich in ein gegebenes Gehäuse 
passen.
Klar hab' ich auch nach dem Material gesucht und z.B. bei C* ein 
Phosphor-Bronze Blech gefunden - welches nicht näher spezifiziert ist. 
Ich kann mir aber vorstellen, dass es von Phosphor-Bronze 
unterscheidliche Legierungen gibt, wie auch von Messing, Alu, Chromstahl 
etc. Auch dort hat jede Legierung unterschiedliche Eigenschaften. Bei 
Phosphor-Bronze könnte eine Sorte schlechte Feder-Eigenschaften haben, 
oder sich nicht vernickeln lassen. Ich habe schon eine Weile danach 
gesucht, aber nichts gefunden.
Gast #7042049
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Umweltsau schrieb:
>> Warum Kupfer-Beryllium?
> Das frage ich mich auch..
> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Berylliose

Vollkommener Unfug, als fertige Metallegierung in Kupfer ist Beryllium 
unbedenklich.

Ich kenne es unter dem Namen Beryllium-Bronze, ein elektrisch sehr gut 
leitender Werkstoff mit ebenfalls mechanisch guten Eigenschaften.

Fütterst Du G* mit "beryllium-bronze", finden sich jede Menge 
Beschreibungen und Daten.
OP #7042066
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Keystone habe ich schon angeschaut, Ali auch. Das Gehäuse lässt sich 
leider nicht an die verfügbaren Kontakte anpassen. Es sollen nur 
Metallstreifen eingelötet werden, wie beschrieben. Auch in Feuermeldern, 
Fernbedienungen etc. finden sich solche "customized" Lösungen, nicht 
ohne Grund.
OP #7042107
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Schlussendlich soll es eine grosse Stückzahl geben - und schlussendlich 
gehts immer ums Geld. Auch bei Keystone müsste ich ein 
kundenspezifisches Teil fertigen lassen, was sicher keinen Sinn macht.
Dass ich die Frage genau so formuliert habe, hat schon einen Grund, dass 
ich nicht alle Details erklärt habe auch: Das würde nicht alle 
interessieren und die Anfrage wäre dann riesig.
Wenn jemand also weitere Antworten auf genau meine Fragen hat, bin ich 
nach wie vor dankbar!
Beitrag #7042109 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7042148
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Tobias Z. schrieb:
> Dünne Metallstreifen, mehr oder weniger 170° umgebogen und in den Print
> gelötet. Das ergibt eine Feder, welche auf die Batteriekontakte drückt.
> Das will / muss ich nun selbst machen - weiss jemand, wie?

Das wird teuer! Dickkopf?
Ja, Keystone ist Luxusklasse.
Und es drückt die Batterie auf die Kontakte.
Nur löten taugt nicht. Es muß zusätzlich genietet o.ä. werden.

Vor Jahren hatten wir auch ein Kontaktfeder Problem.
Wenn ich mich recht erinnere, gab es da eine Fa. Krempel (?).
Beitrag #7052917 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7052980 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7052981
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Tobias Z. schrieb:
> Klar hab' ich auch nach dem Material gesucht
> Phosphor-Bronze Blech gefunden -

Was ist das für ein Gerät?
das nach diesem ausgesucht wertvollen  Material verlangt ?
Nimm einfach irgendein Blech, biegs Dir passend -  oder

gleich eine überflüssige Kugelschreiber-Feder.
Ich persönlich nehme dazu gerne die Feder aus den
"S.T. Dupont´s  Shakespeare Sword" ´s
die federt nämlich  garantiert ewig.

Exakt Mittig abzwicken
Gibt derzeit  nix Besseres !am Markt.

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