Warum ist Packet-Radio im Amateurfunk eigentlich tot?
Die Mailboxen/Foren waren doch ganz nützlich und für Textnachrichten
braucht man auch keine hohe Datenrate. Man hätte es ja auch ähnlich wie
damals Usenet ausbauen können. Chat und DX-Cluster war auch eine
sinnvolle Anwendung, besonders für Mobilbetrieb wenn kein Internet
verfügbar ist. Klar gabs damals noch mehr als heute, viele OMs, die nur
das Schlechte in der Digitaltechnik gesehen haben und behauptet haben
dass Packet das Ende des Amateurfunks wäre. Gekommen ist es ganz anders.
Moin,
APRS als Zweig VON PR ist übrigens ziemlich beliebt und am Leben,
zumindest hier in Kanada.
Was mich betrifft finde ich PR immer noch prinzipiell nützlich und
interessant. Wollte eigentlich früher mit zwei PK88/232 selber etwas
experimentieren und vielleicht mache ich es auch noch. Leider kommt
immer so viel Anderes dazwischen. Nischenanwendungen wird es bestimmt
immer geben.
Ein Kumpel von mir an der Westküste nördlich von Vancouver betreibt
schon seit einigen zehn Jahren eine automatische PR Wetterstation auf
Basis eines Kantronics Data Acquisition Modem.
Ich finde auch, daß PR viel Selbstbau und uC Programmierpotenzial bietet
und ein dankbares Betätigungsfeld ist. Mit den leistungsfähigen uC
unserer Zeit, müßte man das auch nicht mehr in ASM machen wie früher.
Auch DSP bietet da noch viele Möglichkeiten. In der Hinsicht hat AFU
immer noch Entwicklungspotenzial und kann hier und da nette Erfolge
feiern.
Das NASA Deep Space Network zeigt was mit DSP und Funkmodems möglich ist
wenn es um extremen Schwachsignalfunk über immense Entfernungen geht.
Digitale KW/LW Datenkommunikation ist m.A.n. immer noch ein dankbares
Betätigungsfeld wo große Störimmunität wünschenswert ist. Die vielen
digitalen Radiomodemsysteme wie z.B. AMTOR und wie sie sonst alle
heissen, bezeugen es.
PR war früher das Internet des Amateurfunks:-)
Was mich betrifft, vermute ich, daß PR als Steckenpferd einzelner
Enthusiasten nicht tot zu kriegen ist und immer eine Gruppe Anhänger
haben wird; speziell für jene, die sich damit auch technisch befassen
wollen.
Gerhard
> Das NASA Deep Space Network zeigt was mit DSP und Funkmodems möglich ist> wenn es um extremen Schwachsignalfunk über immense Entfernungen geht.
Warum so weit schweifen.
Mit etwas Nachhilfe gingen auf CB auch QSOs ueber 100 km Grundwelle.
Bei dem QRMatsch auf dem Band aber heute undenkbar.
> Zu langsam, zu umständlich.> Erst wenn das internet zusammenbricht kommt das wieder.
Die ersten Darreichungsformen des Internets in D waren ein
9600 Bd Datex-P (aka X.25) Anschluss unt ein geeigneter Router
dahinter. Das reichte fuer Mail, News und ueber Nacht auch FTP.
WorldWideWait war noch voellig unbekannt.
Es haette jedem frei gestanden seine Packettechnik so weit
aif-/auszubauen, um sie auf dieses Niveau zu heben.
Das war zwar dann nicht unbedingt schnell, aber nicht mehr
umstaendlich.
Aber die Amateurfunker aka Funkamateuere kochten ja lieber
ihr eigenes Sueppchen.
Um das Interesse an solchen Techniken wieder zu beleben,
braucht es den (technischen) Totalausfall des Internets gar nicht.
Noch ein paar Jahre weiter und einige "Regulierungseingriffe" mehr,
koennten wieder eine parallel bedriebene, private Infrastruktur
deutlich befluegeln. Die Technik dafuer stuende ja bereit.
blubb schrieb:> Noch ein paar Jahre weiter und einige "Regulierungseingriffe" mehr,> koennten wieder eine parallel bedriebene, private Infrastruktur> deutlich befluegeln. Die Technik dafuer stuende ja bereit.
Schöne Funk- und Widerstandsromantik.
Aber weshalb sollten nur Server konfisziert werden, nicht auch
Funkanlagen? Schwer zu finden sind sie ja nicht, solche Delinquenten,
die sich quasi eine Flagge aufs eigene Dach stellen und ihre Adresse
schlechter wechseln können als Internetter ihre IP.
blubb schrieb:> Noch ein paar Jahre weiter und einige "Regulierungseingriffe" mehr,> koennten wieder eine parallel bedriebene, private Infrastruktur> deutlich befluegeln.
Afu-Netze lassen sich viel besser regulieren als das Internet und werden
schon heute viel strenger reguliert. Keine Verschlüsselung, eindeutige
Calls der Teilnehmer und Zugangspunkte, bekannte Standorte,..
