Bootproblem mit Z690 Aorus Elite Mainboard

Gast #7085166
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Ich bin dabei, meinen Rechner mit einem neuen Mainboard auszustatten, 
einem Z690 Aorus Elite.

Der Rechner hat einen SATA-Wechselrahmen und ein DVD-Laufwerk. Nach 
etlichem BIOS-Gefummel gelingt es jetzt, von einer Linux Mint 19.2 DVD 
zu booten – das Secureboot-Geraffel musste abgeschaltet werden.

Im BIOS wird die Platte angezeigt, aber nicht als Bootmedium gelistet. 
Dafür steht in der Liste der Bootmedien hartnäckig ein "Windows Boot 
Manager", der ist aber reine Fantasie…

Die im Wechselrahmen liegende LUKS-Platte mit Mint 19.3 wird zwar beim 
Boot kurz zugegriffen, aber vom BIOS hartnäckig ignoriert. Unter dem 
DVD-OS lässt sich die Platte aber mounten.

Warum wird der Bootlader auf HD nicht erkannt?
#7085683
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Taucher schrieb:
> Kann es sein, dass bei Linux hardwareabhänige Bootsektoren benutzt
> werden?

Eigentlich nicht, ich konnte bis heute meine Linux Systeme sogar von 
einem in den anderen PC stecken und sogar mit Adapter von USB Booten. 
Und zwar an jedem Rechner den ich wollte.

Das ging nachweisbar mit Ubuntu (20.4 zuletzt) und  Debian. (Kali)
Gast #7086119
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Jim M. schrieb:
> Moderne BIOSse haben CSM (MBR Kompatibilität) per default deaktiviert,
> denn Win11 braucht zwingend UEFI und Secure Boot.

Ich habe den Rechner im Moment nicht laufbereit, kann es also nicht 
ausprobieren, aber was du schreibst, klingt plausibel. Über CSM bin ich 
gestolpert, es sagte mir aber leider rein gar nichts.

Ich habe mit dem BIOS-Jargon so meine Probleme und die Hilfe im BIOS ist 
nicht gerade hilfreich…

Kennt jemand eine Site, die diesen Jargon in was halbwegs Verständliches 
übersetzt?
Gast #7086221
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Taucher schrieb:
> Über CSM bin ich
> gestolpert, es sagte mir aber leider rein gar nichts.

Das ist die alte Art, PCs zu booten, die vor UEFI verwendet wurde.

CSM steht wohl für "compatibility support mode".

Früher wurden Festplatten im "MBR"-Modus partitioniert, d.h. der 
allererste Sektor der Festplatte enthält die Partitionstabelle mit ihren 
vier Einträgen und den Code des Bootloaders.

(MBR steht für "master boot record", siehe auch 
https://en.wikipedia.org/wiki/Master_boot_record)

Dieses Verfahren nutzen PCs seit IBM-/PC-DOS 2.0, dem ersten 
PC-Betriebssystem, das Partitionen auf Festplatten kannte.

Durch die Struktur der Partitionstabelle ist die Größe der Platte, die 
so gebootet werden kann, auf 2 TB beschränkt. Für größere Platten musste 
also ein anderes Verfahren her, und das ist "GPT" (guid partition 
table), das von der UEFI-Firmware neuerer PCs unterstützt wird.

Wenn in Deinem "BIOS" (genauer: der UEFI-Firmware, die das eigentliche 
BIOS ersetzt hat( nicht "legacy" oder "CSM" aktiviert ist, bootet es 
nicht von Festplatten mit MBR.
Gast #7086634
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Jim M. schrieb:
> Moderne BIOSse haben CSM (MBR Kompatibilität) per default deaktiviert,
> denn Win11 braucht zwingend UEFI und Secure Boot.

Im BIOS kann ich CSM aktivieren. Es erscheinen dann 3 Unterpunkte:
  LAN PXE Boot Option ROM – hab ich nicht
  Storage Boot Option Control
  Other PCI Devices

Außerdem kann man das OS einstellen: Windows oder Other OS – also 
letzeres.

