Gast
#7046484
Hallo zusammen Für ein Projekt bräuchte ich eine Leistungsinduktivität von ca. 9mH. Durch die Induktivität soll ein Strom von max. 8A Amplitude bei maximal 3kHz fliessen. Die Spule sollte eine relativ geringe Verzerrung aufweisen. Ich schaue mir diesbezüglich einige Kerne an, wie z.B. diesen (https://powermagneticsstore.co.uk/shop/t400-26-micrometals-iron-powder-toroid.html) hier von Micrometals. Gegebenenfalls würde ich mehrere von denen Stapeln um die FLussdichte im Kern (und damit Verzerrungen) niedrig zu halten. Meine Frage ist nun, ob es grundsätzlich ok ist, bei den Wicklungen die an dem Toroiden angebracht werden, mehrere Drahtlagen zu benutzen. (Wenn ich z.B. 120 Windungen bräuchte, könnte ich dann 2x60 Windungen übereinander anbringen?). Aufgrund des relativ hohen Innendurchmessers des Toroiden würde das ja mit gängigen Drahtdurchschnitten funktionieren. Trotzdem habe ich solche Wicklungen mit mehreren Lagen Draht bisher kaum gesehen. Weshalb ist das der Fall? Werden durch das Staplen die Drahtverluste höher (Proximity-Effect)? Sollte man das generell eher vermeiden? Vielen Dank