Akku iRobot Spannung nach Laden

Gast #7041965
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Hallo,

Unser rund 5 Jahre Alter iRobot hatte ein paar Probleme mit der 
Laufzeit. Statt der anfänglichen etwas über 2h, lief er zum Schluss 
40-50 Minuten.
Ab und an ist er auch mitten beim Saugen kurz ausgegangen und hat sich 
dann wieder eingeschaltet.

Bereits 2 Mal kam auch ein Ladefehler, heisst, Akku lässt sich nicht 
laden. Nach dem Abnehmen und wieder Auflegen auf die Ladestation liess 
er sich dann doch laden.

Für mich war das ein Zeichen, dass der Akku so langsam seinen Geist 
aufgibt.

Deshalb habe ich einen neuen Akku bestellt.

Der Akku besteht aus 12 Baby C Zellen mit 3000mAh/1.2V.
Ergibt eine Sollspannung von 14.4V, so wie es auch auf dem Akku 
aufgedruckt ist.

Der neue Akku hatte bei Anlieferung 15.07V (=1.26V je Zelle im Schnitt). 
Dann habe ich ihn geladen und er kam auf 16.37V (=1.36V je Zelle im 
Schnitt). So weit so gut.

Nun habe ich mal den alten Akku gemessen. Der hatte nach dem Laden 
17.30V (=1.44V je Zelle im Schnitt).
Meiner Meinung ist das zu viel für einen 5 Jahre alten Akku.
Der Innenwiderstand lässt sich leider nicht messen. Mein Multimeter geht 
bei diesem Akku jedes Mal aus. Warum das? Andere Widerstände lassen sich 
problemlos messen.

An sich dachte ich, dass ich den als Ersatz für den Notfall behalte 
könnte.

Aber mir schleicht sich die Befürchtung ein, dass der Akku irgendeinen 
Defekt hat. Es ist eine kleine Elektronik im Akku verbaut, die auch die 
Temperatur misst.

Daher meine Frage: sind die 17.30V nicht zu viel? Was könnte im Akku 
defekt sein?

Vielen Dank.

Gruss,
SOFO
(Firma: matzetronics) #7042043
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Du kannst mit einem Ohmmeter nicht den Innenwiderstand von Spannungs- 
und Stromquellen messen. Der Innenwiderstand einer Stromquelle 
beschreibt, um wieviel der Strom bei einer gegebenen Last sinkt. Je 
höher der Innenwiderstand, desto mehr bricht die Stromquelle ein. Man 
kann sich den Innenwiderstand als einen in der Stromquelle vorhandenen 
Widerstand vorstellen, der mit dem Ausgang in Reihe liegt.
Ein Ohmmeter stellt seine eigene Stromquelle zur Verfügung, um 
Widerstände zu messen.
Gast #7042320
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Wendels B. schrieb:
> SOFO schrieb:
>> Was könnte im Akku
>> defekt sein?
>
> Der Akku natuerlich.

:) Danke :)
Das habe ich mir schon gedacht. Ich dachte, evtl. sind 2 Zellen 
kurzgeschlossen oder was auch immer. Ich wollte ihn in den nächsten 
Tagen mal aufmachen und alle Zellen einzeln prüfen.



Matthias S. schrieb:
> Du kannst mit einem Ohmmeter nicht den Innenwiderstand von Spannungs-
> und Stromquellen messen. Der Innenwiderstand einer Stromquelle
> beschreibt, um wieviel der Strom bei einer gegebenen Last sinkt. Je
> höher der Innenwiderstand, desto mehr bricht die Stromquelle ein. Man
> kann sich den Innenwiderstand als einen in der Stromquelle vorhandenen
> Widerstand vorstellen, der mit dem Ausgang in Reihe liegt.
> Ein Ohmmeter stellt seine eigene Stromquelle zur Verfügung, um
> Widerstände zu messen.

Ok. Wie kann ich denn den Innenwiderstand messen? Ich würde einfach 
gerne wissen, in welchen Zustand der Akku ist und, wo ich nach einem 
Fehler suchen kann. Evtl. würde ich auch einfach alle 12 Zellen 
austauschen und hätte dann dadurch einen Ersatzakku. Wenn nur eine Zelle 
defekt ist, würde ich natürlich nur die eine Zelle tauschen :)
(Firma: matzetronics) #7042388
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Thomas O. schrieb:
> ich denke das es 4 Lithium Zellen sind

Nö, das kommt schon hin mit NiMh. Ist bei den Dingern üblich.

SOFO schrieb:
> Wie kann ich denn den Innenwiderstand messen?

Du beziehst einen definierten Strom aus dem Akku und misst dabei den 
Rückgang der Spannung. Wenn du z.B. genau 1A aus dem Akku ziehst und die 
Spannung dabei um 2V zurückgeht, hat der Akku einen Innenwiderstand von 
2 Ohm. Das ist eben, als ob der Innenwiderstand des Akkus in Reihe mit 
einer idealen Quelle liegt.

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