Egal was ich einstelle – nach Save&Exit und Neustart öffnet sich wieder 
BIOS und CSM wird als Disable angezeigt. Es ist zum Kotzen…
Gast #7086925
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Taucher schrieb:
> Im BIOS kann ich CSM aktivieren.

Boote doch erstmal von DVD, mounte die Platte und guck Dir dann z.B. mit 
GParted die Partitionierung an, ob das MBR (oldschool BIOS/CSM) oder GPT 
(modern UEFI) ist. Außerdem kannst Du in GParted mal Menu, View, Devices 
anchecken.

Siehe Screenshot - so sollte das aussehen, falls Du GPT-partitioniert 
hast. Wenn nicht, dann hast Du MBR.
Angehängte Dateien:
Gast #7086955
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Taucher schrieb:

> CSM sollte also unnötig sein – oder habe ich da was falsch verstanden?

Ja, wenn die schon gpt-partitioniert ist, braucht man normal kein CSM. 
Wie sieht denn das aus, was rechts im abgeschnittenen Teil ist?

> Trotzdem bootet die Kiste nicht.

Aktuellstes reguläres (non-beta) BIOS ist auf dem neuen Mobo? Alles auf 
defaults zurückgesetzt?
Gast #7086964
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Nop schrieb:
> Aktuellstes reguläres (non-beta) BIOS ist auf dem neuen Mobo? Alles auf
> defaults zurückgesetzt?

Weder mit der BIOS-Originaleinstellung noch nach Reset auf Defaults 
bootet irgend was, wegen des Secure Boot Zeugs.

Was da für ein BIOS drauf ist, ist leider nicht ersichtlich. Irgend eine 
Versionsnummer habe ich nicht gefunden. Ein BIOS-Update allerdings auch 
nicht.
Angehängte Dateien:
Gast #7086965
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Taucher schrieb:

> Wo findet man solche Informationen?

Ich kenne das hier von Asus - 500er Chipsets sind ja Rocket Lake, also 
11th Gen:
https://www.asus.com/us/support/FAQ/1045467

Und bei den 3000er-Karten entsinne ich solche Probleme. Hier hat einer 
mal Gigabyte dazu angeschrieben, die sagten "But gigabyte answered me, 
the 3000 series nvidia gpus dont support csm anymore same for the 12th 
gen."
https://www.hardwareluxx.de/community/threads/z690-ud-doesnt-boot-with-csm-enabled.1308479/#post-28857316
Gast #7086993
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Ich habe einen Verdacht - die "bios_grub"-Partition. Es könnte sein, daß 
Du zwar GPT-partitioniert hast, dies aber auf einem BIOS-Rechner, also 
auf dem alten Mobo. Kannst Du mal checken, ob das alte Mobo mit UEFI 
oder BIOS/CSM läuft?

https://www.gnu.org/software/grub/manual/grub/html_node/BIOS-installation.html#BIOS-installation

Dort ganz unten geht es um GPT auf BIOS-Systemen, und da wird genau so 
eine bios_grub-Partition vorgeschlagen.
Gast #7087007
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Nop schrieb:
> https://www.asus.com/us/support/FAQ/1045467

Dort wird CSM ausgegraut… Das haben die sich in dem BIOS des Z690 Aorus 
Elite Mainboards einfach gespart. Was nicht passt, wird erst beim 
nächsten Boot und wortlos zurechtgedengelt…

Dazu passt die "Hilfe" im BIOS auch ganz hervorragend: häufig wiederholt 
sie einfach das Label des Feldes. Das ist natürlich hochgradig 
hilfreich.
Gast #7087010
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Taucher schrieb:

> Dort wird CSM ausgegraut… Das haben die sich in dem BIOS des Z690 Aorus
> Elite Mainboards einfach gespart. Was nicht passt, wird erst beim
> nächsten Boot und wortlos zurechtgedengelt…

Nicht sehr nutzerfreundlich, aber es ginge noch schlechter: die Settings 
zu akzeptieren, kein Bild zu haben und dann die Batterie entfernen 
müssen. Was für eine Graphik hast Du denn, die iGPU in der CPU?