Einzig sowas wie Freifunk https://freifunk.net/ in Verbindung mit Tor
https://www.torproject.org kann sich teilweise überzogener Regulierung
entziehen.
zulu schrieb:> Klar gabs damals noch mehr als heute, viele OMs, die nur> das Schlechte in der Digitaltechnik gesehen haben und behauptet haben> dass Packet das Ende des Amateurfunks wäre.
Die gibt es immer. SSB war auch schon mal das angebliche Ende des
Amateurfunks. Da der Altersdurchschnitt im Amateurfunk steigt, setzen
sich neue Techniken immer langsamer durch und dadurch wird der
Altersdurchschnitt noch höher, weil man so die Jugend verscheucht. So
hat es ja sehr lange gedauert, bis der Computer den Weg ins Shack
gefunden hat und wurde vor wenigen Jahren noch vehement abgelehnt. Die
Pioniere von Packet-Radio der 80er und 90er Jahre waren eine absolute
Minderheit. Wer die 90er und 2000er noch kennt, weiß, dass damals erst
sehr wenige OMs einen Computer bedienen konnten. Und die, die es
trotzdem taten, verursachten meist Chaos, auch weil sie unbelehrbar
waren. Heute hat sich der Computer dank FT8 etabliert und ist so normal
wie ein Mikrofon, bei den meisten zumindest. Packet-Radio hat ganz
sicher nicht das Ende des Amateurfunks bewirkt, sondern ihn bereichert
und verjüngt. Das Problem ist und war nie Packet-Radio, sondern die
gesamte Struktur des Amateurfunks ist das Problem. Das wird hier
https://www.youtube.com/watch?v=ncCqbTexYBY sehr anschaulich erklärt. Da
wird auch Packet-Radio besprochen. Ich verstehe zwar nicht, warum sich
der Mann auch in den Kommentaren nur auf die CQDL beschränkt, weil die
CQDL ist ja ein Abbild des DARC und auch des ganzen Amateurfunks in
Deutschland. Aber klar ist auch, dass so ein Video nur ein Ausschnitt
beleuchten kann.
> Afu-Netze lassen sich viel besser regulieren als das Internet und werden> schon heute viel strenger reguliert.
Afu schon gar nicht. Wozu auch. Es gibt im Bereich einiger 10 GHz
einige ISM-Baender. Eine Afulizenz braucht es da nicht.
> Aber weshalb sollten nur Server konfisziert werden, nicht auch> Funkanlagen? Schwer zu finden sind sie ja nicht
Falsch. So ein Repeater/Down-/Uplink ist bei > 10 GHz so winzig
wie eine reife Kastanie am Baum. Er koennte sich sogar als
Kastanie tarnen :). Die lokale Anbindung waere ueber ein
ganz normales WLAN. Wenn es dann noch so viele sind, wie es
heute WLANs gibt, dann ist das der sprichwoertliche Baum in
einem Wald.
Was technisch da noch fehlt, waere ein Chip ala ESP32 der
auch diesen Bereich bedienen kann und im unteren Preisbereich
angesiedelt ist.
OM schrieb:> Wer die 90er und 2000er noch kennt, weiß, dass damals erst> sehr wenige OMs einen Computer bedienen konnten. Und die, die es> trotzdem taten, verursachten meist Chaos, auch weil sie unbelehrbar> waren.
BLÖDSINN!
Natürlich gab es damals ein paar mehr AFUs die nichts mit Computer am
Hut hatten als es heute noch gibt. Aber in den 90er und erst recht in
den 00er Jahren waren Computer bei den AFUs gut vertreten.
Mit sicherheit, gerade in den 90er Jahren, im Vergleich zur
"Normalbevölkerung" sogar überduchschnittlich oft. Technikaffinität sei
Dank. Auch bei vielen die damals die 60 oder 70 Lebensjahre schon sehr
deutlich überschritten hatten (und noch älter...)
Ich hatte damals (zweite Hälfte der 90er) zwei Digipeater in Reichweite
(1200Baud, kurze Zeit Später 9k6) Zu Stosszeiten hatte man manchmal
schon echte Probleme einen Connect hinzubekommen weil so voll.
(Als der eine Digi dann auf 9K6 only umgestellt wurde konnte ich den
wegen vorher schon durch die Topographie grenzwertige Verbindung gar
nicht mehr Connecten)
zulu schrieb:> Warum ist Packet-Radio im Amateurfunk eigentlich tot?> Die Mailboxen/Foren waren doch ganz nützlich und für Textnachrichten> braucht man auch keine hohe Datenrate. Man hätte es ja auch ähnlich wie
Für eine Anwendungen wie APRS ist die PR Technik ja noch im Einsatz. Was
so gut wie tot (wenn nicht ganz tot) ist, das ist das damalige PR Netz
mit untereinander vernetzten Digis und Mailboxen.
