Absicherung 12V Ausgang gegen Netzspannung

Gast #7117672
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Bin leider ein wenig ängstlich bezüglicher der Ansteuerung eines 12V 
Eltako Relais in meinem Sicherungskasten.

Ich möchte dieses Relais über einen Treibertransistor mit Freilaufdiode 
aus meiner Heimautomatisierung ansteuern. Dafür benutze ich eine 
zentrale 12V Stromversorgung die über CAT Verkabelung in 
unterschiedliche Räume geht.

Nun meine Sorge:
Ich denke ich habe in dem Sicherungskasten alles vernünftig verkabelt: 
Die Ansteuerung erfolgt über ein doppelisoliertes Kabel mit 
Adernendhülsen fest verschraubt in dem genannten Eltako. Nur was wenn 
sich da doch was löst und damit z.B. L an eine der Ansteuerungsleitungen 
kommt. Dann habe ich möglicherweise an unterschiedlichsten Stellen im 
Haus 230V wo sie keiner erwartet.

Was wäre eine einfache "Angstbeschaltung" für den Ansteuerausgang der 
Mikrocontrollers?

Möglichst kleine Feinsicherung und dann hoffen, dass die Freilaufdiode 
schon einen möglichst hohen Stromfluss zum Auslösen anregt?

Irgendwas mit Z Dioden?

Generell vermutlich nicht so einfach, Der Fehlerfall ist ja eher nicht N 
und L sondern nur eines von beiden auf einer der Ansteuerleitungen...

Separates 12V Netzteil zur Ansteuerung wäre sauber, aber halt wieder ein 
Standby Verbraucher mehr....
Gast #7117681
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Mechanisch lösen, verhindern, das die betreffende Leitung die 12 Volt 
berühren. Kleine Haube aus Isoliermaterial über die Klemmen, die 12 Volt 
führen.

Bitte beachte, dass eine Gleichspannung als Fehlerstrom den FI-Schalter 
der Klasse A außer Gefecht setzt.
Gast #7117808
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Das Vorhaben ist sinnlos. Im Verteilerschrank dürfen sich niemals Kabel 
lösen. Wenn deiner so wackelig aufgebaut ist, dass du ihm nicht 
vertraust, solltest du ihn dringend von einem Fachmann überarbeiten 
lassen.

Du kannst nicht einfach die Netzspannung mit einer Zenerdiode 
kurzschließen. Halbleiter schmelzen in der Regel schneller als 
Sicherungen.
#7117881
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VDRs sind da die Idealen "Opfer". Die schaffen die Leiterbahn vor sich 
verdampfen zu lassen während die Elektronik dahinter unbeschädigt 
bleibt. In Deinem Fall eine kleine Sicherung davor und evt eine 
Überwachung ob die Leitung unter Netz steht.
PS Die Leitung fällt eher selten von alleine raus aber wenn das Eltaco 
gewechselt wird fällt sie natürlich auf eine Netzklemme ( Murphys Law 
;-)
#7117944
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Du kannst nicht einfach die Netzspannung mit einer Zenerdiode
> kurzschließen. Halbleiter schmelzen in der Regel schneller als
> Sicherungen.

Dann muss die Zenerdiode (F11, F21) eben durch eine schnellere 
Sicherung (F12, F22) geschützt werden. Bourns verspricht für seine 
Sicherungen max. 1µs.
Nachteil: die vertragen keine Überspannung. Na gut, dagegen hilft ein 
Varistor (F13, F23).
Nachteil: die vertragen Überspannung auch nur ein paar Mal und werden 
irgendwann heiß. Kein Problem, es gibt welche mit integrierter 
Thermosicherung.
War doch garnicht schwer ;)

OK, ich sage nicht, dass man das so machen sollte, aber eigentlich 
könnte es funktionieren. Unschön ist, dass man auf beiden Seiten erden 
muss, aber bei 10m stört die Schleife wahrscheinlich nicht.
Angehängte Dateien:
Beitrag #7118031 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7118080
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Peter H schrieb:
> Bin leider ein wenig ängstlich

Da warnt Dich wohl Dein Intellekt vor unterschwelliger Gefahr. :-/


Der andere Opa aus der Muppets Show schrieb:
> Wie wäre es wenn Du Laie einfach die Finger davon lässt?

= äußerst empfehlenswerte Möglichkeit... ob aus Angst oder nicht,
das könnte nämlich vermeiden überhaupt Angst haben zu müssen. Und
dafür sorgen, daß dieser Kasten so aufgebaut wird, daß auch sonst
niemand beim Betrachten Angst haben/kriegen muß.

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