Dann wäre zumindest schonmal klar, wie die Konfliktlinie aussieht: 
einerseits kann die iGPU kein CSM, aber wenn meine Vermutung von oben 
stimmt, ist die Platte für BIOS (d.h. CSM) eingerichtet worden, weswegen 
das Board sie ohne CSM nicht als Bootplatte akzeptiert.
Gast #7087079
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Nop schrieb:
> Was für eine Graphik hast Du denn, die iGPU in der CPU?

Die On-Board-GPU. Der Prozessor ist 12. Generation.

Im Anhang sind Fotos der BIOS-Bildschirme des alten MB. Ob das UEFI oder 
BIOS ist, erkenne ich nicht.
Angehängte Dateien:
Gast #7087147
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Taucher schrieb:

> Im Anhang sind Fotos der BIOS-Bildschirme des alten MB. Ob das UEFI oder
> BIOS ist, erkenne ich nicht.

In allen Bildern ganz oben steht "UEFI BIOS Utility", also ist es ein 
UEFI-fähiges Mobo. Im Abschnitt "Boot" ist ganz unten ein Punkt mit CSM, 
da sollte man mal reingucken, wie das eingestellt ist. Ich schätze, CSM 
ist aktiviert - und wenn Du es testhalber mal deaktivierst, wird die 
Platte im alten Mobo nicht mehr booten.

Ich sehe vier Lösungen für das neue Mobo:

1) Eine Graka einstecken, die CSM kann. Das ist aber nicht nur wegen der 
Graka-Preise blöd, wenn Du sonst eigentlich keine Graka brauchst, 
sondern Du vergibst Dir damit auch den Vorteil, bei einem Graka-Defekt 
mit Intels iGPU ein nutzbares System zu haben, und spätestens bei einem 
Graka-Upgrade ginge der Zirkus von vorne los.

2) Auf dem alten Mobo die Daten auf eine externe Platte exportieren und 
auf dem neuen Mobo eine neue Installation vornehmen. Dann sinnigerweise 
gleich mit Mint 20.3, wobei der Zeitpunkt dafür jetzt auch sehr 
ungünstig ist, weil Mint 21 voraussichtlich Ende des Monats rauskommen 
sollte. Immerhin soll es aber ein Upgrade-Tool von 20.3 nach 21 geben.

3) Wie 2), aber Du wartest mit dem Mobo-Umbau bis zum Release von Mint 
21.

4) Auf dem alten Mobo Clonezilla live von USB booten, ein komplettes 
Disk-Image auf eine externe Platte ziehen (d.h. die verschlüsselten 
Daten sichern). Oder, noch eleganter, Du spiegelst Deine alte Platte 
mittels Clonezilla auf eine neue und führst nur dort die Änderungen 
durch.

Dann die Installation von BIOS auf UEFI ändern (könnte so gehen: 
https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2_von_BIOS_nach_EFI_umstellen/ ), aber 
ich bin mir nicht ganz im Klaren, ob das auch mit der Verschlüsselung 
funktioniert. Das könnte sogar im alten Mobo booten, evtl. wenn Du dort 
CSM deaktivierst. Im neuen müßte das eh booten.
Gast #7087157
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Ach ja, nochwas: die Clonezilla-Images könnten groß werden. Sehr groß, 
nämlich genauso groß wie die alte Platte. Wenn man das verschlüsselt 
sichert und die alte Platte korrekterweise vor der Linux-Installation 
mit Zufallsdaten gefüllt wurde, um die Dateisystemgröße zu verschleiern, 
dann sieht das alles wie Rauschen aus.

Also keine Kompression, und wegen des verschlüsselten Dateisystems auch 
keine Sicherung nur der verwendeten Blöcke, wie CLonezilla das sonst 
tut.
Gast #7087166
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Ich werde wohl warten, bis Mint 21 raus ist und dann eine Installation 
mit einer SSD und einer (neuen) 4 TB-Platte aufsetzen – beides habe ich 
schon da. Dann bleibt die alte Platte arbeitsfähig auf dem alten Rechner 
und es besteht kein Risiko, dass die verschlüsselte Partition Schaden 
nimmt.

Da müsste sich doch auf der SSD auf dem neuen Rechner was machen lassen, 
dass man nach Plattentausch über die SSD mit 19.3 booten kann, also zwei 
Bootpartitionen auf der SSD: eine Mint 19.3, eine Mint21.