Aber dafür gibt es mit HAMNET ja mittlerweile eine schnellere und IP
Basierende Nachfolgelösung. (User Einstieg meist auf 13cm, kanpp
unterhalb der öffentlichen WiFi Frequenzen) Das oben erwähnte NPR ist
dagegen tatsächlich so gut wie unbekannt und letzten Endes nur eine Art
Brücke zum Hamnet um einen Einstieg auf 70cm zu bieten... (z.B. um einen
weiteren Versorgungsbereich zu bieten, um einen Digi auf 13cm sicher zu
erreichen müssen ja schon einige räumliche Vorraussetzungen sehr viel
besser stimmen als bei 70cm)
Was "damals" aber den Niedergang des PR Netzes massiv beschleunigt hat,
das waren die neu eingeführten Auflagen der "Deutschen Funkturm GmbH"
die als Tochterfirma der Telekom die ehemaligen Türme der deutschen
Bundespost betreibt.
Dann hat die DFT GmbH aber die Auflage erlassen das pro Standort nur
noch maximal 3 Amateurfunkantennen (zu Hobbybezahlbaren konditionen)
geduldet werden. Mit Fristsetzung für den Abbau, bei Verstoss war
komplette Kündigung der Nutzungserlaubnis möglich. Und eine normale
Einmietung ist ja unbezahlbar.
"Damals" waren gut gelegene Relaisstellen, Digipeater und ATV Umsetzer
die sich NICHT auf Fernmeldetürmen befanden (Betrieben von AFUs im
aktiven oder ehemaligen Dienst der DBP/Telekom) sehr gering. Teilweise
waren das sehr stark ausgebaute AFU Standorte... Meist gab es an einem
solchen Standort dann zuerst ein Phonie-Relais, manchmal auch zwei (Dann
für 70 & 2m, sehr selten für 10m ) Dann kamen später so Dinge wie ATV
Umsetzer oder Digi-Einstieg dazu. Gerade für PR braucht es dann aber
nicht nur die Einstiege, sondern auch einen guten Ausbau der
Linkstrecken. Die üblicherweise gerade bei Knotenpunkten gleich mehrere
Richtantennen bedeuteten.
Durch die "maximal nur 3 Antennen und das bitte zügig!" Regelung mussten
dann schnell Antennen Abgebaut werden und das traf dann logischerweise
an Standorten wo auch Relais und Digieinstiege waren als erstes die
Antennen für die Linkstrecken. Im Ergebnis ist das Netz dann sehr
schnell im wahrsten Sinne des Wortes total zerschlagen worden.
Und noch enormen Aufwand in den Neuaufbau eines auf der "alten" Technik
basierenden Netzes zu investieren war kaum noch jemanden den Aufwand
wert.
Der Aufwand ist dann später in den Aufbau des "neuen" HAMNETS geflossen.
Da wirkten sich dann auch positiv aus das mittlerweile viel mehr
geeignete Standorte erschlossen wurden die nicht der DFT gehörten, zum
anderen das durch überlegte Planung mit hinreichend vorlauf (sowohl
Linkstrecken wie auch anderer Technik am STandort) die Zahl der Antennen
reduziert werden konnte
(Bei Relais die noch mit getrennter Sende- und Empfangsantenne
arbeiteten einen Duplexer einsetzen spart eine Antenne. Mit
Duobandantennen und oder Zirkulatoren kann man noch mehr über eine
Antenne abwickeln usw.)
Gruß
Carsten
Carsten S. schrieb:> OM schrieb:>> Wer die 90er und 2000er noch kennt, weiß, dass damals erst>> sehr wenige OMs einen Computer bedienen konnten. Und die, die es>> trotzdem taten, verursachten meist Chaos, auch weil sie unbelehrbar>> waren.>> BLÖDSINN!
Du kannst ja gerne eine andere Meinung und andere Erfahrung haben. Aber
deshalb gleich in Großbuchstaben BLÖDSINN zu schreien ist frech und
respektlos.
> Natürlich gab es damals ein paar mehr AFUs die nichts mit Computer am> Hut hatten als es heute noch gibt. Aber in den 90er und erst recht in> den 00er Jahren waren Computer bei den AFUs gut vertreten.> Mit sicherheit, gerade in den 90er Jahren, im Vergleich zur> "Normalbevölkerung" sogar überduchschnittlich oft. Technikaffinität sei> Dank. Auch bei vielen die damals die 60 oder 70 Lebensjahre schon sehr> deutlich überschritten hatten (und noch älter...)
Ich war damals um 1990-2000 sehr aktiv in mehreren OVs des DARC und VFDB
und bis zur Distrikts- und Bundesebene. Und kann daher sagen, dass meine
Erfahrungen annähernd repräsentativ sind. Und sie widersprechen deinen
Schilderungen absolut. Aber möglicherweise war es bei dir im OV ja
anders. Ich würde mir nie anmaßen das zu verneinen.
blubb schrieb:>> HamNet (WLAN) und LoRa>> Das eine klingt nach Afu und das andere nach Duennbrettbohrer.
Weil es auch kein LoRa sondern LoRaHAM ist!
loraham.de
Der Niedergang von Packet Radio hatte wohl mehrere Ursachen. Einige
wurden hier ja schon angesprochen.
