Flug und Fahrzeuginformatik

Gast #7067086
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Moin,

bitte um kurze Einschätzung dieses Studiengangs:

https://www.thi.de/elektro-und-informationstechnik/studiengaenge/flug-und-fahrzeuginformatik-bsc

Bin am überlegen das zu machen. Reine EiT wäre mir zu Elektrotechnik 
lastig, reine Informatik ists auch nicht. Glaube hier ist ein guter 
Kompromiss gemacht.

Gibts irgendwelche Mankos oder kann ich da ohne groß nachdenken zu 
müssen anfangen? oder was würdest ihr ansonsten empfehlen?
Gast #7067095
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Ich verstehe es nicht schrieb:
> Jonas schrieb:
>> Gibts irgendwelche Mankos oder kann ich da ohne groß nachdenken zu
>> müssen anfangen? oder was würdest ihr ansonsten empfehlen?
>
> Ich verstehe diese Art von Threads nicht. Woher soll man wissen was für
> DICH das Beste ist, wenn DU es selbst nicht einmal weißt. Wie kommen
> Leute wie du nur durchs leben?

Verstehst glaub nicht worauf ich hinaus will. Ich glaube dass es das 
richtige für mich ist.

Was ist wissen will (von Leuten die sich damit auskennen) ist, ob z.B. 
ein paar mega wichtige Inhalte nicht vorhanden sind oder ob sonst was 
fachliches dagegen spricht.

Kumpel hat sich nicht informiert und daraufhin abgebrochen.
Den Fehler möchte ich vermeiden
Gast #7067103
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Jonas schrieb:
> Was ist wissen will (von Leuten die sich damit auskennen) ist, ob z.B.
> ein paar mega wichtige Inhalte nicht vorhanden sind oder ob sonst was
> fachliches dagegen spricht.

Was wichtig ist, kommt ganz darauf an, wen du fragst. Wenn die Auto- und 
Luftfahrtindustrie weiter kriselt, musst du dich in ein paar Jahren in 
einer anderen Branche bewerben, und dort wird dich der ein oder andere 
Personaler oder dessen Sekretärin vielleicht aussortieren mit "Flug- und 
Fahrzeuginformatik", weil dein Studiengang nicht auf der Checkliste 
steht. Das muss gerade bei größeren Unternehmen schnell gehen und man 
hat nicht die Zeit, bei jeder Bewerbung erst mal zu recherchieren, was 
das denn für ein Studiengang ist und ob das trotzdem passen könnte. 
Informatik und E-Technik kennt hingegen jeder.
Beitrag #7067155 wurde von einem Moderator gelöscht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7067183
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Jonas schrieb:
> Ich glaube dass es das richtige für mich ist.
Dann zieh die Sache durch.

> Was ist wissen will (von Leuten die sich damit auskennen) ist, ob z.B.
> ein paar mega wichtige Inhalte nicht vorhanden sind
Du lernst im Studium sowieso nur Grundlagen. Den Rest lernst du im Job.

> oder ob sonst was fachliches dagegen spricht.
Ob du das fachlich drauf hast, kannst nur du beurteilen. Eines sollte 
aber vorneweg klar sein: nur gute Ingeniere bekommen hinterher gute 
Jobs. Du kannst das hier in denn allwöchentlichen Jammerthreads leicht 
nachvollziehen, wenn sich wieder mal einer mit "befriedigend" durchs 
Studium geeiert hat und sich dann wundert, warum er nicht mehr bekommt 
als der Techniker neben ihm, der mit "sehr gut" abgeschlossen hat.

> Kumpel hat sich nicht informiert und daraufhin abgebrochen.
Was wollte er denn studieren? Warum hat er es abgebrochen? Was macht er 
jetzt? Gefällt ihm das besser und kann er es gut?

if(Sie.Interesse == "Innovation") schrieb:
> Wenn die Auto- und Luftfahrtindustrie weiter kriselt, musst du dich in
> ein paar Jahren in einer anderen Branche bewerben
Ich sehe das so, dass es 2 Möglichkeiten gibt, wenn in ein paar Jahren 
irgendwer irgendwo nach "weiter weg" will: er fährt oder er fliegt. 
Insofern ist dieser Job etwa so zukunftssicher wie der des Bestatters.