Dann wäre zumindest für das Mint 19.3 eine Ausweich-Rechner vorhanden.
Gast #7087190
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Taucher schrieb:

> Da müsste sich doch auf der SSD auf dem neuen Rechner was machen lassen,
> dass man nach Plattentausch über die SSD mit 19.3 booten kann

Das hat nichtmal mehr ein Jahr Support, würde ich nicht machen. Eher so, 
daß Du Mint 21 dann auch auf dem alten Rechner booten könntest. Dazu 
könntest Du testhalber auf dem alten Rechner mal im BIOS das CSM 
abschalten und auf einer rumfliegenden Gammelplatte Mint 20.3 
installieren - ohne Verschlüsselung und so, nur um mal zu sehen, wie die 
Partitionstabelle dann aussieht.

Die müßte so ähnlich wie meine aussehen, wobei ich manuell ein separates 
/home vergeben habe, aber das wäre für den Test ja egal.
Gast #7087232
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Nop schrieb:
> Das hat nichtmal mehr ein Jahr Support, würde ich nicht machen. Eher so,
> daß Du Mint 21 dann auch auf dem alten Rechner booten könntest.

Ich will nur die Möglichkeit haben, das alte System auch auf dem neuen 
Rechner zu booten, für den Notfall… Prinzipiell müsste man doch auf der 
SSD zwei Boot-Partitionen einrichten können: eine für Mint 21 und eine 
für Mint 19.3. Die jeweilige Festplatte würde dann von der SSD aus 
gebootet.

Prinzipiell müsste das doch gehen, oder?
#7087312
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Taucher schrieb:

> Ich will nur die Möglichkeit haben, das alte System auch auf dem neuen
> Rechner zu booten, für den Notfall… Prinzipiell müsste man doch auf der
> SSD zwei Boot-Partitionen einrichten können: eine für Mint 21 und eine
> für Mint 19.3. Die jeweilige Festplatte würde dann von der SSD aus
> gebootet.

Ohne CSM wirst Du dafür zu qemu-kvm greifen müssen. Damit kannst Du Dein 
altes System in eine virtuelle Maschine packen, die dann auch auf 
neuerer Hardware läuft - nur halt nie wieder auf aktueller 
physikalischer Hardware. Die Zeiten ändern sich.

fchk
Gast #7088018
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Ich habe mit dem alten MB etwas mit CSM experimentiert. Sehr gestört 
haben dabei Kontaktprobleme mit den SATA-Datensteckern und es hat 
ziemlich gedauert, bis ich das heraus gefunden hatte.

Also: die Platte lässt sich auf dem alten MB mit ausgeschaltetem CSM 
nicht booten. Die BIOS-Einstellung dafür ist "Auto" und damit 
funktioniert es.

Damit ist die Lösung eine CSM-fähige Graphikkarte.

Da ich sowieso vor habe, mir einen zweiten Bildschirm zuzulegen, brauche 
ich sowieso für jeden Rechner eine. Bisher habe ich VGA benutzt, in 
Zukunft soll es HDMI sein.

Welche GraKas sind für diese Problemstellung empfehlenswert?
#7088117
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Taucher schrieb:
> Welche GraKas sind für diese Problemstellung empfehlenswert?

Bevor du dir extra Hardware dafür anschaffst:
Wenn sowohl das neue als auch das alte Board UEFI haben, dann gibt es 
doch überhaupt keinen Grund für die Wechselfestplatte am CSM 
festzuhalten.

-> installier dir da einen aktuellen EFI-Bootmanager drauf und schon ist 
die Platte wieder mit allen möglichen aktuellen PCs kompatibel, auch 
wenn diese nicht den 1981er-IBM-PC-Modus aktiviert haben.

Dadurch bist du mit der Grafikkarten-Wahl auch nicht mehr eingeschränkt, 
und kannst gefahrlos zu aktuellen Modellen greifen.
Gast #7088289
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Taucher schrieb:

> Damit ist die Lösung eine CSM-fähige Graphikkarte.