Als Packet Radio aufkam und sich zu verbreiten begann, entstanden zwei
Gruppen von Funkamateuren, die sich damit beschäftigten: die eine Gruppe
war von der Technik fasziniert und zog ein Netz aus Digipeatern und
Mailboxen auf - unter Einsatz unzähliger Arbeitsstunden und eigenen
Geldes, aber auch mit finanzieller Förderung z.B. durch die Distrikte
des DARC. In der anderen Gruppe fanden sich die reinen Nutzer der neuen
Betriebsart, die Nachrichten austauschen, sich in Mailboxen informieren
und stets aktuell über das DX-Geschehen auf den Bändern (DX-Cluster) im
Bilde sein wollten.
Während die erste Gruppe Packet Radio vor allem als technische
Spielwiese ansah, fing die zweite Gruppe mehr und mehr an, das
entstandene Netz als eine Art Dienstleistung zu sehen. An
Dienstleistungen beginnt man sich zu gewöhnen und erwartet dann
üblicherweise eine bestimmte Verfügbarkeit und vor allem eine bestimmte
Zuverlässigkeit. Hier begannen die Interessen der beiden Gruppen zu
kollidieren. Gelegentlich kam es soweit, daß Sysops von Mailboxen mitten
in der Nacht telefonisch aus dem Schlaf geholt und beschimpft wurden,
weil etwas nicht so funktionierte, wie der anrufende User sich das
wünschte.
Solche Vorkommnisse trugen mit dazu bei, daß der Enthusiasmus der
"Sysops
der ersten Welle", die das PR-Netz aufgezogen hatten und in Betrieb
hielten, langsam erlahmte. Ein weiterer Grund dafür war auch, daß viele
Nutzer dem technischen Fortschritt nicht folgen wollten: ihre steigende
Anzahl ließ es geboten erscheinen, die Datenrate der Einstiege von 1200
auf 9600 Baud anzuheben. Das erforderte auf der Userseite neue Modems
oder TNCs und neue Funkgeräte oder technische Veränderungen in den alten
Geräten. Davor schreckten viele zurück. Als dann ab Mitte der 1990er
Jahre das Internet mehr und mehr in die Privathaushalte einzog, fanden
die Packet Radio-Nutzer dort nach und nach Ersatz für die vorher vom
PR-Netz bereitgestellten Nutzungsangebote. Als letztes wechselten wohl
die Nutzer der DX-Cluster, nachdem Flatrates die zeitbasierten
Einwahltarife ablösten.
Auch manche Sysops verloren ihr Interesse ganz und wandten sich ab;
Digipeater wurden abgeschaltet und demontiert oder einfach sich selbst
überlassen, und in Folge dünnte das Netz aus und zerfiel in Inseln. In
Schleswig-Holstein gab es beispielsweise nach 2005 noch einen
Digipeater, der all seine Linkstrecken verloren hatte, aber über den
Einstieg noch zu connecten war. Als ich den Sysop (der nicht im
Einzugsbereich wohnte) darauf ansprach, war er völlig überrascht; er
hatte sich seit Jahren schon nicht mehr um "seinen" Digi gekümmert und
war wohl davon ausgegangen, daß der Standorteigentümer die "fremde
Technik" zwischenzeitlich stillschweigend demontiert hatte. Etwas später
verschwand der Digi dann auch tatsächlich.
Mein Fazit: das Packet Radio der 1980er und 1990er Jahre hat seine Zeit
gehabt - und die ist vorbei. Es war interessant und lehrreich - in
technischer und organisatorischer Hinsicht. Wer heute etwas
Vergleichbares neu aufziehen möchte, muß die veränderten
Rahmenbedingungen berücksichtigen - und wird langfristig nur dann
erfolgreich sein, wenn er das ganze nicht als technische Spielwiese
sieht (auf der jedem Mitspieler selbst überlassen ist, was er wann und
wie tun möchte), sondern als Projekt mit klar definierter Zielsetzung.
Viel Glück damit!
Mikrowilli schrieb:> In> Schleswig-Holstein gab es beispielsweise nach 2005 noch einen> Digipeater, der all seine Linkstrecken verloren hatte, aber über den> Einstieg noch zu connecten war. Als ich den Sysop (der nicht im> Einzugsbereich wohnte) darauf ansprach, war er völlig überrascht; er> hatte sich seit Jahren schon nicht mehr um "seinen" Digi gekümmert und> war wohl davon ausgegangen, daß der Standorteigentümer die "fremde> Technik" zwischenzeitlich stillschweigend demontiert hatte.
Wie kann ein Betreiber seinen Digi "vergessen"? Er muss doch Gebühren
für das Call zahlen.
Ein Grund für das Absterben von Packet-Radio ist auch, weil es immer
weniger Leute gibt, die sich ehrenamtlich betätigen wollen. Und
diejenigen, die es wollen, verhalten sich oft wie als Führungsperson in
einer Firma und das funktioniert in freiwilligen Communitys so eben
nicht. Das Problem ist kein Alleinstellungsmerkmal im Afu. Diese
Probleme haben ja fast alle Vereine. Ursachen gibt es da viele egal ob
im Afu oder anderswo. Auch das Verhalten einiger Anwender, die den Sysop
aus dem Bett klingeln und 100%ige Verfügbarkeit erwarten, ist nicht
akzeptabel. Da verstehe ich einige Sysops gut, wenn sie keinen Bock mehr
haben.