Jonas schrieb:
> Reine EiT wäre mir zu Elektrotechnik lastig, reine Informatik ists auch
> nicht.
Du hast aber schon einen arg engen Toleranzbereich. Beim eben genannten 
Beispiel des studierten Schusters wäre das sogar so, wie wenn du die 
Fachrichtung "Schuhschnürsenkelbindetechnik" als am besten für dich 
geeignet erachtest...
Gast #7067195
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Der Studiengang ist in Ingolstadt und dual studierbar.
Das heißt viele Deiner Kommilitonen werden von Audi (und Zulieferer) 
oder Airbus kommen.

Also wenn Du das studieren möchtest, würde ich Dir raten das auch dual 
zu machen.

Dann hast Du schon einen Fuss in der Tür (und Geld in der Tasche;))

Ingolstadt ist auch Recht teuer geworden..

Und wie immer beim Studium: die Stadt muss einem auch gefallen.
Gast #7067320
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Lothar hat eigentlich schon alles gesagt. Das wichtigste sind die 
Grundlagenfächer, die möglichst breit sein sollten, der Rest wird dann 
im Beruf gelernt. Deswegen bin ich bei diesen hochspezialisierten 
Studiengängen sehr skeptisch. Neulich gab's hier einen thread mit 
Medizintechnik, das ist ähnlich - mit der allgemeinen Elektrotechnik 
bist Du viel breiter aufgestellt und hast entsprechend mehr 
Möglichkeiten. Merke: Das Leben ist lang, und der Berufsweg geht nicht 
zwangsläufig geradeaus.
Falls es doch unbedingt dieses Fach sein muss, ganz früh Kontakt zur 
Industrie suchen und am besten dual machen.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7067334
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Ich verstehe es nicht schrieb:
> Woher soll man wissen was für
> DICH das Beste ist, wenn DU es selbst nicht einmal weißt. Wie kommen
> Leute wie du nur durchs leben?

:D

solche Leute sollten erstmal etwas machen,
worauf man dann vieles andere aufbauen kann.

Und wenns erstmal eine Lehre ist.
was im Metallbereich, muss ja nicht bei einem Stahlträger-Handel sein.

Feinmechanik z.B. das hätte ich damals fast gemacht.

Und wer so ein "Spezialgeräte-Informatiker" werden will,
könnte erstmal was in Sachen Elektronik machen.

Hier in Hamburg nerven die von der Lufthansa Technik
in fast jedem Radio-Werbeblcok herum:

>> "Wir bilden auch aus"

Und wenn man "Fluggerätemechaniker/-Elektroniker ist,
versteht man deren Informatik gleich viel besser.
Gast #7067393
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Lothar M. schrieb:
> (Sie.Interesse == "Innovation") schrieb:
>> Wenn die Auto- und Luftfahrtindustrie weiter kriselt, musst du dich in
>> ein paar Jahren in einer anderen Branche bewerben
>
> Ich sehe das so, dass es 2 Möglichkeiten gibt, wenn in ein paar Jahren
> irgendwer irgendwo nach "weiter weg" will: er fährt oder er fliegt.
> Insofern ist dieser Job etwa so zukunftssicher wie der des Bestatters.

Dann ist der Job des Piloten und des Taxifahrers sicher, aber nicht 
unbedingt der des Autobauers bzw. des Ingenieurs.
#7067404
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Jonas schrieb:
> Moin,
>
> bitte um kurze Einschätzung dieses Studiengangs:
>
> 
https://www.thi.de/elektro-und-informationstechnik/studiengaenge/flug-und-fahrzeuginformatik-bsc
>
> Bin am überlegen das zu machen. Reine EiT wäre mir zu Elektrotechnik
> lastig, reine Informatik ists auch nicht. Glaube hier ist ein guter
> Kompromiss gemacht.
>
> Gibts irgendwelche Mankos oder kann ich da ohne groß nachdenken zu
> müssen anfangen? oder was würdest ihr ansonsten empfehlen?

Ich würde allgemeine Fächer immer bevorzugen. Solche speziellen 
Trend-Fächer sind nicht Zukunftssicher und wirken bald lächerlich.

Außerdem wird man ohne Not in eine Ecke gepresst, in die man vielleicht 
gar nicht will. Der kluge Mensch hält sich sich seine Optionen stets 
offen.
#7067449
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Nimm einen der Grunddisziplinen als Studiengang. E-Technik, 
Maschinenbau, Informatik, etc. Die wirkliche Spezialisierung legt man 
sich dann im Berufsleben zu, angefangen beim Praxissemester

Mal davon abgesehen, dass du dann alle Möglichkeiten offen hättest, 
können Personaler nicht immer auf Anhieb was mit den "spezielleren" 
Studiengängen anfangen. Und die Zeit das Ganze zu recherchieren werden 
sich nur die nehmen, die restlos von deinem Lebenslauf überzeugt sind.