Die einfachere Lösung ist eine UEFI-Installation von Mint, die dann auch 
auf dem alten Board laufen sollte, schließlich ist das ja UEFI. Deswegen 
brauchst Du auch keine zwei Installationen mit einem veralteten Mint 19 
für das alte Board.

> Welche GraKas sind für diese Problemstellung empfehlenswert?

Eigentlich sollte zumindest das Teil auf dem neuen Mobo auch ohne Graka 
mehrere Monitore unterstützen.
Gast #7088305
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In dem Artikel https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement/ steht ein 
Test, der anzeigt, wie das aktuelle System gebootet wurde:

   [ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo BIOS

Wenn ich den auf dem Rechner mit dem alten MB und der Mint 19.3-Platte 
ausführe, wird BIOS angezeigt.

Ich werde jetzt erst mal die Artikel unter 
https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootmanagement/ durcharbeiten, in der 
Hoffnung, dass mir hinterher etwas klarer ist, was da überhaupt gespielt 
wird.
Gast #7088321
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Ich habe mich jetzt getraut, den efibootmgr auf der Mint 19.3-Platte auf 
dem alten Rechner zu installieren.

$ sudo efibootmgr -v
EFI variables are not supported on this system.

Was schließt man daraus?

Im Artikel 
https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Problembehebung/#Komme-nicht-ins-EFI-BIOS 
wird folgendes empfohlen, um mehr Infos zu UEFI zu bekommen:

$ sudo dmidecode -t0 | grep -Ei "BIOS boot|UEFI"
    BIOS boot specification is supported
    UEFI is supported

Was schließt man daraus?
Gast #7088352
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Taucher schrieb:

> Wenn ich den auf dem Rechner mit dem alten MB und der Mint 19.3-Platte
> ausführe, wird BIOS angezeigt.

Das war zu erwarten, deswegen ja das grub_bios vorne auf der Platte.


Taucher schrieb:

> Ich habe mich jetzt getraut, den efibootmgr auf der Mint 19.3-Platte auf
> dem alten Rechner zu installieren.

Die wurde aber als BIOS gebootet, während EFI nur vorhanden ist, wenn 
als UEFI gebootet wurde. Ich würde mal auf ner rumliegenden Gammelplatte 
Mint 20.3 als UEFI installieren und gucken, ob das auf dem alten Mobo 
bootet.


Taucher schrieb:

> Wie das? Geht das über einen HDMI-Stecker?

Dein neues Mobo hat einen HDMI- und einen DP-Anschluß am IO-Shield. Also 
gehen mindestens zwei (evtl. mehr mit Daisy-Chaining).

Obwohl die CPU ja auch mehr könnte, aber der Mobo-Hersteller hat sich 
auf zwei begrenzt, weil kaum jemand wirklich mehr als zwei Monitore 
will, dann aber keine potente Graphik braucht.
Gast #7088561
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Taucher schrieb:

> Ich finde nur keine Infos, ob das Teil auch von Linux unterstützt wird.

Wenn Du Dich mit dem proprietären Nvidia-Treiber abfinden kannst, dann 
schon: https://www.nvidia.com/Download/driverResults.aspx/188877/en-us

Ist für mich ein Grund, wieso ich nichts von Nvidia kaufe, und ob ihr 
jüngster Kehrtwechsel zu OSS wirklich gut ist, muß sich erst noch 
zeigen.
Gast #7088824
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Taucher schrieb:
> Im BIOS wird die Platte angezeigt, aber nicht als Bootmedium gelistet.

Hier riecht es ein wenig nach "Dualboot".

Ich nutze das nicht, sondern würde das so machen: Die Festplatte 
formatieren, und per DVD eine Minimal-Installation drauf. Dann die 
Minimalinstallation booten, was ja nun gehen müsste -und den Rest 
nachinstallieren.

Wichtig ist u.a. auch, dass man sich die Situation, die ist - und die, 
die man haben möchte, im Partitionsmanager ansieht - sofern verfügbar.

Die Installationsroutine sollte ein wenig mithelfen, also so, wie 
neulich die Mitabeiterin an der Tanke auf Nachfrage zum Autowaschen: "Wo 
fahr ich denn jetzt lang?" zu mir sagte: "Die Waschanlage zeigt den 
Weg".

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