Hm, ich habe 1999 oder 2000 kurz nach meiner Lizenzprüfung mit Packet
rumprobiert und fand es schon irgendwie befremdlich.
Erst mit BayCom-Modem (noch unter Win95) dann mit TNC und dann mit
Soundmodem bzw. AATiS-Modem.
Nie hatte ich jedoch das Gefühl, dass es irgendwas Besonderes oder gar
Nutzbringendes wäre. Schon gar nicht fortschrittlich - eher wie aus
einer anderen Zeit gefallen.
Die Dokumentation war spärlich und bereits hoffnungslos veraltet: Geben
sie im DOS-Prompt folgende Befehle ein... hm, und wo finde ich diesen
DOS-Prompt bei meinem gecrackten Windows2000?
Mit Flexnet, Soundmodem und AGWPE hatte man dann wenigstens eine GUI
aber die Konfiguration war immer noch ein Krampf und wenig intuitiv.
Viel Rumprobieren und Frust, bis es irgendwann irgendwie so lief. Klar,
man kann sich auch irgendwie mittels zweiter Kombizangen gehalten in
Backhandschuhen die Schuhe zubinden.
Paxon sah zwar modern aus für damalige Zeiten funktionierte aber auch
nicht out of-the-box. Außerdem wird es seit 2003 nicht mehr weiter
entwickelt.
Übrigens: Im selben Jahr erforderte die WLAN-Einrichtung im Uni-Netz
unter XP exakt zwei Mausklicks!
Das letzte Mal habe ich 2010 "produktiv" mit Packet gearbeitet, als ich
auf dem Filedday mir damit das DX-Cluster angesehen habe. Mehr aus Jux,
denn zur gleichen Zeit haben Leute schon nen UMTS-Stick in ne Fritzbox
gesteckt und damit für das Fieldday-Gelände einen Hotspot erstellt.
Gradmal geguckt, obs heute besser/bequemer geht und mir DireWolf
runtergeladen. Na immerhin gibts das schon als fertige Windows-Exe und
man spart sich die Compilier-Orgien und kryptische git-Befehle, die
einem auf der GitHub-Seite angedroht werden.
Mal gucken, und wie krieg ich das jetzt zum Laufen...?
> and run direwolf.exe from a command window.
WTF!? Schon mal auf den Kalender geguckt?
Die DOS-Box wird grau und man bekommt ein paar kryptische
Fehlermeldungen.
Meinetwegen kann Packet weiter tot bleiben.
@HAM
Scheint wohl an deinem Computeranalphabetismus zu liegen. Ich gebe zu
ich habe schon Jahre kein Packet mehr genutzt. Aber früher mit selbst
gelötetem Baycommodem und später mit TNC2multi ging das alles sehr gut.
Anfangs DOS mit einem 286er dann mit Linux. Win (auch NT und 2000) war
ja damals sowas von instabil. Jetzt nicht auf Amateurfunk bezogen.
Selbst formatieren einer Diskette oder Imstallation eines kaputten Fonts
brachte das ganze System zum Absturz. Oder die Verwendung von telnet
unter win, da konnte man sich mental schon auf den baldigen
Systemabsturz vorbereiten.
HAM schrieb:> Meinetwegen kann Packet weiter tot bleiben.
Also ich bin froh, dass es das gegeben hat, habe mir damals die
"Hardwaretechnik" abgeguckt und mir dann mit dem TCM 3105 Chip die
ersten Verbindungen mit Datenfunktechnik angeeignet und auch erstellt.
Die 1200er Modemchips benutze ich noch heute.
Kurt
HAM schrieb:> FunFact: Wenn ich "NordLink" bei Google eingebe finde ich nur> Infos zum> Seekabel und dessen betreiber.
Der FunFact ist eher mangelnde Medienkompetenz bei dir. Suchbegriff
Nordlink Amateurfunk
fürht zum gewünschten Ergebnis. Bei solchen allgemeinen Begriffen muss
man für die Suchfunktion eben etwas eingrenzen.
Qwertz schrieb:> ging das alles sehr gut
Was ging denn bitteschön?
Was soll bitteschön besser daran sein, kryptische Befehle in ne DOS-Box
einzuhacken, wenn ich einen Browser intuitiv bedienen kann. Seit rund 12
Jahren auch per Touch.
Glauben Sie, Internet Explorer/Edge, Firefox, Chrome, Safari sind so
erfolgreich geworden, weil die User sie mit kryptischen Befehlen
bedienen mussten?
Oder haben Facebook, WhatsApp, Tinder, Instagram, YouTube und TikTok
vielleicht Hunderte Millionen oder gar über eine Milliarde Nutzer, weil
sie intuitiv per Handgeste zu bedienen sind?
Dass man gute GUIs bei OpenSource bauen kann, haben die Jungs bei
Project eMule-Plus schon for 20 Jahren bewiesen: Ein durchdachter
Wizard, der einen bei der Installation und Konfiguration begleitet,
zack, als einzige User-Interaktion musste man nur die Server-URL(s)
eintragen und zack schon konnte man sich seine Dateien runterladen.
Das ganze untermalt von einer freshen GUI.
Und hier werde ich im Jahre 2022 von einem blinkenden Cursor in einer
grauen DOS-Box mit kryptischen Fehlermeldungen im Regen stehengelassen.