Ich hab mir das Modulhandbuch mal angeschaut. Sieht ein bisschen nach 
angewandter Informatik mit einem Hauch Fahrzeugtechnik aus.
Beitrag #7067478 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7067496 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7067904
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Was genau an Vorteilen bringt das in "Fahr und Fluginformatik" 
spezifisch Gelehrte als ein  univ. (TU) Informatikstudium das eher stark 
grundlagenbasiert ist, in die Tiefe geht und dessen Wissen auf viele 
weitere Fachgebiete anwendbar ist?

Ausserdem weiss man eher nachher in welche Richtung man gehen will bzw. 
was eher interessiert, nachdem man die Grundlagen gelernt und ein paar 
Praktika oder Projekte in der Industrie gemacht hat. Ok, Geld und andere 
Faktoren sind auch noch zu berücksichtigen,  aber nicht ausschließlich.
Gast #7067997
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Dieser Studiengang hat für dich keine Vorteile gegenüber einem 
„klassischen“ Studiengang. Null. Ich bin in der Automobilbranche und ich 
würde immer jemanden bevorzugen, der einen vernünftigen Studiengang 
gewählt hat. Viel wichtiger sind die Themen mit denen sich ein Bewerber 
in Studienarbeiten oder Praktika beschäftigt hat.
Gast #7068023
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RBler schrieb:
> Dieser Studiengang hat für dich keine Vorteile gegenüber einem
> „klassischen“ Studiengang. Null. Ich bin in der Automobilbranche und ich
> würde immer jemanden bevorzugen, der einen vernünftigen Studiengang
> gewählt hat. Viel wichtiger sind die Themen mit denen sich ein Bewerber
> in Studienarbeiten oder Praktika beschäftigt hat.

bullshit. Was zählt sind praktische Erfahrungen. Du bist kein 
Entscheider
(Firma: Weichwarengesellschaft mbH) #7068067
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Opportunist schrieb:
> RBler schrieb:
>> Dieser Studiengang hat für dich keine Vorteile gegenüber einem
>> „klassischen“ Studiengang. Null. Ich bin in der Automobilbranche und ich
>> würde immer jemanden bevorzugen, der einen vernünftigen Studiengang
>> gewählt hat. Viel wichtiger sind die Themen mit denen sich ein Bewerber
>> in Studienarbeiten oder Praktika beschäftigt hat.
>
> bullshit. Was zählt sind praktische Erfahrungen. Du bist kein
> Entscheider

Hat er doch geschrieben. "Studienarbeiten oder Praktika".

Ich kann auch bestätigen, dass der genaue Studiengang egal ist. Ich 
arbeite selbst in einer Branche, für die es auch so einen speziellen 
Studiengang gibt, ohne diesen studiert oder überhaupt eine einzige 
Vorlesung zu dem Thema besucht zu haben. Trotzdem wurde ich aufgrund 
meiner praktischen Kenntnisse eingestellt. Also lieber was allgemeines 
studieren und sich dann im Master spezialisieren. So hält man sich alle 
Türen offen.
Gast #7068070
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Opportunist schrieb:
> RBler schrieb:
>> Dieser Studiengang hat für dich keine Vorteile gegenüber einem
>> „klassischen“ Studiengang. Null. Ich bin in der Automobilbranche und ich
>> würde immer jemanden bevorzugen, der einen vernünftigen Studiengang
>> gewählt hat. Viel wichtiger sind die Themen mit denen sich ein Bewerber
>> in Studienarbeiten oder Praktika beschäftigt hat.
>
> bullshit. Was zählt sind praktische Erfahrungen. Du bist kein
> Entscheider

Genau das sagt doch BBler. Sonst hiesse es ja nicht Praktika, sondern 
Theoretika. Tsss!
Beitrag #7068452 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7068623 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7070361
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Studienberater aus Kiel schrieb:
> Friesische Philologie an der Uni Kiel ist sehr zu empfehlen. Geradezu
> ein Klassiker. Absolventen bekleiden höchste Führungsposten weltweit.

Das ist sicher ein guter Tipp!
Gut ist auch Altägyptisch oder Theatralik.

Eine Kollegin hatte mal etwas mit Erdöl studiert,  in dem Beruf ein paar 
Monate gearbeitet und ist dann zu Greenpeace gewechselt.

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