Gast
#7070278
Guten Abend, ich überlege zur Zeit, mir einen Curve Tracer als Zusatzmodul zu einem alten einkanaligen Oszilloskop zu bauen. Zur Erzeugung der Wechselspannung wollte ich nicht, wie man es häufig sieht, einen Trafo mit mehreren Abgriffen verwenden, oder sie mit Opamps auf unterschiedliche Pegel verstärken, zwischen denen hin und her geschaltet werden kann. Mir ist klar, dass es viele erprobte Wege gibt, das zu tun. Aus Interesse wollte ich hier aber mal fragen, ob jemand so etwas wie einen Stelltrafo/Regeltrafo für sehr kleine Leistungen kennt. Ich habe mir überlegt, einmal folgendes zu testen: Z.b. ein Reagenzglas außen bewickeln, außerdem einen Ferritstab bewickeln, der mit Wicklung genau in das Reagenzglas passt. Man könnte nun die Überdeckung und Kopplung der Spulen durch Verschiebung verändern, was die Ausgangsspannung einstellbar machen würde. Meinem Gefühl nach funktioniert solch ein Stabkern aber nur für hohe Frequenzen vernünftig, liege ich da richtig? Kennt jemand eine Bauform von Trafo, bei der man durch mechanische Bewegung von Teilen das Übertragungsverhältnis ändern kann? Grüße Franz