Dabei wollte ich nur mal eben schnell dieses Packet-Radio ausprobieren,
von dem alle so reden, was ja ach so toll sein soll.
Dumm nur, dass man offensichtlich nicht mal eine gescheite und intuiive
GUI hinbekommt! Statt dessen muss man offensichtlich erst eine Promotion
in Informatik ablegen, um durch die kryptischen Befehle sich zu
connected.
Ich sags ja immer wieder: Amateurfunker sind schon ein sehr seltsames
Volk. - Jammern bei jeder Gelegenheit, dass sie immer weniger werden und
der Nachwuchs ausbleibt, tun aber alles erdenkliche dafür, um jeden
potenziellen Interessenten auszuschließen und maximal abzuschrecken.
Wahrscheinlich laufen die OV-Abende allesamt so ab:
https://www.youtube.com/watch?v=IiBfT5SGi6Y
More funny Fact: Wenn ich auf der DARC-Homepage "Packet" oder "Packet
Radio" oder "Packet-Radio" eingebe, bekomme ich nur "Keine Ergebnisse
gefunden."
LOL! Das gleiche übrigens auch für "FT8"!
Ich sags ja: Mann will unter sich bleiben und hat gar kein Interesse
daran, neue Leute für das Hobby zu begeistern oder einfach neugierigen
oder interessierten Leuten (Journalisten, Lehrer, Jugendliche,
Politiker) ihre Fragen zu beantworten.
Qwertz schrieb:> Anfangs DOS mit einem 286er
Ohje, Oppa erzählt vom Krieg.
Bereits Linus Torvalds hat seine erste Version von Linux 1991 für 386-er
geschrieben.
HAM schrieb:>> Was soll bitteschön besser daran sein, kryptische Befehle in ne DOS-Box> einzuhacken,
Da war überhaupt nix kryptisches dran, 3- 5 Befehle an a.d.
Kommandozeile.
Für Linux muß mehr können. Aber wenn Du damit überfordert bist, solltest
Du dir vielleicht ein anderes Betätigunsgfeld suchen.
>> Oder haben Facebook, WhatsApp, Tinder, Instagram, YouTube und TikTok> vielleicht Hunderte Millionen oder gar über eine Milliarde Nutzer, weil> sie intuitiv per Handgeste zu bedienen sind?
Bleib besser bei TikTok.
>> Dass man gute GUIs bei OpenSource bauen kann, haben die Jungs bei> Project eMule-Plus schon for 20 Jahren bewiesen: Ein durchdachter> Wizard, der einen bei der Installation und Konfiguration begleitet,> zack, als einzige User-Interaktion musste man nur die Server-URL(s)> eintragen und zack schon konnte man sich seine Dateien runterladen.> Das ganze untermalt von einer freshen GUI.>> Und hier werde ich im Jahre 2022 von einem blinkenden Cursor in einer> grauen DOS-Box mit kryptischen Fehlermeldungen im Regen stehengelassen.> Dabei wollte ich nur mal eben schnell dieses Packet-Radio ausprobieren,> von dem alle so reden, was ja ach so toll sein soll.
Sagt wer?
PR ist seit Ende der 90er, mit dem Aufkommen des Internets eine mehr und
mehr "uninteressante" Betriebsart. Wer sich da im Jahre 2022 noch "neu"
mit
befasst, kann das eigentlich nur noch aus nostalgischen Gründen tun.
> Dumm nur, dass man offensichtlich nicht mal eine gescheite und intuiive> GUI hinbekommt! Statt dessen muss man offensichtlich erst eine Promotion> in Informatik ablegen, um durch die kryptischen Befehle sich zu> connected.
Oje, sehr viel Frust...
> Ich sags ja immer wieder: Amateurfunker sind schon ein sehr seltsames> Volk.
Dem kann ich zustimmen.
Hackepeter schrieb:> Qwertz schrieb:>> Anfangs DOS mit einem 286er>> Ohje, Oppa erzählt vom Krieg.>> Bereits Linus Torvalds hat seine erste Version von Linux 1991 für 386-er> geschrieben.
1991 konnte ich mir mit 1300 DM netto noch keinen 386er leisten, da
hat's mal gerade für eine 286 mit NEAT-Board und 1MB RAM gereicht. Und
für den "Normalo" ohne Vitamin B zu einer Uni war an Linux auch nicht zu
denken.
OM schrieb:> Afu-Netze lassen sich viel besser regulieren als das Internet und werden> schon heute viel strenger reguliert.
piraten = unlicensed
Ach was - einfach unreguliert und gut ist - Dein Problem ist die
Bahnsteigkarte bei der Revolution ;)
Hat hier ausser mir keine Sender gebaut bevor er die Kinderlizenz
erwarb?
Ist doch ein Alte-Säcke-Forum hier und ich bin einer aus der
Muppet-Show.
Qwertz schrieb:> Anfangs DOS
Hier wars 1982 ein CP/M auf dem DM/V NCR DECISION MATE V.
Catchum kennt keiner mehr oder? War dessen Pacman Version.
Packet Radio gabs Mitte 70-er in der Theorie im Amateurkurs des
Gymnasiums ;)
Glück gehabt, aber nie verwendet - war jung und ein besseres Hobby
gefunden - Famillie gegründet!
Nach -zig Jahren bin nun ich ein DL-OM aka alter Sack wie es sich gehört
;)
Michael W. schrieb:> für den "Normalo" ohne Vitamin B zu einer Uni war an Linux auch nicht zu> denken.
Nöpp. Linux als Open Source war kostenlos, erstmals zu Zeiten von OS/2
probiert, hier ca. 1985/6 - Linux-Demos von 2 Disketten war lauffähig
unter Win95 Host in einer Datei von 500kB. Es wurde darin installiert
und sah aus wie ein DOS, eine rudimentäre GUI gabs auch schon.
Osi schrieb:> Michael W. schrieb:>> für den "Normalo" ohne Vitamin B zu einer Uni war an Linux auch nicht zu>> denken.>> Nöpp. Linux als Open Source war kostenlos, erstmals zu Zeiten von OS/2> probiert, hier ca. 1985/6 - Linux-Demos von 2 Disketten war lauffähig> unter Win95 Host in einer Datei von 500kB. Es wurde darin installiert> und sah aus wie ein DOS, eine rudimentäre GUI gabs auch schon.
Wow. 5 Jahre bevor Linus angefangen hat, hast Du es schon ausprobiert?
Und linux als Demoversion?
Was nimmst Du?
Hi,
OM schrieb:> Du kannst ja gerne eine andere Meinung und andere Erfahrung haben. Aber> deshalb gleich in Großbuchstaben BLÖDSINN zu schreien ist frech und> respektlos.
Naja, wer so etwas schreibt wie:
OM schrieb:> Wer die 90er und 2000er noch kennt, weiß, dass damals erst> sehr wenige OMs einen Computer bedienen konnten. Und die, die es> trotzdem taten, verursachten meist Chaos, auch weil sie unbelehrbar> waren.
der muss es dann auch aushalten wenn man es als das Bezeichnet was es
ist: BLÖDSINN!
Und Respekt muss man sich erst einmal verdienen. Der erste Schritt ist
zu seinen Aussagen zu stehen. Wer zu feige ist um seine Behauptungen
unter erkennbarer Identität zu machen (Und damit auch dahinter zu
stehen) hat von mir sicher keinen Respekt zu erwarten.
Eine Frage: Wenn in den 90er und 00 Jahren praktisch niemand untern den
AFUs einen Computer bedienen konnten und der Rest nur Chaos verursacht
hat:
Wer hat denn dann in den 80er und 90er Jahren dann das PR Netz
Aufgebaut, fleissig betrieben und genutzt? (Was ja immerhin 10 Jahre
früher als DEINE Zeitangabe ist) Wer hat das Fernschreiben
weiterentwickelt, AMTOR eingeführt, SSTV auf PC TEchnik umgestellt und
die Programme für die vielen Mikrocontrollerschaltungen mit Z80 & Co
geschrieben?
JaJa, das ist alles vom Himmel gefallen und der Betrieb wurde nur
Simuliert...
In den 00er Jahren war PR schon durch die diversen hier genannten
Effekte praktisch am Verschwinden, da ging es dann um die
Umrüstung/Umprogrammierung von Betriebsfunkgeräten, Umbauten von alten
C-Telefonen inkl. neuer Firmware, das alles veröffentlich im Internet.
Da habe ich mich mit Massig AFUs fleissig über Email & Co. ausgetauscht
OM schrieb:> Ich war damals um 1990-2000 sehr aktiv in mehreren OVs des DARC und VFDB> und bis zur Distrikts- und Bundesebene. Und kann daher sagen, dass meine> Erfahrungen annähernd repräsentativ sind.
Deine Erfahrungen mögen vielleicht Repräsentativ sein. Aber nur in der
Frage wie Technikaffin die Obervereinsmeierwichtigleute sind. Also
diejenigen von denen man den Eindruck hat das manche nur deshalb im DARC
in der Position aktiv sind weil die in ihrem Kleingärtner- und
Dackelklub niemand wählen wollte.
(Nein, das trifft nicht auf alle zu. Gibt auch wirklich Engagierte und
Qualifizierte. Und mittlerweile ist es auf unterer und mittlerer Ebene
ja sogar eher so das man erst einmal jemanden finden muss der überhaupt
bereit ist da was zu machen...)
Aber was will man erwarten von jemanden der solchen Vereinstrukturen und
deren Vertretern eine so hohe Wichtigkeit beimisst das er meint das
heute noch prominent erwähnen zu müssen und glaubt das würde
irgendjemanden beeindrucken... Beeindrucken lassen dich davon höchstens
die 80m Schonvor20JahrenRentnerrunden.
Und meine Erfahrungen basieren nicht (nur) auf "meinem" OV sondern aus
reichlich konstruktiven Kontakten (persöhnlich und Elektronisch) mit
AFUs quer aus dem ganzen Bundesgebiet und teilweise darüber hinaus. Die
sich sowohl über Amateurfunkprojekte ergeben haben wo man sich
gegenseitig geholfen hat, aber sehr sehr häufig auch über Berufliche
Zusammenarbeit oder die Zusammenarbeit mit den diversen für IuK
zuständigen Stellen im BOS Bereich mit denen ich als SGL IuK im KatS
regelmäßig zu tun hatte (wo man dann festgestellt hat das der andere
auch AFU ist).
Also einem wirklichen Querschnitt über verschiedenen Kontaktpunkte statt
nur der mehr an Vereinspolitik als an der Funktechnik interessierten
Personen wie bei dir.
HAM schrieb:> More funny Fact: Wenn ich auf der DARC-Homepage "Packet" oder "Packet> Radio" oder "Packet-Radio" eingebe, bekomme ich nur "Keine Ergebnisse> gefunden."> LOL! Das gleiche übrigens auch für "FT8"!>> Ich sags ja: Mann will unter sich bleiben und hat gar kein Interesse> daran, neue Leute für das Hobby zu begeistern oder einfach neugierigen> oder interessierten Leuten (Journalisten, Lehrer, Jugendliche,> Politiker) ihre Fragen zu beantworten.
Was messt ihr in dem Punkt dem DARC als Verein bzw. Mutterorganisation
so viel Bedeutung bei. Ja, da könnte vieles besser laufen. Aber es ist
ein Verein: Also lasse dich Aufstellen und Wählen und mache es dann
besser. (Ich kann es nicht, bin nicht mehr im DARC)
Aber letztendlich wird dem Zentralverein hier von einigen eine Bedeutung
zugesprochen die dieser gar nicht (mehr?) hat. Und schon gar nicht ist
er Repräsentativ für den Amateurfunk in Deutschland. Auch wenn das
einige der oberen vielleicht immer noch glauben wollen.
Für die meisten Mitglieder im DARC ist, vielleicht mit Ausnahme der QSL
Vermittlung bei denen die darauf noch Wert legen, alles oberhalb ihres
Ortsverbandes doch völlig irrelevant. Manche hat es nie interessiert. So
einige haben auch resigniert. In den GUTEN Ortsverbänden, von denen es
durchaus einige gibt, wird durchaus noch Aktivität gemacht, auch
Jugendgruppen betreut, Elektronikbasteln angeboten. Da ist man dann vom
Selbstverständniss her ein Mitglied des OV der halt auch irgendwie ein
Teil des DARC ist...
Gibt natürlich auch schlechte OV wo man wirklich unter sich bleiben will
und die Vereinsmeierei die Hautpsache und der Amateurfunk allerhöchstens
eine belanglose Nebensache ist.
An anderer Stelle haben sich vom DARC komplett unabhängige Gruppen
zusammengefunden die in Zusammenarbeit mit Schulen oder anderen
Einrichtungen etwas im Bereich Jugendarbeit anbieten. Manchmal mit
Unterstützung der jeweiligen OV, manchmal ohne jeden Kontakt. Manchmal
gar gegen Widerstände aus dem örtlichen OV! Bundesweit gibt es eine
Menge von engagierten Funkamateuren die den Nachwuchs für Technik
begeistern und dann begeisterten Jugendlichen auch gerne Wissen
vermittlen. Ich kenne alleine in meinem Umfeld aus mehreren Städten
solche Gruppen.
So jetzt zu tun als gäbe es das alles nicht ist da einfach denjenigen
die da viel Arbeit, Zeit und oft auch eigenes Geld reinstecken einfach
unfair.
Gruß
Carsten
>Packet Radio gabs Mitte 70-er...
und ich dachte, das hätte man in Tucson 1981 mit einem 6809-Computer als
Modem erstmals benutzt.
Mein erstes Paket habe ich 1984 oder 85 mit einem AppleII-kompatiblen
und selbst gebauten Am7911-Modem empfangen. TCM3105 gabs erst später.
Richtig benutzt habe ich es dann auf dem AtariST mit Sigi's Packet und
dem üblichen Z80-TNC.
Nur weil die Suchfunktion des DARC nix taugt - die Google-Suche nach
"packet site:https://www.darc.de" hat 4070 Fundstellen.
HAM schrieb:> Dabei wollte ich nur mal eben schnell dieses Packet-Radio ausprobieren,> von dem alle so reden, was ja ach so toll sein soll.> Dumm nur, dass man offensichtlich nicht mal eine gescheite und intuiive> GUI hinbekommt! Statt dessen muss man offensichtlich erst eine Promotion> in Informatik ablegen, um durch die kryptischen Befehle sich zu> connected.
Dann nimm eben was aktuelles.
Js8Call zb.
Gibt's auch für Linux.
Ich frage mich eher auf welcher Frequenz du da versuchst "mit zu
machen"...
Eiermann schrieb:
s://itsfoss.com/earliest-linux-distros/
>> Die ersten Linux Disketten kamen also 1992 heraus, das passt schon zu> dem OS/2 oben und auch zum Win95.
Aber nicht mit der angegebenen Jahreszahl:
> Nöpp. Linux als Open Source war kostenlos, erstmals zu Zeiten von OS/2> probiert, hier ca. 1985/6 - Linux-Demos von 2 Disketten war lauffähig